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Hätte ich es verhindern können?

Dieses Thema im Forum "Lenormand" wurde erstellt von samira033, 24. Mai 2007.

  1. samira033

    samira033 Mitglied

    Registriert seit:
    16. Dezember 2006
    Beiträge:
    197
    Ort:
    Schleswig Holstein
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    Hallo Ihr Lieben,

    gestern hat sich ein Freund von mir erhängt......
    Ich mache mir so Vorwürfe, er hatte ein Alkoholproblem und ich hätte ihm so gerne geholfen,aber hatte bedingt durch meine Situation nicht die Kraft. In meinen Karten stand irgendwann mal etwas von Selbstmord.Ich weiss gar nicht mehr welche Kombies es waren und wie ich eigentlich darauf kam. Ich hatte es sofort auf ihn gemünzt,das weiss ich,aber das es so eintrifft?....Manno,ich hatte ja keine Ahnung...Hätte ich das alles abwenden können? Oder war sein Weg so vorgeschrieben?

    Liebe Grüße
    samira
     
  2. ashari

    ashari Mitglied

    Registriert seit:
    28. September 2006
    Beiträge:
    253
    Ort:
    NRW
    Hey,

    oh mann...dass tut mir echt leid für Dich! :trost:
    Und ich denke nicht, daß Du es hättest abwenden können!
    Wenn man davon ausgeht, dass eines jeden Menschen Schicksal bestimmt ist, dann war dies sein.
    Gerade bei Selbstmord, leiden die Hinterbliebenen extrem, weil viele Schuldgefühle, wie nun auch bei Dir, aufkommen.

    Aber Du hättest ihn nicht davon abhalten können.
    Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und alles Liebe.

    Sandi
     
  3. Widderfrau10

    Widderfrau10 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Februar 2005
    Beiträge:
    3.467
    Ort:
    Hallo Samira!

    Ich möchte dir mein Beileid aussprechen....

    Ich denke nicht, dass du es verhindern hättest können. Wenn es von "oben" so gewollt gewesen wäre, dass du ihm helfen hättest können, dann hättest du auch die Kraft dafür gehabt/bekommen! Es sollte nicht sein...

    Mach dir keine Vorwürfe...
    Mir fällt es gerade schwer, die richtigen Worte zu finden...

    LG Widderfrau
     
  4. Der Stille

    Der Stille Guest

    Hallo Samira033!

    Mein Beileid!
    Im besten Falls hättest du es hinaus zögern können. Aber wenn ein Mensch sich fest vorgenommen hat sich um zu bringen dann tut er es ohne langes wenn und aber.

    Der Stille
     
  5. samira033

    samira033 Mitglied

    Registriert seit:
    16. Dezember 2006
    Beiträge:
    197
    Ort:
    Schleswig Holstein
    Ich danke Euch für Eure Worte.
    Ich fühl mich so hilflos und mich lässt das Gefühl nicht los,dass ich doch etwas hätte tun können. Es war so merkwürdig,wir hatten seit einiger Zeit nur bedingt Kontakt und in letzter Zeit kam er schon mal zu uns( er wohnte im selben Haus,wie Freunde,die ich schon mal besuche) und vorgestern kam er noch,als ich mit meinen Kleinen nach Hause gehen wollte.Er war wieder so still,schaute mich gar nicht an,sondern sprach nur kurz mit meinen Kindern und streichelte sie kurz über das Köpfchen. Ich bin mit einem merkwürdigem Gefühl im Bauch nach Hause gegangen. Und gestern als es passiert ist,ist für mich alles zusammengebrochen,ich dachte erst,die anderen wollen mich verarschen....Ich wollte noch zu ihm hoch,weil mir durch den Kopf ging,das kann nicht sein...und wwenn doch,vielleicht lebt er doch noch....Als ich merkte,dass es kein Spass (wenn auch ein makaberer,was die nie machen würden) bin ich nich gegangen.
     
  6. dodo57

    dodo57 Mitglied

    Registriert seit:
    29. Januar 2007
    Beiträge:
    251
    Ort:
    Niederösterreich
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    Liebe samira!

    Mein herzliches Beileid.
    Ich glaube auch nicht dass du es verhindern hättest können. Aber nicht weil sein Weg vorbestimmt war, sondern weil er seinen Weg hätte ändern müssen. Denn dass er alkoholkrank war, hatte einen Grund. Den hätte er erkennen und aufarbeiten müssen. Vielleicht wußte er sogar wovor er wegläuft. Dazu ghat ihm offensichtlich der Mut gefehlt. Du alleine hättest da sicher nichts ausgerichtet. Und hätte er wollen, dann hätte er um Hilfe gebeten. Ich denke mal, dass er gehen wollte. Und du solltest auch nicht allzu traurig sein, denn eines ist klar, jetzt geht es ihm besser.
    Dass er dir fehlt ist auch klar. Aber mach dir um Gottes Willen keine Selbstvorwürfe, du hättest es nicht ändern können.
    Alles alles Liebe und viel Licht dodo
     
  7. lilaengel1965

    lilaengel1965 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Juni 2005
    Beiträge:
    3.606
    Ort:
    Wien
    hallo samira,

    nur DU alleine kannst dir die fragen beanworten,
    ob du es verhindern hättest können.

    wie hättest du reagiert,
    wenn dir hier sämtliche user geschrieben hätten,
    JA du hättest es verhindern können`?
    das hättest du dann geglaubt, und als wahr angenommen?

    oder brauchst du die beruhigung und *sorry klingt grad sehr provokant* absolution anderer, dass dich keine schuld trifft?

    lass ihn los, lass ihn gehen, er hat sich so entschieden.

    von herzen die lilaengel
     
  8. Tanta

    Tanta Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. März 2007
    Beiträge:
    1.552
    Ort:
    Franken
    Hallo Samira,

    mein Mitgefühl ist bei dir.
    Verhindern, nein das glaube ich nicht. Ich war auch mal in dieser Situation (ist schon 15 Jahre her) und zwar ging es um meine beste Freundin. Ich habe den ganzen Tag mit ihr über das damalige Problem gesprochen und war eigentlich der Meinung das es ihr gut getan hat und es ihr besser geht. Zum Glück wurde die damals von ihrer Mutter gefunden und sie hat überlebt. Danach fragte ich natürlich nach,warum wiso und haben die Gespräche nicht geholfen. Sie sagte es ist eine Reaktion die plötzlich über einen kommt. Ohne warum und wiso!!! Bin immer noch gut mit ihr befreundet und wenn es ihr mal nicht gut geht, bekomme ich immer noch irrgendwie Panik und melde mich ständig. Aber ich glaube auch jetzt hätte ich keine Möglichkeit das zu verhindern.
    Hoffe meine Worte können dir ein bisschen Helfen
    Gruss

    Andrea
     
  9. dmfmillion

    dmfmillion Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Juni 2003
    Beiträge:
    1.557
    Ort:
    Hamburg
    Hallo Ashira

    Das ist ohne Zweifel ein sehr tragisches Ereignis. Jedoch trägt jeder für sein eigenes Tun und Lassen die Verantwortung, du bist also m.E. nicht für dieses abrupte Ableben deines Freundes verantwortlich.

    Depression ist ein schleichender Suizid. Nach meinem Gefühl gründet es sich auf die Verachtung der Menschen, da diese Deinen Freund sehr stark verletzt haben und er dies nicht als Aufgabe sehen konnte sondern als Strafe - es fehlte an Demut. Er hat es auch nicht offen ausgetragen sondern sucht die Kompensation im Alkohol und in dem er seinem Leben selbst ein Ende setzte.

    Karmisch betrachtet, müsste die Verachtung der Menschen sich schon durch mehrere seiner Generationen ziehen. Das schädigt die Seelen der Nachkommen, so wie auch seine Seele geschädigt wurde. Deshalb war es wichtig keine weiteren Nachkommen zu haben, da sonst für die Seelen keine Besserung eingetreten wäre.

    Ich denke solche für uns Menschen, sehr schockierenden Ereignisse, sollte man von einer höheren Warte betrachten, da sie dann Sinn machen. Es geschieht nichts ohne Grund.

    Ich hoffe diese Ausführungen geben nicht irgendwelchen Irritationen Nahrung, da alles etwas suspekt klingt. Aber wenn du in dieser Frage einen mediale Person fragst wird sie im Tenor zu einem ähnlichen Ergebnis kommen.

    lg Dieter

    P.S.: Wenn du etwas Gutes für ihn tun möchtest, dann bete für die Seele, und bitte Gott Vater um Vergebung.
    Das Zweite wäre, seine Seele die noch in der Wohnung ist, ins Licht zu schicken. (Geistlicher oder geeignete mediale Person). Vielleicht befindet sich eine 2. Seele in der Wohnung.
     
  10. xxeowynxx

    xxeowynxx Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Mai 2007
    Beiträge:
    4.087
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    liebe samira,

    ich fühle mit dir :trost: , aber ich denke, man kann einen menschen, der keinen sinn mehr im leben sieht, nicht aufhalten.
    ich dachte früher auch einmal anders, aber jeder ist für sein schicksal in erster linie eigenverantwortlich. man kann stütze sein, hilfe geben, aber gehen muss der jenige alleine und wenn er das nicht will, dann kann man leider nichts tun.
    ich denke, es war einfach sein schicksal und dies war sein tag.
    ich glaube, wenn es einem gelingt, einen menschen ovn einem suizid abzuhalten, dann hatte derjenige es auch nicht wirklich vor, sondern hat nur einen hilferuf losgelassen.
    ich kenne beispiele von menschen, die abgehalten wurden und es immer wieder versuchten, bis es schliesslich klappte :-(

    das ist traurig, aber man muss es akzeptieren, dass jemand mit seinem leben tut, was er tun will. wenn man komplett abgeschlossen hat mit allem und nichts mehr da ist, dass einen hier halten kann, nicht einmal gute freunde - wie du für ihn - dann wäre es sicher nur eine qual, weiter leben zu müssen.
    so sehe ich es heute.

    wenn er wirklich gedacht hätte, dass du ihm helfen kannst, hätte er sich an dich gewandt.

    ich denke auch, du oslltest für seine seele beten und ihm auf seiner reise nun alles gute wünschen.

    eowyn
     
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