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Gott wahrgenommen

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Verus, 15. April 2004.

  1. Verus

    Verus Guest

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    Gott wahrgenommen

    Gestern, den 14.4.2004 habe ich Gott wahrgenommen.
    Ich saß auf einer Bank an einer Landstraße, als ich plötzlich Gott spürte, wie er mit einer unvorstellbaren Kraft und Wucht das Universum herumschleudert. Ich fühlte diese Kraft und wußte, dass ich jetzt Kontakt mit Gott haben würde. So sprach ich in Gedanken zu Gott, und bat ihn um etwas, nämlich dass er mich von meiner Fesselung befreit, damit ich meinen Auftrag erfüllen könnte. Dieser Auftrag besteht in der Vorbereitung einer neuen, paradiesischen Welt, die da dereinst kommen wird.
    Nach ungefähr 5 Minuten war der Kontakt vorüber und ich spürte nichts mehr von dieser Wucht und Kraft.
    Früher hatte ich schon einmal Christus wahrgenommen. Ich wußte ein kugelförmiges Gebilde über mir und verstand wie durch diese Kraft vor 2000 Jahren von Jesus Christus Wunder vollbracht wurden.
    Eine Brieffreundin aus Estland schrieb mir vor 10 Jahren einmal, dass sie Gott als warmen Sommerwind wahrgenommen hätte. Und ich selbst habe im Jahr 1988 schon einmal Gott gesehen. Doch mehr dazu auf meiner Homepage: http://home.arcor.de/verusdur/Weltbild.htm

     
  2. spiraltribe

    spiraltribe Mitglied

    Registriert seit:
    18. März 2004
    Beiträge:
    334
    Namastè :)
     
  3. manosha

    manosha Mitglied

    Registriert seit:
    7. Oktober 2003
    Beiträge:
    123
    Verus,

    was Du gesehen hast war nicht Gott, sondern eine Erscheinungsform des Göttlichen. Du kannst Gott nicht wirklich wahrnehmen, geschweige denn erklären, wie er entstand.
    Im Wort „Wahrnehmen“ steckt das Wörtchen „nehmen“. Wer nimmt?


    Wahrnehmung bedingt einen „Wahrnehmenden“ und etwas „Wahrgenommenes“.
    Subjekt und Objekt, Ich und Du.

    So funktioniert der Verstand. Er spaltet die „Wirklichkeit“ in zwei Teile.
    Sobald Du das Göttliche wahrnimmst, hast Du es also schon auf die Größe Deines Verstandes reduziert. Dann machst Du das Göttliche zu einem Objekt innerhalb Deines Bewusstseins.
    Aber Du bist nur ein Inhalt des Bewusstseins Gottes.

    Für einen Moment hat sich Dein Denken gelegt, Du hast Dich geöffnet und etwas, was die ganze Zeit anwesend ist, ist Dir bewusst geworden.

    Du hast eine Kraft gespürt, die Dich überwältigt hat.
    Das „Göttliche“ hat Dich, wie Du sagst, in Form einer „unvorstellbaren“ Kraft berührt.

    Und doch zwängst Du dieses Phänomen nun in eine „Vorstellung“.
    Aber Du kannst dem „Unvorstellbaren“ nicht mit der „Vorstellung“ begegnen.



    "So sprach ich in Gedanken zu Gott, und bat ihn um etwas, nämlich dass er mich von meiner Fesselung befreit…"

    Die Fessel ist Nicht-Wahrnehmung des „vorstellenden, träumenden, phantasierenden Verstandes“.
    Der Verstand zerteilt die Wirklichkeit in Fragmente.
    Und nun sieht er Subjekte und Objekte.
    Der Verstand schneidet „Gott“, die Welt, was auch immer, in kleine Teile und wählt sich dann aus, was ihm am besten gefällt.


    "Dieser Auftrag besteht in der Vorbereitung einer neuen, paradiesischen Welt, die da dereinst kommen wird."


    Wenn diese Zerstückelung, verursacht durch den dualistischen Verstand, aufhört, dann gelangt man in die „paradiesische“ Welt, in das „Königreich Gottes“.

    Und diese „Welt“ ist schon immer da. Sie muss nicht erschaffen werden.

    Von dieser Welt, die schon zu Zeiten Jesus` da war, die schon vorher da war, die schon immer da war, hast Du einen kleinen Geschmack bekommen. Für einen kurzen Moment warst Du offen dafür.

    Aber der Verstand baut sich jetzt wieder eine Erklärung und versucht es „einzuordnen“, zu „verarbeiten“ in seine Schubladen.
    Keine Frage, diesen Einblick zu erhalten ist ein überwältigendes Erlebnis.
    Aber verzerre es nicht durch Erklärungen des Intellekts.



    „Immer wenn man dem Göttlichen nahe kommt, muss man auf seinen Verstand aufpassen. Wenn man sich dem Göttlichen durch den Intellekt nähert, färbt er darauf ab.
    Nur ohne Intellekt, ohne Dich, ohne das Menschliche, ohne Vorstellungen, ohne irgendeine Neigung, die Dinge auf bestimmte Weise zu sehen, erkennst Du die Eigenschaftslosigkeit des Göttlichen. Ansonsten gehören alle Eigenschaften, die wir dem Göttlichen nachsagen, zu unseren menschlichen Fenstern. Wir zwingen sie dem Göttlichen auf.“



    Ich sehe es so:

    „Gott“ hat Dir aufgetragen zu meditieren.
    Das ist die Vorbereitung.



    manosha
     
  4. roli

    roli Mitglied

    Registriert seit:
    14. Februar 2004
    Beiträge:
    377
    hallo verus
    Und wer hat Dir gesagt, dass Du diesen Auftrag (kommende Paradies) durchführen musst?
    Gruss Roland
     
  5. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    "Du kannst Gott nicht wirklich wahrnehmen"

    wer sagt das?
    Du kannst Gott nicht in vollem Umfang wahrnehmen, aber wie Kabir es so schön ausdrückte: nicht nur der Tropfen kann ins Meer fallen, sondern auch das Meer in einen Tropfen.
    Du SIEHST Gott nicht und das hat Verus auch nicht behauptet..er sprach von FÜHLEN.
    Weisst Du wie Gott sich an-fühlt?
    Wieso kannst Du sagen Verus kann Gott nicht fühlen?
    Auch fühlen ist eine Form der Wahrnehmung.
    Gefühle sind die Sprache der Seele.
    Gott zu fühlen ist die ursprünglichste Form Ihn wahzunehmen.
    LG
    Regina
     
  6. Augen

    Augen Guest

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    'Gott zu fühlen' ist der erste Schritt. Da stehenbleiben?...
     
  7. manosha

    manosha Mitglied

    Registriert seit:
    7. Oktober 2003
    Beiträge:
    123
    Regina,



    "Du kannst Gott nicht wirklich wahrnehmen"

    bedeutet

    „Du kannst Gott nicht in vollem Umfang wahrnehmen“.


    „nicht nur der Tropfen kann ins Meer fallen, sondern auch das Meer in einen Tropfen.“

    Ja, aber Advaita sagt:
    Nicht-Zwei.

    Das Meer ist der Tropfen.
    Der Tropfen ist das Meer.

    Ich bin Du
    Du bist Ich
    Er ist unser
    Beide sind wir sein.



    „Wieso kannst Du sagen Verus kann Gott nicht fühlen?“

    Ich habe gesagt, dass er eine „Erscheinungsform“ des Göttlichen wahrgenommen (gefühlt) hat aber dass er Gott in seiner „Gesamtheit“ nicht wahrnehmen kann.
    Das Begrenzte kann das Unbegrenzte nicht fassen.



    Es gibt in Indien eine Geschichte.
    Vier Blinde, die noch nie einen Elefanten gesehen haben (wie auch?) werden zu einem Elefanten geführt.
    Man sagt ihnen: „Dies ist ein Elefant.“
    Einer tastet am Rüssel.
    Ein anderer am Bein.
    Der dritte am Stoßzahn
    Der vierte am Bauch.

    Als sie daraufhin gefragt werden, was nun ein Elefant sei, sagt nun jeder etwas anderes.
    Da aber jeder eine andere „echte“ Erfahrung gemacht hat, empfinden sie die Aussage der anderen für falsch.
    Sie geraten daraufhin in Streit und schließlich schlagen sie aufeinander ein.


    Der Elefant war zu groß, als dass sie ihn vollständig „wahrnehmen“ konnten.
    Und so ist es auch mit Gott.
    Gott ist der „Elefant“ und wir sind die „Blinden“.
    Wenn einer dieser Blinden schon nicht erklären kann, was ein Elefant ist, wie könnte er dann erklären, wo der Elefant herkommt und wie er entstanden ist?

    Sicher, man kann philosophieren, Vermutungen aufstellen, Theorien aufstellen.
    Das macht Spaß.
    Aber wenn man vergisst, dass jede Theorie niemals größer sein kann als der „Raum“, innerhalb dessen diese Theorie aufgestellt wird, kann das zu großem Leiden führen.

    Dann schlagen sich vielleicht irgendwann die Blinden die Köpfe ein. Dann kämpfen Moslems gegen Christen, Christen gegen Moslems. Moslems gegen Juden, Juden gegen Moslems, Christen gegen Juden, Hindus gegen Sikhs, Kommunisten gegen Buddhisten, Katholiken gegen Evangelisten und so weiter.
    Jeder beansprucht Gott zu kennen, die Wahrheit zu kennen.

    Nein, Gott vergibt keine Aufträge. Jesus wurde nicht von Gott beauftragt. Jesus selbst ist zu Gott geworden und Gott ist zu Jesus geworden. Jesus sagte: „Der Vater und ich sind Eins“ und nur die Liebe ist die Tür zum Göttlichen.

    Gott kann nicht vor den Karren des Egos gespannt werden. Das Rahmenlose kann nicht an den Rahmen gebunden werden.

    Der Ozean kann nicht in einen Tropfen gepresst werden. Im Nu wären alle Fische tot.
    Das ist Gewalt und nicht Liebe.

    Um mit Gott sprechen zu können, müssen wir ihn klein machen, kleiner als er ist. Dann können wir „Du“ sagen. Aber was ist dann mit dem „Ich“?
    Bin „ich“ außerhalb von Gott?

    Dvaita oder Advaita?
    Beides oder keins?



    „Weisst Du wie Gott sich an-fühlt?“

    Oh ja, ich fühle ihn, ich schmecke ihn, ich sehe ihn, ich rieche ihn, ich höre ihn.
    Und doch bleibt er unantastbar, ein Mysterium, jeden Tag neu, immer in Bewegung und doch bewegungslos.
    Ich spreche zu ihm, er spricht zu mir und doch spricht niemand.
    Geleerte Fülle – gefüllte Leere.


    „Auch fühlen ist eine Form der Wahrnehmung.

    Ja, die Schönheit "Gottes" sehe ich auch in Dir.
    Jesus nennt es Liebe, Buddha nennt es Mitgefühl.

    Gehopst und gesprungen.


    Liebe Grüsse
    manosha
     
  8. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    Du bist am Punkt vorbeigeschlittert(meine Ansicht)
    Wenn Du nur Liebe fühlst..ganz einfach Liebe OHNE Bezug
    nicht Frau Mann Liebe, nicht Mutter Kind Liebe
    Nicht Freund Freund Liebe...sondern einfach das Gefühl von dem Du weisst das es Liebe ist...sagt der mit der Frau Mann Liebe...Du KANNST gar nicht wissen, was Liebe ist, es gibt nähmlich viele Arten..

    Wenn Du Freude fühlst, ganz einfach Freude...das was sie ausmacht
    sagt der mit der Freude am Leben...Du kannst gar nicht wissen was Freude ist...es gibt viele Arten der Freude, sagt der mit der Freude am Kind..Du kannst gar nicht Wissen was Freude ist..es gibt verschiedene Arten von Freude..

    beginnst Du zu verstehen?
    Wenn Du die Erfahrung machst weisst Du es und wenn Du sie nicht machst wirst Du sagen es ist nicht möglich.
    Es ist ein QUALITÄT an Energie...die volle Intensität?, nein mit Sicherheit nicht..aber die Qualität kennst Du dann, auch wenn alle anderen in Ihren Tempeln und mit Ihren Büchern und was immer für sie Gott bedeutet sagen: es ist nicht möglich

    Gott..natürlich kannst Du AUCH seine Liebe fühlen, aber das ist nur ein Spekrum....von daher gibt es keine Bezeichnung, die ich Dir nennen könnte...nur Auswirkungen dieser Energie wirst Du beschrieben finden, wenn es um die Energie selbst geht, bleibt Dir nur sprachlose Erinnerung die hier keinen Bezug findet.
    LG
    Regina
    PS und natürlich ist Gott auch ich..ich meine ich hab das ja ERLEBT.
    Aber dann gibts kein ICH mehr..da GIBTS NICHTS DRÜBER ZU ERZÄHLEN
    Das DU löst sich auf...also mit der Auflösung endet die Erfahrung
    Seufz manosha wieso glaubst schreib ich jetzt seid 3 Jahren an einem Buch mit ca 600 Seiten..das kann man nur abgeben wie einen Reisebericht und warten was die Leut draus machen wollen.
     
  9. Regina

    Regina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2003
    Beiträge:
    5.767
    Zitat:
    'Gott zu fühlen' ist der erste Schritt. Da stehenbleiben?...

    Was willst Du tun mit Deinem meschl. Bewusstsein?
    Nach dem Gefühl kommt der Gedanke, der Gedanke ist eine Zuordnung, Ihm folgt das innere Bild, die Vorstellung.
    Siehst Du...Du kannst Dir aber von Gott kein Bild machen (siehe Elefantenbeispiel) weils einfach nicht Gott sondern ein Teilaspekt ist.
    Du bewegst Dich mit "dem nächsten Schritt" also WEG von Gott.
    LG
    Regina
     
  10. Daniela

    Daniela Guest

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    @Regina

    Das ist ein absoluter Unsinn. Man kann sich gar nicht von Gott "wegbewegen".


    @Augen

    an Dich eine Frage: Von welchem Schritt sprichst Du?
    Schriebest Du nicht an anderer Stelle: Es gibt keinen Weg.
    Nun bedarf es plötzlich eines Schrittes? Ich sehe hier einen Widerspruch.
    An sich habe ich nichts gegen Widersprüche, aber trotzdem interessiert mich Dein Statement dazu.

    lg

    Placebo
     
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