1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Gesprächstherapie

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von Katze1, 22. Juli 2008.

  1. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2005
    Beiträge:
    11.870
    Ort:
    Wien
    Werbung:
    Hallo,

    möchte wissen, was ihr von Gesprächstherapien haltet. Gibt es Patienten, die aufgrund von Gesprächen geheilt wurden? Ich persönlich kenne einige, die seit Jahren oder Jahrzehnten zu Gesprächstherapien gehen und es tut sich nichts.
     
  2. Laneta

    Laneta Mitglied

    Registriert seit:
    2. Juli 2008
    Beiträge:
    685
    Ort:
    Kärnten
    Hallo, ich war einmal bei einer Psychologin, weil ich wirklich nicht mehr weiter wußte.
    Nach 50 Min. Gespräch sagt sie zu mir:" Es war wirklich schön mit ihnen zu sprechen, ich freue mich schon auf die nächste Sitzung."
    Heute kommen die Menschen zu mir um sich helfen zu lassen. Den meisten Menschen hilft es schon sehr, wenn man ihnen nur zuhört und sie sich aussprechen können.
    Alles Liebe
     
  3. mysticeagle

    mysticeagle Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juli 2008
    Beiträge:
    336
    Ort:
    salzburg
    ich finde auch gesprächstherapie ist ok, aber oft übersehen die patienten oder klienten den punkt, dass nichts mehr geht mit dem theapeuten oder umgekehrt der therapeut, weist den klienten nicht daraufhin, dass die beiden gemeinsam nichts mehr aufarbeiten können. zu diesem zeitpunkt wäre ein therapeutenwechsel angesagt (ist für manche therapeuten, dann auch eine finanzielle frage, wraum sie den klienten nihct draufhinweisen..;-(.... ) oder einfach die art der therapie ist auch nicht für jeden passend, man muss sich da einfach durchtesten oder vorerst in einer beratungsstellenachfragen..
    wie überall ist nicht jeder therapeut sehr empfehlenswert..es gibt auch hier genug schwarze schafe
    alles liebe mysticeagle
     
  4. daljana

    daljana Guest

    ich war bei einer sehr freundlichen psychologin.das problem was ich seh,immer mehr menschen haben das bedürfniss so jemand aufzusuchen,aber termine bekommt man schwer..bei mir war der tod mir jemand sehr nahen person,bekam sofort nen termin;)sie half mir indem sie mir klarheit und ordnung gab,war völlig:confused:aber in die totale tiefe gings nicht,eher angeschnitten.hab für mich alleine viel rausgefunden,durch das kennenlernen meines ichs,durch menschen die ich kennenlernen dufte.wie so ein puzzle,zusammen das ergibt einen mit seinem ganzen ich.heut würd ich nimmer hin,aber denk dankbar zurück,heut helf ich mir anders;)
     
  5. ereclingam

    ereclingam Neues Mitglied

    Registriert seit:
    22. Juli 2008
    Beiträge:
    14
    Ort:
    1070
    Methoden der Gesprächstherapie sind jedem zugänglich, leicht anwendbar und schaffen als wichtigstes Element ein respektvolles Kommunikationsklima:
    * zuerst zuzuhören. Dann das Gehörte nicht werten, in keinem Fall abwerten.
    * eigene Positionen als Angebote zu möglichen Veränderungen im Blickwinkel des Klienten nutzen.
    * Akzeptieren, dass mein Klient sein Recht auf selbstbestimmtes Leben be- oder zurückerhält.

    Es ist nicht die Frage, ob "Gesprächstherapie als solche" was "nützt".
    Es kommt auf die individuelle Art jedes einzelnen Helfers an. Wie er -mit oder ohne Gesprächstherapeutische Methoden zu verwenden- auf die Lage des Klienten eingeht, entscheidet darüber, ob "was weitergeht".
    :ironie:
    Leute, "die seit Jahren oder Jahrzehnten zu Gesprächstherapien gehen und es tut sich nichts" haben ganz sicher irgendeinen Nutzen, den sie aus diesen regelmäßigen Sitzungen ziehen. Auch wenn er für Aussenstehende- manchmal nicht einmal für die Therapeuten- kaum bis gar nicht zu erkennen ist.:banane:
     
  6. Zwergal007

    Zwergal007 Mitglied

    Registriert seit:
    5. Januar 2005
    Beiträge:
    940
    Ort:
    stmk- Pöllauer tal
    Werbung:

    hallo

    ich kann dir von meiner erfahrung her berichten, dass es sehr wohl was hilft!!

    Habe mich Jahre lang selbst verletzt, selbst aufgekratzt!! Bin nun bei einer super Psychotherapeuthin und kann euch berichten, dass die Zeit der Selbstverletzung vobrei ist!!

    Mir fehlt nichts und ich verspüre keinen Drang mehr mich selbst zu verletzen!!

    mlg zwergal007
     
  7. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2005
    Beiträge:
    11.870
    Ort:
    Wien
    Danke für eure Antworten und Berichte. Offenbar hört man immer nur Negatives. Schön, dass es euch besser geht!
     
  8. ich finds langweilig und nichtsbringend!!
    entweder will ich eine Lösung für mein "Problem" oder ich will "nur reden" (bei Frauen vielleicht ganz ok, aber bringts was?? Da hilft ein Gespräch mit Unbekannten während des Alltags viel eher!! das ist sogar UMSONST!!)

    was ist, wenn ich dasitze und nur schweige? Was macht der Therapeut dann? :D
    Ich hätte keine Lust über Dinge zu reden, die mich nicht voranbringen und eine Lösung im Hinterstübchen bereit hielten.
     
  9. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.652
    Ort:
    dort, wo es schön ist
    Hallo H.,

    Gesprächspsychotherapie nach Rogers ist eine eigene Richtung. Das hat mit anderen psychotherapeutischen Gesprächen nichts zu tun. Denn in Therapien wird immer gesprochen, auch in der lernorientierten Therapie (allg. Verhaltenstherapie) wird auch nur gesprochen.

    Gesprächspsychotherapie hat drei grundlegende Pfeiler, die dem Klienten/Patienten helfen:

    - sich in den Klienten einfühlen
    - ihn verstehen
    - echtes Verhalten des Therapeuten und dieses dem P. mitteilen, was er wahrnimmt. So können Unterschiede sichtbar werden.

    GT nimmt das Hier-und-Jetzt, das jetztige Leben in Angriff. Die Vergangenheit wird einbezogen, wenn nötig. (Im Gegensatz zur psychoanalytischen Therapie, wo die Ursachen in der Vergangenheit gesucht werden).

    Liebe Grüße Pluto
     
  10. Elli

    Elli Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Januar 2006
    Beiträge:
    6.014
    Ort:
    im Wald
    Werbung:
    ...

    Ich war aufgrund meiner Inzestkindheit bei mehreren Gesprächstherapeuten. Das war eine Katastrophe nach der anderen. Mein Eindruck war immer derselbe.
    Man sagt ihnen zwar, warum man kommt. Aber damit können sie nicht umgehen. Sie stöbern in deiner Kindheit bis sie etwas finden, was sie kennen und versuchen das dann als Basis für die Therapie zu nehmen. Um das eigentliche Problem schleichen sie ständig völlig inkompetent herum. Am Ende hätte man dann als vertrauensvoller Patient nicht weniger Probleme sondern sogar tatsächlich mehr.
    Nein, ich halte nichts davon. Jedenfalls - achtung, jetzt wirds fies - wird es schwierig, wenn der Patient intelligenter ist als der Therapeut.
    Nach einem Kollaps gegen Ende dieser Phase fand ich dann doch noch eine, die wenigstens zuhören konnte. In anderthalb Jahren zwei Mal wöchentlich Gesprächstherapie hat sie es tatsächlich geschafft, mir drei neue Blickpunkte aufzuzeigen. Aber sorry, dieses Ergebnis ist in meinen Augen schlimm. Anderthalb Jahre für ein paar neue Blickwinkel?

    Ne, am Schluss hab ich die ganzen sogenannten Experten ignoriert und hab mich selbst therapiert. Dies hab ich so erfolgreich hinbekommen, dass mir diese "Experten" nun meine Geschichte gar nicht mehr glauben. Weil ich dafür zu gesund bin. Hahaha. Hätte ich keine Geschwister als Zeugen und Beweis würd ich jetzt als Lügner da stehen. Find ich wirklich schlimm. Zuerst wird einem die Kindheit total kaputt gemacht und wenn man es dann schafft, sich als Erwachsene wieder einigermassen auf die Reihe zu kriegen wird man nochmal bestraft und als Lügner beschimpft. pah...

    Also nein. Ich halte nichts von diesen Psychoexperten. Gar nichts. Es gibt sicher ein paar Einzelne, die was auf dem Kasten haben und tatsächlich Heilerfolge auslösen können. Aber das sind die wenigsten und die kann man mit der Lupe suchen. Für die meisten Therapeuten ist ihr Job nur eine Kombination aus Broterwerb, Selbsttherapie und HachBinIchGut.

    Sollte also jemand einen Gesprächstherapeuten brauchen, empfehle ich v.a. auf Empfehlungen anderer zu hören. Erfolgsreferenzen sind unbedingt notwendig.

    Ach ja, meine Schwester besucht seit über zwanzig Jahren wöchentlich einen komplett unfähigen Gesprächstherapeuten und sie ist am Dauersterben. Es geht ihr kein Stück besser. Eher schlimmer. Ich finde ja, dass sie für ihn nur eine Geldquelle ist.
    Ich seh sie inzwischen gar nicht mehr. Sie schreit mich eh nur an. Sie hasse mich, weil es mir besser geht. Alles in allem hat der Gesprächstherapeut ihr sozusagen den Rest gegeben. Sie ist total lebensunfähig und nun abhängig von dem Trottel.

    Naja, so hat jeder seine Geschichten.

    :zauberer1
     

Diese Seite empfehlen