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Häusererforschung

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von Jonas, 12. November 2009.

  1. Jonas

    Jonas Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. März 2005
    Beiträge:
    3.199
    Ort:
    Köln
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    Hallo Forum.

    Wie lassen sich am besten die unterschiedlichen Häuser erforschen, ohne dass das Ganze in Streit ausartet?

    Und die Deutunsopfer dürften natürlich auch nicht verwirrt werden.


    Viele Grüße

    Jonas
     
  2. vergnuegt

    vergnuegt Mitglied

    Registriert seit:
    17. August 2006
    Beiträge:
    327
    Ort:
    im südwesten
    Hallo, Jonas,

    naja, ich denke, es ist gar nicht so schwer, wernn man einen Standpunkt für sich selbst findet. Eine grundsätzliche Lösung der Form Häusersystem A ist besser/schlechter als Häusersystem B wird es nicht geben.

    Ich würde (Dir) folgendes vorschlagen - und vielleicht gibts ja einiges an Diskussion:

    Äquale Häuser vs. inäquale Häuser
    Für äquale Systeme spricht, dass sie schon sehr lange verbreitet sind. Dafür fällt bei vielen die Spitze von AC / MC nicht mit der Spitze 1./10. Haus zusammen. Wenn man Karmaastrologie betreibt, gibt es keine eingeschlossenen Zeichen, da ja jedes Zeichen 30 Grad umfasst.

    Wenn Du Dich für äquale Systeme entscheidest, hast Du schon die Lösung gefunden, Du mußt Dir nur noch ein Dir passendes äquales System suchen ;-)

    Bei ungleich großen Häusern kann man ja mal ganz grob zwischen Zeitsystemen (Koch, Placidus, ...) und Raumsystemen (Regiomontanus, Campanus, ...) unterscheiden. Dahinter steht die simple Frage: Bevorzuge ich zum Zeitpunkt der Geburt eher die Zeit - oder ist mir der Raum (Umfeld, Geburtsort) wichtiger?

    Auch wenn es sehr nüchtern und "unastrologisch" klingt, denke ich doch, dass diese Vorüberlegungen ein besserer Ausgangspunkt ist als "Alle verwenden das System XY, also tue ich es auch, die anderen werden schon nicht irren" :)

    :)
     
  3. norbertsco

    norbertsco Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. Mai 2007
    Beiträge:
    1.676
    Ort:
    Altena, Deutschland
    Hallo Jonas,

    ich weiß nun nicht, ob Du mit der Erforschung der Häuser die unterschiedlichen Häusersysteme ansprichst, oder ob Du die Zuordnungen der verschiedenen Deutungen für die Häuser meinst.

    Ich möchte in Erinnerung bringen, daß es durchaus Deutungen gibt, bei denen ein Haus in drei Sektoren bzw. Dekanate eingeteilt wird. Diesen Sektoren werden dann differenzierte Deutungen zugeordnet.

    Das hat A. Frank Glahn gemacht.
    Dazu will ich seine Unterteilungen des 10. Hauses und des 4. Hauses anführen:

    1. Dekanat des 10. Hauses:
    Eltern und deren Einfluß auf Beruf und soziale Position. Erfolg der eigenen Position im Leben. Höhepunkt des Strebens.

    2. Dekanat des 10. Hauses:
    Berufliche Anstrengungen und deren Erfolg. Die berufliche Leistungsfähigkeit. Zweites Lebensdrittel.

    3. Dekanat des 10. Hauses:
    Stärke des Verstandes und aller Kräfte für den Beruf. Die erste Berufstätigkeit. Letztes Lebensdrittel.


    1. Dekanat des 4. Hauses:
    Eltern. Lebensende. Verbindung mit dem Jenseits.

    2. Dekanat des 4. Hauses:
    Landwirtschaft. Bergbau. Eisenbahnen. Bauwesen.

    3. Dekanat des 4. Hauses:
    Geistiges Leben im Alter. Liebschaften, die unglücklich abschließen. Jugendliebe. Nachteilige Einflüsse auf die Kinder.


    Wenn man sich die unterschiedlichen Häusersysteme ansieht, so ist ein Streit darüber eigentlich unangebracht. Das hast Du auch angesprochen. Man sollte sich klarmachen, auf welcher Basis ein Häusersystem berechnet wurde. Daraus erschließt sich dann sein Anwendungsbereich. Das Häusersystem nach Placidus resultiert aus zeitlichen Unterteilungen der Häuserquadranten. Damit ist dann auch klar, daß z.B. die zeitlichen Auslösungen im Rahmen der MRL nur bei Anwendung der Placidus Häuser funktionieren.
    Jedes Häusersystem hat seine speziellen Berechnungsgrundlagen und ist somit für andere Anwendungen relevant.


    Beste Grüße

    norbertsco
     
  4. Jonas

    Jonas Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. März 2005
    Beiträge:
    3.199
    Ort:
    Köln
    Hallo Norbertsco.

    Also ich finde diese Ganzzeichenhäuser recht spannend. Da muss nicht viel gerechnet werden. AC,DC MC und IC sind eigentlich so eine Art sensitive Punkte.

    Also von der AC im Widder ist, dann ist das gesamte Widderzeichen das 1.Haus, Stier dann das 2.Haus usw.

    Das ist wohl eines der einfachsten und ursprünglichsten Formen.


    Viele Grüße

    Jonas
     
  5. Annie

    Annie Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Mai 2005
    Beiträge:
    23.378
    Ort:
    home sweet home
    Da frag ich mich doch ernsthaft, ob der Mensch entscheidet, wie die Astrologie zu funktionieren hat; oder ob die Astrologie entscheidet, wie der Mensch funktioniert. :rolleyes:
     
  6. norbertsco

    norbertsco Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. Mai 2007
    Beiträge:
    1.676
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    Altena, Deutschland
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    Hallo Annie,

    Eine Wissenschaft hat mindest zweierlei Grundpfeiler.
    Da sind einerseits die der jeweiligen Natur zugrunde liegenden Kräfte, Effekte und Geschehnisse, die diese Wissenschaft betrachtet. Dieser Grundpfeiler ist einfach vorhanden.
    Andererseits sind da die Analysen, Modelle und Erklärungen. Dieser Grundpfeiler ist Menschenwerk und abhängig von der Erkenntnisfähigkeit und von der Vorstellungswelt.

    So ist es auch mit der Astrologie.
    Es gibt einerseits die zugrunde liegenden Eigenheiten und Kräfte in der Natur der Astrologie.
    Andererseits haben sich die Menschen Strukturierungen, Deutungen und Denkprothesen zu den astrologischen Grundtatsachen als Hilfsmittel angeeignet.

    Die Vorstellungswelten beschatten die eigentlichen Grundtatsachen. Höchstwahrscheinlich sind diese Grundtatsachen sowieso nur eingeschränkt erkennbar. Das ist keine Besonderheit der Astrologie. Es ist in anderen Wissenschaften auch so.

    Das sind in der Astrologie:
    Die Einteilung des Tierkreises in 360 Grad.
    Die unterschiedlichen Häusersysteme.
    Transpersonale Erklärungsmodelle.
    Die Berechnung des Aszendenten.
    Die Deutungspriorität von Halbsummen.
    Eventuell sogar die Unterteilung des Tierkreises in 12 Tierkreiszeichen.
    etc., etc..

    Und so gibt es auch das Modell von A. Frank Glahn, das die 12 Häuser in Dekanate unterteilt, um differenzierte Aussagen zu erhalten. Man kann durchaus die berechtigte Vermutung haben, daß es ein Unterschied ist, ob ein Planet am Anfang eines Hauses oder am Ende eines Hauses steht.

    Liebe Grüße

    norbertsco
     

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