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Handgemachte Turbulenzen und Masturbation!

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von diabolo, 30. Mai 2005.

  1. diabolo

    diabolo Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2005
    Beiträge:
    372
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    In dem Wort Masturbation steckt das Wort "turbare" = Turbulenz herstellen. Der Wortbeginn führt sich zurück auf "Manus" = Hand, sodaß das Wort Masturbation beinhaltet eine emotional-affektive Turbulenz die mit der Hand hergestellt wird. Dies muß nicht unbedingt in Vereinzelung geschehen, sondern man kann auch zu zweit oder mehreren Hand an sich legen, bzw. an den Anderen und mannigfaltig mit der Hand Turbulenz erzeugen. Turbulenz bedeutet ein Aufwirbeln sexueller Libido und man denke daran wie Wasser an der Küste brandet und hochwirbeln kann.

    Die hier entstehende Turbulenz, die Verwirbelung, hat einen Effekt wie die homöopathische Verschüttelung der Medikamente mit der Hand. Auch diese Verschüttelung und Potenzierung der homöopathischen Medikamente könnte man als Masturbation bezeichnen. Mit der Verschüttelung werden die homöopathischen Medikamente potenter, wirksamer, hochpotenter, ihre geistige Wirkhöhe steigert sich entsprechend dem Grade der Verschüttelung.

    Ein gleichen Effekt bringt auch das Meer zustande wenn es an der Küste das Wasser verwirbelt und manche seltsamen und ergreifenden Empfindungen in der Nähe solchen Wassers am Meer, sind eine Folge der feinstofflich-geistigen Wirkungen eines derartig veränderten und potenzierten Wassers. Sowas ist anthroposophische Lehre. Nicht anders ist es bei einem Wasserfall dessen Wirkung einen gleichsam verzaubern kann.

    Wenn nun der Mastubierende seine Affekte und seine Libido in Aufwallung und Turbulenz versetzt so geschieht dasselbe. Die Verwirbelung der sexuellen Libido erreicht einen etwas höheren Grad als wenn sie platt abgeführt wird durch schnelle Ejakulation und auch hier fragt sich, wie beim Tantra-Sex wie durch sexuelle Turbulenzbildung der Erleuchtungsweg unterstützt werden kann wobei die sexuelle Ejakulation vermieden werden sollte.

    Durch meine Blockierung in der Nähe zu Frauen, die einen gemeinsamen verschmelzenden Orgasmus lege artis in der christlich überlieferten die gegenseitige Personalität betonenden Stellung vehindert, hat wechselseitige Masturbation für mich ohnehin was sehr attraktives da sich hier Schwierigkeiten umgehen lassen, die bei Verschmelzungsversuchen zu stark ins Erlebnisfeld treten.

    Versuche ich mich einer Frau anzunähern habe ich oft auffällig schnell den Impuls, (sozusagen an ihr vorbei, die Begegnung vermeidend), in ihre Vagina eindringen zu wollen und ebenso gehetzt schnell zur Ejakulation zu kommen, um dann ebenso schnell der Nähe wieder zu entkommen. Dieser Impuls einzudringen steht also geradezu im Dienste der Abwehr der Näheängste, bzw. diese Unlüste möglichst klein zu halten.

    Ich müßte also eigentlich eine Frau aufsuchen, möglichst gar nicht mit ihr reden, schon gar keinen Blickkontakt (von Seele zu Seele), Rock hoch, Höschen runter, rein und abspritzen, und dann wieder weg. Mehr kann ich eigentlich nicht. Da mir das aber selber zuwenig ist, tritt dann ein Anklammerungsimpuls bei mir in Aktion und ich möchte mich an so einen weiblichen Körper anklammern, möglichst mit geschlossenen Augen, dann tut diese Näheblockierung nicht so weh. Und dieser Impuls mich anzuklammern und ambivalent trotzdem an der Nähe vorbeischliddern zu müssen, steht dann wieder mit sexuellen Impulsen im Konflikt. Sich anklammern und Vögeln paßt schlecht zusammen..........und so kann ich Sex eigentlich noch am intensivsten genießen.....................wenn ich mich passiv nach innen sinken lasse..........und man es mir macht. Auch hier kann ich der Näheblockierung relativ ausweichen, kaum völlig.

    Und da dieser passive, wenn auch sehr lustvoll erfüllende, aber von mir auch als sehr regressiv empfundene Sex, mich mit einem Einengungsgefühl belästigt, neige ich eher dazu Sex ganz zu lassen, was ich als Vegetarier ganz gut kann. Wichtiger ist mir aber alle diese sexuellen Strukturen offen zu legen und sexuell-seelisches Erleben transparent zu machen, sowas habe ich teilweise schon als sexuelle Selbsterfahrung praktiziert, wobei es auch nicht um Orgasmen ging, sondern sich gegenseitig quasi zu reizen, indem man sich etwa zu viert auszog, auf dem Boden nebeneinander lag und dann die entstehenden Affekte und Gefühle und Problematiken sich mitteilte und eventuell auch analysierte.

    Auch so etwas ist Askese und trägt zur Bewußtwerdung seelisch-sexueller Strukturen bei. Letztens Endes ist diese Bewußtwerdung auch sexueller Strukturen viel wesentlicher als etwa sexueller Erfolg und tolle Orgasmen weil dies auch auf dem Erkenntnisweg in Richtung Erleuchtung mithilft. Sollte ich natürlich bei dieser Offenlegungsarbeit auch mal das Problem der Näheblockierung lösen können, sodaß ich Sex und Nähe miteinander vereinbaren kann, würde ich natürlich auch nochmal in die sexuelle Aktion einsteigen.
     
  2. Ironwhistle

    Ironwhistle Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. November 2004
    Beiträge:
    3.703
    Ort:
    Köln Höhenhaus
    Schöner Text, aber leider muss ich die ganze Zeit an Turbular Bells denken... ggg*
     
  3. SepherEen

    SepherEen Mitglied

    Registriert seit:
    18. Oktober 2004
    Beiträge:
    299
    Ort:
    Karlsruhe
    ^^jojo...


    Dein Verstand ist sehr präzise und geradezu erstaunlich das ich das was du schriebst absolut nachvollziehen konnte.

    Wenn du dir aber ne Freundin suchst und mit der Lange zusammen bleibst und ganz viel vögelst lösen sich diese komischen "Komplexe" Wie klammern oder ganz schnell weg von alleine auf ;>

    ^^ ich habs damals eher auf die Unerfahrenheit geschoben und nicht auf irgendwelche Energieinterferenzen. Wobei du durchaus recht haben könntest.



    Grüße, Sepher
     
  4. Bijoux

    Bijoux Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. August 2004
    Beiträge:
    2.383
    Hallo Teufelchen,
    ich lese deine Texte mit grossem Interesse!
    Was dich umtreibt, ist zum Teil normal bei Maennern.
    Waehrend Frauen ueberwiegend Sexualkontakte mit seelisch einhergehenden Erfahrungen wuenschen - genetisch bedingt, sie brauchen einen verlaesslichen Kontakt zum Vater ihrer moeglichen Kinder - draengt die Libido des Mannes so sehr auf Entlastung, egal mit wem - um das Saatgut so weit wie moeglich zu streuen ;) - dass das Phaenomen Prostitution entstand.
    Einfach nur abspritzen und das wars, ein Vorgang wie niesen :)!
    Vielen Maennern genuegt das!
    Einen sensiblen Mann wie dich laesst das aber unbefriedigt.
    Du suchst viel, viel mehr!
    Aber irgend etwas hindert dich daran.
    Ist es Angst, deine innere Unabhaengigkeit aufzugeben, wenn du dich auf EINE Frau einlaesst?
    Suchst du gefuehlsmaessige Hingabe (die dir den kosmischen Orgasmus beschert) ohne die gleichzeitige Bindung an EINEN Menschen, weil dir das laestig waere oder weil du das im Prinzip ablehnst?
    Ich erkenne in deinen Texten viel Gedankengut der 68-iger, und damals waren in bestimmten Kreisen Zweierbeziehungen absolut verpoent ;)!
    Ich entdecke bei dir Ambivalenz.
    Kann es auch sein, dass dein Wunsch nach Sexualitaet im Konflikt damit liegt, dass du sie physisch brauchst, aber psychisch ablehnst?
    Dass du in dir den Aestheten und den Lustmolch vereinigst, die dich in entgegengesetzte Richtungen zerren?

    Bijoux
     
  5. diabolo

    diabolo Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2005
    Beiträge:
    372
    Bijoux, Du siehst die Männer schon richtig, aber das mit der Prostitution ist schon was komplizierter zu erklären.

    >>Aber irgend etwas hindert dich daran.
    Ist es Angst, deine innere Unabhaengigkeit aufzugeben, wenn du dich auf EINE Frau einlaesst?

    Das ist nicht einfach und abschließend zu erklären, was ich ja versuche, ist einmal meine Sprache zu verbessern, und dann die inneren Strukturen in Sprache gekleidet nach außen zu bringen..........hierdurch können sich dann nach und nach die Problematiken erst erkennen und selbst erklären.
    Wenn Du nach einfachen antworten suchst, die habe ich in anderen Texten längst gegeben. Interessanter ist das was man noch nicht weiß und daran arbeite ich es herauszufinden.

    >>Suchst du gefuehlsmaessige Hingabe (die dir den kosmischen Orgasmus beschert) ohne die gleichzeitige Bindung an EINEN Menschen, weil dir das laestig waere oder weil du das im Prinzip ablehnst?

    Wenn Du meine Texte verfolgst könnte sich darauf irgendwann Antworten ergeben, dies muß sich von innen heraus beantworten. Bindungen an nur einen Menschen halte ich nicht für was wertvolles, eher für was sehr armes, aber durch unsere Sozialisation und gewissensbildung können wir kaum anders
    und alle anderen versuche sind für uns konfliktanfällig. Diese Fixierung auf relativ einsame Zweierbeziehungen ist aberder Grund weshalb bei uns so viele Menschen vereinsamen. Schwindet der Partner hängt man im Nichts, sehr oft.

    >>Ich erkenne in deinen Texten viel Gedankengut der 68-iger, und damals waren in bestimmten Kreisen Zweierbeziehungen absolut verpoent ;)!
    Ich entdecke bei dir Ambivalenz.

    Die damaligen Auffassungen waren insgesamt gerade in thrapeutischer hinsicht wesentlich zielführender als heute und überlegener. Leider gab es noch keine Esoterik, kein Internet. Die damaligen auffassung passen aber nur noch teilweise in die heutige zeit, ich gebe aber deshalb nicht wertvolle Positionen auf.........nur um mich an den Zeitgeist anzuschleimern.

    >>Kann es auch sein, dass dein Wunsch nach Sexualitaet im Konflikt damit liegt, dass du sie physisch brauchst, aber psychisch ablehnst?
    Ich brauche Sexualität nicht mehr ............ sie würde aber wieder eine Rolle spielen wenn ich diese grundsätzliche Blockierung so verändern könnte, daß ich mich in Nähe zu Menschen einfach angenehm fühle.

    Ich fühle mich in der Masse nicht wohl...........und gehe dann etwas beiseite.
    Das ist eigentlich das ganze Problem. Das muß auch nicht unbedingt anders sein aber ich will einfach mehr wissen was da in mir wirkt.

    >>Dass du in dir den Aestheten und den Lustmolch vereinigst, die dich in entgegengesetzte Richtungen zerren?
    Das ist das was Du nicht erkennst, glaube ich. Ich bin kein Ästhetiker, sondern ein Noetiker. Mein Denken ist ein spekulatives........mich interessieren weniger die Objekte........als das Denken selber.
    Specere=sehen.

    Die Ambivalenzen im Bereich der Sexualität und seele sind was ganz normales.
    Das muß jeder Mensch wieder neu bewältigen und lösen.

    Erleuchtung und Lustmolcherei..........das hängt genauso zusammen wie
    Alchymie=Erdendreck und Quintessenz=Fünfte Essenz= Erleuchtung (auf europäische art)
     
  6. Romaschka

    Romaschka Sehr aktives Mitglied

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    Diabolo,
    entschuldige, aber momentan kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass du mit deiner Offenheit zu intimen Themen und mit deiner beschriebenen Unfähigkeit zu zweisamer Lusterfüllung irgendwie so eine Art geistigen Exhibitionismus kultivierst.

    :escape:
     
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  7. diabolo

    diabolo Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2005
    Beiträge:
    372
    So könnte man es nennen, ich exhibitionäre die Innenwelt nach außen, kehre das Innerste nach außen. Real gesehen ist dies aber immer nur ein wenig möglich. Erst durch diesen Ausdruck, der eigentlich künstlerischer Natur ist, und was man mit Worten, mit Bildern, auch mit Musik kann wird die Innenwelt erkennbar, erfahrbar, gegebenfalls auch änderbar. usw.
     
  8. pisces

    pisces Sehr aktives Mitglied

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    Hamburg, hoch im Norden
    es ist der damenwelt zu anstrengend, wenn jemand nur sendet und sendet und sendet.
     
  9. Bijoux

    Bijoux Sehr aktives Mitglied

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    10. August 2004
    Beiträge:
    2.383
    Nicht unbedingt!
    Aber ehrlich gesagt, geht mir langsam das Interesse am Leibhaftigen aus, das ich aufbringen muesste, um mich intensiv in ihn einfuehlen zu koennen, falls das ueberhaupt geht und falls er das ueberhaupt will...
    Es gibt in seinen Texten unendlich viele Widersprueche, und es waere zu zeitintensiv, sie alle aufzuzeigen und zu analysieren!
    Diabolo, du bist auf einem Egotrip, du kokettierst staendig mit dir selber und mit diesem Forum und offenbarst dich als superkomplexer Schwierigmann, ein veritabler Narziss!
    Ich habe dir mal gesagt, deine Texte sind zur Kommunikation wenig geeignet, sie erinnern mit an Tagebucheintraege.
    Moechtest du eigentlich, dass man sie kommentiert?
    Ich glaube, du gefaellst dir als "einsamer Wolf", ist ja auch nix dagegen zu sagen!
    Da sich bei mir das Leben mit zunehmendem Alter zunehmend entwirrt und vereinfacht, kannst du von mir auch nur einfache Antworten bekommen.
    In sich selbst verliebte, hoechst komplizierte Maenner, die staendig Nabelschau betreiben, haben mich in meiner Jugend fasziniert, aber wie gesagt, ich habe das gesteigerte Interesse an ihnen verloren.
    Das spricht keinesfalls gegen diese Maenner oder fuer mich, es ist einfach so.
    Deshalb klinke ich mich erstmal aus, was die Teufeleien betrifft ;)!

    Bijoux
     
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  10. pisces

    pisces Sehr aktives Mitglied

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    Hamburg, hoch im Norden
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    und wenn er's will, warum ihm zu willen sein? wahrscheinlich hört sich in seinem umfeld keiner diesen pseudo-**** mehr an und deshalb geht er anonym auf wanderwege.

    was bringt es denn, sich einzufühlen? was KRIEGT man dafür? nicht mal' nen gescheiten dialog. sondern man hat den eindruck - er sitzt vor'm rechner und ***** sich einen, wie sich die gemeinde wiedermal den kopf über solchen dünnsinn zerbrochen hat.

    du schreibst es doch selber:

    klar spricht das für dich, du hast was gelernt ;)

    das ganze ist und bleibt bedeutungslos, reine profilneurose.
     
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