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Gott, Religion, das Lachen, der Genuss...

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von RitaMaria, 5. Mai 2006.

  1. RitaMaria

    RitaMaria Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Oktober 2004
    Beiträge:
    3.876
    Ort:
    Am Rhein
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    Da ich mir heute einfach mal einen freien Abend genehmige und Muße habe, meine Gedanken einfach mal laufen zu lassen, führten sie mich dann doch in eine bestimmte Richtung....

    Warum eigentlich sind die meisten Kirchen so düster, die meisten Gläubigen so bierernst verkniffen, hängen den selbsternannten Heiligen die Mundwinkel in einem so steilen Winkel nach unten?

    Warum ist Askese und Leibfeindlichkeit so ein großes Ideal und vor allem - wer hat irgendwann mal das Lachen und die Freude geklaut????

    Ich habe mal ein wunderbares Bild von Jesus gehabt, das reine, totale Freude und ein immanentes, von Herzen fröhliches Lachen jenseits aller albernen Witzigkeiten ausstrahlte - und genau das war und ist es, was ich einem bewussten Leben mit Gott unterstelle und was im Laufe der Religionsgeschichte(n) irgendwo verloren gegangen ist.

    Warum wurde uns irgendwann eingeschwätzt, dass wir ein schlechtes Gewissen haben müssen, wenn wir die guten Dinge, die uns die Materie bietet, mit Freuden genießen?

    Warum darf man in einer Kirche, in einem Tempel nicht lachen?

    Warum ist uns der richtende, strafende, zürnende Gott erziehungsmäßig so viel näher als der, der nicht nur mit uns weint, sondern auch aus ganzem Herzen mit uns lacht?

    Wo und warum ging die Freude verloren?
    Wie heilig kann wer oder was sein, was verbiestert ist?

    In "Gespräche mit Gott" heißt es mal sinngemäß: " Aber warum sollte ich denn nicht lachen? Ich habe es doch erfunden!"

    Eben.

    Lieben Gruß,
    Rita
     
  2. Venus3

    Venus3 Guest

    Dem kann ich nur zustimmen.
    Am meisten liebe ich Menschen, die andere
    Menschen zum lachen bringen.:romeo:
     
  3. Himmelblau

    Himmelblau Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. Januar 2005
    Beiträge:
    3.455
    Ort:
    Niederösterreich
    Weil die christliche Kirche Assimilation betreibt und die Europäer vor allem die nördlichen eine langweilige Rasse ist.
    In Afrika gehts fröhlich zu.
    In Südamerika wahrscheinlich auch.

    LG

    Olga
     
  4. RitaMaria

    RitaMaria Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Oktober 2004
    Beiträge:
    3.876
    Ort:
    Am Rhein
    Stimmt. Ich habe da noch eine uralte Schallplatte, die " Missa luba" heißt.
    Im Prinzip die ganze - düstere, traurige, ängstliche - katholische Messe.

    Aber da wirds als Gospel mit einer unbändigen Lebensfreude gesungen.
    Und Lebensfreude ist, wenigstens für mich, ein Synonym für Freude mit und an Gott.

    Überhaupt ein interessanter Aspekt --> die, die den größten Anlass gehabt hätten, am Leben zu verzweifeln und an ihrem eigenen Wert, die Sklaven in einer anderen dunklen Zeit Amerikas, die haben die wunderbarsten Lieder kreiert.. in denen die Hoffnung und die Freude nie unterging.

    Gruß von Rita
     
  5. das "haus gott" ist nicht kirche!

    Das "haus gott" ist das heim einer glücklichen familie,
    wo das licht der sonne das tor zur welt öffnet,
    wo das licht der liebe das tor zu ihren schätzen freigibt.

    LGMFrankie
    ...das wohl schönste hier auf erden:
    lieben und geliebt zu werden...
     
  6. luzifer

    luzifer Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    3.418
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    :)

    Das " Haus Gott " ist ...

    Schöpferisches verbinden der gegensätzlichen Vielheit der Sichtweisen,
    in einem einer verbundenen Synthese in den gespiegelten Erscheinungen.
    ( Erscheinungswelt )

    .. das ist die Aufgabe des Menschen an sich.

    :schnl:
     
  7. DregorBaer

    DregorBaer Mitglied

    Registriert seit:
    25. Februar 2005
    Beiträge:
    392
    Ort:
    Mettmann, NRW
    Hallöchen meine Lieben,

    Ich denke, dass sich Religionen so entwickeln, wie du es beschreibst, wobei deine Darstellung natürlich europäisch-christlich ist, liegt hauptsächlich an einem Fakt:

    Kontrolle

    Die Kirche, wie die meisten Religionen auch, dient nachdem der Mensch sich, wie er es häufig tut von ihrer Lehre entfremdet hat der Kontrolle und der Ausübung politischer Macht.
    Das gilt für das Christentum, wie auch für den Hinduismus, für den Tibetanischen Buddhismus und andere leider auch.

    Es scheint menschlich zu sein, dass in uns immer das Potenzial liegt andere durch die rafiniertesten Möglichkeiten auszubeuten.
    Und Unterdrückung lässt sich in dunklen angstmachenden traurigen Gebäuden besser ausüben als in lichten Tempeln in denen die Menschen lachen und sich des Lebens freuen.

    Aber, damit das nicht zu düster wird will ich auch sagen, dass ich denke, dass wir nicht zwangsläufig diesem dunklen Potential folgen müssen, wie die, zugegebenermaßen laaaaaannnnnngggggsssssaaaaaaame Entwicklung der Institution Kirche in Europa zeigt.

    Also, freuen wir uns auf die lichten Tempel, sie werden kommen und dann erzählen wir uns Witze in den "heiligen Hallen" und lachen zusammen:).
     
  8. sage

    sage Guest

    Was ich immer nicht verstehen kann, ist, daß man immer der Katholischen Kirche die Schuld für die Freudlosigkeit am Glauben gibt.
    Tatsache ist doch aber, daß nachdem Charles I von England hingerichtet wurde, er war Katholik,die Prostestanten an die Macht kamen.Theater und Schauspielhäuser wurden geschlossen,Gesang und Tanz verboten, die Frauen mußten in hochgeschlossenen Kleidern rumlaufen und die Haare muten unter Hauben verborgen werden.Lachen und Freude waren verboten.
    Die Reformation wollte doch den mittlerweile sehr lockeren Sitten der Urkirche
    entgegenwirken.
    Die stellung der Frau war auch im protestantischen Glauben nicht besser als im katholischen, teilw. sogar noch schlimmer.
    Während die katholischen Kirchen noch heute meist prunkvoll ausgestattet sind, ist es in protestantischen Kirchen, mit wenigen Ausnahmen, sehr schlicht und einfach.



    Sage
     
  9. lichtbrücke

    lichtbrücke Guest

    Hallöchen

    Da sieht man wieder einmal, wer Geld gescheffelt und Reichtum angehäuft hat, die Evangelische Kirche hat nämlich keines. Ist ja im Vergleich zur Katholischen auch nur ein "Mini-Verein".

    Mit Licht und Liebe

    lichtbrücke
     
  10. DregorBaer

    DregorBaer Mitglied

    Registriert seit:
    25. Februar 2005
    Beiträge:
    392
    Ort:
    Mettmann, NRW
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    Zwei Dinge, die mir historisch sofort einfallen:
    1. England wurde unter Heinrich VIII 1534 reformiert (eigentlich anglikanisch)
    2. Vergnügungen sind nicht bei allen Protestanten untersagt, hier gilt es zu unterscheiden zwischen reformiert, lutherisch und anderen.
    Generell aber hast du recht, wenn man kritisiert, dann meint man fast immer die Katholische Kirche, was, so glaube ich, daran liegt, dass sie es war, die ab dem vierten Jahrhundert den Glauben Europas und seine Auslebung bestimmt hat. Natürlich standen den katholischen Irrlehren die protestantischen in nichts nach, nur das die evangelischen oder reformierten Gruppen nie die Machtfülle hatten, wie sie die katholische Kirche über Jahrhunderte einnahm.
    Daher drängt sich den Menschen immer der "katholische Eindruck" auf.
    Wie oben erwähnt muss zunächst zwischen verschiedenen protestantischen Gruppen unterschieden werden.
    Was die Stellung der Frau angeht finde ich ist generell nicht den Kirchen oder anderen Organisationen der Vorwurf zu machen, sondern den Männern allgemein, denn sie waren und sind es, die Frauen, warum auch immer, mit jedem erdenklichen Mittel unterdrücken. In der Hinsicht unterscheiden sich muslimische Männer nicht von mosaischen, christlichen oder hinduistischen.

    Dass der Prunk in vielen evangelischen Gemeinden "abgeschafft" wurde, hängt mit theologischen Gründen zusammen, da man in reformierten oder evangelischen Ansätzen auf die Einfachheit baute, um Jesu einfaches Leben zu gedenken (vereinfacht ausgedrückt;))
     
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