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Hefeextrakt, modifizierte Stärke, Aroma ?

Dieses Thema im Forum "Gesunde Ernährung, Fasten, Abnehmen" wurde erstellt von Elvira-Yvette, 4. Oktober 2010.

  1. Werbung:
    Was verbirgt sich hinter diesen Beschreibungen wirklich?

    Ein Stoff der in bestimmten Mengen wie ein Nervengift wirkt und bei manchen Menschen lebensbedrohliche Nebenwirkungen hat.

    GLUTAMAT

    http://www.wahrheitssuche.org/glutamat.html

    Ich war geschockt als ich bemerkt habe dass das in meinen guten BIO- Produkten drin ist. :schmoll:

    Das China-Restaurant-Syndrom ist ja weit verbreitet, aber folgt nun bald noch das Bio-Food-Syndrom ?

    Es ist schon eine Frechheit was die Industrie sich raus nimmt.
    Am besten man macht wirklich alles selbst!


    Gruß
    Elvira
     
  2. lillibeth

    lillibeth Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. April 2010
    Beiträge:
    9.432
    die hefeextrakt-geschichte war mir neu.vielen dank für diesen thread!
     
  3. Shanks

    Shanks Mitglied

    Registriert seit:
    14. September 2009
    Beiträge:
    134
    Ort:
    Franken
    Das könnte echt von der Bild sein der Text...

    zum thema.

    Glutamat kommt auch in natürlichen Lebensmitteln als eine Aminosäure Namens Glutamin(säure) vor, und ist in Proteinreichen und/oder gereiften Lebensmitteln enthalten, wie Parmesan, Sauerkraut, Hefe, Fisch, Fleisch oder Rotwein.
    Glutaminsäure wird dort unter anderem auch zu Natriumglutamat verstoffwechselt.
    Eine Glutamat empfindlichkeit kann auch ein Symptom einer Histaminintolleranz sein. Nur leider findet man heutzutage überwiegend nurnoch fertig Produkte im Handel statt einzelne Komponente zum Kochen was dem ausweichen erschwert...
     
  4. @ Shanks,

    stimmt diese Glutaminsäure kommt in Natürlichen Lebensmitteln auch vor.
    Da nehmen wir gleich mal das Beispiel mit dem Käse.
    Um auf die Menge zu kommen die heutzutage amTag durchschnittlich von Einem Mensch an Glutaminsäure gegessen wird, müsstest du mehrere Kilogramm Parmesan essen oder z.Bsp. 20 Eier.
    Die Natur sieht also garnicht vor dass wir so große Mengen zu uns nehmen, denn es wird einem normaler Weise automatisch schlecht und der Appetit vergeht auch wenn man solche Nahrungsmittel in großen Mengen essen würde.

    Durch Überdosierung von Glutaminsäure wird die Blut-Hirn-Schranke zerstört und es kann sogar Epilepsie auslösen. Bei Kindern entsteht dadurch ADHS, was nachweislich eine Fehlfunktion des Hirns ist usw.
    Ich könnte dir noch hunderte Beispiele nennen die zeigen dass Glutaminsäure in dem Maße wie es heute konsumiert wird pures Gift ist.
    Der einzige Grund warum Glutamat in Lebensmitteln zugelassen wird ist ja weil es ein Konzentrat ist was "natürlich" ist ... ,was nicht heißt dass es gesund ist.

    LG
    Elvira
     
  5. An dieser Stelle möchte ich mal auf ein sehr interessantes Buch hinweisen:

    Die Ernährungslüge von Hans-Ulrich Grimm

    LESEPROBE

    Katastrophe im Kopf

    Essen wir uns dumm?

    Frühstück mit Aussicht: Warum der Professor schon morgens an sein Gehirn denkt / Von der Epidemie der Vergesslichkeit / Wenn die grauen Zellen schrumpfen: Kehrt sich die Evolution des Gehirns um? / Der Supermarkt als Drohkulisse fürs Denkorgan / Und: Wann kommt die Pille gegen die Dummheit?

    Die Sorge scheint ein bisschen übertrieben, gerade bei ihm. Sein Geist ist wach und rege. Seine Gene versprechen nur Gutes, denn sein Vater war bis ins 98. Lebensjahr geistig immer noch fit. Und einen anregenden Beruf hat er auch: Er ist Alzheimer-Forscher.

    Aber das befördert eher die Sorge um die grauen Zellen. Die Hirne, die er auf dem Bildschirm betrachtet, sehen nicht sehr schön aus. Sorgsam zerlegt und nach Art eines Carpaccios in feine Scheiben geschnitten, zeugen große braune Flecken von großflächigen Zerstörungen: dunkle Nester, die aussehen wie Misteln im Baum, dazwischen kleine Klumpen, die sich dem Denken wie Steine in den Weg legen, und geschwänzte Gebilde, wie Kaulquappen, die wachsen und den Geist durchwuchern. Spuren des Vergessens. Es ist nicht ansteckend, und dennoch breitet es sich aus wie eine Seuche.

    Konrad Beyreuther kennt die Gefahr, und er nimmt sie ernst. Beyreuther ist Hirnforscher, ein Wissenschaftler von Weltruf. Er hat an der amerikanischen Elite-Uni in Harvard gearbeitet, er hat in den First-Class-Journalen publiziert, in Nature, Science, Lancet. Er wird zu Vorträgen in aller Welt eingeladen; zuletzt war er in Osaka im Süden Japans. Für einen wie ihn ist der Gedanke unerträglich, Opfer jener zerstörerischen Kräfte zu werden, die das Bewusstsein auslöschen und die Handlungsfreiheit beseitigen.

    Konrad Beyreuther ist gern Herr seiner Handlungen, er lebt bewusst und kultiviert seine äußere Erscheinung: Er ist ein Intellektueller mit Stil. Der Professor trägt, je nach Stimmung, mal Fliege, mal ein vornehm-graues, kragenloses Hemd mit silbernen Schließen; die Anzüge kauft er stets von seiner bevorzugten Designerin, die Schuhe in Italien. Eine Taschenuhr an goldener Kette, eine Hornbrille: auch die Accessoires passen ins Gefüge.

    In der kühleren Jahreszeit zieht er noch einen eleganten, plüschigen Mantel mit durchgehendem Reißverschluss über. Wenn er dann einen Termin hat irgendwo auf dem Heidelberger Campus, dann setzt er noch einen glänzenden schwarzen Schutzhelm auf und schwingt sich aufs Rad, und wenn es dann noch regnet, lenkt er mit der einen Hand und hält mit der anderen seinen Schirm. Und wenn das etwas seltsam aussieht, dann stört ihn das überhaupt nicht.

    Was elegant ist und was seltsam, das entscheidet so einer, bitteschön, selber. Und damit das so bleibt, achtet er sehr darauf, dass seine grauen Zellen fit bleiben, dass die Hirnkiller fern bleiben und er seine inneren Abwehrtruppen stärkt - und zwar schon beim Frühstück. Der Professor wohnt hoch oben am Heiligenberg, in einer Villengegend in einem Haus aus dem Jahr 1935; es ist in einem warmen Gelb gehalten mit großen grünen Fensterläden. Vom Esszimmer aus hat er einen weiten Blick über die Rheinebene, an klaren Tagen fast bis nach Frankreich. Auf dem Esstisch steht eine Karaffe mit Saft, ein Obstkorb, Joghurt, Tee.

    Sie denken beim Frühstück schon ans Denken?

    Selbstverständlich. Denken verbraucht wahnsinnig viel Energie. Ein Fünftel der Energie, die wir im Körper verbrennen, verbraucht das Gehirn, obwohl es gerade zwei Prozent unseres Körpergewichts ausmacht. Das Gehirn ist das teuerste Organ, vom Energieverbrauch pro Kilo betrachtet.

    Und was bringt die Energie ins Hirn?

    Das Hirn braucht reinen Zucker, Glukose.

    Sie löffeln Zucker zum Frühstück?

    Ich esse Zucker in Form von Obst. Morgens zum Beispiel einen Apfel. Ich bin ein sehr sinnlicher Mensch, ich dusche morgens gerne warm, einfach um mit dem Gefühl der Wärme den Tag beginnen zu lassen. Und so habe ich auch gern diesen sinnlichen Apfel in der Hand.

    Ein karges Mahl.

    Keineswegs. Das Frühstück bei mir ist ein Genießerfrühstück. Ich trinke Früchtetee, Malve oder Brennnessel oder mal eine Kamille, das hängt von meiner Laune ab, so wie ich mir auch jeden Tag den Anzug aussuche nach meiner Stimmung. Heute habe ich auch Feigen gegessen zum Frühstück. Feigen haben wahnsinnig viel Zucker. Aber ich schaue auf der anderen Seite auch, dass ich nicht zu viel Zucker bekomme. Zuviel ist ganz schlecht fürs Gehirn.

    Lieber was Deftiges.

    Ich esse dann meistens noch ein Schwarzbrot mit einer Tomate darauf. Und Joghurt. Heute habe ich auch noch Lust gehabt auf Joghurt. Da ist sehr viel Eiweiß drin.

    Eiweiß fürs Hirn?

    Das ist wahnsinnig wichtig. Der menschliche Körper kann bestimmte Eiweißbausteine nicht machen.Wir sind da ganz arm dran. Wir können auch kein eigenes Vitamin C machen. Was das Pferd noch kann. Der Esel kanns schon nicht mehr. Wir gehören da wahrscheinlich zu den Eseln.

    Und müssen Vitamine essen.

    Bei den Vitaminen bin ich ganz heikel. Ich trinke meistens einen Obstsaft, handgepressten Orangensaft, die fünf Minuten nehme ich mir. Wenn ich mal viel unterwegs war und nichts gescheites gegessen habe, dann nehme ich auch so eine Multivitamintablette. Ich schaue, dass ich möglichst viel Vitamin E zu mir nehme, und da ich der Meinung bin, dass ich das mit normalem Essen nicht schaffe, nehme ich Vitamin E auch in Tablettenform. Ich bin da vielleicht übertrieben vorsichtig, weil ich eben dieses Alzheimer-Problem kenne.

    Die Angst des Professors ist berechtigt. Das Gehirn ist in Gefahr, Morbus Alzheimer breitet sich aus, und der Professor weiß, woher die Gefahr kommt. Dabei spielt die Ernährung eine bislang völlig unterschätzte Rolle. Das Gehirn will wohlgenährt sein, und wird es immer weniger. Der Professor weiß um den Mangel an hirnwichtigen Nährstoffen, von den Risiken durch Schadstoffe im Essen, auch durch die Chemie im Essen, in der industriellen Nahrung vor allem die vielen Zusatzstoffe. Sie sollten künftig auf ihre »Neurotoxizität« geprüft werden, auf ihre Giftigkeit fürs Gehirn, so fordert der Professor, der auch Staatsrat für Lebens- und Gesundheitsschutz in der baden-württembergischen Landesregierung ist. Die amerikanischen Behörden arbeiten schon an solchen Tests.

    ....
     
  6. Cebe

    Cebe Neues Mitglied

    Registriert seit:
    26. Februar 2010
    Beiträge:
    28
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    Nein ! "Aroma" und "mod. Stärke" sind kein Glutamat !
    Ich weiß nicht, wo du das her hast, aber das stimmt nicht.


    Aromastoffe sind schlicht und ergreifend geschmacksaktive Stoffe, die mit den Geschmacksrezeptoren auf der Zunge, bzw den Geruchssensoren in der Nase chemisch interagieren.
    Dazu gehört zwar auch Glutamat (für die Geschmacksrichtung "umami", der dem Körper eine proteinreiche Mahlzeit ankündigt), aber dennoch wird Glutamat nicht als Aromastoff bezeichnet.

    Aromastoffe können sowohl natürlichen Usprungs sein (für Aroma eines Apfels sind verschiedene Alkohole, Ether und andere organische Stoffe verantwortlich, Limonen) oder nach einem natürlichen Vorbild synthetisch hergestellt sein (z.B. Vanillin) oder vollsynthetisch sein (z.B. Ethylvanillin).

    Ebenso modifizierte Stärke. Bei modifizierter Stärke handelt es sich um ein chemisch modifiziertes Stärkemolkül, das an die besonderen Erfordernisse in einem Lebensmittel angepasst wurde. Es handelt sich hierbei nicht wirklich um ein Nervengift (genausowenig wie bei den meisten Aromastoffen), sondern um ein Verdickungsmittel bzw. einen Emulgator. Bei Lebensmitteln in denen die Stärke beide Eigenschaften übernimmt, wird oftmals von einem Stabilisator gesprochen.

    Die Bausteine der Proteine sind die Aminosäuren.
    Für den menschliche Körper sind sogar fast alle Aminosäuren, die von der DNA für die Proteinbiosynthese codiert werden essentiell. Für Menschen sind Valin, Methionin, Leucin, Isoleucin, Phenylalanin, Tryptophan, Threonin und Lysin essentielle Aminosäuren.
    Die Aminosäuren werden in den Zellen - genauer gesagt in den Ribosomen - nach Vorgabe durch die DNA (bzw. mRNA) zu Proteinen zusammengebaut.
    Diese Proteine dienen dann z.B. als Hormone, Zellbausteine oder erfüllen andere wichtige Aufgaben, wie der Blutfarbstoff Hämoglobin.

    Proteine (Eiweiße) bzw. Aminosäuren sind somit nichtnur fürs Gehirn extrem wichtig, sondern auch für viele andere wichtige Körperfunktionen.
    Der Körper kann zwar keine Aminosäuren herstellen, dafür aber die Proteine !
     
  7. Hallo Cebe,

    also ich habe das so verstanden dass es prinzipiell zwar kein Glutamat sein muss wenn "Aroma" oder "modifizierte Stärke" drauf steht, es aber gern damit umschieben wird und dann doch in den Lebensmitteln enthalten ist.
    Logisch dass es tausend andere Aromastoffe gibt aber da weiß man dann eben wirklich nicht was es ist wenn da nur "Aroma" steht, ob künstlich oder nicht ist auch nicht klar.

    Für mich ist es auch egal ob die modifizierte Stärke nun wirklich Glutamat ist oder einfach nur ein Verdicker. Im zweiten Fall verzichte auch lieber drauf da es ebenfalls sehr ungesund ist.

    Emulgatoren also die sogenannten E`s sind auf jeden Fall gesundheitsschädlich, denn die Natur hat einen Grund warum sie bestimmte Substanzen nicht verbindet und die E`s zwingen die Substanzen es dann doch zu tun, was uns ja sozusagen schon "vorverdaute" Nahrung auf den Teller bringt.

    Ist schon ein bisschen eklig der Gedanke davon mal abgesehen dass es unnatürlich ist.

    Gruß
    Elvira
     
  8. weisnicht

    weisnicht Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Januar 2008
    Beiträge:
    3.739
    Glutamat, ist aber doch wohl ein Geschmacksverstärker oder?
    Leider ist es auch so wenn das drinnen ist, schmeckts meistens ein bißchen besser.
     
  9. Shanks

    Shanks Mitglied

    Registriert seit:
    14. September 2009
    Beiträge:
    134
    Ort:
    Franken
    Ich halt es einfach bei den meisten dingen wie Paracelsus

    "All Ding' sind Gift und nichts ohn' Gift; allein die Dosis macht, das ein Ding kein Gift ist"

    Meines Wissens nach kann sich Glutamat wenn nicht unter einer E nummer noch unter Gewürze stecken aber nicht unter Mod. Stärke das währe eher ein Kaltcreme Pulver oder Saftbinder.

    Ich hab irgendwo ne E-Nummerliste aber nur kein plan wo in den unentlichen tiefen meines Schreibtisches das wieder hin ist. Es kann sein das einzelne Emulgatoren E-bezeichnungen haben aber da sind weitaus mehr stoffe darunter.
    E 174 währe SIlber, E 175 ist Gold und mit E172 Färbt man Oliven schwarz.
    E948 ist Sauerstoff und E949 ist Wasserstoff.

    Selbst Chemie ist letztendlich Natürlich aber der entscheidente Faktor ist wie immer der Mensch selber.
    Ich verlink jetzt einmal unverbindlich ein Artikel zu Dihydromonoxid einfach mal auf lesen und mal auf der Zunge zergehen lassen.
     
  10. puenktchen

    puenktchen Guest

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    Hallo Elvira
    hab selber auch schon "Bio"- Gemüsebrühe weggetan. Hefeextrakt stand schon an zweiter Stelle in der Zutatenliste, hab dummerweise nicht genau draufgeschaut.
    Zur zeit nehme ich die von Rewe- Bio. Falls Du sie mal irgendwann im Regal siehst evtl., kannst ja mal draufschauen ob es o.k. ist. Zum Kochen von Grünkohl, Spinat und Eintöpfen kann ich nicht drauf verzichten erstmal.
    gruß puenktchen
     

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