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Häuserspitzen

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von ashes, 8. Februar 2012.

  1. ashes

    ashes Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. August 2009
    Beiträge:
    3.272
    Ort:
    BinD
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    Hallo,
    ich hab gelesen, daß Planeten, die sich am Ende eines Hauses befinden, dem nächstfolgenden zugerechnet werden (bis zu einem Orbis von 3-4°). Bisher habe ich noch keine plausible Erklärung gefunden, warum dies so gehandhabt wird. Könnt Ihr mir da weiterhelfen... wie macht Ihr das?

    lg ashes
     
  2. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2006
    Beiträge:
    16.718
    Ort:
    Witzenhausen/Hessen in BRD
    shalom.


    warum suchst du nach "plausieblen erklärung"? das machen nur "naturwissenschaftler". die ganze astrologie ist nicht plausiebel erklärbar, sondern beruht auf ...erfahrung.

    im übrigen: die sog. in "klassische" astrolgie arbeite gerne mit äqualen häuser und weniger mit pacidus häuser. ich habe mit placidus die sonne am ende vom 11. haus aber mit äqualen häuser im 12. haus und ich denke stimmt eher...mit "logick" hats das nichts zu tun.



    shimon
     
  3. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Januar 2005
    Beiträge:
    4.970
    Ort:
    Kirchseeon/München
    Hallo ashes,

    Das stimmt! Planeten vor Hausspitzen nennt man nicht umsonst Stressplaneten. Sie sollen sozusagen dem statischen Haus gerecht werden, also in dem stehenden, und ebenso kommt die Anforderung des Folgehauses hinzu. Es geht also nicht nur um "Planet im Haus", sondern ebenso um die genauere Betrachtung eines Hauses. Das bedeutet, Hausspitzen haben immer kardinalen Charakter, da sind die Anforderung der Umwelt besonders stark zu verspüren. Dann kommt "im Schatten der Spitze", also wenn ein Planet bis gut vier Grad nach einer Spitze steht. Die Zonen eines Hauses werden durch das goldene Schnittmaß berechnet. So folgt der sogenannte Invertpunkt eines jeden Hauses, dem fixen Bereich. Psychologisch gesehen bedeutet es, dass der Planet am Invertpunkt zur Hälfte in sein eigenes Zentrum vordringen kann, die andere Hälfte steht der Umwelt zur Verfügung. Hier ist also die Anforderung nicht mehr so extrem wie bei einer Spitze.

    Die nächste Zone ist der Talpunkt, der veränderliche Bereich. Hier sind die Energien des Planeten stark nach Innen gerichtet. Man kann hier nicht so geprägt werden wie auf der Spitze. Die Wegstrecke vom Talpunkt zur Spitze, da wird diese Strecke gedrittelt, und das letzte Drittel ergibt den Stressbereich. Ich arbeite mit den Kochhäusern, da diese mehr die subjektive Wahrnehmung eines Menschen aufzeigen, als dass dies mit Placidus der Fall wäre.

    Zudem soll man hier immer auf den Planeten im Zeichen achten, also ob er "schwach, normal oder stark im Zeichen" steht. Das soll keine Wertung sein. Vielmehr sieht man rasch, wie ein Planet sich im Stressbereich verhält. Ist er zeichenschwach ( 28-2 Grad ), dann wirds wirklich überfordernd. Der Planet kann ein Burnout erleiden. Hier muss man sich in so einem Falle bewusst machen, dass man die gleichen Rechte wie andere besitzt.

    Stressplaneten, da kann man sich manches Radix eines Leistungssportlers ansehen, die haben zumeist ihren Mars vor einer Hausspitze stehen...

    Alles liebe!

    Arnold
     
  4. Gabi0405

    Gabi0405 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. Mai 2007
    Beiträge:
    11.046
    Ich bin auch so eine, die ins nächste Haus deutet.:D
    Warum? Das ist m.E. eine Sache der praktischen Erfahrung. Viele Astrologen haben die Erfahrung gemacht, dass Planeten am Ende eines Hauses eher im Lebensbereich des nächsten Hauses sichbar werden. Das ist aber kein Gesetz, da muss jeder selbst etwas tüfteln, was stimmiger erscheint.
    Hinzu kommt noch, dass eine bestimmte Planetenenergie ja nicht ausschließlich in einem einzigen Haus wirkt, da gibts in jedem Horoskop eine Menge Verbindungen und Mischungen in andere Lebensbereiche hinein. Das macht eindeutige Zuordnungen manchmal schwierig.

    lg
    Gabi
     
  5. cazimi

    cazimi Mitglied

    Registriert seit:
    27. Dezember 2010
    Beiträge:
    128
    Hallochen,

    Planeten an Hausspitzen werden zum nächsten Haus gerechnet, wenn sie sich im gleichen Tierkreiszeichen wie das nachfolgende Haus befinden. Schon allein dadurch werden die Belange mehr oder weniger angezeigt, da das Tierkreiszeichen ja auch den Herrscher bestimmt.
    Entscheidend ist auch noch die Grösse des Hauses.
    Grundsätzlich könnte man sagen, bei 5° vor der Hausspitze zum nächsten Haus. Wenn das Haus aber sehr klein oder sehr gross ist, ändert sich diese Gradzahl. (1/6 der Hausgrösse).

    Lieben Gruss

    Cazimi
     
  6. ashes

    ashes Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. August 2009
    Beiträge:
    3.272
    Ort:
    BinD
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    Hallo,
    ... und erstmal Dankeschön für eure Antworten.

    @Shimon: naja... ich werd halt oftmals stutzig, wenn es heisst: 'man' macht es so... und dann hinterfrage ich. Ich will manche Dinge halt genau wissen. Das hilft mir, einen eigenen Standpunkt dazu zu entwickeln.

    @Arnold: wow, das ist ja mal ne genaue Erklärung. Da werd ich mich etwas genauer mit den von dir beschriebenen Häuserzonen beschäftigen. Danke für den Input.

    @Gabi: hm.. mit den Verbindungen und Mischungen, meintest Du die Aspekte und die Herrscher der jeweiligen Zeichen? Ich hab da wohl noch ne Menge zu entdecken - astrologisch gesehen..

    @Cazimi: ah, Du hast den Herrscher erwähnt... Ist wohl das, was Gabi meint.

    Dann ist es wohl auch eine Frage der Vorliebe, ob Häuser nach Placidus oder Koch genommen werden...? Das ist witzig: bei Placidus sind Uranus-Venus Kon. in 10, nach Koch ist Venus am Ende von 10, Uranus aber am Anfang von 11. Das muß ich mir genauer anschauen...
     
  7. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Januar 2005
    Beiträge:
    4.970
    Ort:
    Kirchseeon/München
    Hallo ashes,

    Der Unterschied zwischen Koch und Placidus ist folgender: Stelle dir vor, du gehst aus dem Haus raus uns siehts gegenüber der Straße einen Laden. Das entspricht den Kochhäusern, also der subjektiven Wahrnehmung eines Menschen auf seiner Augenhöhe. Mit Placidus kannst du den Laden aus der Vogelperspektive betrachten. Die Placidushäuser zeigen mehr die äußeren Einflüsse der Umwelt auf, während die Kochhäuser die subjektive Wahrnehmung aufzeigen. Im kardinalen Kreuz sind die Häuser von Placidus und Koch immer identisch, in den fixen und veränderlichen Häusern meistens nicht. Meiner Erfahrung eigenen sich die Placidushäuser für mundane Astrologie, die Kochhäuser für ein persönliches Horoskop.

    Die Diskussion um die Häuser wird immer ein Anstoß sein, weil es doch viele astrologische Richtungen gibt. Bei der Huberschule arbeitet man bekannterweise mit drei Horoskopen zugleich: Dem Radix, dem Häuser- und dem Mondknotenhoroskop. Im Radix sind die Zeichen immer gleich groß, aber nicht die Häuser ( Hängt auch viel davon ab, wo man geboren wurde ). Im Häuserhoroskop werden die Häuser auf exakt dreißig Grad Größe gerechnet. Dafür können die Zeichen unterschiedlich groß sein. Auch entsteht zumeist ein ganz anderes Aspektbild. Das Häuserhoroskop zeigt auf, ob man in seinen Anlagen gefördert oder reduziert wurde. Das Mondknotenhoroskop zeigt die Aufsummierung aller zuvor gemachten Inkarnationen, also das "woher komme ich"

    Alles liebe!

    Arnold
     
  8. Smaragdengel

    Smaragdengel Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. März 2009
    Beiträge:
    2.940
    Hi Arnold

    Ich wuerde gern das häuserhoroskop besser verstehen. Ich brauche aber dazu ein konkretes beispiel was die aspekte angeht... Ich habe zb kein so ju trigon im radix, dafür im häuser horoskop. Wie ist das zu verstehen. Ich meine es ist nicht in meiner anlage, von daher muss man es auch irgendwie anders interpretieren als wenn es im radix wäre oder?
     
  9. Efeu

    Efeu Mitglied

    Registriert seit:
    26. November 2010
    Beiträge:
    116
    Ich hab mir mit dem Verständnis dabei so geholfen, dass ich mir so ein Horoskp nicht nur zweidimensional vorstelle, sondern dreidimensional. Da sieht es dann so aus, dass die Häuserspitzen tatsächlich wie in die Höhe ragen und dann bis fast ans Ende des Hauses gleichmäßig wieder abfallen. Doch kurz vor dem tatsächlichen Ende beginnt sich das Nivau wieder zur Spitze des nächsten Hauses zu erheben. Planeten, die dort stehen, gehören also schon auf den nächsten "Hügel".

    Efeu
     
  10. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Januar 2005
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    4.970
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    Kirchseeon/München
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    Hallo Smaragdengel,

    Jupiter in Trigon zu...im Häuserhoroskop bedeutet eine Förderung. Das Häuserhoroskop hat ungemeine Aussagekraft in Hinsicht darauf, wie man dich gesehen und wahrgenommen, auch versucht hat zu prägen. Mit Jupiter im Trigon ist auf alle Fälle ein guter Aspekt hinzugekommen, der im Radix nicht der Fall ist. Das Radix ist zuletzt immer das Horoskop, was den Lebensauftrag anbelangt und auch die eigenen Veranlagungen. Lebt jemand nur sein Häuserhoroskop, ist er fremdbestimmt und bekommt auch Krisen, damit er zum Radix zurückkommt.

    Aber es ist immer individuell so ein Vergleich Radix - Häuserhoroskop. Ich habe zum Beispiel im HHK ein rotes Leistungsviereck aufgesetzt bekommen, habe aber nur dreieckige Figuren im Radix. Man wollte mich auf Leistung konditionieren, was teilweise den Erziehern auch gelungen ist, aber meine Motivation ist im Radix "Liebe und Freiheit" und nicht "Beharrung, Stabilität und Sicherheit - im Viereck liegt diese Motivation.

    So gesehen kann ein HHK psychosomatische Störungen bringen, aber nur dann, wenn es dort wirklich hart zu geht! Es gibt eine ebenso große Zahl von HHK, wo wirklich Förderung der Fall war. Das HHK wird auch als Folge im Vergleich vom Mondknotenhoroskop zum Radix gesehen, also Themen, die einen zuletzt weiterbringen.

    Wie gesagt, die Zeichen im HHK sind meistens in gewissen Bereichen über 30 Grad groß ( hohe Anforderung ) und die unter 30 Grad großen Zeichen ( sobald sich darin Planeten befinden ) zeigen die Reduzierung auf. Ähnlich wie bei Planeten in eingeschlossenen Planeten. Man hat eine Fähigkeit, die zunächst von der Umwelt nicht erkannt wird, was einen sehr schmerzen kann.

    Alles liebe...auf dem Weg zum Friseur!

    Arnold
     
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