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Geschichte

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Yrovel, 16. September 2008.

  1. Yrovel

    Yrovel Neues Mitglied

    Registriert seit:
    11. Oktober 2005
    Beiträge:
    7
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    Eine Geschichte von einem Menschen


    Ich versuche eine Geschichte zu erzählen, wie es jemanden geht, den ich gut kenne und der ernstgemeinte Ratschläge gerne annimmt.
    Er wurde in einem kleinem Dorf, in einem Rohbau geboren, in dem er seine Geschwister und Eltern dann auch die ersten 4 Jahre seines Lebens verbrachten.
    Danach zogen sie auf eine bewirtschaftete Alm, wo er die nächsten Jahre, zwar ohne Spielkameraden, doch mit dem größten Spielplatz den sich ein Kind vorstellen kann, nämlich nur Wälder und Felsen zum klettern, aufwuchs.
    Mit seinem siebten Geburtstag musste er jedoch die Alm verlassen da er ja zur Schule musste.
    Zwei Monate nach verlassen der Alm und in für ihn ungewohnter Umgebung, wurde er dann schwer krank, jedoch nur hohes Fieber und es gab sonst keine hinweise auf eine andere Art Krankheit.
    Da er über zwei Monate in der Schule fehlte musste er die erste Klasse abbrechen und noch einmal von vorne beginnen.
    Mit dem Abbruch der Schule zog die Familie auch dann in einen anderen Ort, an den Fuß des Berges wo er aufgewachsen war.
    So konnte er auch nach Lust und Laune auf seinen Spielplatz, den Berg und in seinen Wäldern umherstreifen.
    Mit dem alter von ca. 13-14 Jahren bekam er Alpträume die immer wieder kehrten.
    Er war immer alleine und wurde von einem Wolf verfolgt, vor dem er immer aus Angst, auf der Flucht war.
    Die Alpträume waren so stark das er den Wolf fühlen konnte und seine Kraft auch spüren konnte.
    So vergingen die Jahre mit dem immer wiederkehrenden Alptraum.
    Mit ca.19 Jahren bekam er immer öfter Kopfschmerzen, die kamen und gingen, waren aber immer so stark das es ohne Medikamente nicht auszuhalten war, von verschiedenen Ärzten untersucht, wurde aber nie etwas gefunden .
    Die Alpträume waren nach wie vor vorhanden jetzt auch noch die Kopfschmerzen dazu.
    Er befasste sich mit Traumdeutung, das aber auch kein wirkliches Ergebnis brachte.
    Mit ungefähr 24 Jahren hatte er dann irgendwann in seinen Träumen keine Lust mehr wegzulaufen und er beschloss vor dem Einschlafen sich dem Wolf zu stellen.
    So oft vorgenommen, klappte es anfangs aber nicht wirklich, den die Angst war im Traum zu groß.
    Nach längerer Zeit aber schaffte er es und er drehte sich in dem Moment um wo der Wolf wieder auf in zukam.
    Der Schreck war groß als er den Wolf sah, denn der Wolf war er selbst.
    Nun gut er hatte wieder einmal eine Schweißgebadete nacht hinter sich, aber er dachte, da er sich dem ganzen nun gestellt hatte ist das ganze sicher nun vorbei.
    Es war auch eine ganze Zeit lang ruhe mit den Alpträumen.
    Die Kopfschmerzen hatte er aber immer noch und jetzt kam auch noch eine Versteifung der Wirbelsäule dazu, die auch auf manche Gelenke überging.
    Es begann wieder eine ganze Zeit in Spitälern und dauernde Untersuchungen die eigentlich kein richtiges Ergebnis brachten.
    Dazu kam dann wieder einmal sein guter Freund Alptraum, der Wolf war wieder da.
    Er wusste das er im nicht davonlaufen konnte und so stellte er sich im immer wieder, doch der wollte immer mehr.
    Der Wolf wollte in seinen Körper.
    Panik in der Nacht, Kopfschmerzen und Rückenschmerzen am Tag.
    Da die Untersuchungen keine brauchbaren Ergebnisse brachten, ging er zu Wunderheilern.
    Da bekam er aber auch nicht wirklich große Hilfe, die meisten sagten er müsse sich selbst helfen aber keiner sagte im wie.
    In seinen Alpträumen erschien im sein alter Freund der Wolf immer näher und komischer weise fühlte er sich gut dabei, doch dass machte im aber auch wieder eine Riesen Angst.
    Er wollte in nicht an sich heran lassen er hatte zwar das Gefühl das er im nichts tun würde aber er hatte Angst vor der Kraft die ihn dabei durchströmte, was ist wenn er die nicht mehr aus sich hinausbekommt, was wenn der Wolf in ihm bleibt?
    Das hört sich nicht so schlimm an, aber wenn man das so intensiv fühlt wie mein Freund, dann ist das sehr beängstigend.
    So vergeht die Zeit mit seinem Kampf mit dem Wolf und seinen Krankheiten, im Alter von ca. 34 Jahren passieren im immer mehr und mehr Dejavue`s und er wird immer feinfühliger.
    Das ganze ist so das er zeitweise weis, was im nächsten Moment passieren wird, oder wenn jemand vor ihm steht der zur zeit starken Seelischen belastungen ausgesetzt ist fühlt er es.
    Er spürt den Schmerz den ein anderer Mensch gerade fühlt.
    Wenn man das hört denkt man sich, ist ja praktisch, wenn man weis das was passiert dann macht man es halt anders.
    So ist das aber nicht, wenn er etwas sieht und sich denkt na gut dann handle ich eben anders dann passiert es nicht in dem Moment in dem er es gesehen hat, sondern ein klein wenig abgewandelt. Wenn er aber nichts dagegen tut und nur beobachtet dann passiert es genau so wie er es gesehen hat.
    Auf grund dessen das, wenn er unter zu vielen Menschen ist und da diese vielen Gefühle auf ihn einstürzen, lebt er schon seit einiger Zeit alleine und zurückgezogen und je mehr zurückgezogen er lebt, desto feinfühliger wird er.
    So ist er inzwischen fast vierzig Jahre alt und kämpft immer noch mit seinen Krankheiten und seinem Wolf.
    Hat irgendwer einen Rat für ihn?

    Schöne Grüße
    Günther
     
  2. Gabi

    Gabi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Februar 2006
    Beiträge:
    3.337
    Ort:
    Deutschland BW
    Hallo Günther,

    warum kämpft er immer noch gegen sich selbst ? Er sollte den Wolf annehmen, als Teil seines Selbst anerkennen. Er ist nicht böse, er ist kraftvoll. Diese Kraft kann Dein Freund brauchen. Krankheit und Leiden entsteht durch Widerstand gegen das, was geschehen will, entsteht im Kampf gegen sich selbst.

    Liebe Grüße
    Gabi
     
  3. Jarran

    Jarran Mitglied

    Registriert seit:
    18. Oktober 2006
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    108
    Ort:
    Schweiz; Seeland
    Üble sache von der du da berichtest. Dein freund hat mein beileid, auch wenn ihm dies alleien nicht viel helfen wird.

    Die krankheit die du beschreibst hört sich für mich verdächtig nach Sklerose an, eine krankheit bei der der Körper eien übermässig hohe Dissis an Bindegewebe erzeugt das sich in Gelenken und im Gehirn anlagert und über jahre hinweg immer weiter zunimmt. Die krankheit ist leider gotts weder Heilbar noch ist ihre genaue Ursache bekannt.

    Daher führt die Gelenkversteifung, da ist aber leider noch mehr, ein Freund meiner familie hat die Krankheit ebenfalls, er ist jetzt 35, kann aber kaum noch laufen und, durch das Bindegewebe im Gehirn das nach und nach das gesunde Gewebe abquetscht, auch mühe mit dem sprechen. Er klag über Kopfschmerzen und über chronischen Tinitus. Helfen können ihm die Ärzte nicht und ihre prognossen sind alles andere als rosig

    Ohne jetzt irgendjemanden nahetretten zu wollen, es könnte bei deinem Freund ebenso sein, zumindest was die alpträume angeht. Die Krankheit ist seit Jahren untersucht und denoch nahezu unbekannt, die Liste der syntome ist lang und die deines Freundes sind nicht untypisch.

    Schlage mal folgende Begriffe nach:
    Multiple Skerose
    Affekt

    Es wird dir einiges klar werden.

    Ich weiss, wissen alleien spendet keinen Trost, es hilft lediglich sich nicht von furcht überwältigen zu lassen.
     
  4. Yrovel

    Yrovel Neues Mitglied

    Registriert seit:
    11. Oktober 2005
    Beiträge:
    7
    Danke erst mal für die Antworten.
    Es ist keine MS, das ist sicher!
    Diagnosen der Art sollte man nicht so einfach stellen, wenn man einem Menschen der schon angeschlagen ist auch noch mit Diagnosen kommt, die man irgendwo einmal gehört oder gelesen hat, dann verunsichert man die Person auch noch viel mehr, als er es ohnehin schon ist.
    Beispiel: Ein Krebskranker Patient, dem es nicht sehr gut geht, stellt eine Frage zu seinem Zustand und irgendwer würde ihm sagen: Davon habe ich schon gehört und diese Person hat dann nur mehr zwei tage gelebt.
    In wirklichkeit hat er eben nur einen wirklich schlechten Tag und wenn er nicht darauf hingewiesen worden wäre, würde es ihm nächsten tag besser gehen.
    Dadurch er aber gehört hat das es zu ende geht, wird sich auch sein Zusatnd verschlechtern.
    Einem Menschen dem es schon schlecht geht sollte man nicht auch noch Angst machen.
    Ich hoffe ich konnte es erklären was ich damit meinte.
     
  5. Jarran

    Jarran Mitglied

    Registriert seit:
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    Schweiz; Seeland
    Ok, tut mir leid, aber deine beschreibung hat wirklich genau diese krankheitsbild beschrieben, sorry.

    Ich kann dir aber nicht zustimmen was der rest angeht.
    ersten ist multible Sklerose nicht tötlich, im moment versuchen sogar einieg Pharmakonseren eine Medikament zu lancieren das da linderung erschaffen soll, zweitens halte ich es für besser zu wissen womit man es zu tun hat, selbst wenn einem die Diagnose nicht gefällt. Ich bin kein schwarzmaler, aber rosarote brillen sind mir zuwider.

    Oder hättest du es lieber gehabt wen ich dir erzählt hätte der Wolf als simbol für einsamkeit und freiheit ist das stück seiner Kindheit welches er zurücklassen musste und welches nur wieder zu ihm zurück kehren möchte. Er soll an den Ort seiner kindheit zurückkehren und dort eine Weile bleiben, dann kommt alles gut.

    Tut mir ja leid, aber so ist die Welt nun mal nicht. Wir alle haben unsere Bürden zu tragen, und je stärker die Person ist desto schwerer die Bürde. Es gibt Dinge die lassen sich nun mal nicht ändern, aber man kann sie ertragen, in ersten Linie in dem man nicht mit einer, ach währe doch nur alles bunter, einstellung durchs leben läuft.
     
  6. Yrovel

    Yrovel Neues Mitglied

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    Tut mir leid, dachte mir schon das ich es schlecht erklärt habe.
    Ich meinte eigentlich damit, das ich wenn ich etwas lese, aus dem keine Diagnose stellen würde. Es gibt soviele Krankheitsbilder die auf die eine Weise gleich sind, dann aber doch auch auf andere Krankheiten schließen lassen.
    Und ich denke das man damit Menschen mehr verunsichern kann als ihnen zu helfen.
    Ach ja, er lebt wieder am Ort seiner Kindheit, schon seit Jahren.
    Lg
     
  7. Jarran

    Jarran Mitglied

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    Schweiz; Seeland
    Da das scheint jeder auf seien art zu sehen, ich würde die gewissheit der ungewissheit vorziehen und ein verdacht ist immerhin schon mal einen anfang.

    aber helfen kan ich dir auch nicht, da müsste wohl wirklich mal ein Arzt dahinter und warscheinlich auch ein erfahrener Psychologe falls das problem an diesem Ende zu suchen währe.

    Ich weiss auch nicht, ich würde halt nach antworten graben wo ich könnte, aber das ist jetzt ein sehr persönlichkeitsausgerichteter Tip.
     
  8. Felice

    Felice Aktives Mitglied

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    Wien
    Der Wolf steht für Bedrohung durch andere Menschen. Vielleicht ist dein Freund deswegen alleine???

    lg Felice
     
  9. raisa

    raisa Mitglied

    Registriert seit:
    13. Dezember 2007
    Beiträge:
    186
    aus deinem beitrag geht nicht hervor, ob dieser mann einer geregelten arbeit nachgeht. hat er einen job, oder wovon lebt er? ich würde ihm empfehlen in eine größere ortschaft zu ziehen, sich freunde und eine lebensgefährtin zu suchen. das meine ich absolt nicht ironisch, sondern sehr ernst. für mich klingt das leben dieses mannes sehr einsam. einsame menschen neigen dazu, sich zu sehr mit sich selbst zu beschäftigen.
     
  10. Yrovel

    Yrovel Neues Mitglied

    Registriert seit:
    11. Oktober 2005
    Beiträge:
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    @ Jaran, wenn du genau gelesen hättest, dann wäre dir aufgefallen das er lange Krankenhausaufenthalte hinter sich hat. Auch wurde nach einer psychischen Krankheit gesucht und es hat nichts ergeben.

    @ Felice, was meinst du mit Bedrohung von Menschen? Das er sich durch Menschen bedroht fühlt oder das er bedroht wird?

    @ raisa, er geht einer geregelten Arbeit nach, hatt Hoch und Tiefbau studiert,
    hatt einen mittelgroßen Freundeskreis, hatte auch Lebensabschnittspartner.
     
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