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Gott und Urknall

Dieses Thema im Forum "Wissenschaft und Spiritualität" wurde erstellt von Lamia1, 8. August 2014.

  1. Lamia1

    Lamia1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Januar 2014
    Beiträge:
    1.123
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    Gott und Urknall

    Mittels wissenschaftlicher Methoden kann man die reale Existenz Gottes weder verifizieren noch falsifizieren. Darüber scheinen sich Philosophen und Wissenschaftler einig zu sein. Doch ist es tatsächlich ohne Weiteres miteinander kompatibel, sowohl an Gott als auch an den Urknall zu glauben?

    In vielen Religionen geht man davon aus, dass das Universum einst einen Anfang hatte. So schuf Gott auch nach der Bibel zuerst Himmel und Erde, später die diversen Organismengruppen. In der Bibel lesen wir, dass sich das von Gott Gewollte unmittelbar nach seinem Ausspruch manifestiert habe. Gott sprach, es habe Licht werden sollen, und es wurde Licht.

    Könnte der Urknall nun die Schöpfungsmethode Gottes gewesen sein? Für absurd halte ich das nicht, denn auch beim Urknall hat es sich wahrscheinlich um einen spontanen Akt gehandelt. Durch die Verursachung einer Schwankung des Urvakuums - ähnlich den Quantenfluktuationen in diesem Kosmos - könnte Gott den hochkonzentrierten Urknall-Punkt ins Dasein gerufen haben. Was in der sogenannten Planck-Zeit direkt nach dem Urknall geschah, vermag kein Physiker zu erklären. Fakt ist jedoch, dass der Urknall als Singularität nicht von der allgemeinen Relativitätstheorie beschrieben werden kann. Beim Urknall müssten die Quantentheorie, die sich mit dem Verhalten mikroskopisch kleiner Teilchen (atomar und subatomar) befasst, und die allgemeine Relativitätstheorie, deren Fokus auf großen Massen und Gravitationsfeldern liegt, zusammenwirken, was jedoch bis heute nicht möglich ist, da Quanten- und Relativitätstheorie aufgrund mathematischer Komplikationen unvereinbar sind.

    Es ist absolut unklar, wie es unmittelbar nach dem Urknall zu einer Expansion und zu dem Fluchtverhalten der frühen Teilchen hätte kommen können. Um dies zu illustrieren, stelle man sich ein Schwarzes Loch vor, das sukzessive an Masse und Dichte gewinnt, indem es fortwährend andere Massen absorbiert und kontinuierlich komprimiert wird. Dieses Schwarze Loch generiert ein hochintensives Gravitationsfeld, das wegen der enormen Fluchtgeschwindigkeit nicht einmal von mit 300 000km/s fliegenden elektromagnetischen Wellen verlassen werden kann. Wie viel stärker muss jedoch die Gravitation des Urknall-Punktes gewesen sein, der ja noch wesentlich dichter und materiereicher war als das jedes supermassreiche Schwarze Loch, das man sich vorstellen kann? Wenn also das Licht schon einem Schwarzen Loch nicht entweichen kann, wie sollen die ersten Teilchen jemals dem alle Materie vereinenden Urknall-Punkt entkommen sein? Wie hätte dort je eine Expansion realisiert werden können?

    In der Bibel lesen wir: "Gott spannte den Himmel aus über dem leeren Raum; die Erde hängte er auf im Nichts." (Hiob 26,7). Eventuell wird hier die erste Expansion offenbar. ,
     
  2. dongya

    dongya Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juni 2014
    Beiträge:
    400
    "weder veri- noch falsifizieren"
    moment. man kann ihn keinesfalls verifizieren, und streng genommen nicht falsifizieren. die wertigkeit ist aber nicht dieselbe. es gibt keinen grund anzunehmen, daß es "gott" gibt.

    der urknall ist ein physikalisches konzept, das hier gehörig trivialisiert wird. man sollte auch nicht die wissenschaftlichen hypothesen ungerührt mit jenem system zusammenführen, das sich gegen wissenschaftliche hypothesen mit gewalt und grausamkeit immer gewehrt hat.

    der urknall ist nur ein konzept, das sich indirekt aus bestimmten beobachtungen ergibt. es erklärt nicht "esoterisch", wie alles angefangen hat. dann wäre doch, wie bei gott, die nächste frage: und was war vor dem urknall?

    es macht KEINEN sinn, über den urknall (oder gott) esoterisch nachzudenken. die physik dazu ist viel komplexer. wenn man die raumzeit versteht, noch besser, die superstring-theorie, ist auch klar, daß KEINE ZEIT vergeht. zeit ist nur ein phänomen unserer wahrnehmung. somit gibt es, kurz gesagt, keinen urknall ... :)
     
  3. JustInForAll

    JustInForAll Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. September 2010
    Beiträge:
    8.892
    Wenn ich eine Taschenlampe einschalte, macht sie "Klick" (Urknall) und es strömt Licht aus ihr heraus. Wenn ich sie ausschalte, geht das Licht wieder aus.
    Wo also Licht ist, dort muss es eine Quelle für geben, es schaltet sich ja nicht von selbst an und aus.
    Wenn ich aber mit der Taschenlampe auf eine Wand scheine, dann weiss ich, dass das, was ich an der Wand sehe, nicht wirklich da ist. Es ist nur eine Reflektion meiner Handlung: Schalter an, Schalter aus.
    Bin ich deswegen Gott?
    In dem Moment meiner Handlung schon, denn ich lasse Licht strömen.

    Das Wesen von Licht ist also Reflektion von einem Willen.
    Reflektion von wem oder was?
    Warum kann der Mensch das nicht überprüfen?
    Weil er das Licht an der Wand ist und nicht der, der das Licht reflektiert.
    So kommt und geht er und wir sagen: Er ist geboren und nun ist er gestorben: Zerfallgesetz.
    Die Form an der Wand löst sich auf, wenn der/die/das mit der Taschenlampe nicht ständig nachreicht.
     
  4. heugelischeEnte

    heugelischeEnte Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. März 2011
    Beiträge:
    5.081
    Ort:
    Bad Ischl, St. Florian, Grundlsee
    ja, und?
     
  5. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Oktober 2011
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    2.909
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    Nordrhein-Westfalen
    Die Theorie des "Urknalls" ist mir nicht nachgewiesen worden.
     
  6. Ssirona

    Ssirona Mitglied

    Registriert seit:
    16. Oktober 2013
    Beiträge:
    432
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    Wien
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    Warum soll das unvereinbar sein? Gott hat den Urknall ausgelöst. Wo ist also das Problem? Es kommt doch nur darauf an, ob man an Gott glaubt oder nicht. Den Rest bastelt sich doch jeder zurecht.
     
  7. Lamia1

    Lamia1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Januar 2014
    Beiträge:
    1.123
    Wer sagt, dass Gott und Urknall unvereinbar sind? Mein Text besagt das Gegenteil. Er erläutert sogar eine mögliche Zusammenführung.
     
  8. Fingal

    Fingal Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. September 2005
    Beiträge:
    3.501
    Hi,

    hab meine Meinung dazu die Tage schon in einem anderen Fred geschrieben.

    Unser Menschliches Hirn (jedenfalls meins) kann nicht weiter als bis zum Urknall denken. Der Urknall selbst, ist für mich noch nachvollziehbar, aber wo kamen die Teilchen her, die für den Urknall nötig waren....da hört's dann auf.
    Gott kann ich mir genauso wenig erklären, also warum soll es ihn dann nicht geben, schließlich gibt es uns jetzt auch und wir können es uns im Endeffekt nicht gänzlich erklären wo die Teilchen, aus denen wir entstanden, vor dem Urknall herkamen.

    Und außerdem halte ich es persönlich für problematisch, die Bibel wörtlich zu nehmen. Bis zu einem gewissen Punkt interpretiere ich mir die Texte auch selbst, sodass sie für mich und nicht im Sinne der Kirche Sinn machen, aber naja. Klar könnte man annehmen, dass uns die Bibel ursprünglich von einer höheren Intelligenz (Außerirdische...unsere Vorfahren?) vorgelegt und durch die Kirche dann fehlinterpretiert wurde....man weiß es alles nicht.
    Soll jeder selbst entscheiden.
     
  9. Dhiran

    Dhiran Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
    5.236
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    Oberösterreich

    Das widerlegt sie nicht.
     
  10. Dhiran

    Dhiran Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juni 2013
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    Den ersten Satz des letzten Absatzes verstehe ich nicht. Die Stringtheorie ist mir durchaus bekannt, doch Komplexität bestimmt nicht, was sinnvoll ist und was nicht. Ich denke auch über komplizierte Sachen nach, beispielsweise vereine ich die Theorie der 11 Dimensionen mit der Esoterik und ich empfinde es NICHT als SINNLOS.
     
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