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Glauben oder nicht glauben - das ist die Frage

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Hierophantumar, 7. September 2007.

  1. Werbung:
    ich habe mal eine Frage, die ich gerne vn eich beantwortet haben möchte: (ich weiß gerade keine Lsg darauf)

    Lohnt es sich zu glauben?
    An was glaubt ihr, selbst wenn es nur das "Wunder des heiligen Toasters" ist.
    Ich möchte jetzt keine Religion haben, an die ich glauben soll... sondern vielmehr der Grundgedanke AN etwas zu glauben.
    Ich bin gerade am zweifeln, ob es sich lohnt, es wert ist - gar nicht mal Materiel betrachtet - einfach zu glauben.
    Denn sei's die bibel, die thora, irgendwelche andere religionen; jede verspricht in ferner zukunft etwas tolles (in den himmel kommen, karmaerlösung, 77 jungfrauen... etc.), aber vergisst, dass ich JETZT glauben will und sollte.

    Ein Freund sagte mal zu mir: Die Tatsache, das du glaubst, ist schon mehr wert, als nicht zu glauben.
    Nur: macht es das Leben liechter, erträglicher? seid ihr zufriedener wenn ihr glaubt? akzeptiert ihr das Leben leichter?
    Denn manchmal gibts menschen, die zwar glauben, aber dennoch schmerzen und Leiden erfahren, obwohl gerade ein "Rettungsboot" vor ihrer Nase schwimmt.

    und ich möchte nicht blind werden/sein, wenn ich glaube und engstirnig/kritisch und alles ablehnen, weil ich glaube, das *** duweißtschonwer*** mir irgendwann doch helfen wird. ich muss nur genug daran glauben, dann werden meine Wünsche wahr (ohne das ich hilfe annehme oder aktiv werde, um mein Leid/Wunsch erfüllt zu wissen)

    ich hoffe, mein Anliegen ist klar rübergekommen?

    vG
    SD
     
  2. lilaengel1965

    lilaengel1965 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Juni 2005
    Beiträge:
    3.606
    Ort:
    Wien
    hallo SD;

    die quintessenz aus deinen zeilen ist/wäre, an dich selbst zu glauben.

    lg die lila
     
  3. naja, ich habe aber einige schwachstellen in meinem wesen. und ich kann nicht an mich glauben - also nicht in dem ausmaß.
    das wäre wie bei münchhausen, sich an den eigenen haaren aus dem sumpf ziehen.
    und dann noch an sich und seine stärke glauben?? das ist selbstbetrug.
    also ich müsste wohl irgendwie 50/50 glauben. teils an mich und den rest meines lebens einfach vertrauen und glauben, dass mein leben geleitet wird... oder doch nicht?
     
  4. Morrha

    Morrha Mitglied

    Registriert seit:
    5. September 2007
    Beiträge:
    45
    Ort:
    Wien
    ohne glauben fühlen sich die menschen verloren, deshalb sucht sich wahrscheinlich jeder irgendetwas, woran er glauben kann.

    woran glaube ich? *betretenes grübeln* die meiste zeit meines lebens habe ich an nichts geglaubt, sogar mit mammon hatte ich so meine probleme, und nun vielleicht vielleicht fange ich an an mich selbst und an gott zu glauben, irgendwie scheint das hand in hand zu gehen
     
  5. Friedvoll

    Friedvoll Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Januar 2007
    Beiträge:
    1.139
    Ort:
    Zwischen den Augen und darüber hinaus ...
    "und ich möchte nicht blind werden/sein, wenn ich glaube und engstirnig/kritisch und alles ablehnen, weil ich glaube, das *** duweißtschonwer*** mir irgendwann doch helfen wird. ich muss nur genug daran glauben, dann werden meine Wünsche wahr (ohne das ich hilfe annehme oder aktiv werde, um mein Leid/Wunsch erfüllt zu wissen)"

    Hallo Souldancer,

    wer bist du, wenn du tanzt? Ich nehme an, du selbst. Ich tanze selbst sehr gern und wenn ich dann so tanze hab ich das Gefühl, dass nicht ich tanze, sondern meine Kreativität durch mich tanzt. Also ich schaue einfach nur meinen Bewegungen zu, während die Kreativität, das Göttliche, die Liebe durch mich tanzt. Und an eben dieses gute, liebevolle, kreative in mir hab ich irgendwann angefangen zu glauben. Ohne irgendeine Religion. Einfach die Liebe in mir. Und diese Liebe oder das Göttliche ist ja überall und gibt jedem das, was er erwartet vom Leben.

    Glauben heißt ja nicht, zu glauben, was in Religionen gesagt wird. Es bedeutet ja, an das Göttliche zu glauben. Zu glauben, dass es das gibt. Obwohl man es ja nicht sehen kann. Und wenn man will, kann man ja auch noch glauben, dass es einem alles gibt, wonach man verlangt.

    Wenn Du daran glaubst, dass es die göttliche Quelle gibt und sie Dir alles gibt - Kraft, Mut, innere Harmonie, mehr Liebesfähigkeit, einen schönen Platz zum leben, was auch immer - was du erwartest, dann hast Du selbst eine starke Stütze für dich selbst, daran zu glauben oder noch viel besser, davon überzeugt zu sein, dass dieses sich in deinem Leben realisieren wird. Und das ist die entscheidende Kraft dabei: Dein Überzeugtsein. Du glaubst fest daran, dass die göttliche Quelle es dir gibt. Und je mehr du daran glaubst oder je überzeugter du davon bist, dass sich irgendetwas in deinem Leben ereignet, je größer ist die Kraft, Deine Kraft, mit der es von der göttlichen Quelle dann realisiert wird.

    Also am Ende bist ja Du die ausschlaggebende Kraft, ob das Erwartete sich in deinem Leben realisiert. Von untätigem Rumsitzen und Warten, kann also keine Rede sein. Deine eigene Energie des daran Glaubens oder noch besser, überzeugtseins, ist dabei schon nötig. Sonst passiert nix.

    Durch deinen Glauben an das Göttliche, also daran zu glauben, dass es das gibt, kannst du, wenn Du willst, Dich diesem Göttlichen in Dir auch nähern. Natürlich, wenn Du nicht dran glaubst, gibt es für Dich auch nichts in Dir, dem Du dich nähern könntest. Du kannst ihm aber so nahe kommen, bis Du die Erfahrung machst, Eins mit ihm zu sein. Und dadurch kannst Du die Erfahrung machen, wer Du wirklich bist. Viele können erzählen, wer der Mensch wirklich ist, aber erfahren kannst Du es nur in Dir selbst, wenn Du an das Göttliche in Dir glaubst.

    Es gibt also mehrere Gründe an die göttliche Quelle zu glauben. Ohne irgendeine heilige Schrift im Schrank.

    Das Leben ist ein Freudentanz.

    Liebe Grüße
     
  6. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.061
    Ort:
    burgenland.at
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    von mir wird zu diesem thema bestimmt mehr erwartet, als nur zu sagen die sinnfindung besteht in der selbstverwirklichung oder in der gemeinschaftsbildung.

    es kommt nicht von heute auf morgen, und schon gar nicht entsteht dies in der frühen kindheit, unter der obhut unserer eltern.
    aber heute kann ich sagen, ich weiss, und nicht ich glaube oder ich möchte glauben.

    im gesamten überblick gibt es für den menschen eine körperliche und persönliche entwicklung, die jeder von uns vor augen hat und die nach dem grösser werden strebt, nach der entfaltung im eigenen engeren bereich. besonders das menschliche system umfasst danach aber einen seelischen bereich, in dem die gemeinschaft in der form der gegenseitigen hilfestellung wesentlich grösser und stärker zur entfaltung kommt, als wir es in unserer phase verwenden.
    diese beiden teile gehören untrennbar zusammen und bilden den gesamten komplex mensch. es gibt dabei keinen vorgriff auf das jenseits aus unserer sicht, und genau so wenig ist ein rückgriff in unser sein denkbar. am ende liegt die lange dauer des menschen im aufbau der generationen.

    das ist die allgemeine situation.
    ein paar worte nun zu den ausnahmen. zweifellos ist es auch so, dass es einigen einzelnen personen möglích ist, in die regionen des jenseits vorzudringen. dabei ist eine einzelne person beteiligt und befindet sich im zustand des jenseits. die andere möglichkeit im geringeren kraftfeld der seele ermöglicht dieser in einer seelengemeinschaft unseren bereich zu betreten und in ihrer art dabei zu wirken.

    bei diesen gedankengängen denen meiner meinung nach leicht zu folgen ist, steht der mensch, also die menschheit im vordergrund.
    als dogma dazu könnte gelten, es hilft dem menschen niemand, ausser der mensch selbst.
    seine existenz ist im umfeld des wettbewerbes an die eigene gemeinschaft gebunden und an die anpassung der umwelt.

    in wie weit dabei das gesamtvolumen und die naturgesetze eine rolle spielen, das sei dahingestellt.
    eines davon besagt auch, das grosse wird zu fall kommen, und vom geringerem übertrumpft.
    bis dieses auch zur grösse kommt und ebenfalls wieder fällt.

    die beste verwirklichung dieser richtlinien wäre es also, im irdischen die entwicklung der eigenen persönlichkeit so stark wie möglich zu betreiben und so lange wie möglich. in der darauf folgenden phase der seelischen existenz ist dann der gleiche zweck in der gemeinschaft zu verfolgen, in genau der gleichen bestrebung, diesen teil so lange wie möglich aufrecht zu erhalten.

    diese überlegungen können aber nur auf grund der sättigung entstehen, zuerst im materiellen körperlichen bereich, und dann in der fortsetzung im geistigen oder seelischen teil, um sich danach entsprechend zu verhalten.

    mit der langen ausdehnung jeder einzelnen phase ist aber auch deren endlichkeit verbunden. das ist anders als in jeder glaubensgemeinschaft oder in den ansätzen von glaubensgemeinschaften. damit wird aber meiner meinung nach sehr schön der gegensatz zum menschlichen und dem allgemein als göttlich bezeichneten zustand zum ausdruck gebracht.
    die hinwendung zum menschen ist für die menschheit ungemein wichtig, aber am ende muss auch die differenz zum göttlichen in ihrer gesamtheit zum ausdruck kommen.

    zu dieser lösung zu gelangen ist für den glaubenden menschen bestimmt nicht einfach.
    aber am ende ist sie umbedingt erforderlich für die selbstfindung.
    sonst kommt man in eine sackgasse, und man weiss nicht wie man sich als göttlicher verhalten soll, dessen zustand man doch anstrebt, oder in der geringeren form hält man sich sogar für unzuständig, so zu handeln wie es von einem erwartet wird, der sich in der nähe gottes befindet.
    nur weil man ein gottesbild gezeichnet hat, das aus glauben entstanden ist und nicht aus der kenntnis.
    "was weiss ich von gott", das sollte am anfang stehen,
    und die antwort ist auch relativ klar, ich weiss dass ich fast nichts weiss.


    der gegensatz vom menschen und sein anteil am gesamten,
    zum vollen begriff der mit gott bezeichnet wird,
    der ist etwas sehr schönes und befriedigendes.


    die einzelnen schritte dahin, wie man sie im glauben bewältigen kann,
    das wäre es wert sich darüber gedanken zu machen und sie zu überwinden.
    ein teil ist es bestimmt, in unserem weltlichen befinden bereits das wissen aus dem jenseits vorgreifend zu kennen, oder daran zu glauben.
    aber vorsicht, die lösung des problemes ist auch nicht allein in dieser 2. phase zu finden.

    damit unterscheidet sich ebenfalls mein wissen und das einiger anderer von allen praktischen anwendungen in den verschiedenen glaubensgemeinschaften.
    gäbe es aber diese glaubensgemeinschaften nicht,
    dann könnte man sich davon auch nicht distanzieren.


    und ein :zauberer1
     
  7. hey, das gefällt mir... danke für deinen kommentar :)

    @all
    ich bin dennoch irgendwie nicht überzeugt:
    seid ihr zufriedener wenn ihr das Gefühl habt, alles wird schon gut und ihr werdet geleitet? wenn ihr in etwas höheres vertraut und nicht nachdenkt, ob das richtig oder falsch ist?
     
  8. Friedvoll

    Friedvoll Aktives Mitglied

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    16. Januar 2007
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    1.139
    Ort:
    Zwischen den Augen und darüber hinaus ...
    Gern. Das Herz ist einfach viel weiser, als Ich mit dem Verstand. Ich bin überhaupt nicht weise. Und wenn ich auf mein Herz, also auf die Innere Stimme im Herzen oder auch Gott, höre, hab ich einfach die besten Antworten für meine jeweilige Situation. Und diesen Antworten, das weiß ich inzwischen, kann ich vertrauen. Es ist das Beste, was mir passieren kann. Ich habs unzählige Male erfahren, dass es mit Abstand das Beste ist. :)

    Von hier kommen ja auch all meine Erkenntnisse und Aha-Momente, die mich überhaupt erst weiterbringen im Leben. Für mich ist es unvergleichlich besser, sicher in Gottes Hand zu ruhen, als mich selbst mit dem Verstand vergeblich abzustrampeln.

    Ich verrate Dir was, das Glück ist im Herzen zu finden. :flower2:
     
  9. gerard

    gerard Mitglied

    Registriert seit:
    30. Mai 2007
    Beiträge:
    328
    Ort:
    steiermark
    einige dinge die glaube ich fest und beständig,doch viele dinge,die gehen mich gar nichts an.
    einige dinge glaube ich nicht,doch viele dinge, die gehen mich gar nichts an !

    glaubst du mir daß ?

    l.g.v.gerard :baden:
     
  10. Hamsterglaube

    Hamsterglaube Neues Mitglied

    Registriert seit:
    20. September 2007
    Beiträge:
    4
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    Der Mensch braucht einen Glauben um seine Existenz zu rechtfertigen.weil es mit der bloßen logik nicht erklärbar ist.toller satz dazu:"Ein schluck aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch doch auf dem Grund des Bechers findet man Gott"(hab ich von meinem physiklehrer(Adolf Specht) gelernt)
     
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