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Gründung der BRD mit Hilfe von Altnazis

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Denska, 22. Juli 2007.

  1. Denska

    Denska Neues Mitglied

    Registriert seit:
    22. Januar 2007
    Beiträge:
    829
    Ort:
    Berlin
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    Die BRD wurde mit Hilfe von Altnazis und mit Wohlwollen der USA gegründet.
    Ich kopier hier mal was rein. Ich werd mich noch dazu äußern was für eine Funktion wie Sepp Dietrich und Felix Steiner beides Geräle der Waffen SS hatten.

    Der Aufbau des westdeutschen Staatsapparates fand unter führender Beteiligung alter Nazis statt
    Gegen die Strömung, 2/02, Februar 2002


    Die personelle Kontinuität zum Nazifaschismus ist ein weitgehend bekanntes Merkmal des Staats des westdeutschen Imperialismus. Politiker
    Auf Grund der Niederlage des Nazifaschismus war eine Besonderheit des Staatsaufbaus in Westdeutschland zunächst, daß in der Regel offiziell an der Spitze des Staates nicht mehr die absolute Naziprominenz stehen durfte, aber selbst diese Regel wurde immer wieder durchbrochen. Der wohl bekannteste Fall ist, daß Globke, Kommentator der Nürnberger Rassengesetze, Staatssekretär bei Bundeskanzler Adenauer wurde. Im ersten Deutschen Bundestag 1949 bestand die Mehrheit der Abgeordneten aus Mitgliedern der Nazi-Partei. Nazis wurden in den folgenden Jahren und Jahrzehnten vielfach in höchste politische Amter gehieft. So zum Beispiel Ex-Bundeskanzler Kiesinger, der bereits vor 1933 der NSDAP beigetreten und 1940-45 Propagandachef der Rundfunkpolitischen Abteilung im Auswärtigen Amt war, oder der ehemalige Innenminister und Ministerpräsident von Baden-Württemberg bis 1978 und frühere Nazi-Richter Filbinger, der desertierte Matrosen noch bis kurz vor dem Ende des 2.Weltkrieges zum Tode verurteilte. In einem viel größeren Umfang und Ausmaß jedoch zeigt sich die Tradition und Kontinuität bei den weniger im Rampenlicht der Öffentlichkeit stehenden Kernbereichen des westdeutschen und deutschen Staatsapparates. Beim Aufbau der zentralen Organe des Staatsapparates spielten alte Nazis schon nach wenigen Monaten und Jahren eine wichtige und zentrale Rolle. Hier einige Schlaglichter: Bundeswehr
    Die Bundeswehr wurde fast ausschließlich von Generälen, Offizieren und Unteroffizieren der Nazi-Wehrmacht aufgebaut, die der Nazi-Wehrmacht und dem deutschen Imperialismus his zuletzt treu gedient hatten. So war der General der der Nazi-Wehrmacht Hans Speidel in den 50er und 60er Jahren erster Befehlshaher der Bundeswehr. Adolf Heusinger, ebenfalls General in der Nazi-Wehrmacht, war neben Speidel ebenfalls erster Befehlshaber der Bundeswehr und ab 1957 er erster Generalinspekteur. entsprechend ihrem letzten Dienstgrad eingezogen. Diese Regelung schloss selbst die Mitglieder der nazifaschistischen SS, einschließlich der Verbände der Waffen-SS ein, die entsprechend ihrem früheren Dienstgrad in dies Bundeswehr übernommen wurden. 1958 stammten 12.900 Offiziere der Bundeswehr aus der verbrecherischen Nazi-Wehrmacht. (1) Polizeiapparat
    Die in den 50er Jahren per Gesetz vorangetriebene Wiedereingliederung der alten Nazi-Beamten zu 90% betraf gerade auch den Polizeiapparat des deutschen Imperalisimus. Diese personelle Kontinuität zeigte sich im Zusammenhang mit dem Verbot der KPD 1956, als gegen Zehntausende KPD-Mitglieder Ermittlungsverfahren durchgeführt wurden und diese zum Teil von den gleichen Polizeibeamten verhaftet oder zum Verhör gebracht wurden, die sie auch schon 1933 und während des Nazifaschismus abgeholt oder verhaftet hatten. Geheimdienste
    Ebenso wie der Aufbau der Bundeswehr wurde auch der Aufbau der drei großen Geheimdienste des deutschen Imperialismus, MAD, BND und VS von Beginn an mit alten Nazis durchgeführt. Der BND etwa wurde von einem Leiter des nazifaschistischen Spionageapparates Gehlen aufgebaut. In den BND wurden - wie etwa in Hamburg - zum Teil ganze Leifstellen des Nazi-Sicherheitsdienstes (SD) übernommen. Noch 1970 waren zwischen 25-30% der Beschäftigten des BND ehemalige Angehörige der SS, der Gestapo oder des SD (2). Ebenso wurde auch der VS in der Tradition des Nazifaschismus aufgebaut. Justiz- und Beamtenapparat
    Die personelle Kontinuität zum Nazifaschismus zeigt sich nirgends so vollständig und in einem solchen Ausmaß wie im Justiz- und Beamtenapparat des westdeutschen und deutschen Imperialismus. Schon wenige Jahre nach der Niederlage des Nazifaschismus war ein großer Teil des Nazi-Justiz-Personals wieder in Amt und Würden So waren 1949 in Bayern 752 von 942 Richtern und Staatsanwälten ehemalige Nazis, was 81% entspricht. Uber 90% der 1945 entlassenen Nazi-Beamten wurden rasch wieder in den Staatsapparat des westdeutschen Imperialismus integriert. Noch 1968 waren 520 Nazi-Diplomaten im Auswärtigen Dienst beschäftigt. (3) Nicht anders sieht es dabei auch in anderen Bereichen aus, wie z.B. beim Übergang der nazistischen Hetz-Schreiberlinge des ,,Völkischen Beobachters" oder anderer Nazi-Zeitungen, der Nazi-Mitglieder der Propaganda-Abteilungen von Rundfunk und Film, die nach 1945 und für viele Jahre danach eine wichtige Rolle bei Zeitungen, Rundfunk und Fernsehen spielten. So hatte der SS-Verbrecher und spätere Rep-Führer Schönhuber lange eine wichtige Funktion im Bayerischen Rundfunk und Fernsehen. Trotz kleiner Unterschiede bei der lnschutznahme der alten Naziverbrecher waren sich sämtliche Bonner Parteien und die westdeutsche Öffentlichkeit weitgehend einig. Schumacher, seinerzeit Vorsitzender der SPD, warb in den 50er Jahren für die Rehabilitierung der Waffen-SS, die doch angeblich nur eine ,,kämpfende Truppe" gewesen sein soll. Bundeskanzler Helmut Schmidt setzte sich für den in Italien verurteilten SS-Verbrecher Kappler ein, Richard Weizsäcker für Rudolf Hess, Kohl gedachte 1985 in Bitburg der SS-Mörder - eine unendliche Liste! Diese personelle Kontinuität war und ist jedoch keine Angelegenheit der ersten Jahre der BRD. Selbst noch bis in die 80er und 90er Jahre hatten zahlreiche hohe und höchstrangige Politiker aller in den ersten Jahren der BRD weiterbestehenden oder neugegründeten Parteien des deutschen Imperialismus ihre Ausbildung als Mitglieder der NSDAP oder der Nazi-Wehrmacht erhalten oder ihre ,,Tätigkeit" dort begonnen wie z.B. der ehemalige Bundespräsident Karl Carstens (Mitglied der NSDAP und der SA), der ehemalige CDU-Fraktionsvorsitzende Alfred Dregger, der ehemalige Kriegs- und Finanzminister F.J. Strauß, der Ex-Innenminister Zimmermann, der frühere SPD-Fraktionsvorsitzende Vogel oder der ehemalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker. Quellen: 1 Siehe dazu genauer in GDS Nr. 60, ,,Die Bundeswehr - mörderische Maschinerie des west/deutschen Imperialismus", Oktober 1992, S.5 - 16.
    2 FR, 31 .3.1971 und FR, 6.10.1971)
    3 Müller, Ingo, ,,Furchtbare Juristen", München 1987, S.204ff, BW-Nr., S.7

    Ich hoffe das dieser tread nicht wieder dazu missbraucht wird um übereinander herzufallen.

    Gruß Denska


     
  2. opti

    opti Guest

    Vor ein paar Tagen gab es im Fernsehen einen Film über den deutschen Topspion Fritz Kolbe. Kolbe wurde in Berlin zu einem Mitarbeiter des Botschafters Karl Ritter, dem Verbindungsbeamten vom AA (Auswärtigem Amt) zum Oberkommando der Wehrmacht (OKW). Auf diese Weise erhielt Kolbe Zugang zu politischen und militärischen Verschlusssachen. Ab dem 19. August 1943 lieferte Kolbe bis 1945, zum Teil unter Lebensgefahr, Kopien zahlreicher wichtiger Schriftstücke, darunter 1.600 geheime Telegramme, an die Alliierten. Kolbe lehnte es stets ab, für seine Dienste Geld zu erhalten.

    1951 wollte Kolbe ins Auswärtige Amt zurückkehren. Die Einstellung wurde ihm aber insbesondere von Herbert Blankenhorn, dem damaligen Leiter der politischen Abteilung und vormaligem Mitglied der NSDAP (wie 2/3 des gesamten Höheren Dienstes zu der Zeit) verweigert. Kolbe bestritt seinen Lebensunterhalt schließlich unter anderem in Brasilien als Handlungsreisender für Motorsägen.

    In der deutschen Gedenkstätte Deutscher Widerstand wird er nicht aufgeführt, im Auswärtigen Amt wird sein Name auch nicht als anerkannter Widerständskämpfer genannt.

    Fritz Kolbe
     
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