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Gott, Erlösung udn Buddha..

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Philosophos, 25. Februar 2010.

  1. Philosophos

    Philosophos Neues Mitglied

    Registriert seit:
    6. Februar 2010
    Beiträge:
    426
    Ort:
    Hamburg
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    Wiedersprechen sich die beiden Linien: Grob zusammengefasst behaupte ich mal folgendes: In einiegen Religionen heißt es das man sozusagen durch die Vereinigung mit Gott erlöst wird aus der Welt dem Leid etc..
    Zb Judentum,Christentum,Islam,Hinduismus, usw..
    Ich sag das mal so grob, weil es ungefaihr so gedeutet werden könnte, die Mystiker dieser Religionen also diejeniegen die diese Religionen Praktizieren (nicht die Exoterischen Menschen die bloßen äußeren Vorgängen die zu nichts führen außer vielleicht ein besserer mensch zu sein oder auch ein schlechterer bei falscher auslegung führen..), gelangen durch hingabe an Gott mit Liebe zu Gott etc zu einer vereinigung mit Gott.
    Und werden so eins mit Gott...

    Aber soweit ich es verstanden habe spricht es sich glaube ich im Buddhismus so, das die Götter (alle zusammengefasst wiederum Gott bilden somit Poli/monotheismus von einer höheren Ebene das gleiche ist aber nciht das selbe) teil von Samsara sind dem kreislauf von leben und sterben dem Leid angehören, auch wenn diese Wesen in glückliegeren Welten leben mögen oder nicht.. So heißt es das man da diese also Gott/Götter teil von Samsara sind nicht durch sie erlöst werden kann..

    Demnach stünde der Budda aus seinem Nirvana Zustand heraus über den Göttern/Gott.
    Es heißt des weiteren was ich hörte, das nur ein Wesen das zum Mensch wurde zur höchsten Erleuchtung gelangen könne, ein Gott könne dies aus dem grunde nicht weil seine Welt schon voller glück sei und er deswegen diese schwer aufgeben könne, ebeso wenig könne ein Dämonisches Wesen zur erleuchtung gelangen..

    Nun aber zur Frage an sich die mich in diesem kontext beschäftigt:

    Wenn Mystiker sich durch Liebe zu Gott in Gott vereinen sind sie dann noch teil des Samsara, befinden sie sich dann im Bramanenhimmel oder was weiß ich was für ne Götterlandschafft es da geben mag.. Oder sind sie dann in dem selben Zustand den Buddha ereichen wollte und allen Menschen empfohlen hat?

    :confused: ich hoffe die Frage kam jetzt ungefaihr klar rüber..
    Somit, ist Gott Teil dieser Welt oder die Welt selbst oder ist Gott der Zustand der Einheit..

    Schade das es so weniege Mystiker gibt mit denen ich mal diskutieren könnte und vergleiche anstellen zwischen deren Vollendeten Zustand und dem von einem ins Nirvana eingetretenen Buddhisten beispielsweise..

    Vielleicht sind das ja alles völlig verschiedene Zustände und man muss sich entscheiden was man ereichen möchte?
     
  2. Sitanka

    Sitanka Guest

    ***thread ins unterforum religion & spiritualität verschoben***
     
  3. 5teve23

    5teve23 Aktives Mitglied

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    über-all
    "there is no god where i am"

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    By anubis718
     
  4. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
    Du kannst nicht ohne weiteres alle Religionen in denselben Topf werfen und miteinander vergleichen. Das wurde zwar in der Vergangenheit oft gemacht, aber die Unterschiede sind teilweise so gross, dass kaum jemand noch sagen kann, ob der Vergleich am Ende nun geglückt ist oder nicht.

    Es wird beispielsweise im Christentum nirgendwo erwähnt, dass man durch "Vereinigung mit Gott" "vom Leiden erlöst" werde. Das ist eine Vermischung von buddhistischen und christlichen Vorstellungen. Im Christentum ist Gott ein Gegenüber, ein Du, zu dem du eine persönliche Beziehung eingehen kannst. (Einige Mystiker wie Meister Eckhart gehen so weit zu behaupten, Gott und Ich löse sich in der Gottheit auf. Aber das ist nicht Mainstream-Christentum.) Es ist für das Christentum zentral, dass Gott beispielsweise in Form Christi vollständig Mensch wurde. Die Botschaft lautet in etwa, dass nicht der Mensch Gott ist, sondern dass Gott auch Mensch ist.

    Im Buddhismus ist Buddha-Natur deine eigene inhärente Natur. Da ist in einem absoluten Sinne kein Du, kein Anderer, zu dem du eine Beziehung aufbauen könntest. Buddha-Natur wurde nie Mensch, sondern sie war schon von Anfang an der Kern dessen, was jedes Lebewesen ist.

    Das ist ein gravierender Unterschied, der nicht von der Hand zu weisen ist.

    Die Götter im Buddhismus haben letztlich ebenso Buddha-Natur wie alles andere auch. Das Christentum kennt hingegen keine Götter. Es mag spekuliert werden, ob z.B. die 99 Namen Allahs im Islam in etwa den zahlreichen Aspekten Buddhas entsprechen würden - aber mehr als spekulieren kann man nicht.

    Die Aussage, Buddha stünde "über den Göttern" muss vor dem historischen Kontext betrachtet werden. Der Buddhismus entstand aus dem Hinduismus heraus. Viele Hindus glaubten damals (und heute) an die personifizierte Existenz der Götter. Man musste ihnen opfern, sie anbeten, sie gnädig stimmen usw. Die Aussage, Buddha stünde quasi über den Göttern ist als eine Vermengung zweier Konzepte zu verstehen: Der absoluten Einsicht in die Substanzlosigkeit sämtlicher Phänomene, folglich auch der Götter, und zweitens einer Kritik an den hergebrachten Dogmen jener Zeit. Wenn Buddha über den Göttern steht, dann ist es gar nicht nötig, diese Götter noch anzubeten und sich um sie zu kümmern. Im tibetischen Buddhismus wurden daraufhin viele existierende Götter, schwupps, zu Aspekten Buddhas umfunktioniert.

    Höchstwahrscheinlich sind bereits die hinduistischen Götter letztlich ursprünglich als verschiedene Aspekte der einen ursprünglichen Realität (Brahman) gedacht gewesen, aber diese esoterischen Lehren waren dem einfachen Volk einfach zu hoch. Die Existenz der Götter wurde buchstäblich verstanden und ausgelegt und wird es auch heute noch.

    Es gibt keinen Konsens darüber, ob die Vereinigung des Mystikers (christliche, jüdisch, im Islam) und buddhistische Erleuchtung oder hinduistische Befreiung wirklich dasselbe sind. Diese Annahme scheint zuerst naheliegend zu sein, wenn man jedoch grübeln geht, dann findet man endlose Widersprüche und ungelöste Probleme, die diese Gleichsetzung darstellt.
    Ich lasse jetzt mal das halbwissenschaftliche Gelaber sein und spreche für mich selbst und nach meinen eigenen Ansichten.

    Gott - die endgültige Wahrheit oder Natur der Dinge - hat zweierlei Gesichter: Immanenz und Transzendenz. Das heisst, die ganze manifeste Welt, liegt vollständig innerhalb von Gott. Sie ist sozusagen "durchtränkt" von Gott. Dies ist der immanente Aspekt Gottes.
    Aber Gott ist darüberhinaus noch mehr, er ist die ursprüngliche Kondition, innerhalb welcher die Welt überhaupt erst erscheint. Gott ist nicht nur identisch mit der Schöpfung, sondern auch davon vollständig verschieden. Das ist der transzendentale Aspekt Gottes.

    Dies zu erfassen ist jedoch nicht leicht, sondern sehr schwierig. Es gibt viele Menschen, die reden sich ein, sie würden eine Aussage wie "Nirvana und Samsara sind eins." verstehen, aber in Wahrheit verstehen sie überhaupt nichts. Nirvana und Samsara sind zuerst einmal nicht eins. Gott und die Welt sind zuerst einmal nicht eins. Erst wenn der transzendente Aspekt Gottes verstanden wurde, kann der immanente Aspekt Gottes verstanden werden.

    Somit sind beide deiner Alternativen gleichermassen korrekt.
     
  5. Philosophos

    Philosophos Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    Hamburg
    Wieso legt die große Mehrheit der Religionen sich darauf fest das Gott durch liebe zu erreichen sei, das findet man in fast allen Religionen.
    Nur im Buddhismus ist davon keine Rede, obwohl dort auch von Liebe als Weg ins Nirvana geredet wird in Form von Metta. Wenn ich das verstanden hab so.

    Wird dann im Buddhismus ebenfalls der Weg der liebe als einer von vielen genutzt, wobei die anderen Religionen diesen als Inhalt ihrer Lehren betrachten?

    Achso da fällt mir noch ein, wenn man zb mal das Judentum betrachtet:
    Da wird Gott in 72 Engel aufgetreilt 72 positive und negative Aspekte von Gott. Somit Werden diese 72 Götter als ein zusammengesetztes ganzes angesprochen.

    Das selbe im Islam mit 99 Namen also 99 eigenschafften.

    Im Hinduismus eine unzahl von Göttern die in höheren Stufen in anderen Göttern zusammengesetzt sind, am Ende findet man 3 Brama,Shiva,Vishnu und diese wiederum sind auch nur Teile des einen..

    In sofern ist also Gott aufgeteilt zum leichteren Verständnis als das gesammtbild zu verstehen.

    Irgendwie so

    Und all diese Götter nutzten die Menschen um deren Quahlitäten in sich zu verfollständiegen um so schrittweise den Gott in sich zu bilden.
    So wie im Tibetischen Buddhismus mit den Buddhisatvas.
     
  6. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

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    Liebevolle Güte, Mitgefühl, Mitfreude etc. werden im Buddhismus oft gleichzeitig als Ziel wie auch als Mittel zum Ziel betrachtet. Wenn alles Buddha-Natur hat und das auch dein innerstes Wesen ist, solltest du dann nicht für alles, was existiert, dieselbe Empfindung von Liebe empfinden, wie für dich selbst? Es ist nur logisch.

    Im tibetischen Buddhismus wird Guru-Yoga oft als Technik genutzt, also die Hingabe und Liebe an den Lehrer (oder eine Gottheit), welche stellvertretend für Buddha selbst steht.
     
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    Im Buddhismus gibt es keinen Gott !!! :zauberer1
     
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