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Glaubt ihr an romantische Liebe?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von soluna, 7. Juli 2009.

  1. soluna

    soluna Mitglied

    Registriert seit:
    18. Februar 2006
    Beiträge:
    431
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    Was ich damit meine ist ob ihr daran glaubt das eine romantische Liebe die exclusiv zwischen zB einem Mann und einer Frau entsteht etwas wert ist,

    also es spirituell da ein richtig oder falsch gibt, oder ob man solche Gefühle beliebig aufgrund von Zufällen, manipulation zu jedem haben könnte,
    und das Gefühl der Exclusivität, der Wichtigkeit des einen speziellen Menschen für das eigene Leben eine Täuschung ist.

    Ich will jetzt da eigentlich gar nicht gross rumphilosophieren und auf der formulierung der Frage hängen bleiben, sondern hoffe das jeder grob versteht was ich meine.

    Und dann gibt es doch gewiss einige die mit Ja antworten?

    Und von denen würde ich gern wissen was sie dann davon halten wenn man sich in jemanden verliebt wo die äusseren Umstände nicht passen, zb in einen Alkoholiker, jemand der woanders lebt, der verheiratet ist und Kinder hat.

    Soll mann dann, weil man ja an das spirituelle dahinter glaubt aufdie äusserlichkeiten sch***en , oder sich doch lieber jemand anderen suchen und das Gefühl in sich töten und verdrängen?

    lg
     
  2. sage

    sage Guest

    Ich glaube, daß fast alle Lieben romantisch beginnen....mehr oder weniger...man verknallt sich, weil der andere?????
    Alkoholiker sind oft lustig und charmant...zumindest, solange man frisch verliebt ist...wenn man dann den Alltag mit einem ewig besoffenen, dumme Witze reißenden und nach Sprit stingendem Wesen leben muß...ist´s irgendwann Schluß mit der Romantik...Geld ist knapp...in Phasen, wo der Loholpegel unten ist, ist er meist mürrisch (gilt auch für Frauen)...und oft wird nur deshalb beim Partner geblieben, weil die Familie/Freunde schon am Anfang davon abgeraten und die wenig rosige Zukunft vorausgesagt haben...
    Liebe auf Distanz...mit einem Partner, der weiter wegwohnt, man sich nur selten sieht...höchstens mal telephoniert...kann gutgehen, wenn beide einander vertrauen und keiner eifersüchtig ist und , sobald man anruft und keiner drangeht, vermutet, daß er/sie gerade fremdgeht.
    Und ein verheirateter Partner ist, zumindest für mich, ein no go. Meist sind das eh Typen, die Mutti zu hause für die Bequemlichkeit, Essen/Wächewaschen/bügeln, halten und für den Spaß ne Geliebte brauchen.
    Wenn er´s ernst meint und ihn seine Frau "nicht versteht und er sie nicht mehr liebt", dann kann er sich scheiden lassen...ansonsten soll er sich ne Dumme suchen, die dankbar für die Brosamen ist...


    Sage
     
  3. LadyElysia

    LadyElysia Guest

    Hehe, du bist super!... Ich hab grad voll lachen müssen... du hast recht.. aber sowas von... aber die Formulierung ist der Hammer *gg*.. :D

    @Topic: Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, nicht jeden meiner Partner in derselben Intensivität geliebt zu haben..ich bin oft danach draufgekommen, dass ich den Ex gar nicht so stark geliebt hab weil ich den Partner danach viel mehr geliebt habe.
    Somit glaube ich daran.. und zwar... ganz fest... das es die eine, reine und wahre Liebe gibt.. Ich sehe durch meinen Beruf oft 80jährige Pärchen, die noch immer turtelnd vor mir sitzen, er küsst ihr den Kopf, sie streichelt ihm über die Schulter.. und das nach über 30 Jahren Ehe..
    Die wahre Liebe ist nicht durch die Alltagsprobleme zu zerstören... Vorraussetzung ist der gegenseitige Respekt, das Vertrauen und die Loyalität von beiden Seiten.. und natürlich auch der Aspekt des "an einem Strang ziehen"... aber ich glaube, wenn man wahrhaft liebt, tut man dies ohnehin.

    Lg
    Lady Elysia
     
  4. soluna

    soluna Mitglied

    Registriert seit:
    18. Februar 2006
    Beiträge:
    431
    Ja, gut geschrieben. Mir scheint es du glaubst also NICHT an die richtige wahre romantische Liebe. Weil bei der suggeriert einem ja das Gefühl es wäre irgendwie spirituell wichtig, richtig trotz der hindernisse zum partner zu stehen, und das stellt sich ja dann wohl als irrtum heraus so wie du das zb bei dem alki beispiel treffend beschreibst...

    Dann warens wohl doch nur die Hormone, chemisch gut passendes Immunsystem damit gesunde nachkommen gezeugt werden, unabhängig davon ob man überhaupt Kinder will....

    Na scherz, a bisssl komplexer sehe ich das ganze schon, aber halt dieses gefühl des besonderen, der wichtigkeit ist wohl eine täuschung.


    @Lady Elysia: Nur weil du in einen mehr verliebt bist als nen anderen glaubst du daran? Du spürst einfach das es "echt" ist, nicht wahr?
    Also hast du die erste Frage mit ja beantwortet. Was ist nun mir frage 2 ? Wenn man sehr verliebt ist, noch mehr als du jetzt bei Partner 2, und du bist aber gerade noch mit Partner 2 zusammen, der andere ist auch verheiratet, hat 3 kinder UND er ist alkie???
     
  5. puenktchen

    puenktchen Guest

    das Gefühl in sich töten und verdrängen, das geht wohl schlecht.
    Schwierig, schwierig. Ich bin ja der Meinung, daß das Buch schon geschrieben ist für einem selbst. Und wenn ein Alkoholiker oder ein Verheirateter ins Leben flattert mit der großen Liebe, auweia... wünschen würd ich es mir nicht. Vielleicht muß man da einfach durch, ich weiß es nicht. Ich weiß auch nicht ob ich nicht meinen verstand einschalten würde und z.B. eine Liebe zu einem Verheirateten überhaupt zulassen würde. Denn die Frau mit womöglich kleinen Kindern täte mir leid. Als Ehebrecherin womöglich dastehen, nein danke. Das leigt dann auch an dem Mann, daß er erst für klare Verhältnisse sorgen muß, damit man sich selber gut fühlt. Gibt viele, die wollen nur ddas Geld für den Puff sparen, für sowas sollte sich jede Frau zu schade sein. Denn wenn man selber alt und runzlig wird, geht er dann wohl zu seiner Frau zurück und dann steht man da wie ein Blödel. Und zu einem Alkoholiker, das wird vielleicht darauf hinauslaufen, daß er einem die ganze Kraft aus den Adern saugt, weil man ihm helfen will und er sich womöglich doch nicht helfen läßt. Verstand sagt zu beiden: Finger weg vor solchen Männern. Wenn die Liebe zu groß ist, wird er sich wohl vorher schon ausschalten, ob es gut für einem ikst sich der Gefühle hinzugeben obwohl man hinterher womöglich den Kürzeren zieht, ich weiß es nicht. Vielleich tgehört es zur Lebenserfahrung dazu... wirklich haben muß man es aber nicht und wünschen würd ich es auch keinem.
    gruß puenktchen
     
  6. sage

    sage Guest

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    Als geliebt kannst auch mal salzsäure von einer eifersüchtigen Gattin ins Gesicht bekommen...alles schon vorgekommen.
    Und ich hab in meinem Leben schon verheiratete Männer kennengelernt, natürlich unverstanden und nur deshalb noch mit Frauchen zusammen, weil der Kleine gerade mitten im Examen steckt und Papi´s Weggang ihn sicher negativ bei den Prüfungen belasten und zu einer schlechten Note oder gar zum Versagen führen würde....Nun, sobald ich wußte, daß der Typ "beringt" war, war´s für mich erledigt...egal wie nett, charmant und großzügig er sich gab.
    Alkoholiker sind sicher nett und unterhaltsam....am Abend, für 2 oder 3 Stunden...aber 24/7 immer und immer wieder dieselben abgestandenen Witze?
    Frau kommt nach hause und er schläft immer noch seionen rausch aus und wenn sie ihm Voprwürfe macht, wird er aggressiv oder flennt, wie arm er doch dran sei und keiner ihn versteht und lieb hat....nö, dann lieber ins Tierheim und sich nen Hund oder paar Katzen holen...die saufen nicht und man tut noch was Gutes.
    Zum Glück hab ich nie meinen Verstand ausgeschaltet und bin mir wertvoll genug, daß ich mich nicht für jemanden aufopfere, der überhaupt nicht daran denkt, sein bequemes Säuferleben aufzugeben und Frau in Wirklichkeit nur als Flaschenapportierdackel und Kuschelkissen für die Nacht sieht.
    Besonders witzig fand ich mal so nen Anzugträger, dem man den Ring schon von weitem ansah, der den big spender machte und sich natürlich mehr erhoffte...ein paar Monate später kam er mit seine Mutti ins Lokal....und ich saß da und grinste....das war dem sowas von unangenehm...ich bin aber gentlewoman geblieben und hab ihn nicht angesprochen....vielleicht war der schock ja heilsam.


    Sage
     
  7. reinwiel

    reinwiel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. September 2008
    Beiträge:
    2.606
    Ort:
    In Pörtschach am Wörthersee
    @ soluna

    Jede Liebe hat einen so geheimnisvollen Kern, dass du nie weißt, warum eigentlich Liebe entsteht.
    So gesehen kann sich Liebe auf alles beziehen. Aber wenn sie zwischen Mann und Frau urplötzlich auftaucht und beide in ein Hochgefühl eintauchten, dann gilt das als romantische Liebe, als die schönste Liebe. Besonders dann, wenn beide jung sind - sozusagen unerfahren, begeisterungsfähig.

    Nun ja, ich habe meine Frau nicht in den allerjüngsten Jahren kennen gelernt, aber ich schwebte doch ordentlich auf den Wolken. Meine Frau betrachtete mich schon nüchterner, aber es reichte, dass echte Liebe da war.
    Und dann ziehen die Jahre ins Land. Bei uns sind es Jahre ohne Kinder - und trotzdem glückliche Jahre (mit mancher Auseinandersetzung). Jetzt ist die Liebe immer noch echt und tief - aber nicht mehr romantisch. Ich schwebe schon lange nicht mehr auf den Wolken, sondern in der Realität. Ich weiß - ohne die Geselligkeit meiner Frau wäre es nicht zum Aushalten. Und ihr geht es gleich.
    Meine Frau verlassen oder ihr untreu werden nur wegen der Suche von Romantik, Abwechslung oder der Idee, eine andere Frau wäre mehr Frau als meine? - Nein danke.
    Aber ich weiß sehr viel von geistiger Liebe.
    Liebe Grüße - reinwiel
     
  8. Cleopatra2000

    Cleopatra2000 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Februar 2008
    Beiträge:
    3.960
    Der Romantizismus wurde vor ca. 200 - 300 Jahren vom Menschen erfunden. Im Grunde handelt es sich um Bindungshormone.

    Diese haben einen ganz praktischen Nutzen; nämlich Frau und Mann aneinander zu binden, damit sie ihren Nachwuchs grossziehen können.

    Diese Hormonausschüttung verflacht mit der Zeit und andere Hormone kommen zum Zuge. Aber im Endeffekt geht es immer nur um den Nachwuchs.

    Sorry, wenn es etwas nüchtern tönt, aber leider kann und will ich persönlich die Dinge nicht in Rosa färben. Sehr viele Ehescheidungen könnten verhindert werden, wenn man die Dinge von Angang an nüchtern betrachtet.

    Und es gibt Länder, wie z.B. in Indien, wo die Eheleute, ohne sich vorher zu kennen, verheiratet werden. Sie glauben, dass die Liebe mit der Zeit kommt. Und solche Ehen funktionieren gar nicht mal so schlecht.

    Lieben Gruss:)
     
  9. winnetou

    winnetou Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. August 2008
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    2.551
    Ort:
    n.ö.
    hallo cleopatra,
    liebe als chemische verbindung ist doch ein bisschen zu erdig. ich würde die romantische lieb eher in die ebene des magnetischen einreihen, weil sehr viel anziehung dabei ist, die jede nüchterne betrachtung vergessen lässt. darum ist es auch möglich, sich öfter romantisch zu verlieben. und es gibt vor allem viel her für die umgebung, die literatur, filme und kunst im allgemeinen. die meisten märchen enden mit der hochzeit des prinzen mit der prinzessin. die tragödien beginnen meist mit der heirat des paares. die frage ist, ob es sinnvoll ist, die romantische phase verlängern zu wollen oder sich der tatsache zu stellen, dass eigentlich zwei frösche geheiratet haben!?
    lg winnetou
     
  10. Xonolil

    Xonolil Aktives Mitglied

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    Sie ist das wert, wie wohl sich beide darin fühlen. Sonst nichts.

    Gefühle sind quasi immer manipulativ - es geht nur darum, sich wohl zu fühlen. Und natürlich kann ein Mensch wichtig sein, für's eigene Leben. Z.B. wenn er Geld verdient während man beim Kind ist oder wenn man(n) schöne Gefühle hat, beim Sex mit seiner Partnerin.

    Seelenverwandschaft oder Schicksal ist, denke ich, zu hoch für uns Menschen. Sich darüber Gedanken zu machen ist verschwendete Zeit. Weil: das passiert sowieso - egal wie wir uns verhalten oder ob wir darüber nachdenken.

    Man soll das machen, was einem am meisten Vorteile bringt! Wenn man das spirituelle hoch bewertet, dann soll man doch dieses Ziel verfolgen. Wenn man an Äußerlichkeiten hängt, dann sollte man wohl nicht einen Alkoholiker heiraten. (Ich bin ein Anhänger von Adam Smith, der sinngemäß gesagt hat: Wenn jeder seinen eigenen Vorteil verfolgt, nützt es allen am meisten.)
     
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