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Glück allein durch Tun? Nur, ...

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von Arthi, 5. Dezember 2009.

  1. Arthi

    Arthi Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2009
    Beiträge:
    135
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    Hi,

    ich überleg' grad:

    Existenzängste werden kompensiert durch Selbstvertrauen, die Angst, nicht gemocht zu werden, durch Selbstbewusstsein.

    Ein gängiger Weg wäre, ich tue etwas, es bringt mir Erfolge - Problem gelöst.
    Ich vertraue nach einer Weile auf meine Fähigkeiten, also mir selbst.
    Ich bekomme auch Anerkennung von Anderen, vielleicht sogar Lob - das Kind in mir freut sich, Mama und Papa sind zufrieden mit mir. Ich darf sein.

    Nur...

    Wo ist die bedingungslose Liebe?
    Ich bin also nur etwas wert, wenn ich etwas tue?

    Ist das nicht paradox, ich suche im Außen - nach der Erfüllung im Innen?
    Bin ich ja wieder abhängig von der Meinung des Außen.

    Hat mal wer ein paar gute Ideen dazu übrig?



    Danke.
     
  2. yogi333

    yogi333 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Oktober 2008
    Beiträge:
    2.553
    Hallo
    Bedingungslose Liebe? Was verstehst du unter bedingungslose Liebe?
    Man ist immer wertvoll auch wenn man nichts tut. Muss man erfolgreich etwas tun um sich zu lieben bzw. sich wohl zu fühlen. Ich denke nein. Man sollte sich so akzeptieren wie man ist, mehr nicht. Liebe, Glück, Erfolg lebt im Inneren - wenn man vom Außen Anerkennung sucht - ist man mit sich selbst nicht glücklich.

    Lg Yogi333
     
  3. Arthi

    Arthi Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2009
    Beiträge:
    135
    In dem Kontext, dass ich in der Lage bin mich völlig anzunehmen und gut zu fühlen, unabhängig von der Situation oder der Meinung anderer.


    Ja, so denke ich mir das ja auch. In der Realität sieht es nur anders aus. Als ich die vergangenen Tage mal aufmerksam mich selbst reflektiert habe, war ich erschrocken darüber, wie sehr ich von der Beurteilung meiner Umwelt abhängig bin, und damit mein Glück in die Hände anderer lege.
    Und das, obwohl ich mich doch eigentlich für freigeistig und unabhängig hielt.:tomate:


    Ich suche einen neuen Weg, nur irgendwie ist es dicht. Außer dem üblichen, oben beschriebenem Schema seh' ich grad keinen.
    Versteh' schon, was Du meinst, ... ich sag's mal so, die Prägung und Erfahrung ist stärker.
     
  4. Lightning

    Lightning Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. März 2008
    Beiträge:
    1.385
    Ort:
    Wildeshausen, Nähe Bremen
    Hallo Arthi!
    Selbstvertrauen ist das Vertrauen in das SELBST, in das, was man ist, nicht in das, was man gelernt hat. Ein Dr. Titel bringt kein Selbstvertrauen, er bringt Fachwissen. Das ist prinizipiell nichts schlimmes aber bei weitem nicht das selbe. Wenn Du weißt wer Du bist (Mutter und Vater zu ja 50%) dann hast Du Vertrauen in Dein Selbst. Weißt Du das nicht, kannst Du leisten was Du willst, das Gefühl wird nicht kleiner, es wird höchstens ausgeblendet.
    Auch hier gilt das gleiche: Bist Du Dir Deines Selbst bewusst, brauchst Du keine Angst haben, denn andere spiegeln Dir nur Dein fehlendes Bewusstsein für Dich. Man könnte es auch Ablehnung nennen, klingt aber immer negativ und wenn man von diesen Dingen nichts weiß, wie hätte man es anders machen sollen...

    "Selbst bewusst ist, wenn man weiß, wer man ist, warum man so ist wie man ist, nicht weil man versucht jemand zu sein, der man sein will."


    Das bedarf eine ausgiebigen Selbstreflexion, einer tiefen Auseinandersetzung mit sich selbst, seiner Geschichte und dem Wiedererkennen von eigenem Verhalten in dem der Eltern. Und dort wo die größte Verurteilung für ein Verhalten der Eltern ist, sitzt immer das größte Thema und damit die größte innere Schwäche...

    Ein paar Gedanken von mir...

    Gruß
    Andreas
     
  5. Sayalla

    Sayalla Guest

    Wenn du etwas tust um Anerkennung zu erhalten, willst du etwas HABEN.

    Tust du etwas um Deiner Selbst Willen, brauchst du nichts mehr (von Aussen haben). Dann bist du im SEIN.
    Sayalla
     
  6. Anithiel

    Anithiel Mitglied

    Registriert seit:
    1. Dezember 2009
    Beiträge:
    83
    Ort:
    Auf der Spitze des Eisbergs
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    Bei nicht vorhandenem Selbstvertrauen/-bewusstsein wird sich ein "Erfolg", der einen zufriedenstellt und ausfüllt, nicht einstellen. Es fehlt die Kraft, der Antrieb, etwas auf die Beine zu stellen, das zu einem solchen "Erfolg" führt.
    Selbst wenn der Ausgang einer Handlung von der Umwelt als "Erfolg" wahrgenommen wird, wird er nicht keinen Mangel kompensieren (zumindest nicht auf Dauer), wenn er nicht vom bereits verwurzelten bewussten "Selbst" motiviert wurde.

    Ein Künstler, der mit ganzer Seele ein Werk erschafft, von dessen Schönheit er überzeugt ist, wird es anders betrachten, als einer, der ein Werk um die Anerkennung als Künstler willen erschafft. Diee Gefühl von beiden auf die Bewunderung ander hin werden grundsätzlich verschieden sein.

    Ich selbst habe noch nie etwas zustande gebracht, was mir die Bewunderung anderer eingetragen hätte, und ich bin von meinen Fähigkeiten völlig überzeugt. Was ich noch nicht getan habe, könnte ich jederzeit tun, und bis es soweit ist, liebe ich mich einfach eine Runde.

    Alles Gute
     
  7. Almaz

    Almaz Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. November 2009
    Beiträge:
    259
    Hallo Arthi,

    hier sprichts Du vom Selbstwertgefühl.
    Dein Selbstwert ist unabhängig von dem was Du tust. Du bist wertvoll, weil Du DU bist - eingzigartig! Wertvoll weil Du lebst.
    Dafür brauchst Du nichts zu tun, sondern "einfach nur" SEIN.

    Ich für meinen Teil, glaube an eine höhere Macht und nenne sie Gott. Gott liebt mich wenn ich traurig bin, er liebt mich wenn ich arbeitslos bin und er liebt mich auch mit fettigen Haaren. Das ist für mich bedingungslos. Ob ich mich dann aber auch immer so annehmen kann, das steht auf einem anderen Blatt...Doch es hilft mir zu wissen, das es Gott gleich ist. Ich glaube auch nicht, das Gott einen Elefanten mehr liebt als einen Wurm - jedes Geschöpf hat seine Berechtigung. Die Bewertung entsteht in unseren Köpfen.

    Dein Selbstwert ist unhabhängig von außen.

    Selbstvertrauen/Selbstbewusstein, dieses kann man allerdings durch ein Tun erlangen. Als Kind hatte ich z.B. große Probleme das Fahrradfahren zu erlernen. Ich habe es immer wieder versucht (alle anderen Kinder konnten es bereits). Als ich es dann endlich geschafft habe, war ich total stolz auf mich. Dieses Erfolgserlebnis gab mir in dem Moment auch Selbstvertrauen.
    Doch hätte ich es nicht geschafft, wäre ich deswegen nicht weniger wert!

    Lieben Gruß

    Almaz
     
  8. Lightning

    Lightning Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. März 2008
    Beiträge:
    1.385
    Ort:
    Wildeshausen, Nähe Bremen
    Nach meiner Erfahrung ist die innere Sicht auf das Selbstwertgefühl wie folgt:

    a) behandeln mich meine Eltern gut, akzeptieren sie mich wie ich bin und empfinde ich ihren Umgang mit mir als liebevoll, dann ist mein Selbstwert auf der Kindebene heil.
    b) auf der Ebene der Elternanteile geht es darum, dass man es sich Wert ist, sein Selbst, sich selbst, zu leben statt zu versuchen, jemand anderes zu sein als man ist...

    Beim genaueren hinsehen ist leider beides nicht heil, denn auf der Kindebene existieren schon Themen/Glaubensmuster unserer Vorfahren die dazu führen, dass die Sache nicht rund läuft, und auch gar nicht kann, denn hier geht es um Heilung und Entwicklung woraus sich dann ergibt, dass man aus dem als negativ empfundenen (und z.T. auch vorhandenen) Elternanteil etwas "neues" macht. Damit lebt man dann nicht sich, sondern verbiegt sich, nur um nicht so zu sein wie die Eltern. Ganzheitlich führt das leider nicht zum gewünschten Ziel der Heilung...

    Gruß
    Andreas
     
  9. orion7

    orion7 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Juli 2007
    Beiträge:
    2.110
    Ort:
    Land Brandenburg
    Hallo Arthi, versuch doch mal, Deine eigene Liebe für Dich selbst auszuleben, sehe Dich als das, was Du tatsächlich bist, ein Mensch, eine Seele, ein Geist, ein Licht, eine Liebe, die gelebt werden will und dazu brauchst Du kein Außen, nur Dich selbst und die gelebte Erkenntnis, dass Du pure Liebe bist und das ist bedingungslose Liebe von "Alles was ist" Gott, dem großen Bewusstsein, er hat so viele Namen...doch wir sind eine Essenz von ihm, ein Funken von ihm, ein Gedanke, er hat uns so geschaffen, wie wir auch gemeint sind, kein Verbiegen, Verbeugen, nichts von alle dem, nur wir selbst, uns erkennen, das was in uns ist, wie wir gemeint sind und warum wir hier auf Erden sind...und Du findest die bedingungslose Liebe von ihm, Du findest das Licht in Dir, sein Licht...es kann so einfach sein....wir sind nicht abhängig vom Außen aber oftmals sind wir genau dieser Meinung, weil uns die Eltern und auch die Gesellschaft so konditioniert haben...alles ein großer Irrtum?...alles Illusion!...denn nur wir selbst können das ausleben und in unser Leben ziehen, wenn wir es für uns selbst zu lassen und auch leben können, die bedingungslose Liebe, seine Liebe...zu erfassen ist diese schwer, doch das Leben kann um vieles einfacher sein, wenn man das/ihn verstanden hat...

    Das sind meine Gedanken, die ich aber sehr gern mit Dir und Euch teilen möchte...

    Alles Liebe und eine lichtvolle Zeit Dir...Orion7
     
  10. flimm

    flimm Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. August 2008
    Beiträge:
    12.711
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    Hallo Andreas,

    wenn deine beiden vorgebrachten Möglichkeiten nicht wirklich heil machen,
    was macht dann heil?

    LG
    flimm
     
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