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Graffiti oder Vandalismus?

Dieses Thema im Forum "Kreativität & Spiritualität" wurde erstellt von opti, 6. Februar 2009.

  1. opti

    opti Guest

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    Ich möchte euch gerne auf die Bilder des Graffitikünstlers Raúl Ruíz hinweisen. Ob die Bilder des Graffiti-Künstlers Raúl Ruíz die Straßen von Granada verschönern oder verschandeln, ist Ansichtssache. Der Stadt schuldet er jedenfalls reichlich Bußgeld - obwohl seine Bilder als Touristenattraktion vermarktet werden.

    Über 3000 Wände hat er in Europa und Lateinamerika schon besprüht. Das Repertoire seiner Motive ist vielfältig: Ikonen der Populärkultur wie Pippi Langstrumpf und Spongebob sind darunter, aber auch gefangene Soldaten und Bettler. Götter und Fabelwesen tauchen in seinen Bildern ebenso auf wie Schafe, Barcodes (Strichcodes) und Zahnräder.

    Quelle: Graffiti in Granada (Südspanien)
     
  2. keoma

    keoma Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Mai 2006
    Beiträge:
    1.160
    Soll man jetzt sagen, ob man es für Graffiti oder Vandalismus hält? :confused:

    Die Graffiti-Kunst - ich nenne es zusammen gefasst lieber urbane Kunst - ist bereits ein großes, vielschichtiges Feld, eine eigene Kultur, die sogar bereits in kleinen Dörfern Einzug gehalten hat. Eigentlich ein zu komplexes Thema um es anhand eines einzigen Künstlers zu betrachten.
    Ob es sich um trotzige Zerstörungswut handelt, Rebellion, die Werke verkannter Genies etc. ist leicht am Werk selbst zu sehen (Ansichtssache ist es immer dann, wenn ein Werk eigentlich sehr schön ist; Vandalismus dann, wenn es als nichts besonderes eingestuft wird). Dementsprechend könnte man verfahren - man könnte aber auch bürokratisch am Gesetz festhalten und die Künstler zur Rechenschaft ziehen - das macht sie verkannt und kommt dem Selbstbild mancher Betreibender ohnehin entgegen.
     
  3. venus-pluto

    venus-pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Januar 2008
    Beiträge:
    3.223
    Ort:
    Wien
    Grandios!!!! Solche Graffiti haben auf jeden Fall ihren Platz - im Gegensatz zu den Sprayern, die nur sprayen, weil sie irgendwas zukleistern wollen. Ich freu mich immer über gut gemachte Graffiti. Die haben ja eine extremst lange Tradition. Fing ja schon in den Höhlen an ;)
    In Berlin gibt es irgendeinen Namen- und Gesichtslosen, der es mittlerweile in die ganz großen Museen gebracht hat.
    Ich find's jeden morgen lustig, wenn ich zur Tür rausgehe und wieder irgendwas Neues sehe und das ist fast täglich der Fall. Ich frag mich, wann die das machen? Letztens war über Nacht hier schräg gegenüber eine Hauswand komplett eingesprayt. Ich bin nachts ja oft lange wach und hab nullkommanix mitbekommen. Die müssen ja schon mit allerlei Leitern angereist sein... :confused:
    Teilweise werden hier Sprayer sogar engagiert. Mich ärgert's nur, wenn irgendwelche Vandalen drüber sprayen.
    Grafitti gehören einfach zu Subkultur, zur Kultur im allgemeinen auch. :)
     
  4. Xchen

    Xchen Guest


    Graffiti ist Kunst, Graphitti ist eine Form der Fresken der Gegenwart.

    Danke, Opti! Dein Nick hat bei mir eine kunstfarbene Schleife ab heute und zu Raúl Ruiz assoziere ich in erster Linie Opti.
     
  5. Herian

    Herian Mitglied

    Registriert seit:
    21. Januar 2009
    Beiträge:
    794
    Ort:
    Neuhofen
    eine holländische studie hat bewiesen, dass überal wo es grafitti gibt die kriminalität um bis zu 20% steigt
     
  6. Loge33

    Loge33 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    18. Oktober 2007
    Beiträge:
    18.071
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    Moment mal! Was soll denn da bewiesen werden? Wer studierte warum? Ist Graffitti als kriminell miteingestuft?
     
  7. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    das find ich jetzt etwas kritisch, weil wer entscheidet darüber, ob etwas kunst ist oder nicht? Die Masse, ein Kulturrat, wird da drüber abgestimmt?

    ich mein, dann müsste man ja ebenso in die Museen gehen und alle Bilder, die den Graphitis die man als Vandalismus eingestuft hat ähneln ebenfalls als Vandalismus deklarieren, oder zumindest als Unkunst, oder gar als "entartete" Kunst

    ein Beispiel

    http://www.pollockfineart.com/upload/artwork_images_1140_156749_Jean-Michel-Basquiat-1.jpg

    dat is n Bild von Jean Michel Basquiat - das könnte aber genau so gut irgendwo an der Wand einer Busshaltestelle zufinden sein (<- kein Wunder, Basquiat hatte viel einfluss auf die Streetart)

    was ist Kunst?

    lG

    FIST
     
  8. keoma

    keoma Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Mai 2006
    Beiträge:
    1.160
    Die Aussage ist etwas ungenau.
    Graffiti gehört zur Jugendkultur. Jugendkriminalität ist ein Begriff, dessen zugeordneter Prozentwert stetig pendelt.

    "Graffiti" findest du überall. Zumal das ein unheimlich grober Begriff ist. Selbst in den Zügen, die auf dem Ländle umher tuckern, in Form von Scratchings und Stickern. Laut deiner Aussage ist dann an all jenen Orten die "Kriminalität" (definieren please) um bis zu 20% ansteigend.
     
  9. MorningSun

    MorningSun Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. März 2006
    Beiträge:
    12.696
    Ort:
    wo die Wirren irren ...
    Ja ja das hätten sie gern, die Statistiker.
    Die Ursachen für Kriminalität liegen wo ganz anders.

    Für mich ist es definitv Moderne Kunst, und so manche Großstadt
    wird etwas lebendiger durch Graffitis.

    Ich finde eher die neue Architektur, dieser riesen grauen Klötze,
    Vandalismus unästhetisch und verschandelnt.
     
  10. bluebody

    bluebody Guest

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    Was alles unter "Graffiti" verstanden wird, ist ja auch ein himmelweiter Unterschied.
    Bei manch einer wirklich häßlichen Wand, alten Mauern, Bunkern, Tunnelunterführungen ect. habe ich schon oft gedacht, wenn sich hier ein echter Graffiti-Künstler verewigen würde, dann sähe es hier freundlicher aus!
    Ich wäre dafür, daß solche Ecken einfach für zum Besprühen freigegeben werden würden.
    Die Entscheidung sollte doch auch für Stadtherren nicht so schwierig sein, gerade, wenn es sich um solch einen Künstler handelt.

    Doch auch Jugendliche, die das bisher nur heimlich machen konnten und somit sich im kriminellen Terrain befinden, sollten ihre Chance bekommen.
    Übung macht den Meister :) - und manche Ecken kann man doch gar nicht häßlicher gestalten. :D
    Weshalb gibt es also soviel Angst davor - selbst in der Bevölkerung???
    Wenn es dann also mal schief geht und nicht so schön aussieht - tja - vielleicht kann man es dann einfach noch mal übersprühen....dürfte vom gesunden Menschenverstande her ja nicht so schwierig sein...

    Wenn sich die jungen (potentialen) Künstler sogar mit Namen verewigen dürften, würde ja auch eine Art Konkurenzverhalten entstehen und manch ein Sprayer würde sich richtig Mühe geben - er wäre ja auch nicht unter Zeitdruck.

    Das Beschmieren der Wände (in diesem Falle Besprühen) - ohne Sinn und Verstand - zumindestens nicht für außenstehende - sollte weiterhin als Vandalismus geahndet werden.

    blue
     

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