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"Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich"

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von TommyCasagrande, 13. November 2012.

  1. TommyCasagrande

    TommyCasagrande Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juni 2012
    Beiträge:
    39
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    Den Geist bekommt man nicht mehr in die Flasche. Man hat ihn gerufen um Utopie zu schaffen. Rationalität ist die Wahrheit von Gestern. Heute spielen wir Roulette. Jede Ziffer und jede Farbe stellt einen Wunsch dar, der ohne das Zufallsprinzip des Glücksspielgenerators nicht zur Erfüllung gebracht werden kann. Wo das Denken zur zweiten Wahl geworden ist, ist die Illusion der neue Steuermann. Doch wohin fährt das Schiff ? In einem Meer, so kalt wie tausend Nadelstiche, versucht die Illusion an den Eisbergen vorbei zu schiffen. Die Illusion ist wie ein Mensch dessen Augen verbunden und dessen Sinne fehlgeleitet sind vom kurzfristigen Bedürfnis, dass jeden Überlebensinstinkt zunichte macht. Wen der Tod holt, der hat es nicht geahnt. Während Tiere auf ihre Instinkte angewiesen sind und ihnen nichts bleibt als die Unmöglichkeit zur Denkfähigkeit zu gelangen, überleben sie, ganz ohne Poesie, fernab der Vorstellungskraft über eine Zukunft. Doch wir Menschen, nicht mehr Tier, doch auch nicht perfekt, verleugnen unsere Stärke, weil wir es können. Wir Menschen irrlichtern fehlgeleitet, weil wir uns fehlleiten lassen. Den Illusionen geben wir nach, weil wir nicht wünschen, dass nur das Mögliche letztlich möglich ist.

    Ist es Ökonomie, die uns den Weg zeigt, wie wir an Ziele gelangen ? Doch wenn sie das ist, so gebietet sie, dass die Mittel stets begrenzt sind. Wie schlecht lässt sich damit doch die Welt gestalten. Wer die Welt gestalten will, braucht die Freiheit, sich nicht an Grenzen halten zu müssen. Er braucht alle Macht, die es ihm erlaubt, jeden Widerstand zu brechen. Er braucht die Macht, um sich über die Ökonomie hinweg zu setzen...und beachtet nicht, dass er ihr doch niemals entrinnen kann, wenngleich er sich auch allzu sicher fühlt, denn die Konsequenzen klopfen nicht sofort an seine Tür.

    Kein Mensch ist mächtiger als die Ökonomie. Nicht einmal dann, wenn er die absolute Herrschaft über jedes Lebewesen auf Erden hätte, nicht einmal dann, wenn er Gott persönlich wäre. Nicht einmal dann, wäre er mächtiger als die Ökonomie. Die Ökonomie beherrscht das Universum, den Menschen wie das Tier. Seinen Gesetzen entrinnt man nicht, bloß weil man es behaupten kann. Das menschliche Handeln entrinnt der Ökonomie nicht, nur weil sich sprechen lässt, dass es gelingen mag. Verleugnen lässt sich alles, mithin die eigene Existenz. Verleugnen lassen sich die Konsequenzen staatlicher Eingriffe, es lässt sich leugnen, was die größten Denker entdeckt haben, während sie sich mit der Welt befassten. Doch zu leugnen, ändert nicht die Vergangenheit, noch die Gegenwart und auch keineswegs die Zukunft.

    Der Geist von Heute, hat sich eingenistet in die Gedanken vieler Menschen und in ihre Sprachgewohnheiten. Um diesen Geist in seine Flasche zurück zu bekommen, müsste man ihn aus der Vorstellungskraft der Menschen verbannen. Die Macht der schlechten Ideen dominiert die Ansichten der Menschen im Bezug auf ihre Mitmenschen. Sie dominieren in zwischenmenschlichen Gesprächen, sie dominieren die Literatur, sie dominieren unsere Wahrnehmung. Der Geist von Heute bildet einerseits das Potential der Aufklärung sowohl, als auch die bittere Tatsache ab, dass wir in keiner Epoche der Aufklärung leben. Und war der Verfechter irrationaler Ideen einst die Institution der Kirche, die sie mit politischen Mitteln den Menschen aufgezwungen hat, so leben wir gegenwärtig in einer Epoche, in der die irrationalen Ideen von der Institution des Staates ersonnen werden, die den Menschen erneut mit politischen Mitteln aufgezwungen werden. Die Bestimmung der Menschheit liegt im Erkennen, dass jeder Zwang, egal von welcher Institution er über die Menschen gelegt wird, stets zum Ziel hat, den Kollektivismus über den Individualismus triumphieren zu lassen, mit den immer wiederkehrenden Krisen, Niedergängen und den sich stets wiederholenden Abläufen von Zusammenbrüchen, die all diese gewalttätigen Institutionen erleiden. Oder, um es mit Mark Twain zu sagen: "Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich."
     
  2. SchattenElf

    SchattenElf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. Mai 2012
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    5.406
    Ort:
    Jenseits von Gut&Böse
    Wir spielen nicht nur seid heute Roulette,
    die Menschheit spielt seid ihrem Bestehen Roulette,dieses Spiel von dem du sprichst.
     
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