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Glaube oder Wissen

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Oriano, 26. November 2012.

  1. Oriano

    Oriano Mitglied

    Registriert seit:
    9. April 2009
    Beiträge:
    312
    Ort:
    bei Wien
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    Glauben ist Illusion:
    Wir werden von Kindesbeinen an gelehrt etwas zu glauben, was wir nicht wissen bzw. nicht wissen können.
    Dies ist z.T. auch notwendig.
    Denn Kinder sollten die Erfahrung und das Wissen von ihren Eltern übernehmen und das „Rad nicht jedes Mal neu erfinden“.
    Dieses an die Nachkommenschaft vermittelte Wissen sollte sich aber auf Fertigkeiten und Überlebensstrategien beschränken,
    so dass die Sprösslinge lernen, die Gesetze und Regeln dieses irdischen Systems am besten anzuwenden.
    Es zeigt sich, dass die Kinder, die in dieser Weise auf ihre Eltern hören, einen großen Vorteil haben.

    Wenn es aber um jenseitige Dinge geht, wie die Frage nach einer Existenz nach dem Tod, höheren Wesen oder gar einem Schöpfer und Gott nebst personifiziertem Widersacher, dann sollte man niemals Glaubensinhalte herunterleiern, die man selbst einmal mehr oder weniger gedankenlos übernommen hat, sondern nur die Gewißheiten, die man selbst erfahren hat und die zu einem unumstößlichen Wissen in einem selbst geworden sind.
    Alles andere dient nur der Verbreitung und Vertiefung der Illusion.

    Solange man nicht wirklich etwas über das jenseitige Leben selbst erfahren hat, kann man nur dem glauben, was andere darüber meinen, spekulieren und vlt. auch erfahren haben. Und auch diese Erfahrungen werden zum überwiegenden Teil im Astralraum gemacht, der von religiösen Persönlichkeiten und Führern nur so wimmelt, die so viele Anhänger und Jünger um sich scharen wollen wie nur möglich.

    Wenn man anderen glaubt, ohne selbst die unumstößliche Erfahrung selbst gemacht zu haben, dann lebt man in der Illusion und gerät immer tiefer in diese. Selbst nach dem Tod wird man diese Illusion weiter behalten und mit entsprechenden astralen Energien und Erfahrungen nähren, so dass man sich immer weiter von seinem eigenen wahren Wesen entfernt. Erst wenn die Seele die Diskrepanzen zwischen den Glaubensinhalten entdeckt und dem, was sie in ihrem Innersten fühlt und spürt, dann wacht sie aus diesen Träumen und Illusionen auf und beginnt ihr wahres Wesen zu entdecken.

    Auch ich war so lange in diesen Illusionen der Glaubenssysteme gefangen.
    Doch ich wurde mir mehr und mehr der Ungereimtheiten bewusst.
    Mein Innerstes wollte Wirklichkeit erfahren, etwas was ich 100%ig erfahre und erlebe.
    Und heute kann ich sagen, ich erfahre und erlebe diese Wirklichkeit.
    Sicher erst in einem bescheidenen Ausmaß. Doch schon dieses Maß macht mich überglücklich.
    Denn ich erlebe es selbst.
    Tag für Tag wache ich mehr auf und sehe mehr von meinem inneren wunderbaren Wesen – einem Wesen voll von Licht und Liebe.
    Doch möchte ich niemandem meine Erfahrungen aufzwängen.
    Ich möchte nur Anstöße geben, selbst solche Erfahrungen zu machen und aus illusionären Glaubensdoktrinen zum wirklichen Wissen aufzuwachen.

    Liebe Grüße von Oriano
     
  2. Moondance

    Moondance Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2012
    Beiträge:
    11.285
    wir leben noch nicht in der Zeit des Schauens, sondern des Glaubens,

    2.Kor.5,7 Denn wir wandeln im Glauben und nicht im Schauen.

    deshalb kann es auch gefährlich sein wenn man seine Erfahrungen als Masstab nimmt, diese können täuschen.
     
  3. chocolade

    chocolade Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2012
    Beiträge:
    3.476
    Erzähl doch mal über deine vergangenen Illusionen und warum deine jetzigen Illusionen keine mehr sind,kann man ja nicht so genau wissen bis zur nächsten Desillusionierung.
    :thumbup:
     
  4. Mipa

    Mipa Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juli 2012
    Beiträge:
    3.194
    Ort:
    zwischen burgen, klöstern und reben
    Was genau ist an eigenen erfahrungen - als massstab - gefährlich und inwiefern sollten erfahrungen täuschen?
     
  5. Oriano

    Oriano Mitglied

    Registriert seit:
    9. April 2009
    Beiträge:
    312
    Ort:
    bei Wien
    Hallo liebe Leser,

    Diese Desillusionierungen kommen immer dann, wenn man etwas Neues sieht oder erkennt.

    Man macht sich Gedanken über Gott und das jenseitige Leben wie damals die Menschen im Mittelalter, die über die Form der Erde spekulierten. Die damaligen Geistlichen waren so überzeugt in ihrem Glauben, dass die Erde eine Scheibe war, dass sie Gläubige, die etwas anderes glaubten, auf den Scheiterhaufen brachten. Denn es stand ja doch in der Bibel. Auch über die unentdeckten Länder wurde viel spekuliert und alles Mögliche geglaubt.

    Ich möchte einfach fragen, welcher Schaden darin besteht, so ein Land einfach zu betreten und zu erforschen? Den Boden zu fühlen und die Luft zu riechen, die Gegenden und Menschen dort kennenzulernen, etwas über ihre Geschichte und Kultur zu erfahren, ihre Sorgen und Freuden mitzuempfinden und an ihrem Leben teilzuhaben. Ist es wirklich besser, Erzählungen und Mythen zu glauben, als selber Erfahrungen zu machen?

    Jetzt sagst Du bestimmt: Aber das ist doch Gottes Wort, das Unfehlbare, Geläuterte und einzig Wahre. Wer sagt denn, dass es göttlich und unfehlbar ist? Die Bibel, sagst Du. Aber ist das wirklich ein Beweis? Wenn ein Romanschreiber - wie z.B. Jonathan Swift (Gullivers Reisen) - immer wieder beteuert, dass alles, was er schreibt, wahr sei, ist das doch kein Beweis. Wenn viele andere außer ihm dieselben Erfahrungen gemacht haben und alles bezeugen können, dann könnte doch schon eher was dran sein, oder? Ein Buch wird doch nicht dadurch heilig, dass es immer wieder beteuert, allein die Wahrheit und Göttlichkeit zu kennen. Und alle Zweifel daran mit dem Argument niederschmettern: Du darfst keine Erfahrungen machen, sondern mußt immer nur alles glauben, auch wenn sich dir die Nackenhaare sträuben.

    Es gibt aber wirklich die Möglichkeit, Erfahrungen im Jenseits zu machen. Man kann Kontakt aufzunehmen zu den Seelen, die gestorben sind. Man kann sich den "Himmel und die Hölle" anschauen, sehen wie sie dort leben und was sie dort wirklich erwartet. Und man kann zu den vollendeten Wesen vordringen, die in einer Energie des reinen Lichts leben und von ihnen hören und lernen. Und man kann Bereiche erkunden, die so schön sind, dass man nicht mehr zurück will.

    Das alles sieht man dann nicht im Traum oder in einer Vision, sondern bei vollem Bewusstsein - gerade so, als wenn man aus dem Fenster schaut und sich das Treiben auf der Straße anschaut. Ich brauche nicht mehr irgendetwas zu glauben. Ich erlebe es bei vollem Bewusstsein. Und ich weiß, was ich erlebt und erfahren habe. Und alles, was ich noch nicht weiß, und noch nicht bewusst erfahren habe, darüber spekuliere ich nicht und werde auch keinem noch so heiligen Buch glauben, das mir verspricht, die einzig und allein seligmachende Wahrheit darüber zu kennen.

    Möchtest Du nicht auch einmal so etwas erleben und erfahren? Sei ganz ehrlich. Was würdest Du nicht dafür geben, nur einmal dort hinein zu schauen und wirklich etwas zu sehen und zu erfahren?

    Liebe Grüße von Oriano
     
  6. zenko

    zenko Mitglied

    Registriert seit:
    14. November 2011
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    196
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    "Seht ihr keine Zeichen und Wunder, so glaubt ihr nicht"​









    .
     
  7. Axel

    Axel Mitglied

    Registriert seit:
    19. Februar 2007
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    443
    Ort:
    Schleswig Holstein



    Hallo,

    sei Dir Gewiss, das auch alle "anderen Ebenen", so schön sie auch sein mögen, der grossen Illusion unterliegen. Nur, je schöner und heller die Ebene Dir erscheinen mag, desto schwerer und "unmöglicher" wird es für Dich sein, sie als "Illusion" zu durchschauen.
    Hier, auf der Ebene der Materie, wird es Dir am ehesten gelingen, das grosse Spiel der Illusion zu durchschauen.
    "Die letzten werden die ersten sein" heisst es ja auch so schön.

    Zum Glauben kann ich nur so viel sagen.

    "Glauben" heisst, NICHTS ZU WISSEN.

    Liebe Grüsse
     
  8. xiomara

    xiomara Mitglied

    Registriert seit:
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    überall und doch nirgends
    alles was zu einem selbst führt ist dienlich,
    alles was einem von einem selber wegbringt ist hinderlich.
    wer sein leben liebt und lebt der wird merken, dass immer schon alles da war und wird nicht im aussen suchen!
     
  9. Axel

    Axel Mitglied

    Registriert seit:
    19. Februar 2007
    Beiträge:
    443
    Ort:
    Schleswig Holstein


    Hallo,

    das ist ja schön esoterisch und spirituell geschrieben, mehr aber auch nicht.

    In der heutigen "Zeit", gibt es sehr viele Menschen, die ein (ich sage mal) ziemlich beschissenes Leben führen "müssen", das von hunger und armut gezeichnet ist, für das sie gar nichts können. Erzähle denen mal, "das schon immer alles da war" und das sie ihr leben lieben sollen.

    Liebe Grüsse
     
  10. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    Ohne den eigentlichen Sinn des Beitrages in Frage stellen zu wollen, eine kleine Randbemerkung: In der Bibel steht nirgendwo etwas über die Gestalt der Erde. Im 1. Buch Moses 1 steht zu diesem Thema lediglich: [1] Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.

    Irgendwie interessant, wie sich diese Behauptung bis heute gehalten hat. Sicherlich entsprach die Vorstellung einer Scheibe dem damaligen Weltbild – hatte jedoch eigentlich mit den Glaubensinhalten der Lehre selbst nichts zu tun.

    Merlin
     
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