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Gepriesen sind die Sanftmütigen

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von heugelischeEnte, 7. März 2014.

  1. heugelischeEnte

    heugelischeEnte Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. März 2011
    Beiträge:
    5.081
    Ort:
    Bad Ischl, St. Florian, Grundlsee
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    das ist eine sehr wichtige Bibelstelle.

    Es gibt Situationen, wo besonders auf gerissene Weise gegen den Geist eines Menschen operiert wird, hier cool zu bleiben oder sanft, auch wenn wirklich nichts mehr für dich spricht als Frau, Volk oder Familie, ich glaube es ist wirklich die aller schwierigste Aufgabe, die unsere Psyche aufbietet, eben das unerträglichste zu ertragen, wenn man absichtlich oder berechnend oder unabsichtlich wie Scheiße behandelt wird, in den Knochen geschnitten wird,
    jemanden das Beste mit dem Schlechtesten vergolten wird, dass ist unausprechlich schwierig, unsagbar schwierig.

    EInatmen bis sechs zählen, Luft anhalten bis sechs zählen, und Ausatmen und bis sechs zählen, beim achten auf den Atem kann der allergröbste Zorn verschwinden.
     
  2. Nica1

    Nica1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Oktober 2013
    Beiträge:
    1.397
    Ort:
    Wald und Wiese
    Ich halte das auch für eine sehr schwierige Aufgabe, die oft nicht gelingt. Sanftmut verlangt eine enorme Selbstdisziplin. Ich halte mich nicht für sanftmütig, mir fällt es sehr schwer auf Unfreundlichkeit freundlich zu reagieren; nein, es gelingt mir gar nicht, wenn wer unfreundlich oder unhöflich zu mir ist, bin ich´s auch. Nach dem Motto: "Wie man in den Wald schreit ..."
    Das mit dem Atmen halte ich für eine gute Idee. Hab ich auch schon gemacht. Der Zorn verfliegt dann bzw. verliert an Stärke.

    Ich bewundere alle Menschen, die von sich behaupten können "sanftmütig" zu sein, aber ich glaube auch, dass dies zu erreichen ein sehr langer Weg ist.
     
  3. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.049
    Ort:
    burgenland.at
    In der Parapsychologie ist das nicht viel anders.

    Für gewöhnlich denken wir in schwarz/weiß und in Grautönen. Möchte man einem Pullover eine Farbe geben, dann muss man das extra in Worte kleiden, und dazu sagen: „ …und der ist rot.“ Oder bei einer Bluse: „ … und die ist blau.“

    Verlassen wir nun die unmittelbare Umgebung, begeben wir uns in der Kommunikationsform zwar in einen zeitlich weit gespannten Bereich, aber bleiben wir doch in den gleichen Landes- oder Stadtgrenzen.

    Ja. Genau so wie man sagt, man möchte schon das Wollen, aber mit dem Trauen sei das so eine Sache – gewesen.

    In der sanftmütigen Version kommt es dann auf diesem Weg zur Definition von Gemeinsamkeiten. Zum Beispiel wird ein Bild geliefert von der gemeinsamen Stadt, ein Bild das nicht bestellt wurde, jedoch nicht das Bild im Original, sondern als wäre es die Ansicht aus einer Höhe von 120 Metern oder mehr, wie das in der besten Variante sein könnte. Dabei gibt es nicht mehr diesen gedanklichen Zusatz, wie soeben besprochen im eigenen Denken, sondern plötzlich geht man in diese Darstellung hinein, und beginnt die Verzierungen zu bestaunen in all den Farben von Gelb, Grün und Blau.

    Dadurch wird auch die Zeit festgelegt, von jetzt bis dorthin als die Stadt entstanden ist.

    Etwas anders ist es, wenn man sich in einem Grenzgebiet befindet, nicht nur geistig gesehen, sondern sehr weltlich, und sich von einem Fluss leiten lässt, der als natürliche Grenze gedient hatte, wobei einmal die eine Seite ein Gebiet darüber hinaus beansprucht hatte, und dann wieder die andere Seite über diesen Grenzbereich hinaus ihre Ansprüche auf Territorium reklamierte.

    Dann ist da nichts mehr mit Gemeinsamkeit und Sanftmut festzustellen, auch nicht von einer medialen weiblichen Befindlichkeit der Vergangenheit, denn dann heißt es zum Beispiel in meinem Fall:



    „Sie sind ein Burgenländer, was soll denn das sein? Ich bin weiblich und von magyarischer Abstammung, und die weltlichen und geistlichen Errungenschaften, wie etwa dieses Kloster samt Wallfahrtskirche, auf die sich die nachkommenden Siedlungsgebiete begründen, die stammten schon immer aus unseren magyarischen Grundvoraussetzungen, und wenn es uns nicht gegeben hätte, dann wäre dieses Burgenland nie das was es heute ist. Aus meiner Perspektive kann es ein Burgenland also gar nicht geben. Es entspricht überhaupt nicht unseren Wunschvorstellungen.“



    Als sanftmütig will ich diese Darstellung in der Einzahl nicht bezeichnen,
    aber es gibt sie doch!

    (Der blaue Teil ist meine Übersetzung aus dem Parapsychologischen,
    in Echt ist es noch viel unsanfter abgegangen,
    war jedoch erträglich und ist sehr informativ - wie ich meine.)

    Jaja, dieses Feuer, das auf die Erde geworfen wird ...


    und ein :weihna2
     
  4. rainbowrising

    rainbowrising Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. Juli 2011
    Beiträge:
    2.007
    Ort:
    In den unendlichen Tiefen des SEINs
    Sanftmut ist eine gute Sache, aber wenn Tristan ins Zimmer kommt und sieht wie Lothar seine (Tristans) Kinder schändet und seine Frau vergewaltigt, dann darf Lothar sich nicht wundern, wenn Tristan ihm ganz sanftmütig den Kopf abschraubt.
     
  5. Laws

    Laws Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Februar 2014
    Beiträge:
    3.158
    Seit Jahrtausenden wird das Bild des sündigen Menschen verbreitet und damit auch das Ideal des sanftmütigen und demütigen Menschen. Schon immer sollten die Leibeigenen und Sklaven dieser Welt Demut beweisen, während sie von ihre Herren hemmungslos ausgebeutet wurden. Kein Tier dieser Welt, ist so dämlich, sich einfach auffressen zu lassen. Nur der Mensch. Die Natur entwickelt Gegenstrategien und Waffen gegen Fressfeinde. Der Mensch legt seine Hände in den Schoß und vertraut auf Gott.

    Ich rufe nicht zur Gewalt auf, aber man darf bei all dem Gewäsch von Sanftmut und Demut nicht die eigene Selbstachtung verlieren. Sich schlagen zu lassen, sich beklauen zu lassen, zeigt nicht meine Größe, sondern nur die Größe meiner Dummheit. Kein Mensch hat das Recht, sich über mich zu stellen. Und ich habe das Recht, diese Gleichheit einzufordern. Wer sich schlagen lässt, wer keinen Widerstand leistet, ist in meinen Augen nur ein Feigling der die Feigheit heiligt um sich den Problemen nicht stellen zu müssen.
     
  6. Sayalla

    Sayalla Guest

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    In deinen Augen- ok. Steht dir selbstverständlich frei!
    Ich setze allerdings Angst nicht mit Feigheit gleich. Ist einfach eine andere Schwingung. Und wenn die Angst größer ist als ICH, dann komme ich nicht dagegen an und brauche erstmal Strategien. Sätze wie *den Problemen nicht stellen müssen* helfen dann nicht, sondern ziehen nur noch mehr herunter.
    Folgendes nicht speziell an dich, aber generell: jemand Ideen, Input?
     
  7. Solis

    Solis Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Oktober 2011
    Beiträge:
    2.909
    Ort:
    Nordrhein-Westfalen
    Was "Sanftmut" bedeutet oder bedeuten kann, muss gefragt werden. Sich nicht zu verteidigen, muss nicht heißen, nicht sanftmütig zu sein. Es kommt vielmehr auf die Art der Verteidigung an, so muss Gleiches nicht mit Gleichem vergolten werden.
     
  8. Nica1

    Nica1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Oktober 2013
    Beiträge:
    1.397
    Ort:
    Wald und Wiese
    Laws, schön von Dir zu hören!
    Ich glaube nicht, dass Sanftmut mit Dummheit zu tun hat. Es ist eher eine innere Einstellung. Jeder - auch noch so sanftmütige Mensch kann zum Mörder werden, wenn er in die Situation kommt, sei es, dass sein Leben in Gefahr ist oder das Leben seiner Liebsten.
     
  9. Laws

    Laws Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Februar 2014
    Beiträge:
    3.158
    Wenn die Angst größer ist als DU, dann bist du nicht mehr du selbst. Doch man muss zwischen Angst und Furcht unterscheiden. Furcht zu haben, heißt, einer direkten Bedrohung gegenüber zu stehen. Wenn ich überfallen werde, oder wenn ich einem knurrenden Hund gegenüberstehe. Diese Furcht kann dann sogar hilfreich sein, da sie meine Aufmerksamkeit erhöht.

    Angst ist die Angst, die nur in meinem Kopf stattfindet. Wie die Angst vor dem Leben, oder die Angst vor dem Zorn Gottes oder einer Autorität usw. Die uns eingeredet wird, oder die wir uns selbst eingeredet haben. Angst ist etwas diffuses, nicht greifbares.

    Sich der Angst zu stellen, heißt die Illusion zu überwinden. Sich der Furcht zu stellen, heißt Mut zu beweisen. Doch nur wer sich seinen Ängsten nicht stellt und sie sich stattdessen schönredet, ist in meinen Augen ein Feigling.
     
  10. Sayalla

    Sayalla Guest

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    Ok, alles klingt soweit logisch, nachvollziehbar. Nun die Frage von vllt. jemandem, der Angst hat: wie überwindet man denn diese Illusion?
    Wir sind zwar hier im Religion UF, aber möglicherweise kommt doch etwas Bodenständiges herum. Ich meine, ich fände es Schade, wenn da stünde, ich müsse Jesus nur genug vertrauen, dann wird das alles!
     
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