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Glauben, um etwas zu glauben

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Kurojima, 13. September 2005.

  1. Kurojima

    Kurojima Neues Mitglied

    Registriert seit:
    13. September 2005
    Beiträge:
    16
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    IMO ist es nicht wichtig, ob man an Gott, Allah, Buddha, Zeus, Odin oder Shiva glaubt, es ist nur wichtig, dass man Glaubt.

    Ich bin Atheist, bedeutet: Ich glaube an mich selbst, das reicht mir. Viele leute, die ich kenne glauben an theistische Reiligionen, da sie nicht selbstsicher genug sind, um an sich selbst zu glauben. Das ist in keiner weise verkehrt, denn die Kraft, die sie daraus schöpfen ist die Selbe. Es scheint mir jedoch so, als sei es tatsächlich leichter, an ein vorgefertigtes Religionskonzept zu glauben, als sich seine Kräfte selbst zu zu gestehen.

    Wie seht ihr das?
     
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  2. luzifer

    luzifer Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    3.418
    Immerhin glaubst an etwas ...
    ... wenns auch nur an Dich glaubst ... very okay

    :schaukel:
     
  3. RitaMaria

    RitaMaria Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Oktober 2004
    Beiträge:
    3.876
    Ort:
    Am Rhein
    Klar ist es ok, an was zu glauben - an was auch immer...
    Aber wieso sollte das immer mit einer Religion verbunden sein? Ich brauch da keine..

    Gruß von RitaMaria
     
  4. Gitta

    Gitta Mitglied

    Registriert seit:
    21. Februar 2005
    Beiträge:
    263
    Die einzelnen Religionen dienen der Glaubensbidlung!

    Wenn man das Wissen aller 7 Weltreligionen zusammennimmt, kommt man "der Wahrheit" näher!

    Wer jedoch spirituell weiterkommen möchte, der sollte die Dogmen der Religionen hinter sich lassen...!


    Gruß Gitta :debatte:
     
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  5. SilentShadow

    SilentShadow Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2005
    Beiträge:
    117
    Ort:
    Unna (NRW, BRD)
    Ich stimme Kurojima zu.

    Religiöser Glaube heißt, die Verantwortung für sich selbst abgeben zu können. Dieser Weg ist zwar leichter, aber auch eine Sackgasse.
     
    Zahya gefällt das.
  6. joelei

    joelei Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. September 2005
    Beiträge:
    987
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    joa...weil wenn seine eigenen kräfte mal versagen man immer noch die
    hoffnung haben kann... da gibts noch was...was mir hilft, wo ich selber nicht mehr weiter komme.

    der glaube erweckt hoffnung an sich... erweckt kraft in seiner eigenen kraft,
    wenn man selbst schon das gefühl hatte das man keine kraft mehr hat. :rolleyes:

    es gibt viele leute die nicht an gott glauben oder so... aber trotzdem sobald sie
    ein problem haben, wo sie nicht weiter wissen, sich einfach mal trotztdem ohne
    den glauben, den gedanken annehmen und einfach trotzdem mal an gott beten. :rolleyes:
     
  7. joelei

    joelei Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. September 2005
    Beiträge:
    987
    um es nochmal anders auszudrücken...

    auf sich vertraun ist wissen.. wir wissen dann ab welchen punkt wir keine kraft mehr haben.
    an eine höhere macht zu glauben gibt dann hoffnung... hoffnung ist die
    einzigste kraft die uns nicht verzweifeln lässt. :rolleyes:
     
  8. Sat Naam

    Sat Naam Guest

    Das schon, nur Glaube bleibt Glaube und beinhaltet keine Erkenntnis der Gewissheit.
    Glaube ist nicht Wissen, auch wenn man glaubt zu Wissen.

    Indem ich aber durch Erkenntnis zur gewißheit gelangt bin, brauch ich nicht mehr zu Glauben.
    Sollte ich (analog betrachtet) erkennen das es einen Gott in mir wirklich gibt von dem ich selbst ein Teil bin, ist es dann völlig gleich-gültig woran ich jetzt glauben könnte.

    Aber Kurojima liegt da intuitiv schon ganz richtig, jedenfalls stimmt der Ansatz schon mal um überhaupt mal zu einer Erkenntnis zu kommen, was bei Anhängern eine Glaubensrichtung so gut wie nicht möglich ist. Auch wenn es einige wenige auch da geschafft haben.

    Wie SilentShadow treffend bemerkte.
     
  9. luzifer

    luzifer Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    3.418
    Sich jedoch auch keine neuen Sammeln, z. B. die der sogenannten Blümchen
    Esoterik die widerum eine neue Religion einzuführen vermögen unter Deckmäntelchen
    falschem Jesus Sananda und noch so einigen netten Meistern, die lediglich
    das ganze Universum beherrschen wollen... und Dummbax Menscherl fallt drauf rein.

    Lieben Gruß - Luzifer -

    :schaukel:
     
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  10. SilentShadow

    SilentShadow Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2005
    Beiträge:
    117
    Ort:
    Unna (NRW, BRD)
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    Magie ist die Kunst des Wissens, Wollens und Wagens, d.h. man nimmt sein Schicksal eigenverantwortlich (und auf eigenes Risiko) selbst in die Hand. Man kennt zwar seine Grenzen, kann sie aber auch erweitern (ein ständiger Prozeß) und ist unabhängig von allem anderen (außer von sich selbst) in der Lage, die Realität nach seinem Willen zu verändern. Ein Magier bittet nicht, er befiehlt dem "Schicksal" (durch "bedeutungsvolle Zufälle" ablaufendes Geschehen), und er ist dabei unabhängig, es kommt nur auf seinen Willen an. Magie ist nüchtern betrachtet ein in sich logisches System geistiger Techniken, das auf erworbenem und erlebtem Wissen basiert, welches Schlußfolgerungen und damit persönliche Weiterentwicklung zuläßt. Sie liefert einfache, durchaus weltlich bzw. psychologisch erklärbare Antworten auf die Fragen des Lebens. Die Richtung seiner Entwicklung bestimmt der Magier selbst. Er ist nur seinem Gewissen verantwortlich. Magie ist eigentlich nicht besonders kompliziert - sie wird nur von vielen furchtbar kompliziert gemacht. Jeder muß sich seine eigenen Regeln bilden, manche kommen mit wenigen aus, manche brauchen offenbar Hunderte. Das Ziel der Magie ist die Weiterentwicklung des Selbst - die Veränderung der Realität (Zaubern) ist nur ein netter, aber sekundärer Nebeneffekt. Dieses Ziel erreicht der Magier durch die Arbeit an sich selbst, ein langer und schwerer Weg, aber auch ein äußerst erfolgreicher.

    Esoterik und Religion ist die Welt der mystischen Erklärungen für die Fragen des Lebens, die Welt des Glaubens und der Hoffnung. Man macht sich von äußeren Dingen abhängig und sich selbst klein. Man ist auf die Gnade irgendwelcher Mächte angewiesen, um die man bitten muß. Meist funktionieren Gebete deshalb nicht, weil man mit ihnen zugibt, daß man etwas nicht hat. Das Unterbewußtsein klammert sich an dieses Bild des Mangels und hält daran fest. Und viele clevere Leute nutzen die - sagen wir mal - "Gutgläubigkeit" der Menschen für persönliche Zwecke (Geld, Macht, Geltungssucht) aus (einige davon organisieren sich und nennen sich "Kirchen", "Orden", "Gemeinschaften" usw.). Da Glaube nicht auf Wissen beruht, ist es schwierig, belegbare Schlüsse zu ziehen und so weiter zu kommen. Hnzu kommt, daß es die ganze Mystifizierung dieser Lehren einem auch nicht gerade einfach macht, das System zu durchschauen. Das Ziel der Religion und Esoterik ist meist "Erleuchtung" oder "Erlösung", etwas, das zwar versprochen, aber selten gehalten wird, denn auch hier erhofft man sie sich von außen, ohne die Möglichkeit, sie sich selbst aus eigener Kraft und aus eigenem Willen zu erarbeiten. Dieser Weg ist zwar leichter, da man weniger Eigenverantwortung übernehmen muß, führt aber selten über bestimmte vorbestimmte Grenzen hinaus.
     
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