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Großvater-Sohn, Großmutter-Tochter?

Dieses Thema im Forum "Familienaufstellung" wurde erstellt von Reinfried, 26. September 2006.

  1. Reinfried

    Reinfried Guest

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    Hallo allerseits!

    Ich möchte den Experten unter Euch eine Frage stellen, verzeiht mir, wenn sie naiv klingen mag, ich bin mit Hellinger nicht so besonders bewandert.

    Ich habe vor einigen Jahren gehört oder gelesen (ich weiß nicht mehr), dass für Jungs der Großvater mütterlicherseits und für Mädchen die Großmutter väterlicherseits relevant ist. Nun nicht relevant in dem Sinne, dass man ev. Schuld übernimmt oder ähnliches, sondern die "Lebensidee" dieser Person weiterverfolgt.

    Nun - stimmt das oder sitze ich einem Irrglauben auf?

    Liebe Grüße & Danke für eine Antwort,

    Reinfriede
     
  2. ChrisTina

    ChrisTina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2003
    Beiträge:
    4.988
    Ort:
    Im Himmelreich des Ortes, wo die Götter Schach spi
    Hallo Reinfriede,

    kann ich dir so nicht bestätigen. Ich habe es bisher sehr individuell erlebt. Es gibt zwar jeweils Zugangshinweise, wo nachgeschaut werden kann/sollte, aber jeweils auf die entsprechende Situation bezogen.

    Möglicherweise stehts irgendwo bei Hellinger, ich habs bisher so generell weder gehört noch gelesen noch gesehen.

    Hoffe, die Antwort ist für dich ok. sonst frag einfach weiter, ev. auch per PN.
     
  3. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
    Beiträge:
    5.379
    Ort:
    Graz
    Hallo Reinfriede!

    Ich schließe mich da ChrisTina an, es gibt da keine "fixen Regeln", wie ja überhaupt eine Betrachtung von kausalen Zusammenhängen wie "wenn der Großvater... dann der Enkel..." so ziemlich das Gegenteil von systemischem Schauen darstellt.

    In zig Aufstellungen waren etliche dabei, in denen der Großvater für den Enkel und die Großmutter für die Enkelin bedeutsam waren. Und es waren etliche dabei, bei denen die Großmutter für den Enkel und der Großvater für die Enkelin bedeutsam waren - oder die Uroma oder der Großonkel...

    Generell habe ich oft gesehen, dass die Wahrnehmung der "Frauenlinie" oder der "Männerlinie" in einer Aufstellung Kraft gegeben hat - aber ich bin mir auch da nicht sicher, ob das nicht schon ein "ideologisches Aufstellen" ist.

    Alles Liebe,
    Jake
     
  4. Reinfried

    Reinfried Guest

    Liebe ChrisTina, lieber Jake!

    Danke für die Antworten. Verflixt, wenn ich nur wüsste, wo ich das gelesen habe *alzheimer*.

    Ich kann mich nur noch daran erinnern, dass ich auf diese Behauptung hin etliche Freunde und Verwandte auf diese Konstellation hin beobachtet hatte und erstaunt war, wie sich die Lebensgeschichten von Großmutter väterlicherseits-Enkelin und Großvater mütterlicherseits-Enkel doch glichen....

    Muss mal meine Bücher durchstöbern *ächz*...

    Danke & liebe Grüße
    Reinfriede
     
  5. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
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    5.652
    Ort:
    dort, wo es schön ist
    Hallo Reinfriede,

    was ist bei mehreren Enkeln des gleichen Geschlechts? Nach dieser Theorie müssten die Mädchen alle von der Lebensidee der Großmutter väterlicherseits geprägt sein und die Buben alle vom Großvater mütterlicherseits geprägt sein.

    Dass ein Enkel / Enkelin so eine Idee weiter verfolgt könnte mir gut vorstellen, aber dass dies dann auch für die ganzen anderen gilt nicht. Das wäre ein bisschen einseitig und für die Auflösung auch recht einfach.

    Liebe Grüße pluto
     
  6. ChrisTina

    ChrisTina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2003
    Beiträge:
    4.988
    Ort:
    Im Himmelreich des Ortes, wo die Götter Schach spi
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    Du erinnerst dich schon aber auch daran, dass *Energie der Aufmerksamkeit folgt* ;-) Bzw. wie ich gern zu sagen pflege, jeder Mensch immer nur mit seinem jeweiligen ureigensten Weltbild auf bestimmte Situationen schaut.

    Was ich damit sagen will, ich würds nicht verallgemeinern wollen - aber auch nicht generell ausschliessen. Wie erwähnt, ich hab in meiner Form der Aufstellungsarbeit andere Zugangshinweise - und noch nie in deiner beschriebenen Weise die mir bekannten *Fälle* betrachtet.
     
  7. Reinfried

    Reinfried Guest

    Liebe ChrisTina!

    Der Gedanke ist mir natürlich auch gleich gekommen *grins* - vor allem, weil es ja immer nur um Teilaspekte geht. Es ist ein bestimmter Ausschnitt eines Wesens, der sich uns zeigt bzw. den wir sehen wollen.

    Nichtsdestotrotz werde ich mich mal auf die Suche machen, wo ich das gelesen habe....wenn ich es finde, schreib ich darüber!

    Liebe Grüße & Danke
    Reinfriede
     
  8. Reinfried

    Reinfried Guest

    Hi Pluto!

    Hhmm, ich muss ehrlich sagen, dass ich auf wackeligen Beinen stehe, denn wie gesagt, ich glaube nur, es gelesen zu haben...

    Bei uns in der Familie stimmen da sehr viele Sachen überein. Die weiblichen Enkel leben eigentlich alle sehr, sehr auffällig die Lebensphilosophie der relevanten Großmutter nach. Aber - wie ChrisTina schon schrieb, es gibt ja immer mehrere Aspekte, die ein Leben ausmachen - nur einen davon anzusehen wird der Sache wahrscheinlich nicht gerecht.

    Liebe Grüße
    Reinfriede
     
  9. pluto

    pluto Aktives Mitglied

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    21. Dezember 2004
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    dort, wo es schön ist
    Hallo Reinfriede,

    deine Überlegung kann schon berechtigt sein. Warum sollte ich ihn ausschließen. Ich finde, es ist ganz gut für alle Richtungen, aus denen Hinweise kommen, offen zu sein.

    Mit einem komme ich nicht ganz klar:
    Wie stelle ich die Lebensidee (od. -philosophie) meines Großvaters fest? Wenn ich von mir ausgehe: ich kenne sie nicht. Ich käme schon schwer ins Schleudern, wenn ich dir meine eigene nennen sollte. Von daher ist es für mich ein gedankliches Konstrukt, das mir zwar etliche Informationen liefern kann (so wie z.B. die Astrologie), nur: gefühlsmäßig auflösen kann ich damit nichts.

    Bin trotzdem auf die Quelle deiner Information gespannt.

    Liebe Grüße pluto
     
  10. ChrisTina

    ChrisTina Sehr aktives Mitglied

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    Hi Pluto,

    naja, manchen hilfts schon, wenn sie/er erkennt,woher eine Thematik kommt. Sobald wir etwas erkennen und als das annehmen, was es ist, verändert sich schon die Thematik automatisch von selbst (kann jedoch in jegliche Richtung gehen).

    Und wenn ich zB erkannt habe, dass ich eine Thematik meines Großvaters mit mir rum schleppe, kann ich diese Last symbolisch und rituell zurück geben. Also jetzt auch unabhängig von realer Aufstellungsarbeit mit Repräsentanten - einfach allein und mental.

    Und dadurch, dass ich den Teil meiner Last - welcher mir nicht zusteht - an denjenigen zurück gebe, welchem sie gehört, kann ichs auch gefühlsmäßig auf-lösen.
     

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