1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Glücklich sein tabu ???

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Jovannah, 6. September 2006.

  1. Jovannah

    Jovannah Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. November 2005
    Beiträge:
    2.609
    Werbung:
    Es ist mir gerade ein Bedürfnis über etwas zu sprechen, was ich als ziemlich "unglückliches "Tabu empfinde.

    - so lange jemand unglücklich ist, darf ich mich nicht glücklich fühlen.

    - so lange jemand den ich lieb habe unglücklich ist, darf ich mich nicht glücklich fühlen - und schon gar nicht das zeigen.

    ist das nicht absurd ? klar, wenn jemand den ich lieb habe eine schwere Krankheit hat, kann mir das momentan Angst machen. Angst, er/sie könne es nicht schaffen, sie zu überwinden.
    Bleibe ich jedoch auf Dauer in dieser Angst, werde ich auf Dauer nicht gut unterstützen können. Zu Mut, Vertrauen, Heilung,.....

    und wenns um sonstige Anlässe geht.....ist es nicht wichtig, stimmig voreinander bleiben zu dürfen ?
    Irgend jemand im näheren Verband ist fast immer aus irgend einem Anlass gerade unglücklich. Wenn nun der Rest des "Verbands" das Tabu spürt, sein Glück und seine Zufriedenheit mit so Vielem zeigen zu dürfen.....wird es selten gelingen, mal glücklich sein zu "dürfen" vor sich selbst. Und so sind im Extremfall alle ständig entweder gerade unglücklich oder fühlen in sich das Tabu, ihr Glück nicht zeigen, leben zu dürfen.

    ist das nicht Nonsens und die komplett verkehrte Richtung ?
    Ist Vertrauen nicht, dass einer weinen DARF (und nicht in sich den Druck zum "freundlichen Gesicht" spüren, damit das Tabu in den anderen nicht aus gelöst wird)...und der andere gerade glücklich sein DARF (ohne, dass der Unglückliche sich minder geschätzt fühlt dadurch).
    Wenn beide sich so sein lassen voreinander....empathisch....sich gegenseitig so nahe sein könnend....Kraft geben können.....

    ich glaube, ihr wisst, was ich meine.

    Wie empfindet Ihr das und was meint ihr dazu ?


    :) Jo
     
  2. Babsi

    Babsi Mitglied

    Registriert seit:
    8. August 2006
    Beiträge:
    683
    Ort:
    Mittelhessen
    Hi Jo!

    Ich verstehe was du meinst.
    Das Problem hab ich auch öfters, das, wenn jemand anders unglücklich ist und ich glücklich , ich nicht weiß wie ich mich am besten verhalten soll.
    Mittlerweile versuch ich einfach aufzumuntern.
    Aber du hast schon recht normalerweise sollte man das glücklich - sein nicht verstecken müssen. Obwohl ich manchmal sogar ein schlechtes Gewissen hatte: mir gehts gut ihm/ ihr gehts nicht gut..... aber das muß man nicht haben find ich....wer weiß- demnächst ists andersrum....

    Liebe Grüße

    Babsi
     
  3. Jovannah

    Jovannah Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. November 2005
    Beiträge:
    2.609
    Hallo Babsi !

    Eben. Ich finds einfach viel schöner, wenn wir miteinander stimmig sein dürfen. Jede.r mit seinem Gefühl gerade. Sich verstanden und an genommen fühlen. Beide.

    Wenn jemand gerade weinen will. Das Gefühl des Un glücklich Seins gerade durchleben muss....um wieder zu innerem Frieden zu kommen.
    Ist es nicht schöner,den anderen in seinem Unglücksgefühl, seiner Trauer ... an nehmen zu können ? Ihn /sie einfach mal frei weinen zu lassen ?

    Wenn aufmuntern bedeutet, wieder zu Mut und Kraft zu unterstützen.....find ich das gut.

    Ansonsten hab ich manchmal den "Verdacht", wird auch viel "auf gemuntert", um im Grunde sich selbst helfen zu wollen. Um sich selbst auch wieder "erlauben" zu können , sich wohl zu fühlen.
    Diese Art der "Aufmunterung" finde ich dann für beide nicht so gut, weil es meinem Gefühl nach eher Druck macht.Beiden. Nicht sein und leben zu "dürfen", was gerade ist.

    :) Jo
     
  4. papalagi

    papalagi Mitglied

    Registriert seit:
    29. April 2006
    Beiträge:
    920
    Ort:
    Saarland
    Da stimmt, Glücklichsein ist ein tabuthema....

    hatte ich letztens gerade in meinem Forum, da hatten 2 User ihre Sorgen ausgeschüttet und eine ander schrieb darunter, sie schäme sich jetzt zu schreiben, dass es ihr gerade super gut ginge.

    Ich habe sie dann belehrt und gesagt:

    Dass wenn alle imer nur auf die Rücksicht nehmen würden denen es gerade schlecht geht und ihre positiven Gedanken und Ereignisse deswegen nicht posten, das Forum zu einem Jammerforum verkommt... und das Gleichgeiwcht nicht mehr stimmt.
    Das Leben hat nunmal auch Sonnenseiten und warum soll man die nicht mit anderen teilen sondern immer nur die Schattenseiten?

    Das ist ja auch so ein komisches Ding in usere Gesellschaft, wenn es einem mal wirklich gut geht und er das auch zeigt, wird sofort hinterfragt, warum geht es ihm so gut? Was hat er, was ich nicht habe, dass es ihm so gut geht?
    Nimmt er was ein?:clown:
    Warum hat er solch ein Glück??

    Wenn einer Unglücklich ist, wird das viel eher akzeptiert, dann ist das eben so.
    Dann geht man auf ihn ein, bauchpinselt usw.

    Aber wenn einer wirklich mal von Herzen glücklich ist und vielleicht von seinem Glück erzählt... denn das möchte man genauso los werden..also mitteilen...*gg* wie schlechte Nachrichten, dann wird er ganz schnell auf die Nervensägeschiene gestellt.

    Bei Unglücklichen sagt man...lass es raus!

    Oft spielt da auch das eigene ICH übel mit, man fühlt sich insgeheim besser, wenn man sieht, aha anderen geht es auch schlecht.

    Ist nicht so einfach mit dem Glücklichsein.:)

    LG Bea
     
  5. Jovannah

    Jovannah Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. November 2005
    Beiträge:
    2.609
    hallo Bea !

    seh ich auch so. da kommt dann vieles aus dem Gleichgewicht. Es scheint !! dann so, als bestehe die Welt nur aus Unglück und Sorgen.

    So viel wird geschrieben....ich will glücklich sein. DAS ist wichtig für mich.

    Und dann ? Wird eben genau dieses Gefühl vor sich selbst und anderen all zu oft tabuisiert.
    Morgen ist dann meine Freundin glücklich und ich nicht,...usw,....

    ich kann ja auch sagen: "ich wünschte mir, dass du jetzt auch so glücklich sein könntest, wie ich."
    Und ihr den Rahmen geben, ihre momentanen Gefühle zu zeigen. Und sie sich selbst und mir auch.

    Sonst kommen wir alle kaum bzw. sehr selten zum glücklich sein , auch voreinander.....
    mein Glück auch zeigen und leben zu dürfen, gibt mir ja die Kraft .....für mich und auch andere bei Bedarf. Das mir und anderen versagen zu wollen....da bringen wir uns doch gegenseitig um so viel Lebensfreude....die in anderen Zeiten auch Kraft zur Bewältigung gibt. Also hat keiner wirklich was vom Versagen/Verbieten des Glücksgefühls......oder ?

    :) Jo
     
  6. papalagi

    papalagi Mitglied

    Registriert seit:
    29. April 2006
    Beiträge:
    920
    Ort:
    Saarland
    Werbung:
    nein das gewiss nicht.
    ich glaube auch nicht dass es bewusst verboten wird.

    Es fängt doch schon in den täglichen Nachrichten an.
    Zuerst die schlechten.... dann die guten.
    Die schlechten werden reißerisch und totaaal ausführlich beschrieben, die guten nur so am Rande, jo der hot halt Glick kat! Nicht wirklich der Rede wert.
    Schade eigentlich.

    Es sollte mal einen Nachrichtensender geben der NUR GUTE Nachrichten bringt.:weihna1
    Oder zumindest die Guten ausführlicher.
    Das würde auch bestimmt die Stimmung im Lande steigern... da wette ich mit euch!:clown:

    Die 4 Wochen Fussball WM waren das beste Beispiel... da schwebte Deutschland richtig.
    Wäre doch schön wenn man das mal öfter fördern würde.
    Kollektives Glücksgefühl... *gg*
     
  7. Sitanka

    Sitanka Guest

    das verstehe ich jetzt nicht ganz, warum darfst du dich dann nicht glücklich fühlen. natürlich darfst du dich deshalb glücklich fühlen. ich denke auch, dass es einem menschen dem es schlecht geht, der unglücklich ist, besser geht oder ihm mehr geholfen wird, wenn man selbst glücklich ist und so diesen menschen unterstützen kann.
    es ist eh klar, dass man nicht bei einem menschen dem es nicht gut geht, freudestrahlend und juchzend rumläuft, aber alleine schon die ausstrahlung wenn man glücklich ist, gibt diesem menschen kraft.

    naja und genau das muss man umgekehrt sehen, klar wenn man immer in dieser angst bleibt, dann geht diese angst auch nicht weg, dann erzeugst du ja angst, wenn du jedoch in das gefühl der liebe der fülle der gesundheit gehst, dann wirst du auch diese ernten. an ein gefühl denken, wo man unendlich glücklich war, genau in dieses gefühl eintauchen und drin bleiben, dann wirst du genau dies bekommen.
    ich habe mein leben danach ausgerichtet und ich habe das leben noch nie so sehr geliebt wie jetzt, weil es auch mich liebt und damit kann ich alles überwinden.

    ja das kenne ich auch, aber das ist eben nicht mein unglück, das ist ihr unglück, deshalb kann ich mich ja auch zeigen wie ich bin.

    also ich glaube nicht, dass jemand sich minder dadurch fühlt, weil sein gegenüber glücklich ist, hab ich noch nie erlebt außer bei depressiven menschen. aber auch da ist es in meinem leben bisher so gewesen, dass die menschen die unglücklich sind eher gesagt haben: "he wie machst du das, du bist so glücklich, oder du siehst so glücklich aus". naja dann sag ich ihnen einfach wie ich fühle und mein leben lebe und es ist für sie in ordnung.
    und auch wenn ich ein glücklicher mensch bin, kann ich trotzdem in einem moment der trauer oder freudlosigkeit mit einem menschen weinen, weil die situation eben grade so ist.
     
  8. Gabi

    Gabi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Februar 2006
    Beiträge:
    3.337
    Ort:
    Deutschland BW
    Hallo !

    Witzig ist auch, daß die Menschen oft nicht glauben, daß jemand wirklich glücklich ist. Sie denken: Das kann nicht sein (weil sie sich selbst noch nie so gefühlt haben) oder: es ist nicht von Dauer, genieße es, solange es geht, oder: der macht sich nur was vor usw.

    Aber im Grunde geht es auch wieder nur ums Annehmen. Wenn wir die Menschen so annehmen können, wie sie sind, ohne Neid, ohne Wertung, dann erst können wir auch ihr Glücklichsein annehmen. :)

    Liebe Grüße
    Gabi
     
  9. Lifestream

    Lifestream Guest

    Du darfst dich glücklich fühlen wann du willst.

    Lg
    Lifestream
     
  10. Senfkorn

    Senfkorn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Januar 2006
    Beiträge:
    1.422
    Werbung:
    Hallo,
    ich hab auch die Erfahrung gemacht, sobald man einfach nur glücklich nud froh ist wird man schief angesehen. Ist man jedoch traurig, niedergeschlagen scharen sich viele Menschen um einen. Manschmal glaube ich, es gibt sogar Menschen die sich am Unglück anderer laben. Verrückte Welt.[​IMG]

    Ich freue mich wenn es anderen gut geht, sie glücklich sind [​IMG]
     
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen