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Gravierende Fehler der Meditation

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von Niemand, 9. Dezember 2004.

  1. Niemand

    Niemand Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. November 2004
    Beiträge:
    7.604
    Ort:
    Niemandsland / Neutrale Zone
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    Gravierende Fehler der Meditation

    1. Es wird krampfhaft versucht, nicht zu denken
    2. Man gerät in einen Dämmerzustand. (Halbschlaf)
    3. Es wird etwas erwartet
    4. Es wird meditiert, auch wenn man nicht mit dem Herzen bei der Sache ist

    Lösungen:

    zu 1. Die Gedanken so akzeptieren wie sie auftauchen und nicht daran festhalten, indem man sie analysiert oder versucht einzuordnen sondern sie lediglich betrachtet

    zu 2. Am besten in der Früh meditieren. Zu diesem Zeitpunkt ist der Geist schonmal in einem Grundruhezustand und hellwach

    zu 3. "Erleuchtung" nicht anstreben. Sich nichts dabei erwarten.

    zu 4. Sich keinen festen Zeitplan auferlegen, wann man meditiert. Einfach spontan loslegen, wenn einem vom Herzen danach ist.

    Falls Euch noch Wichtiges dazu einfällt, so bitte ich um Ergänzung

    Euer

    Niemand :)
     
  2. Sir Morpheus

    Sir Morpheus Mitglied

    Registriert seit:
    27. August 2004
    Beiträge:
    335
    Ort:
    Hessen
    Hi
    In einem Punkt stimme ich dir zu, wenn man erleuchtung anstrebt, und sie erwartet, dann passiert ned viel. Allerdings, wenn man sich die erleuchutng (was auch immer das sein mag) als gesamtzeil vornimmt, aber nicht als ziel in der einzelnen meditation, dann kann man wehrend der Meditation schon einige Dinge erleben, von denen man dann weiß, das sie einem der "erleuchtung" näherbringen.
    Nichtdenken muss man üben. Krmapfhaftets nichtdenken ist ned gut wenn man es die ganze Zeit macht, ich ahb allerdings gemerkt, das es von vorteil ist, wenn man sich zumindest eineige Minuten in der Meditaion dem Nichtsdenken widemt, selbst wenn es dann ein wenig krampfhaft wird. Wenn dann allderings einemr der schweiß von der stirn zu topfen beginnt, sollte man aufhöhren. Es ist wie bei so vielen eine sache des maßes.
    Die Gedanken akzeptierenw ie sie kommen ist dennoch immer gut und nicht aktiv denken (obwohl dies auch manchmal bei zu lösenden problemen hielft).

    Das man sich keine zeitplan zulgen sollte, dem muss ich wiedersprechen. Es ist nach meiner Erfahrung sogar von Vorteil mehr oder weniger feste zeiten zu haben, in denen man Meditiert, um etwas routiner zu bekommen. das soll natürlich nciht davon abhalten zwischendurch noch zusätzlich spontan zu Meditieren.
    An diesen Plan solte man sihc dann halten, auch wenn man nicht mit dem herzen dabei ist, man kann die Meddi dann ja etwas verkürzen, aber dann klappt es am nächsten tag wiedeer besser, besser als wenn man ned Meditiert hätte.
    Wenn ich meditiere, dann immer nur abneds/nachts. Machnmal trink ich eine schwarzen Tee davor, um nochmal wacher zu werden. Das hat auch noch den vorteil, das dann der Schlaf, der dirtekt im anschluss folgen sollte, erhohlsamer wird.
     
  3. cogola

    cogola Mitglied

    Registriert seit:
    4. Dezember 2004
    Beiträge:
    45
    Ort:
    Österreich
    wollte was sagen zu dem krampfhaft nicht denken:
    hab mal gelesen: di kunst des meditierens ist es nicht an nichts zu denken sondern an alles zu denken jedoch als unbeteiligter zeuge zuzusehen und alles an sich vorbeiziehen zu lassen (oder so ähnlcih, weiß den satz nicht mehr genau!)

    und noch was: wie verhindere ich einen Dämmerzustand, ausser dass ich morgens meditiere?!
    und verwendet ihr immr Meditationsmusik zum meditieren, ist bei euch stille, oder einfach eine ganz normale geräuschkulisse?!?!

    cu...
     
  4. huck finn

    huck finn Guest

    @ sir morpheus
    das mit der routine sehe ich genauso. meine meditationen "glücken" nur, wenn ich einer regelmäßigkeit und struktur folge. das heißt zB selber ort, ca. selbe zeit , selbe technik. natürlich kann man dieses nicht immer beibehalten, aber wenn ich außer plan meditiere, ist die meditation nicht so tief wie sonst.

    mein kleines problem ist, daß ich am besten vor dem schlafen gehen meditieren kann. nur manchmal bin ich nach der medi so erfrischt und euphorisch, daß ich die nächsten 2 stunden nicht einschlafen kann.

    oft kann ich im vorfeld der meditation schon sagen, ob diese glücken wird oder nicht. ich werde mit der zeit immer sensibler für die spirituelle stimmung in mir.
     
  5. Shanta-Deva

    Shanta-Deva Neues Mitglied

    Registriert seit:
    5. Dezember 2004
    Beiträge:
    12
    Hi Cogola,

    ja, Meditation geschieht, wenn alles, was auftaucht, ob Gefühle, Gedanken, Geräusche, eben alles, was durch die Sinne wahrnehmbar ist, einfach nur bezeugt wird, ohne es zu beurteilen.
    Ob beim Stehen, Liegen oder Sitzen, bei der Arbeit, beim Essen, beim Musikhören....einfach bei jeder Tätigkeit kann Meditation geschehen.
    Aber mache bitte keinen Zwang daraus. Meditation kann nicht geschehen durch "wollen" - Meditation geschieht einfach ganz von selbst, wenn kein Wollen mehr da ist.
    Willentliche Anstrengung, z.B. auf einen bestimmten Gegenstand ect. hat nichts mit Meditation gemein. Es ist eine Konzentrations-Technik und kann nützlich sein als Vorbereitung, indem es den Geist beruhigt und besänftigt, damit Meditation geschehen kann.

    Lieben Gruß
     
  6. Niemand

    Niemand Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. November 2004
    Beiträge:
    7.604
    Ort:
    Niemandsland / Neutrale Zone
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    Noch ein kleiner Hinweis:

    Bedenkt stets, dass "Erleuchtung" nur in einem überwachen Zustand erfolgen kann. Im Dämmerzustand oder Trance tut sich nix. Also hat es von daher gesehen schon etwas für sich, in der früh zu meditieren.

    Meditation kann überall erfolgen. Sei es beim Abspülen, beim Wischen, bei der Gartenarbeit etc. Also bei Arbeiten die kein aktives Denken erfordern. Es gibt keine Arbeiten die zu gering wären und die nicht zu irgendetwas nütze wären... mal abgesehen davon, dass die Bude dann wieder sauber ist. Aber im Vordergrund steht die Reinigung des Geistes ... :D

    Euer

    Niemand :)
     
  7. cogola

    cogola Mitglied

    Registriert seit:
    4. Dezember 2004
    Beiträge:
    45
    Ort:
    Österreich
    hmm...
    das mit dem von wegen man soll nicht meditieren "wollen" und es nicht krampfhaft versuchen usw. hab ich ja schon oft gehört, nur frag ich mich dann immer: ihr müsst doch auch irgendwan angefangen haben, und war es dann nicht so dass ihr da auch unbedingt meditieren "wolltet"??? ich versteh nicht wie ich es üben und lernen soll ohne es zu wollen oder krampfhaft zu versuchen... :rolleyes:

    und ich hab schon wieder ne fragen (wo ich mich bei der Gelegenheit gleich mal bedanken kann dass hier alle so nett sind und mir das forum auch schon geholfen hat :kiss3: )
    so, die frage: ich versuche das Meditieren eigentlich immer nur abends weil ich da eigentlich unbegrenz zeit habe (weil schlafen gehen kann ich ja immer noch...) aber nie in der früh weil da hätte ich ja nur ne bestimmte zeit bis ich mich aufn weg machen muss... wie lange braucht ihr zur meditation, oder besser: habt ihr am anfang gebraucht?!

    kann ich es eigetlcih auch meditation nennen wenn ich einfach nur dasitze mich zu entspannen versuche indem ich meiner atmung zuhöre und ähnliches?!?!

    lg und nochmal :danke:
     
  8. Wallhall

    Wallhall Mitglied

    Registriert seit:
    27. August 2004
    Beiträge:
    174
    Ort:
    Zürich
    Hallo Niemand

    ich habe gelernt, andauernd zu meditieren. Dies ging über den Atem. Zuerst machte ich Rebirthing, eine Atemmeditation, die den Atemrhythmus in dem Sinne verändert, dass auf die Pause nach dem Ausatmen verzichtet wird. Dadurch wird immer etwas mehr Lebenskraft (denn diese wird über den Atem reguliert) im Körper behalten als nötig ist. Mit der überschüssigen Kraft ist es möglich, Verspannungen, die von Verhaltensmustern her rühren im Körper zu lösen. Eine zeit lang habe ich dann immer im Rebirthing - Rhythmus geatmet. Aber es ist auch eine Gefahr dabei.

    Durch die überschüssige Energie, kann man zu schnell vorwärts gehen und nicht mehr sauber alles verarbeiten, das in einem so hoch kommt. Deshalb wird empfohlen, Rebirthing unter Führung eines Rebirthing - Therapeuten zu machen. Wenn man es übertreibt, kann es zu Problemen führen, aber sonst ist es sehr lohnend. auch mal im Alltag zwischendurch mal eine kleine Zwischenmeditation zu machen.
     
  9. Lotusz

    Lotusz Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2002
    Beiträge:
    3.338
    Hallo Shanta-Deva

    Das was Du beschreibst, würde ich eher als einen meditativen Zustand aber nicht als Meditation bezeichnen.

    Meditation setzt ein, wenn man einen tranceähnlichen Zustand erreicht. Und das ist etwas sehr körperorientiertes und kann nur durch gezieltes Wollen erreicht werden. Es geschieht nicht von allein, sondern kann nur durch geeignete Techniken und gezieltes und gewolltes Herbeiführen erreicht werden.

    Alles Liebe. Gerrit
     
  10. Shanta-Deva

    Shanta-Deva Neues Mitglied

    Registriert seit:
    5. Dezember 2004
    Beiträge:
    12
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    Ja, anfangs war natürlich auch bei mir "meditieren wollen", da hast du vollkommen recht. Und als ich zum ersten Mal hörte, dass das nicht wirklich Meditation ist, war ich erst mal sehr verwirrt.
    Eigentlich kann man dieses Nicht-Wollen gar nicht mit Worten erklären. Es geschieht einfach irgendwann von ganz alleine. Gemeint ist damit, dass das 'Ich', das glaubt zu meditieren, verschwunden ist, und dann bleibt eben nur noch Meditation. Keiner ist mehr da, der 'will'.

    Vielleicht hast du ja auch schon mal bemerkt, dass du, je krampfhafter du versuchst zu meditieren, desto größere Schwierigkeiten bekommst, in der Stille zu bleiben. Wenn du dir jedoch einfach dessen gewahr bist, was jetzt, in diesem Moment geschieht, dann ist das 'Ich' verschwunden. Dann ist es auch keine 'Übung' mehr. Du wirst es nur durch eigene Erfahrung feststellen. Worte können dir da nicht viel helfen, um zu verstehen.
    Und wenn du das Bedürfnis hast, zu üben, dann übe. Es ist völlig in Ordnung und wird dich irgendwann zur wahren Meditation führen.

    Es ist völlig in Ordnung, dann zu 'üben', wenn es dir danach ist. Je weniger Zwang, desto besser das Ergebnis. Auch die Zeit spielt keine Rolle, mal ist es eben kürzer, dann wieder länger.

    Absolut. Wenn es wirklich gelingt, einfach nur dazusitzen und die Atmung oder was auch immer wahrzunehmen, ohne dass der Verstand 'seinen Senf' dazu gibt, das ist Meditation pur.

    Lieben Gruß
     
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