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Gibt es einen freien Willen?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Gischgimmasch, 5. März 2019.

  1. Gischgimmasch

    Gischgimmasch Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2005
    Beiträge:
    3.609
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    da wo mein bett steht
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    Hi,

    Ich kenne Menschen die sagen wir haben einen freien Willen und ich kenne Menschen die sagen wir hätten keinen freien Willen, aber was stimmt denn nun?

    Ich persönlich glaube die Antwort liegt irgendwo dazwischen. Man muss sich vor Augen halten das wir alle Eins sind, um zu begreifen das man den Willen mit anderen Maßstäben messen muss, um zu begreifen das wir frei sind.

    Was denkt ihr? Frei, nicht frei?
     
    Bibo und ABvonZ gefällt das.
  2. Hellequin

    Hellequin Guest

    Der Wille ist so frei, dass er sich auch dem Ich nicht unterwirft.
     
    Montauk und Amant gefällt das.
  3. Gischgimmasch

    Gischgimmasch Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2005
    Beiträge:
    3.609
    Ort:
    da wo mein bett steht
    Ich bin das Ich, genau genommen bin ich alles was es gibt, einfacher ausgedrückt: wir sind Eins und so betrachtet ist und war mein Wille schon immer frei, weil es nur mich gibt. Da sollte man unbedingt mal neue Definitionen finden.
     
  4. Amalya

    Amalya Guest

    Was ist „frei“?

    Freiheit scheint vorauszusetzen, dass die Gegenwart und Zukunft offen ist, es von uns abhängt, wie es weiter geht.

    Jede Entscheidung beruht jedoch auf Vorannahmen oder anders gesagt, auf Vorentscheidungen, ist also eine Kette von Ereignissen und Entscheidungen.

    Und in dieser Debatte geht man davon aus, dass die wählenden Personen eine Wahl zwischen Alternativen haben; wenn sie handeln und entscheiden, sie sich auch anders entscheiden können, als sie es tatsächlich tut. Ist das in der Realität immer so?! eher nicht.

    Zwar sind die Bedingung des So -Handeln oder auch Anders- Handeln (Entscheiden) können formal gegeben, aber wenn man es näher beleuchtet, kann die freie Entscheidung auch in Zufälligkeit stehen, ganz zu schweigen, von Vorbestimmung und Begrenzung.

    Dass die "Entscheidung" schon gefallen ist, und nur pro forma eine Bestätigung (Entscheidung) anfällt.


    Willensfreiheit scheint eine subjektiv empfundene Fähigkeit zu sein, die vorgaukelt, Wahlmöglichkeiten vorzufinden, aber alle Möglichkeiten sind von anderen Bedingungen abhängig.

    Mir fällt es schwer an Willensfreiheit zu glauben, weil vieles was mir begegnet, auch determiniert (vor - bestimmt, oder begrenzt) erscheint.

    Eine philosophische Frage, die nicht geklärt werden kann.

    Marabout

     
    sikrit68, cailin und *Eva* gefällt das.
  5. Yogurette

    Yogurette Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Juli 2009
    Beiträge:
    8.774
    Ort:
    Kassel, Berlin
    keine Ahnung. o_O

    am ehesten fällt mir dazu ein,
    daß wir (also jeder Einzelne) ja nunmal sind,
    wie wir sind, und daß allein dieser Rahmen bereits
    einen vermeintlich freien Willen schon beschränkt.

    dann käme noch dazu, daß Keiner ganz isoliert lebt,
    was auch wieder automatisch Unfreiheit mit sich bringt.

    und es gibt ja wohl sowas wie Fügungen, also sowas wie
    erstaunlich passende Zusammentreffen und dergleichen.
    die kann es auch nur geben, wenn eine gewisse Lenkung
    existiert, die nicht bis ins Letzte von uns selbst gewollt ist.

    insgesamt kommt mir "frei" da ziemlich relativ vor.
     
    sikrit68 und *Eva* gefällt das.
  6. Gischgimmasch

    Gischgimmasch Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    3.609
    Ort:
    da wo mein bett steht
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    Die Wissenschaft geht ja davon aus das der Mensch ein Unterbewusstsein hat. Wenn nun das Unterbewusstsein entscheidet, hätten wir ja so gesehen doch keinen freien Willen. Ich bin immer noch der Meinung das wir so Hälfte/Hälfte einen freien Willen haben. Also 50% frei und 50% unfrei. Schwer zu erklären und irgendwie Schizophren.
     
    sikrit68 gefällt das.
  7. Yogurette

    Yogurette Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    8.774
    Ort:
    Kassel, Berlin
    ist doch mit so ziemlich allem so, daß nicht entweder oder sondern sowohl als auch gilt.
     
  8. Romulus

    Romulus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    29.702
    In einem Gefängnis kann man frei entscheiden bis zur Mauer.
     
  9. SchattenElf

    SchattenElf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    7.202
    Ort:
    Jenseits von Gut&Böse
    Ich kenne diese These,
    dass der Mensch keinen eigenen freien Willen hätte - auch wegen der Vorannahmen bzw. Vorentscheidungen, welche sich wohl besser durch eine subtile permanente Konditionierung beschreiben lässt,
    nur zu gut, weil ich mich vor Jahren an solch einer ähnlichen Unterhaltung schon einmal beteiligt hatte.

    Eines ist klar: Durch die Erlebnisse der Vergangenheit des Menschen baut sich sein Leben bis in die Gegenwart auf. Und klar ist auch, dass alle Entscheidungen des Menschen letztlich durch seine subtile permanente Konditionierung gebildet werden.
    Heisst das aber, dass dadurch der Mensch keinen freien Willen hat? Sicher, sich dieser Frage zu stellen würde bedeuten sich in die Sphäre der Philosphie zu begeben.
    Freier Wille aber bezeugt, für mich zumindest, in aller erster Linie, dass ich mich z.B. für pro oder für contra entscheiden kann. Egal was für subtile permanente Konditionierung mich zu dieser pro oder contra Entscheidung gebracht haben.
    Und selbst wenn das Unterbewusstsein letztlich diese Entscheidung getroffen hat:
    Auch dies ist letztlich eine philosophische Frage.
    Aber du schreibst im 3. Beitrag:
    Also BIST DU auch DEIN Unterbewusstsein.
    Denn DU schreibst:
    Wenn du nun also genau genommen ALLES BIST was es gibt, so BIST DU auch SELBST immer DEINE Entscheidung-DEIN Wille.

    Deine 50%-Ambivalenz zum freien Willen ergibt sich aus der von mir an @Marabout geschilderten subtilen permanenten Konditionierungen, Marabout nannte es Vorannahmen bzw. Vorentscheidungen, welche sich im laufe des Lebens durch die Erlebnisse aus der Vergangenheit des Menschen, bis in die Gegenwart-> wo Entscheidung getroffen werden soll/muss/kann SO oder SO.

    Nein, nicht schizophren sondern paradox.
    Denn nicht zu entscheiden ist auch eine Entscheidung. Das ist dann der 3. Weg des Willens (neben der pro oder contra Entscheidung).
    Und somit komme ich zu folgender Aussage von Marabout:
    Wenn wir uns also dazu entscheiden (aus freien Willen herraus) nicht zu entscheiden,
    haben wir uns aus freien Willen herraus der Vorbestimmung --> dem Determinismus gebeugt und unterworfen.
    Und selbst wenn diese Nicht-Entscheidung vom Unterbewusstsein entschieden wurde, weil das Bewusstsein sich aus welchen Gründen (psychische Gründe vielleicht) auch immer nicht entscheiden konnte/wollte, so unterliegt diese Nicht-Entscheidung vom Unterbewusstsein einem freien Willen des Selbst. Selbst sogar, wenn der freie Wille determiniert vor-bestimmt und somit begrenzt erscheint.
     
  10. Clipsi

    Clipsi Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juni 2018
    Beiträge:
    3.140
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    Kannst du mir sagen was du darunter verstehst? Was ist das? Der Wille. Was soll daran frei sein können?
     
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