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Gott und mein Selbst...

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von LoneWolf, 24. April 2010.

  1. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2006
    Beiträge:
    10.922
    Ort:
    Wien
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    ... sind eins und ich geh davon aus, dass es ihnen gut geht.

    Und ich bin nur ein ahnungsloser Wanderer, auf Irr- und Umwegen, in dunklen Kellergassen unterwegs...

    So ungefähr fühlt es sich auf den Punkt gebracht an, im Moment.

    Und wahrscheinlich wird sich daran auch bis zum Tod nichts mehr ändern.

    Was wollte ich auch mehr?
     
  2. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2006
    Beiträge:
    10.922
    Ort:
    Wien
    Irgendwann wird mir das Zwielicht ausgehen und mit etwas Glück komm ich wieder zu mir, wird`s wieder richtig hell... kann mich da ja nur auf mich selber verlassen, hab ja keinen, der mir das Totenbuch vorliest, wenn ich mal am Rücken lieg.
     
  3. urany

    urany Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2008
    Beiträge:
    11.097
    "Die Poesie heilt die Wunden, die der Verstand schlägt." (Novalis)

    :blume:
     
  4. Elfman

    Elfman Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. März 2010
    Beiträge:
    10.794
    Ort:
    Frankfurt/Main
    Meinst Du mit Totenbuch das Tibetische Buch der Toten?
     
  5. Sternenatemzug

    Sternenatemzug Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. November 2007
    Beiträge:
    44.830
    Ort:
    hear(hier)
    gott und du- ihr erschafft euch gegenseitig...machs beste draus ...:D
     
  6. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2006
    Beiträge:
    10.922
    Ort:
    Wien
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    Ja, ich glaub. Hab mal gehört, dass man da Sterbenden draus vorliest....
     
  7. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.306
    Ja, das stimmt. Aber es enthält meines Wissens noch mehr eine Lehre für die (noch) Lebenden als Vorbereitung auf ..."Befreiung durch Tod" könnte man es wohl nennen.

    Ein Kommentar zum Buch:

    Das Tibetische Totenbuch hilft uns, unseren reinen ursprünglichen Geist zu erkennen und dadurch die
    Erleuchtung zu erlangen. Darum wendet dieses Buch sich ebenso sehr an die Lebenden wie an die
    Sterbenden und Toten. Es ist ein Buch des Lebens, ein Buch, das uns sagt wie wir leben und wie wir
    sterben sollen.


    Kleiner Auszug:

    Der Helfer liest dem Sterbenden zunächst die folgenden Zeilen vor:
    Höre, [Name]! In diesem Augenblick mußtest du einen Weg sehen.
    Sobald du zu atmen aufhörst, siehst du das ursprüngliche, strahlende Licht. Dies ist die erste Phase
    des Sterbens, die dein Lehrer dir während deines Lebens erklärt hat. Es ist die wahre Wirklichkeit, leer
    und schmucklos wie der Raum.

    Dies ist dein ursprünglicher Geist, unbefleckt und schmucklos, ohne Zentrum und ohne Grenzen, leer
    und strahlend.
    Erkenne diesen Zustand als das, was er ist, und tritt in
    ihn ein!
    Wenn es soweit ist, helfe ich dir, ihn zu erkennen.
    Der Helfer flüstert diese Worte immer wieder ins Ohr des Sterbenden, um sie ihm einzuprägen, bis die
    sichtbare äußere Atmung aufhört. Kurz vor dem Atemstillstand dreht der Helfer den Sterbenden so auf
    die Seite, daß er die Haltung eines schlafenden Löwen einnimmt. Dabei liest er den Text vor, damit
    der Sterbende weiß, was folgt. In diesem Augenblick erfahren alle Wesen die wahre Wirklichkeit, die
    ohne Falsch ist. Dies ist die erste Phase des Sterbens, das strahlende Licht der Wirklichkeit. Sie
    dauert so lange, bis nach der äußeren Atmung auch die subtile innere Atmung aufhört.
    Normalerweise nennen wir diesen Zustand "unbewußt". Seine Dauer hängt davon ab, wie gut oder
    böse das Leben des Sterbenden war und wie gut er meditiert hat. Die meisten Schriften sind jedoch
    der Auffassung, daß diese unbewußte Phase viereinhalb Tage dauert. Darum sollte der Helfer dem
    Toten so lange helfen, die Natur des strahlenden Lichts zu erkennen.

    Wenn der Sterbende dazu in der Lage ist, sollte er selbst die Anweisungen befolgen, die er früher
    gelernt hat. Ist das nicht möglich, setzt sich ein geschulter Helfer oder ein guter Freund neben ihn und
    liest ihm mit klarer Stimme die Zeichen des Todes vor:
    Das Trugbild, das du jetzt siehst, ist das Zeichen dafür, daß das Element Erde sich in Wasser auflöst.
    Der Rauch, den du jetzt siehst, ist das Zeichen dafür, daß das Element Wasser sich in Feuer auflöst.
    Die Glühwürmchen, die du jetzt siehst, sind das Zeichen dafür, daß das Element Feuer sich in Wind
    auflöst.
    Die flackernde Kerzenflamme, die du jetzt siehst, ist das Zeichen dafür, daß das Element Wind sich in
    Bewußtsein auflöst.
    Der weiße Mondhimmel, den du jetzt siehst, ist das Zeichen dafür, daß das Bewußtsein sich in
    „Erscheinung“ auflöst.

    Der rote Sonnenhimmel, den du jetzt siehst, ist das Zeichen dafür, daß „Erscheinung“ sich in
    „Zunahme“, auflöst.
    Der dunkle Nachthimmel, den du jetzt siehst, ist das Zeichen dafür, daß „Zunahme“ sich in die „Nähe
    des Ziels“ auflöst.
    Die Dämmerung, die du jetzt siehst, ist das Zeichen dafür, daß die „Nähe des Ziels“ sich in das
    strahlende Licht auflöst.

    Wenn dieser Prozess beinahe vollendet ist, ermutigt der Helfer den Sterbenden, sich auf das folgende
    Ziel zu konzentrieren:
    Jetzt befindest du dich in der Phase des sogenannten
    Sterbens. Fasse nun diesen Vorsatz:
    „Ich muß das strahlende Licht des Sterbens als Verkörperung der Wirklichkeit erkennen und in diesem
    Zustand das höchste Ziel erreichen, die spirituelle Struktur der Existenz.
    Dann werde ich zum Wohle aller Wesen tätig sein. Selbst wenn mir das nicht gelingt, werde ich die
    Phase des Sterbens als das durchschauen, was sie ist, und die Verkörperung der spirituellen Struktur
    der Existenz, die mit dem Sterben verbunden ist, klar und deutlich erkennen.
    Dann werde ich zum Wohle aller Wesen tätig sein, deren Zahl so groß ist, und ich werde in jeder
    Gestalt erscheinen, die notwendig ist, um allen Wesen zu helfen.“
    An diesem festen Entschluß mußt du festhalten, und wenn du nun noch einmal an die Anweisungen
    denkst, die du vorhin erhalten hast.
    Der Helfer instruiert den Sterbenden ruhig und klar, wobei er möglichst nahe an seinem Ohr spricht
    und ihn immer wieder daran erinnert, was geschieht.

    Nachdem die Atmung aufgehört hat, liest der Helfer diese Zeilen:
    Höre, [Name]! Jetzt siehst du die reine, strahlende
    Wirklichkeit - sie ist für dich da. Erkenne sie!
    Dieser reine, umgeformte Aspekt deines Bewußtseins, diese Reinheit ohne Form und Substanz, ohne
    Eigenschaften und Farben, ist die Realität, die allgütige Mutter.
    Aber dieses umgeformte Bewußtsein ist mehr als Leere, es ist auch ohne Grenzen, strahlend und
    dynamisch. Dies ist der ursprüngliche Geist, die Erleuchtung, der allgütige Vater.
    Beide Aspekte deines Bewußtseins – die formlose Leere und die strahlende Dynamik - sind unteilbar.
    Sie verkörpern die Wirklichkeit, die Erleuchtung,
    Das Strahlen und die Leere deines Bewußtseins siehst du als gewaltiges Licht, in dem es weder
    Geburt noch Tod gibt. Dies ist der Zustand des Erwachens, des ewigen Lichts.
    Wenn du diesen reinen Aspekt deines Bewußtseins erlebst, dann weißt du, daß du erleuchtet bist, den
    wenn du dein Bewußtsein erblickst, trittst du in den Zustand der Erleuchtung ein.
    Der Helfer liest diese Worte dreimal mit klarer Stimme, damit der Sterbende sich an sie erinnert und
    das strahlende Licht als sein reines Bewußtsein erkennt. Dann verschmilzt er untrennbar mit der
    wahren Wirklichkeit und ist frei.
     
  8. Elfman

    Elfman Sehr aktives Mitglied

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    Frankfurt/Main
    Ja, und wie Condemn bereits erwähnte, ist es im Gegensatz zum “Ägyptischen Totenbuch” auch eine
    Zitat aus dem Klappentext: Anleitung füt die Lebenden, wie der Tod überwunden und der Vorgang des Sterbens in einen Akt der Befreiung verwandelt werden kann.
     
  9. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2006
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    Wien
    Sorry, war die letzten zwei Tage andersortig aktiv.

    Will mir dieses Tibetische Totenbuch schon so lange zulegen Welches sollte ich mir da kaufen.... gleich das erste? Ist das eine Originalübersetzung wenn da steht: vollständige Ausgabe?

    http://www.amazon.de/s/?ie=UTF8&key...x=aps&hvadid=2978575525&ref=pd_sl_giubaoxm5_b

    Das erinnert mich ein wenig an einen Zustand, an einen vorgeburtlichen Zustand, den ich näher nicht beschreiben könnte als mit "sehr lichtvoll", weil mir da die Worte ausgehen. Es ist vielleicht auch nur ein Wahn, das ist durchaus möglich, das kann ich nicht ausschließen, aber immerhin hat diese Erinnerung bzw. dieser Wahn bis heute überlebt, durch alle irdischen, zermürbenden Erfahrungen hindurch... ich selber stehe der Frage ob es ein Wahn oder eine reale Erinnerung ist völlig wertneutral gegenüber und sag mir, es ist was es ist, auf jeden Fall ist es da. Die Erinnerung an einen Seinszustand jenseits der Physis, ganz einfach gesagt. Und wohl auch jenseits vom ICH. Nicht mehr so intensiv wie in meiner Kindheit, aber doch.

    ABER... ich frage mich auch: gibts nicht aus dem hiesigen Kulturkreis etwas Atequates. Ich meine, das kann doch nicht sein, das nur in einem ganz bestimmten Kulturkreis richtig gestorben wird, oder?

    Und was meint man in diesem Zusammenhang mit "Befreiung". Meint das, frei zu werden vom Kreislauf der Wiedergeburten? Oder meint das nur die vollkommene Befreiung von allen an diese letzte Inkarnation gebundenen Leiderfahrungen?
     
  10. Elfman

    Elfman Sehr aktives Mitglied

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    Ich habe und kenne leider nur die erste Originalübertragung aus dem Tibetischen –
    Eingeleitet von Lama Anagarika Govinda
    (Otto Wilhelm Barth Verlag, Zweite Auflage 1978)

    Aber diese Ausgabe mit dem einleitenden Kommentar des Dalai Lama ist bestimmt nix Verkehrtes!:)
     
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