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Gut und böse

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Faydit, 22. Februar 2011.

  1. Faydit

    Faydit Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2009
    Beiträge:
    12.206
    Ort:
    zu südlich, zu östlich von dort wo mein Herz ist
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    Gut und böse.
    Weiß und schwarz.
    Licht und Dunkelheit.

    Das Licht in der Dunkelheit, die Dunkelheit im Licht.

    Ist die Lösung ein Alles ist Eins?
    Gibt es gut und böse? Oder doch nicht?

    Wie löst ihr das Dilemma?

    Wie seht ihr das, und wo seht ihr euch selbst dabei?
    (Scheint ja mitunter wie in Filmen zu sein. Man selbst identifiziert sich (fast) immer mit den "Guten". Warum eigentlich?)
     
  2. Mipa

    Mipa Guest

    Ein spannendes thema, lieber Faydit und ich habe auch schon an einigen stellen dazu geschreiben, wobei ich immer wieder wanke und nun auch alles mögliche zu der thematik lese. So nehme ich demnächst ein buch über "was war vor dem urknall" in die hand, wenn ich die "Gespräche mit Gott" hinter mir habe und ein buch über die Tora wartet auch schon.

    Im zusammenhang mit gut und böse fällt mir das video-clip ein, das ich gestern ansah, wo die black-box beschrieben wurde oder einfach das spektrum, was wir überhaupt wahrnehmen können.

    In unserem wahrnehmungsbereich existiert diese wertung zwischen gut und böse. Als erstes ist es für mich eine pers. wertung. Bsp: Die nachbarin wirft ihren mann aus dem haus und der freund zieht einen tag später ein. Mir tun der ehemann und die kinder leid, die frau ist für mich rücksichtslos (böse). Kurz darauf erfahre ich, dass der ehemann an der frau kein interesse mehr hat und ev. eine freundin hat. Ich werte also neu, versuche nun aber begriffe wie gut und böse zu vermeiden und ersetze sie durch präzisere begriffe, die vielleicht nivellierend(er) sind und eher einer bestimmten situation oder gegebenheit entsprechen.

    Dann wird von der gesellschaft gewertet. Ich gleiche das wieder mit meinen wertvorstellungen ab. Was hier zutage tritt, sind meine erfahrungen, meine erziehung, meine moralvorstellungen etc.
    Wenn ich nun sage, dass mein gewissen über gut und böse entscheidet, bin ich also auch durch die vorher genannten wertungs-mechanismen geprägt/konditioniert. Wieder irgendwie unfrei.

    Ich könnte dir nun aufzählen, was ich als "böse" betrachte oder als "gut", aber ich glaube, da wären wir uns einig und das weisst du selber.
    Noch eines: Nein, ich identifiziere mich durchaus nicht immer mit den "guten". Ich bin selbstkritisch und oft ziemlich streng mit mir. Meine innere stimme funktioniert gut und ist unüberhörbar.

    Ja, ich glaube, dass jenseits unseres wahrnehmungsbreiches alles eins ist, da nicht mehr getrennt/unterschieden wird. Allerdings nützt uns das hier nichts, weil (hier) dualität herrscht.
    Und ja, ich weiss, das ist ein belief.:)
     
  3. Faydit

    Faydit Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2009
    Beiträge:
    12.206
    Ort:
    zu südlich, zu östlich von dort wo mein Herz ist
    Die Schlüsselfrage, die sich mir ja stellt, ist:

    Ist die Definition von Gut und Böse lediglich und zu 100% eine subjektive Wertung oder gibt es darüberhinaus auch sowas wie ein real existentes Gutes und Böses?

    Am Wertemodell mag, um zu sowas wie einer Entschärfung eigener Vorurteile, Dogmen, Wertungen zu gelangen, was dran sein. Das funktioniert ja durchaus erst mal.

    Nur, was käme dann? Wenn das alles einigermaßen entschärft wäre?

    Klare Sicht auf das was ist, einigermaßen saubere Wahrnehmung, und sowas wie Gut und Böse sind immer noch wahrnehmbar. Haben sich eben nicht völlig in Luft aufgelöst. Es ist eben dennoch nicht alles einfach nur in Ordnung und gut so wie es ist. Menschen sterben, leiden, werden weiterhin gequält, gefoltert, ermordet... Andere Lebewesen ohnehin. Ganz unabhängig von meiner Sichtweise des Ganzen.

    Was dann? Woran mag's dann noch liegen? Nur an einem selbst? Immer noch?
     
  4. Der Tor von Gor

    Der Tor von Gor Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. Februar 2007
    Beiträge:
    9.772
    Ort:
    Wien
    Ich denke und lebe das was in meiner Sig steht .


    mfg
     
  5. Faydit

    Faydit Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2009
    Beiträge:
    12.206
    Ort:
    zu südlich, zu östlich von dort wo mein Herz ist
    Darf ich Gandalf zu dir sagen? :umarmen: ;)
     
  6. Sadivila

    Sadivila Guest

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    Hallo,


    den Satz finde ich wichtig.

    ZB. der Film Herr der Ringe.
    Hier ist eindeutig das Böse und das Gute herauskritallisiert.
    Und wenn ich die Wahl hätte, wäre ich sicher keiner von den Bösen.

    Vielleicht weil wir fühlen das unsere Wertung von gut und böse etwas ist das nicht unserer Natur entspricht.
     
  7. Faydit

    Faydit Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    12.206
    Ort:
    zu südlich, zu östlich von dort wo mein Herz ist
    Widerspricht sich das nicht eigentlich?
    Wenn es egal wäre, wäre es ja auch egal, wenn man einer von den Bösen wäre.

    Was würde dann unserer Natur entsprechen? Nur "gut"?
     
  8. Stormcrow

    Stormcrow Guest

    Ich zitiere mal William Blake: "As above so below, all things come from the one." (Wie oben so unten, alle Dinge entstehen aus dem einen.) Ich glaube, das trifft es recht gut. Wo Böses ist, ist auch Gutes und umgekehrt. Das eine kann ohne das andere nicht sein, letztlich geht alles ineinander über und wird somit zu Eins. Ich bin ein Teil von alledem, wieder mit den Worten von jemand anderem (einem Lieblingssänger von mir ;)): "Mein Leben ist nur ein Fragment des Universums und allem darin."

    Das ist meine Antwort, aber auch nichts Wissenschaftliches oder so, nur eine Glaubensansicht. ;)

    LG
    Stormy
     
  9. nevis

    nevis Mitglied

    Registriert seit:
    3. Januar 2011
    Beiträge:
    38
    gut und böse sind ethische kategorien, die nie für sich selbst stehen. sie existieren bloß kontextabhängig, sind also bezüglich. was bezüglich ist, ist unselbstständig und damit als solches nicht erkenn- und bewertbar. erkennbar und bewertbar wird es über seine einbettung in ein moralisches konzept und nur über die abgrenzung zum jeweils anderen. böse ist, was nicht gut ist. was nicht gut ist für uns, ist innerhalb eines anderen moralischen konzepts möglicherweise gut - also ist das für uns böse dort auch nicht böse.
    was innerhalb eines moralischen konzepts als böse bewertet wird, wird von einem anderen standpunkt in demselben moralischen konzept aus betrachtet möglicherweise für gut gehalten - also beginnt die konstruktion schon hier zu wanken.
    ein und dieselbe sache kann in ein und demselben moralischen konzept zugleich gut und böse sein - es hängt davon ab, von welchem standpunkt aus betrachtet und bewertet wird. das bedeutet, dass es das gute und das böse nicht geben kann, lediglich böses und gutes, also als gut oder böse bewertete handlungen ohne anspruch auf allgemeingültigkeit.
     
  10. Sadivila

    Sadivila Guest

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    Ja, wiederspricht sich.
    Eindeutig der Drang ein Guter sein zu wollen.



    Hm....liegt es ganz allein an uns Selbst Werte "aufzulösen" die wir nicht wollen, ins Bewusstsein zu bringen?
     
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