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Gog kontra Magog = Macht kontra Unterwürfigkeit????

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Second_Thunder, 27. November 2005.

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    Gog--------------------Magog

    Steht das vielleicht auch dafür, dass die Macht – welche man glaubt zu besitzen, gegen die Unterwürfigkeit kämpft?
    Gog = Macht/ Herrschertum/ Geltungsbedürfnis…
    Magog = Unterwürfigkeit/ Sklaventum/ Feigheit…

    ???

    Gibt es eigentlich eine Mitte zwischen den Beiden?
    Wenn ja, was ist das?
    Das eigene Wollen ist doch schon „ein Machtanspruch besitzen“ und das eigene Tun ist doch schon eine „Unterwürfigkeit“ gegenüber dem eigenen Willen……

    Habe ich jetzt hier einen Denkfehler oder ist das, was dazwischen liegt, das eigentliche „Ich bin“?

    Ich finde bei „Macht“ und „Unterwürfigkeit“ auch keine „positive“ Seite – merkwürdiger Weise……

    Was nun?
    Bin momentan etwas sprachlos….

    Vielleicht hat ja wer hierzu eine Idee???:)

    Lieben Gruss
    ;-)
     
    ElaMiNaTo gefällt das.
  2. Venus3

    Venus3 Guest

    Hallo Second Thunder,


    dies ist eine "typische" duale Frage.
    Eine von zigtausenden.
    Und wie bei jeder anderen dieser Fragen gibt es nur
    eine Antwort.
    Beide Seiten sind jeweils falsch und richtig.
    Es kommt nur darauf an wo man gerade steht.
    Der einzelne Mensch "wie er im Moment ist" wird
    immer zwischen "hin" und "her" gerissen sein.
    Nur wenn man aus "zwei" Menschen die
    jeweils genau das Gegenteil vom anderen sind
    "einen" macht, in diesem Fall wäre dass, dass der eine
    "Macht" lebt und der andere in dem Moment "Unterwürfigkeit",
    wären beide Prinzipien in Eins vermischt und somit
    in der "goldenen" Mitte.
    Und jede Handlung dieses "Wesens" wäre immer göttlich.

    Liebe Grüße
    Venus3
     
  3. Das genau ist es ja!

    Ich kann hierbei keine Sichtweise finden, die mir beibringt, dass ich Macht oder/ und Unterwürfigkeit als "richtig" empfinde....

    Lieben Gruss
    ;-)
     
  4. Venus3

    Venus3 Guest


    Dass kannst du auch nicht Second Thunder
    da du nur ein halber Mensch bist.
    Du wirst in diesem "Zustand" keine Sichtweise finden welche
    dir beibringt Macht und Unterwürfigkeit als richtig zu empfinden.
    Dazu brauchst du deine "andere" Hälfte
    die dies als "richtig" empfindet.
    Dadurch werden beide Sichtweisen vermischt und du
    "fühlst" "lebst" dass beide Sichtweisen richtig und falsch
    sind und somit hast du die "goldene Mitte" erreicht, welche
    göttlich ist.
    Du versuchst Antworten zu finden welche dir in deinem
    jetzigen Zustand nicht möglich sind.

    Liebe Grüße
    Venus3
     
  5. Venus3

    Venus3 Guest

    Übrigens

    Second Thunder,

    du sehnst dich nach dieser anderen Hälfte, sonst
    hättest du erst gar nicht so eine Frage gestellt.
    Du suchst "unbewusst" bereits nach diesem Ausgleich.
    So wie jeder andere auch der "Fragen stellt", "sucht",
    "Wissen" will, alles wofür der Mensch lebt ist die
    Sehnsucht nach diesem "Ausgleich".


    Liebe Grüße
    Venus3
     
  6. Werbung:
    Naja, gehe ich das mal anders an....

    Wenn wir jetzt mal diese Analyserei meiner angeblichen "Persönlichkeit" weglassen, dann bleibt immernoch die Frage:

    Wie sieht die "positive" Seite von Macht und Unterwürfigkeit aus?

    Lieben Gruss
    ;-)
     
  7. Venus3

    Venus3 Guest


    Unterwürfigkeit: Demut,Vertrauen,"ich" Wille zurückgestellt....
    Macht: Instrument damit der "andere" das Obere lernt...


    und auch

    Macht: Instrument damit der andere dass lernt

    sich selbst zu lieben, indem er "aufbegehrt".
    Wenn ein Mensch sich nicht liebt dann liegt dass an einem
    Schuldkomplex seinerseits.
    Er sagt sich "ich bin es nicht wert zu lieben und geliebt zu
    werden".
    Dieser innere Zustand wird sichtbar gemacht indem ein
    anderer Macht auf uns ausübt.
    Dieser andere zeigt uns, dass wir uns selbst nicht lieben.
    Erst wenn wir uns selbst lieben, lassen wir den anderen
    keine Macht mehr über uns ausüben.
    Der "Machtausübende" ist nur ein Spiegel unserer eigenen
    mangelnden Selbstliebe.
    Somit handelt er in "Liebe" also "Positiv" um uns dies
    "sichtbar" zu machen.

    Liebe Grüße
    Venus3
     
  8. luzifer

    luzifer Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    3.418
    Es ist z. B. das was Du selbst vehement ablehnt ...
    ... z. B. schlichtweg seine Spiegel abblehnt und sie Machthungrig verleugnet.

    Anstatt die 3 Gog und 7 Magog durch die 6 zu verbinden, um zum Ziel zu kommen.

    Unter dem Strich bedeutet dies:

    Ohne alle Dinge in Liebe anzunehmen und sie dadurch zu ihrem Ursprung zu
    verbinden, gibt es schwerlich ohne es sich einzubilden ein weiterkommen.

    Dazu bedarf es zunächst, daß der Mensch beginnt sich in allem was er ist
    wirklich selbst zu lieben. Dazu sind die Spiegel im aussen gut verwendbar,
    sie zeigen dem Beobachter wie er wirklich selber ist.

    Lasst sich auch alles in den Ohrenbarungen des JHWH nachlesen ...

    1. Spiegel-Gesetz

    Alles was mich am anderen stört,
    ärgert, aufregt oder in Wut geraten lässt,
    und ich es anders haben will,
    habe ich selbst in mir.

    2. Spiegel-Gesetz

    Alles, was ich am anderen kritisiere
    oder sogar bekämpfe und verändern will,
    kritisiere, bekämpfe oder unterdrücke ich in Wahrheit in mir
    und hätte es gerne anders.

    3. Spiegel-Gesetz

    Alles, was der andere an mir kritisiert, bekämpft und verändern will,
    und ich mich deswegen verletzt fühle,
    so betrifft es mich - ist dies in mir noch nicht erlöst,
    meine gegenwärtige Persönlichkeit fühlt sich beleidigt -
    der Egoismus ist noch stark.

    4. Spiegel-Gesetz

    Alles, was der andere an mir kritisiert und mir vorwirft
    oder anders haben will und bekämpft, und mich dies nicht berührt,
    so sind es seine eigenen Bilder, sein eigener Charakter,
    seine eigenen Unzulänglichkeiten, die er auf mich projiziert.

    5. Spiegel-Gesetz

    Alles, was mir am anderen gefällt, was ich an ihm liebe,
    bin ich selbst, habe ich selbst in mir und liebe dies im anderen.
    Ich erkenne mich selbst in anderen - in diesen Angelegenheiten sind wir eins.

    Lieben Gruß - Luzifer -

    :baden:
     
  9. @ Venus3

    klingt erst mal einleuchtend, nur denke ich, gehts am Ende nicht darum, dass man Unterwürfigkeit annehmen soll, sondern erkennen, dass man selbst die Möglichkeit besitzt, frei zu sein...
    Denn m.E. gibt es ausser Macht und Unterwürfigkeit auch Freiheit von beiden.
    Somit ist der "positive" Aspekt von Unterwürfigkeit doch geklärt....

    @ Luzifer

    Ich finde es merkwürdig, dass ich garnichts von Spiegeln schreibe und diese ständig unter die Nase gerieben bekomme - Du nicht auch :kiss3: ?


    Also Freiheit ists, was ich vollkommen aus den Augen gelassen habe...
    Wie schnell man doch vergisst, dass sie auch "existiert"...

    Lieben Gruss
    ;-)
     
  10. Werbung:
    Vielleicht besteht ja Freiheit sogar darin, sich von dieser Spiegeltechnik loszueisen und Spiegel zu durchbrechen - sonst hängt man ja vielleicht immer im Spiegelkabinett fest????

    Vielleicht sind ja die Metaphern Gog und Magog, das gespiegelte und das spiegeln.......

    Nur sone Idee

    ;-)
     

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