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Glaubenssätze

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Rose, 29. April 2002.

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wer kennt sich aus?

  1. Ratschlag

    0 Stimme(n)
    0,0%
  2. Erlebnis ähnlicher Art

    2 Stimme(n)
    100,0%
  1. Rose

    Rose Guest

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    Hallo Ihr!
    Mich beschäftigt seit geraumer Zeit, wie ich mit meinen "falschen" Glaubenssätzen umgehen lerne. Sicher ist, ich kenne sie. Ich weiß auch, warum ich sie habe. Doch scheint das nicht auszureichen, sie abzustellen. Vielleicht bin ich auch zu ungeduldig, kann sein.
    Einer ist z.B. ich darf keinen Erfolg haben, weil meine Eltern keinen hatten und mir auch keinen gönnen konnten. ( Ergebnis einer psychologischen Astrologiesitzung) Kann ich nachvollziehen, ich kann auch meinen Eltern verzeihen und sie nehmen ( laut Familienaufstellung), aber ich kann noch nicht verhindern, dass unbewusste Gedanken des nichts -wert -seins da sind. Und die hätte ich gerne losgehabt.
    Wer hat dazu eine Meinung oder Erfahrungen damit gemacht?
    Schreibt mir. Ich freue mich drauf.
    Rose
     
  2. Sabine Bendlin

    Sabine Bendlin Mitglied

    Registriert seit:
    1. April 2002
    Beiträge:
    255
    Ort:
    Emsland/Papenburg
    Hallo,

    Tja diese Sätze kenne ich.
    Hast Du schon die Bücher von Gespräche mit Gott?
    Dann kann ich Dir noch einen Kurs bei der VHS empfehlen. Autogenes Training und dann Sätze dazu nehmen wie z.B.
    Ich bin ich (stärkt das Selbstbewußtsein). Oder "Ich öffne mich dem Universum und nehme seine reichhaltigen Geschenke an mich an.
    Am besten eigene Glaubenssätze bilden. Dauert meist eine Zeit und dann hat man das richtige. Sich dies andauernd sagen. Am besten morgens und Abens mindestens 50 x laut. Das gesprochene Wort ist wirkungsvoller als das gedachte. Ansonsten CD's besorgen und die andauernd runterdudeln oder sich selbst was aufnehmen und abspielen.

    Das Wichtigste aber, Du bist auf dem Weg. Glückwunsch dazu.

    Gruß
    Sabine
     
  3. Monika

    Monika Mitglied

    Registriert seit:
    13. März 2002
    Beiträge:
    86
    Ort:
    Deutschland
    Liebe Rose,
    Erziehung ist Vorleben, wußtest du das? Es ist ganz besonders wichtig, deinen Eltern zu verzeihen und sie dann in Liebe loszulassen. Das kann folgendermassen geschehen: hülle zuerst dich in Licht und dann schicke deinen Eltern Licht, visualisiere sie und sage: Geht ihr euren Weg allein, damit ich meinen Weg allein gehen kann. Ich lasse euch in Liebe los.
    Tue das immer wieder und wenn du merkst, dass es dir nichts mehr ausmacht, dann hast du sie wirklich losgelassen. Wir sind nicht vernatwortlich für unsere Eltern, wir sind allein für uns verantwortlich und wir sind allein hier auf diesem Lernplaneten. Alle um uns herum sind Statisten und Illusion :cool: .
    ICH BIN und ES WERDE sind die Schöpfungsworte. Bilde Sätze damit und sage sie so oft du kannst. ES WERDE Licht in all meinen Angelegenheiten. ICH BIN frei...... etc.

    Liebe Grüsse
    Monika
    Love is the answer
    www.astro-forum.com :)
     
  4. Ashes

    Ashes Guest

    Liebe Rose,

    kommt mir bekannt vor, was Du da schreibst :)
    und manch Anderem wohl auch.

    Den Ratschlägen kann ich eigentlich nicht viel dazufügen

    (warum in aller Welt schreibe ich dann hier ???? )

    ja, weil
    es nämlich auch noch andere Lösungen gibt

    Ich kenne diese ganzen Dinge bis zum Abwinken, Familienaufstellungen, Autogenes Training, ins Licht schicken, verzeihen ...

    Und das sind alles gute Dinge

    Wenn etwas davon Dir hilft ...
    umso besser

    doch Gefühle von Schuld oder auch nur Mangel verlieren sich nicht unbedingt dadurch
    es kommt darauf an, wer Du bist
    verzeihen und integrieren ist gut
    aber wenn Dein Weg in diesem Leben ein
    anderer ist, wird Dich das nicht stark machen !

    Ich habe gelernt, daß es auch eine Lösung sein kann NICHT zu verzeihen !
    Icch habe mir erlaubt wütend auf meine Eltern zu sein und darauf, daß sie mich zu einem jämmerlichen Abklatsch ihrer selbst machen wollten, weil sie fürchteten, ich könnte stärker sein als sie - was ich übrigends bin ... :)

    Ich verzeihe ihnen nicht
    vielleicht irgendwann
    aber nicht heute

    denn es ist nicht mein Weg immer und immer wieder mich selbst kleiner zu machen, damit andere mich nicht fürchten, mißachten, beiseiteschieben

    Lebe DICH

    Ashes
     
  5. anha varanha

    anha varanha Guest

    Hallo

    Da kann ich Ashes nur rechtgeben. Schon dadurch, daß du dich unter Druck setzt, durch deine Erkenntnis was "Schuld" an deinen Glaubenssätzen sein soll, das jetzt auch gleich durch Verzeihen oder irgendwelche Therapietechniken loslassen zu müssen, kann es nicht wirklich funktionieren. Lass dir Zeit, erst mal deine Erkenntnis zu verarbeiten, und wenn dazu gehört auch mal richtig wütend zu sein, lass es zu. Alle Fehler und Mißgeschicke des Lebens gleich in Harmonie verabschieden ist manchmal nicht wirklich LEBENDIG. Und schon bist du wieder in deinem Muster gelandet: Ich kann nicht...loslassen, Ichkann nicht...von meinen Glaubenssätzen lassen, Ich kann nicht.....

    Machst du dich damit nicht schon wieder kleiner als du bist???

    Du hast mit deinen Therapien große Arbeit geleistet, lehn dich jetzt doch erst mal zurück und geniesse was du bis jetzt geschafft hast und lass erst mal geschehen Und LEBE
    Ich wünsche dir viel Freude und Liebe.
     
  6. Rose

    Rose Guest

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    Hallo ihr Beiden
    Vielen Dank für eure Mitteilungen.
    Klar, ich weiß, dass ich wütend sein darf und muss, um meine verletzte Seele aufbauen zu können. Das gesteh ich mir auch zu. Es tut einfach gut, von anderen zu hören, dass sie an gleichen Problemen herumknabsern. Dann fühlt man sich nicht so allein gelassen mit seinen Gefühlen.
    Ich habe übrigens die letze Woche intensiv mit meinem inneren Kind geredet, ihm alles erzählt, was ihm geschehen ist und warum. Es war ein wunderschönes Gefühl - und es ist geblieben. Ich für mich denke schon, dass Verzeihen oder annehmen, was die eigene Mutter mit mir getan hat, ist wichtig für deren Seelenheil. Aber ich versuche nun, das getrennt von mir zu sehen, und damit fühle ich mich sehr wohl. Ich will bei allem nicht vergessen, dass meine Mutter auch ihre Geschichte hat. Aber das Abgrenzen lernen, besonders dann, wenn die Mutter alt ist und sich jetzt Zuwendung und Hilfe erhofft, ist sehr schwer. Da schwanke ich schon zwischen Wut und Mitgefühl. Da werde ich noch eine Balance herstellen lernen müssen, damit richtig umzugehen.
    Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntagabend.
    Liebe Grüße Rose
     
  7. Sabine Bendlin

    Sabine Bendlin Mitglied

    Registriert seit:
    1. April 2002
    Beiträge:
    255
    Ort:
    Emsland/Papenburg
    Hallo Rose,

    Ich war ferüher auch sauer, stinkig, wütend ...auf meine Mutter. Das war auch richtig so. Aber irgendwann habe ich mir gesagt, es reicht, sie lebt ihr Leben und ich meins.
    Das hatte mir sehr geholfen. Und mit der Zeit wird alles anders, für mich besser. Und Du bist auch auf dem Weg.
    Wenn es dann wirkich so weit ist, ist das ein Wahnsinnig tolles Gefühl.
    Gruß
    Sabine:)
     
  8. Jan Amos

    Jan Amos Mitglied

    Registriert seit:
    6. April 2003
    Beiträge:
    132
    Ort:
    Münsterland
    Hallo Rose, hier nun wie gewünscht, eine, meine Meinung:

    >>Zitat von Dir: „Mich beschäftigt seit geraumer Zeit, wie ich mit meinen "falschen" Glaubenssätzen umgehen lerne. Sicher ist, ich kenne sie. Ich weiß auch, warum ich sie habe. Doch scheint das nicht auszureichen, sie abzustellen.“<<

    Es gibt nur „falsche Glaubenssätze“, denn Glaubenssätze sind Dogmen, die von Machthabern erstellt wurden/werden um das eigenständige Denken des Individuums zu unterbinden. Sie werden uns deshalb aus machtpolitischen Gründen von anderen aufgezwungen und es ist die Aufgabe des freien Menschen, sich davon zu emanzipieren. Wer das nicht will oder dafür zu schwach ist, muß es sich gefallen lassen in Ketten zu leben.


    >>Zitat von Dir: „Einer ist z.B. ich darf keinen Erfolg haben, weil meine Eltern keinen hatten und mir auch keinen gönnen konnten. <<

    Unfug! - Lese bei Prentice Mulford nach, er sagt in seinem Buch Unfug des Lebens und Unfug des Sterbens: „Sage dir unaufhörlich ich will mich durch nichts und niemand knechten lassen, und du bahnst dir einen Weg aus Abhängigkeit und Bettlertum.“


    >>Zitat von Dir: “ . . . , ich kann auch meinen Eltern verzeihen und sie nehmen, aber ich kann noch nicht verhindern, dass unbewusste Gedanken des nichts -wert -seins da sind. Und die hätte ich gerne losgehabt.“<<

    Das ist gut, dass Du Deinen Eltern verzeihen kannst, denn wenn wir eines Tages Vergebung für unsere Verfehlungen von einer höheren Instanz erhoffen, müssen wir zuvor denen verziehen haben, die uns in irgend einer Form übel mitgespielt haben. Mit dem bedingungslosen Verzeihen, lösen sich auch die quälenden Gedanken wie ein morgendlicher Nebelschleier, nachdem die Sonne höher gestiegen ist

    MfG J.A.
     
  9. Wahrheit

    Wahrheit Guest

    "sage dir unaufhörlich ich will mich durch nichts und niemand knechten lassen..." und "wenn wir eines Tages Vergebung für unsere Verfehlungen von einer höheren Instanz erhoffen, müssen wir zuvor..." sind zwei weitere Glaubenssätze, Jan Amos.
    Wiederum aus welchem Gedankentum?

    Zolle Dir selbst mehr Aufmerksamkeit, Jan Amos
     
  10. anubis

    anubis Guest

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    erhofen ist der grundsatz vieler fehler

    wiederum aus welchen gedankentum aus unseren deinem einem meinem ?
     
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