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Gewalttätigkeit

Dieses Thema im Forum "Familienaufstellung" wurde erstellt von pluto, 13. Januar 2010.

  1. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.652
    Ort:
    dort, wo es schön ist
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    mir geht es einzig um den familiären Aspekt:

    Folgendes:
    in Gegenwart der eigenen Familie treten immer wieder nach mehrmaligen Kontakten Gewalttätigkeiten auf. Wenn doch die Eltern hinter einem stehen, dürfte sowas gar nicht vorkommen. Das Kind liebt seine Eltern, das ist Fakt (bewiesen). Es möchte dazugehören und sieht nicht, welchen Preis es dafür bezahlt.

    Wäre es nicht sinnvoller, sich von diesen Menschen zu trennen bzw. Abstand zu halten? Der Vater lebt weit weg im Ausland. (Es geht hier um einen Mann.) Die Mutter lebt hier in der Nähe von ihm. Er ist Scheidungskind.

    lg Pluto
     
  2. A.1526

    A.1526 Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juni 2006
    Beiträge:
    515
    Ort:
    Am Unterwasserschiff...
    Liebe Pluto,

    Dein Eingangsbeitrag ist ein wenig verwirrend:

    • Wer genau wird wem gegenüber genau "gewalttätig"?
    • Wie genau äußert sich diese "Gewalttätigkeit"?
    • Wie genau weißt Du, dass "...die Eltern hinter einem stehen"?
    • Sind diese Eltern vom Kind geachtet?
    • Mit wem hat sich der/die Aufsteller/in heimlich innerlich solidarisiert?
    • Bezieht sich Deine Frage auf eine konkrete Aufstellung?

    Nach meiner Erfahrung führt die Trennung von Eltern im Außen nur zu mehr Verstrickung und stärkerer Bindung und zur Verstärkung des Problems. Die "Gewalttätigkeit" verschiebt sich dann meist auf andere Kontexte und Personen.

    Lieber Gruß
    A.

    Die Liebe hinter der Gewalt muss gesehen werden. Hilfreich wäre, im Rahmen einer Aufstellung zu klären, wem da wer treu ist, wenn er "gewalttätig" wird.
     
  3. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.652
    Ort:
    dort, wo es schön ist
    Hallo A.,

    der Text ist so verwirrend, wie ich verwirrt bin. Mit derjenigen Person lässt sich keine Aufstellung durchführen, bzw. das was er schon getan hat, scheint eine total negative Wirkung zu haben: mit negativ meine ich hier die Gewalttätigkeit, die sich immer mehr zeigt und auch in ihrer Intensität schlimmer wird.

    In früheren Aufstellungen hieß es, dass in dem Familiensystem, wo zuviel Verstrickungen vorhanden sind, für das Kind ein schlechter Platz sei. Das ist aber die Familie, die vor Ort lebt, also in der Nähe desjenigen. An diese "klammert" sich der Mann.

    Aus meiner Sicht hat er sich mit seiner Mutter solidarisiert. Sie hat sich auch gewalittäig gezeigt und war sogar schon körperlich übergriffig zur Frau des obigen jungen Mannes.

    Aus meiner eigenen Geschichte weiß ich, dass Ablehnung dieser Eigenschaften dafür sorgt, dass sie erst richtig auftreten. Hierzu gehörte bei mir gleichzeitig auch eine Ablehnung des anderen Elternteils. (was mir in diesem Fall ähnlich scheint)

    Darüber weiß ich im Prinzip nichts. Es ist die Sicht des Mannes, der dies so denkt. Die Realität zeigt sich jedoch anders, bzw. nehme ich sie anders wahr. Aber meine Sicht ist ja egal.

    Es ist eine Familientragödie, für die ich kaum einen Ansprechpartner finde, weil keiner etwas mit Gewalittätigen zu tun haben möchte. Es herrscht ein Klischee über Täter und Opfer, und darin kommt nicht vor, dass Täter an sich arbeiten möchten.

    Seit dem letzten Samstag habe ich wer weiß was, mit wem Kontakt aufgenommen, um Hilfe für mich zu bekommen. Mir werden Adressen gegeben, wohin ich mich wenden soll und dort sind sie mit meinem Thema völlig überfordert. Ich war sogar mal genau deswegen in einer Aufstellung, und die Aufstellerin meinte, sie würde mich nicht gewaltätäig wahrnehmen und ging nicht darauf ein. Es musste dann ja so kommen, dass sich dieses Thema bei den Nachkommen so fortsetzt.

    lg Pluto
     
  4. A.1526

    A.1526 Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juni 2006
    Beiträge:
    515
    Ort:
    Am Unterwasserschiff...
    :mad2:

    ...ääääh.....

    jaaaneeeisklar

    *totalblödausderwäscheguck*


    Also lass uns noch mal sortieren, nur dass meine Verwirrung sich ein wenig legt...

    ... wieso versuchst Du's dann? Mir scheint: deine eigenen Aktien bei der Sache...

    Also: zuerst Deins anschauen.

    Mir kommt noch: Ordnungen des Helfens. Wer hat da wen mehr gebraucht? Der Geholfene den Helfer oder anders herum?

    Was genau hat "er getan"? Was hast Du dabei getan? Und welche Wirkung ergab sich.

    Meine Anmutung (die falsch sein kann): könnte es sein, du hast dich auf ein nur verbal formuliertes Anliegen verlassen und andere Signale, die "den anderen Teil" zeigten ignoriert? (z.B. wegen ähnlicher Ausblendungen wie den eigenen? Passiert ja schon mal, dass der Esel doch aufs Glatteis gegangen ist)...

    Oder könnte es sein, dass da das eigene Muster Antrieb für die Arbeit mit ihm war und kein klares Anliegen seitens des Aufgestellten da war?

    Dies seien erst mal nu zwei Anregungen, die mir kommen. Vielleicht hab ich später Zeit noch etwas mehr zu schreiben.

    Mein Tipp mach ne Supervisionsaufstellung, die deine Rolle klärt.

    Alles Gute!
    A.
     
  5. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
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    5.652
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    dort, wo es schön ist
    Hallo A.,

    ich kann mit dem Menschen keine Aufstellung durchführen, weil es ein Angehöriger ist und ich dann nicht neutral bin. Außerdem sieht er seine Handlungsweise als richtig an.

    Die Rollen sind geklärt:
    Seine Mutter kann seine Frau nicht ausstehen.
    Das will er nicht akzeptieren.
    Das zeigte sich mal vor einiger Zeit in einem Rollenspiel, als er mich darum bat. Da ich in diesem Prozess selbst zu nah dran bin, kann ich kein Rollenspiel mehr durchführen.

    lg Pluto
     
  6. Suena

    Suena Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Januar 2008
    Beiträge:
    1.835
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    Liebe Pluto!

    Ich kannte mich ehrlichgesagt auch überhaupt nicht aus, worum es geht. Nun, nachdem ich Deinen anderen Thread über das beschämende Verhalten gelesen habe, möchte ich Dich fragen, ob ich das jetzt so richtig zusammenstelle:

    Ein Mann, dessen Eltern geschieden sind (sein Vater wohnt weit weg), rastet gegenüber seinem eigenen Kind zunehmend mehr aus, wenn er engeren Kontakt mit seiner Mutter (also der Oma des Kindes) pflegt.

    Er hat ein kleines Kind und eine Frau, die von seiner Mutter abgelehnt wird. Seine Mutter selbst war/ist gewalttätig.

    Und Du als Angehörige vermutest, dass der Kontakt zu seiner Mutter der Auslöser für sein Verhalten sein könnte.

    Ist das so richtig?

    Liebe Grüße
    Suena
     
  7. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
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    5.652
    Ort:
    dort, wo es schön ist
    Hallo Suena,

    ja,

    :danke: bzw. seine Einstellung zu seiner Mutter, die er beibehalten möchte.

    Pluto
     
  8. suenja

    suenja Guest

    Hallo Pluto,

    warum denn den ganzen Sachverhalt zerreden?

    Der Mann ist gewalttätig zu seinem Kind und das sollte abgestellt werden.Das Kind braucht Schutz.
    Warum der Mann überhaupt gewalttätig ist,seht auf einem anderen Blatt.
    Wenn er einsieht,dass sein Verhalten nicht richtig ist,kann er an sich arbeiten.

    Wir alle wurden geprägt ,auch die Mutter,es wäre zu einfach die Schuld bei der Mutter zu suchen.

    Wenn ich persönlich merke,dass ich,oder meine Familie nicht so akzeptiert werde wie ich bin,dann halte ich Abstand von den Personen.

    Um das zu erkennen, braucht man keine Aufstellung,sondern einfach nur ein wenig Bauchgefühl.

    Liebe Grüsse Suenja
     
  9. pluto

    pluto Aktives Mitglied

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    21. Dezember 2004
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    dort, wo es schön ist
    Hallo Suenja,

    zu 1. sehe ich genauso. Ihr die Schuld zu geben wäre sehr oberflächlich und zu einfach.

    zu 2. darum sagt er seiner Frau nach, sie würde nicht genügend tun, damit sie klar kommen.

    lg pluto
     
  10. suenja

    suenja Guest

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    Liebe Pluto,

    zu aller erst ist es wichtig,das Kind vor übergriffen zu schützen.

    Der Vater muss einsehen,dass er dem Kind gegenüber nicht gewalttätig sein darf und an sich arbeiten.
    Wenn bereit dazu ist,wird er schnell merken,dass er Muster seiner Kindheit übernommen hat und mit einem anderen Gefühl seiner Mutter gegenüberstehen.

    Erst dann kann er erkennen,dass nicht seine Frau sich ändern muss,sondern er nicht auf die Akzeptanz seiner Mutter angewiesen ist.(insgeheim erhofft er sich warscheinlich noch immer die Liebe,auf die er während seiner Kindheit verzichten musste)

    Seine Eigenverantwortung ist gefragt,gegenüber seiner kleinen Familie und dazu gehört ein liebevoller gewaltfreier Umgang miteinander.

    Liebe Grüsse Suenja
     

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