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Gott=Mama?

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von ALnei, 28. Dezember 2007.

  1. ALnei

    ALnei Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. November 2007
    Beiträge:
    10.182
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    ...

    Heya-hoy !


    Nicht nur, dass das Wort Gott oft eine Irreführung des Selbstes ist; es ist ein Schwarzes Loch in dem Sinne, dass Menschen so viele Bedeutungen mit dem Wort Gott gleichsetzen wollen.

    Man könnte sogar sagen, dass das eine Faulheit des Denkens ist.
    Es ist einfacher zu sagen "das ist Gott" als "das ist Alles", und gleichzeitig "das ist Gott" als "das ist das Unbekannte".


    Und sehr oft sehe ich es so, dass jemand das Wort Gott an der Stelle benutzt, wo er eigentlich sagen sollte: "Ich weiss es nicht".
    Manche wollen einfach allwissend erscheinen und andere damit faszinieren.
    Gott ist ihre Antwort auf jene Frage (ich weiss nicht, warum ich an dieser Stelle an die Kühe denken muss, die auch immer "Muh" sagen. Werden sie deswegen als heilig betrachtet ?)

    ...

    Man kann mit dem Wort Gott gut herumfuchteln, vielleicht trifft es manchmal sogar jemanden und der wird sich dann auch noch anstecken.


    In manchen Fällen ist das Konzept von Gott sogar ein Ersatz von Mama. Etwas, was immer da ist, liebend und sorgend. "Alles wird wieder gut, die Mama ist da."

    ...


    Mich stört das alles nicht, wenn solche Ansichten in den Menschen drinnen bleiben, vielleicht hilft das sogar jemandem, sogar bestimmt. Wenn aber die Menschen anfangen, andere überzeugen zu wollen, ist das was ganz anderes.



    WAS IST DER SINN IM ERKLÄREN VON ETWAS UNFAßBAREM
    MIT ETWAS, WAS GENAUSO UNFAßBAR IST
    ???????????????????


    Wahrscheinlich hat das einfach etwas mit Selbst-Lob zu tun, auf kein Fall mit Gottes-Lob, würde ich behaupten.

    ...

    Binga-bonga-bagabong-bing-beng,

    alnei

    ...
     
  2. bluebody

    bluebody Guest

    Na, ich habe Dich wohl doch aus Deiner Reserve gelockt?

    Nein, ich würde Gott nicht mit Mama gleichsetzen -
    eher mit "Nullpunkt" - "Point Zero"
    Rege Dich doch nicht auf - ich laß mich auch gerne überzeugen, wenn Du mit guten Argumenten kommst - und wie gesagt - wir philosopieren hier nur....
     
  3. ALnei

    ALnei Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. November 2007
    Beiträge:
    10.182
    ...

    ...

    Ja, Bluebody, danke für die Anregung.

    Ich fand es langsam ein bißchen unpassend, über solche Begriffe, wie Gott in dem Forum Magie zu diskutieren. Das alles passt doch viel besser hierher. Hier fühlt sich das Thema mehr geborgen an, und hat die theoretische Möglichkeit sich zu entwickeln. "Bei der Mama", sozusagen. Und, der Titel ist mehr oder weniger ein Werbe-Trick, es geht hier um viel mehr, viel viel viel mehr, so wie du das wahrscheinlich auch schon selber gemerkt hast.

    ............

    An "alle":

    Also, liebe Mitmenschen und Mit-aliens;
    ich freue mich schon auf eure hellen und dunklen Gedanken,
    falls es die geben wird !

    .......

    Mit freundlichen Grüssen,
    alnei

    ...
     
  4. Deus

    Deus Mitglied

    Registriert seit:
    16. Dezember 2007
    Beiträge:
    97
    Ort:
    Basel
    Gott wird als Füllmittel für Unwissen verwendet.

    Deshalb fand jede Kultur unabhängig voneinander ihre Götter...

    Manche erkannten schnell, welche Macht hinter dieser Figur steht, welche alles 'unglaubliche' ist.


    Geh in die Vergangenheit (rein gedanklich natürlich) und halte einem Menschen von vor 500 Jahren einen Tragbaren DVD-Player oder einen Plasma-Flachbildschirm unter sie Nase... er kennt es nicht... du könntest sagen du seist Gott und er würde es glauben!
     
  5. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.035
    Ort:
    burgenland.at
    beschäftigt man sich mit dem begriff gott, dann kann man eine zeit lang bei der unbedingten abhängigkeit verweilen und sich auf eine übergeordnete funktion fixieren, oder man wandelt es um in das gewohnte und klene und alltägliche.

    das gelingt dem menschen nicht mit allen.
    vieles bleibt in diesem bereich, und das bekannte und kleine und alltägliche wird gar nicht mehr als das wahrgenommen was es ist.

    tatsächlich ist die existenz des menschen aber wirklich in einer abhängigkeit eingebettet, zum beispiel in der materie, oder im zusammenhang mit dem geistigen bereich.

    in diesem modell wo davon gesprochen wird, dass zuerst ein geist gewesen ist dann in der materie sich gestaltet hat und vervielfältigte um doch wieder eine geistige form anzunehmen muss es nicht unbedingt so ablaufen.
    genau so gut kann am anfang nur der gedanke, die idee, vorhanden sein, von der energie, über die materie sich zum geist zu gestalten. wobei der geist dann zwar eine weiterentwickelte form und damit übergeordnete funktion einnimmt, jedoch am anfang nur als konstruktion vorhanden gewesen ist, aus der sich endlich wirklich der geist in summe entwickelt hat.
    ein zeitabhängiger vorgang, wo am beginn das ergebnis schon bekannt ist.
    die funktion des geistes am ende rückbezüglich ist und so den eindruck erweckt, das eigentliche ziel zu sein und somit in der folge am beginn bereits existent ist, materie bildend schliesslich wieder zu dieser geistigen oder seelischen gemeinschaftlichen form wird.

    das bedeutet, zuerst muss eine existenz wahrgenommen werden,
    unabhängig wo deren anfang und ende sein sollte,
    wie das etwa im zusammenhang mit der geistigen welt vorgenommen wurde.

    gelingt es dann diese wahrnehmung unterzuordnen wird sie zum alltag und verliert den zauber, dann ist sie in der welt egal wie gross oder wie klein sie auch sein mag.

    mit dieser methode gelingt es dem menschen immer umfangreichere werte in seinen unmittelbaren wirkungsbereich einzulagern.

    so kommt der mensch in seinem streben auch in den weiten bereich des makrokosmos, ob nun einfach mit dem blick zu den sternen und planeten, oder mit allen direkten und indirekten messverfahren.
    zwar darf er hier eine abhängigkeit seines seins vermuten, ohne wirklich diesen äusseren bereich wirklich in seinem wirken unterordnen zu können.

    genau so dürfte es sich auch im microkosmos verhalten.

    wo ebenfalls weitere bereiche erkannt werden können,
    oder funktionen in der zeitüberschreitung nach vorne und zurück,
    die nicht dem alltag untergeordnet werden können,
    eingeordnet werden in einen eigenen wirkungsbreich,
    von dem er aber eine abhängigkeit verspührt.

    da ist sofort die alte methode zur stelle,
    versucht den werten eine materielle gestalt zu geben,
    oder diese gegebenheiten mit hilfe von vergleichen einzufangen.

    gelingt das nicht, ist dieses vorhaben nicht vom erfolg gekrönt,
    dann besteht die gefahr, dass sich der mensch eines rückfalles bedient,
    und noch ältere und einfachere methoden versucht,
    um dieses unbekannte zu bewältigen.

    davon ist das ignorieren eine form davon,
    das unterwerfen und ausloten der möglichkeiten eine andere.

    wäre es nicht interessant herauszufinden,
    wie dieser scheinbare zweite kreis des lebens,
    die geistige welt des jenseits,
    mit diesen bedingungen klar kommt,
    wo bereits die uns gewohnten abgrenzungen der materie,
    durch die wahrheit ersetzt werden müssen,
    um die grenzen von realität und fantasie zu begreifen?

    immer zu berücksichtigen, es handle sich nur um einen weiteren teilfaktor des seins,
    ohne davon den anspruch des göttlichen ableiten wollend,
    obwohl darin ein werdender und existenzieler wert enthalten ist,
    für unser menschliches leben.

    übrigens, ist den denkern von uns schon aufgefallen,
    dass das werden des geistige lebens in der mutter nicht im gehirn stattfindet,
    sondern unter dem herzen?

    und ein :weihna2
     
  6. Vagabond

    Vagabond Mitglied

    Registriert seit:
    26. September 2005
    Beiträge:
    846
    Ort:
    ...in my own fuckin' fairytale
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    Offtopic/Topic:
    Du leitest deine Überlegung nicht zufällig aus folgendem Zitat ab?:
    Silent Hill: "In den Augen eines Kindes ist Mutter Gott"
     
  7. Gnadenhof

    Gnadenhof Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. Februar 2007
    Beiträge:
    1.035
    Ort:
    Schwaig /Nürnberg - Mittelfranken - Bayern - Deuts
    Als GOTT den Menschen erschaffen hatte, drehte SIE sich um und weinte...:)
     
  8. ALnei

    ALnei Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. November 2007
    Beiträge:
    10.182
    .
    ..
    ...


    Hail (aus englisch), Deus !

    In vielen Fällen sehe ich das auch so.
    Wenn ich von Liebe reden will,
    stosse ich oft auf solche Aussagen, wie:
    "Die Göttliche Liebe ist die perfekte Liebe.
    Alles anders ist nur eine billige Kopie dieser puren Liebe."

    ...damit sprengt man die ganze Kommunikation in die Luft.
    Was sollte jemand dazu noch sagen ?

    "Ja, das stimmt,
    die perfekte Liebe ist perfekter als unperfekte Liebe ?"

    Und so weiter.
    Alles in seine Extreme führen.
    Und die Quelle ? Gott, "natürlich".
    Wobei Gott mit solchen Aussagen "erklärt" wird:
    "Gott kann man nicht verstehen.
    Unser Verstand ist voller Illusionen.
    Gott muss man einfach im Herzen annehmen."

    O.K. ...

    Es wird also etwas, was wir nicht verstehen können
    mit etwas, was wir nicht verstehen können erklärt. Wozu ?

    Weil es ein guter Trick ist. "Ein Füllmittel für Unwissen."

    ...

    Guten Morgen,
    alnei

    ...
     
  9. ALnei

    ALnei Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. November 2007
    Beiträge:
    10.182
    .
    ..
    ...

    ...

    Was bedeutet für dich dann "Nullpunkt", Bluebody ?


    Und, warum solte jemand nicht das Wort Gott mit dem Wort Mama gleichsetzen ?

    Viele tun es ja so gerne mit Worten Liebe=Gott, oder Alles=Gott und so weiter. Mama=Gott sollte dann doch auch dazu passen !?


    ...


    Was ich sagen will, ist, dass die Menschen oft etwas brauchen, um sich nicht so verloren zu fühlen, wie ein Kind ohne Mama. Wenn nichts da ist, was auf uns aufpasst, oder, was uns wenigstens liebt (und wie, und wie !), sind wir doch ganz alleine, jeder für sich selbst !

    Und das, liebe Zuschauer, ist nicht so leicht auszuhalten !

    Deswegen denken "wir" uns so was aus - einen Gott.

    ...


    Das wäre einer von mehreren möglichen Gründen, warum sich ein Mensch so was wie Gott ausdenken würde. Um eine ABSOLUTE MAMA zu haben.

    Den Grund könnte man vielleicht auch Emotionalen Grund nennen. (?)

    ...


    Hat jemand von euch noch ein paar Ideen, warum die Menschen so gerne Vorstellungen von Gott entwickeln ?


    ...

    Liebe Grüsse,
    aLnEi

    ...
     
  10. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

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    Alnei
    Gott dient dem Menschen oder besser Mensch nutzt Gott für seine Bedürfnisse - der eine braucht halt eine Mama, der andere einen Papa, wieder einer einen Bruder, eine Geliebte, andere brauchen einen Prügelknaben - und in seiner allumfassenden Güte stellt sich Gott jedem zur Vefürgung, wenn das nicht ne nette Art ist?

    LGInti
     

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