1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Gottüberlassen!

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von LoneWolf, 13. August 2007.

  1. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2006
    Beiträge:
    10.922
    Ort:
    Wien
    Werbung:
    Die Lösung meiner Probleme überlasse ich Gott!

    Ich kann sie nicht mehr lösen, kann gerade mal das kleine Karmi meines jetzigen Lebens überblicken.
    Mit ach und weh und der starken Eso-Superbrille, die ich all zu oft verlege.
    Dann überblick ich gar nix mehr und erschaff neues, junges, frisches Karmi, obwohl ich am alten fast erstick.

    Darum überlasse ich Gott die Lösung meiner Probleme.

    Doch solang ich mit dem Finger gegen Himmel und Wolke 1 droh und ruf:

    "Hey Du, Gott, da oben im Wolkenmeer!
    Komm her!
    Errette mich und lös meine Probs!"


    ... genau in dem Moment, wo ich gegen den Himmel zeige,
    ... in der Sekunde, wo meine irre gewordenen Augen ihn da draussen zu suchen beginnen,
    ... in diesem unendlichen, sich nach allen Seiten zerstreuendem All,
    ... dabei wie wild mit meinem Zeigegerät gestikulierend:

    ... trenne ich mich von ihm.
    ... von Ihm.
    ... von Gott.

    Darum betrüge ich mich wieder mal selbst und klopfe mit der Spitze meines Zeigegerätes hart gegen mein Brustgebein und sage einfach:


    ICH LÖSE MEINE PROBLEME !


    Obwohl ich natürlich Gott meine, der tief verborgen in meinem eigenen Herzen ruht ...

    ... und wacht,
    ... bei Tag und Nacht
    ... zu jeder Zeit
    ... in Ewigkeit

    ... und von dem ich nicht zu trennen bin,
    ... so verkommen und verrucht ich auch dieses Leben geführt habe,
    ... mitsamt den Schmerzen und dem Leid, dass ich anderen angetan habe.

    Er - Gott - hat es nicht von Außen gesehen.

    Er hat es in mir miterlebt ...

    ... die ganze Zeit,
    ... die ganzen Jahre über,

    ... und er weiß nur durch mich, den unwürdigen Menschen, was es heißt, grausam zu sein.

    Und es sind Seine Tränen, die durch meine Augen fließen, denn ich selbst bin schon lange nicht mehr fähig zu weinen.

    Darum: Ecce Mater Tua 268: Liebe mich so wie du bist und warte nicht, bis du vollkommen bist, denn wenn du vollkommen bist, wirst du mich niemals lieben!
     
  2. Anamu

    Anamu Guest


    Hallo Karthasix,

    mir kommt dieser Satz vor, als würden dir (und anderen) durch den Glauben eher noch ein paar Säckchen "Schuld" aufgeladen werden, als dass du davon erleichtert wirst. Es sind nicht seine Tränen. Denn, vorausgesetzt es gibt ihn, würde er sich freuen über deine Veränderung (die du ja scheinbar durchgemacht hast).

    Dann brauchst du dich ja nicht so abzuhetzen! :)

    lg
    anamu
     
  3. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2006
    Beiträge:
    10.922
    Ort:
    Wien
    Und fast wichtiger noch als der kleine, winzige Gottesfunke in meinem Inneren, dieser winzigkleine Lichtpunkt am Grund meines eigenen, dreckigen Herzens sind mir die Energiefäden, die sich von diesem Punkt nach allen Seiten ausbreiten, auf ihrem Weg durch das All, auf der Suche nach anderen Lichtpunkten, sich verbindend, Information austauschend, erkennend, dass die Einsamkeit und Depression nur ein kurzer, böser Traum ist, der nach und nach vergeht und dann spüre ich wie die Liebe, die reine Liebe ohne Worte aus allen Richtungen des Alls über mich hereinbricht, von allen Seiten über diese Energiefäden zu mir und in mich hinein strömt durch mich hindurch und wieder hinaus strömt und ich dieses Geschenk annehmen muss, ob ich will oder nicht, ob ich mich würdig fühle oder nicht, denn ....

    ... danach fragt Er nicht, der Herr dieses lebendigen und liebenden Alls.

    Ihm scheint es nur wichtig zu sein, dass die Liebe ein ewig fließender Strom ist und es gibt wohl nichts, was diesem Strom auf Dauer widerstehen könnte.

    Und doch stürze ich immer wieder in die Finsternis!

    Sag mir Gott, warum muss das so sein?

    Warum bin ich so schwach?
     
  4. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2006
    Beiträge:
    10.922
    Ort:
    Wien
    Scheinbar anamu, ja, scheinbar!

    Dauernd mach ich irgendwelche Veränderungen durch und werd schon ganz Verrückt dabei :weihna2

    Naja, und ob es ihn nun gibt oder nicht, dass weiß ich ja nicht. Es is mir ja wurscht, ob ich es nun Liebe nenn, Licht, Gott, Bewusstsein, oder wie auch immer ... ach Gott, verstehst du mich, ich brauch einfach was in diesem All, einen Punkt der stärker is als ich > der schwache, unwissende, dumme Mensch, weil mein Verstand reicht einfach nicht aus, das alles zu begreifen ...

    ... so sehr ich mich auch noch nie darum bemüht habe :weihna1


    Ohne Gott bin ich brotlos, hilflos, obdachlos, sinnlos, schwach und noch dämlicher als mit ihm, ferngesteuert und triebhaft wie ein Krampus :)
     
  5. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2006
    Beiträge:
    10.922
    Ort:
    Wien
    Nein! Es ist geweihtes, reinigendes, heilendes Wasser das aus meinen Augen rinnt. :clown:

    Ich kenne keine Schuld. Schon lange nicht mehr. Ich kenne nur Vergebung und ich vergebe mir selbst. Und zwischendurch ein wenig Weh! au Weh! aber das gehört für mich dazu. Anders geht es bei mir nicht. Glücklich jene, die kein Weh haben, mein Mitgefühl denen, die noch viel größeres Weh haben. Aber ich vergebe mir selbst.

    Aber die Scheisse ist - sorry wegen dem bösen Wort - dass ich immer wieder abstürz, bis hinunter in den verdammten, feuchten Rattenkeller. Das macht mir nix aus, aber es ist verdammt ermüdend. Aufstehen, umfallen, aufstehen, umfallen .... verrückt. Da verlierst das Bewusstsein dabei und dann brauch ich - schwacher Mensch - eben vorübergehend ein Geländer zum aufstehen.

    Dann steh ich wieder auf und vergeb mir selber. Und klopf dabei hart an mein Brustgebein und red mit Gott. er soll ja überall sein, hab ich gehört, warum also nicht auch in mir. Wer pfeift sich drum. Und wenns mir wieder besser geht, wenn mein Bewusstsein wieder halbwegs arbeitet, die Sinne sich wieder öffnen - na dann vergess ich ihn eh wieder. So geht das jetzt schon gut 12 Jahre. Ich werd noch irre.

    Ich glaube nicht an Gott, Anamu. Wie soll ich an etwas glauben, von dem ich nicht wirklich zu trennen bin. So schrieb ich doch, wenn ich mich recht erinner. :)

    Aber zu manchen Zeiten brauch ich eben die intensive Erinnerung an das Mächtige im Universum, die große Kraft, die echte Intelligenz, die richtige Liebe, weil ich bin mir meiner menschlichen Schwächen recht bewusst.
     
  6. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2006
    Beiträge:
    10.922
    Ort:
    Wien
    Werbung:
    Gottüberlassen is doch ein toller Titel. kann mir doch keiner Depressionsverbreitung vorwerfen :weihna1

    Is doch 1000mal gscheiter, als ich sing wieder:

    Gottverlassen komm ich daher
    Auch die Gretel will mich nicht mehr
    Weil ich ein schlimmer Hansl bin
    Und mein Leben hat gar kan Sinn

    :gitarre:
     
  7. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2006
    Beiträge:
    10.922
    Ort:
    Wien
    Wenn dem so wäre Anamu, dann wäre es der falsche Glaube. Wage ich zu behaupten. Oder um es wertfrei zu halten sag ich lieber: "klingt nicht gesund", da würde ich schon zustimmen. Aber die Sorge habe ich nicht, dass mein Glaube oder wie auch immer ich das nenne, was mich da bewegt, mir Schuld aufläd weil ich mich an keinem konfessionellem System mit einem festen Moralkonzept orientiere. Ich - das darf ich sagen - habe meine Schatten recht intensiv leben lassen und studiert, besser gesagt reflektiert und viel anderes hab ich nicht gemacht in dem Leben da und weiß daher doch ziemlich genau, was ich wem schuldig bin. Aber meine Haupt-Gläubiger sind gute, selbstlose Menschen. Sie hetzen mich nicht. Ich habe Glück.

    Ja, er kann auch Lachen und es gibt auch Tränen der Freude. :)

    l.g. Katharsix
     
  8. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    Ja,Gottüberlassen ist für mich auch eine Herausforderung.Danke dafür, Karthasix! Das wird mich lange, lange begleiten.

    :liebe1:
     
  9. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2006
    Beiträge:
    10.922
    Ort:
    Wien
    Hey Trixi, freut mich :banane:


    Ach Gott! oder God! Odr gid! Was weiß ich ....


    ICH SCHEISS AUF GOTT!
     
  10. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    Werbung:
    Dann hat Gott die Nummer 00.

    :liebe1:

    und ein WC erscheint (wiederchristus)
     

Diese Seite empfehlen