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Geliebter Opa gestorben

Dieses Thema im Forum "Trauer" wurde erstellt von KathiK, 25. April 2006.

  1. KathiK

    KathiK Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. April 2006
    Beiträge:
    3
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    Hallo an alle!
    Ich bin sehr verzweifelt, vor einer Woche ist mein Opa an Krebs gestorben. Er war erst 69! Der Krebs dauerte nur 3 Monate, aber er war sehr schlimm und mein Opa hat sehr gelitten. Natürlich ist es jetzt, da er tot ist bestimmt besser für ihn. Aber ich kann damit nicht umgehen. Ich bin erst 17 Jahre alt, mein Vater ist vor 12 Jahren gestorben und mein Opa war sozusagen mein zweiter Vater. Und jetz habe ich das Gefühl, mein Vater sei nochmal gestorben. Ich versteh einfach nicht, warum so gute und liebe Menschen sterben müssen. Und für uns ist das alles so unverständlich und unerträglich! Als am Samstag die Beerdigung war, war ich so am Ende, vorallemda 100 Menschen da waren, die einem alle Beileid wünschen. Ich ertrage das alles nicht mehr, er war doch mein ein und alles und hat immer allen geholfen! Dazu kommt noch, dass ich die Woche vor seinem Tod nicht da war und ihn bis zu seinem Tod nur noch 2-mal gesehn habe. Oh Gott, ich will euch meinen Text nicht aufdrängen, aber vielleicht könnt ihr mir irgendwie helfen!
    Liebe Grüße Kathi
     
  2. Mafi

    Mafi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Januar 2006
    Beiträge:
    168
    Ort:
    bei Bonn
    Liebe Kathi!
    Ich nehme Dich, in Gedanken, in die Arme und halt Dich fest.
    Keiner kann verhindern was für ihn bestimmt ist. Wir wollen alle unsere Lieben behalten! Ich habe ein Bild meiner verstorbenen Tante im Wohnzimmer stehen und wenn ich dran vorbei gehe, rede ich mit ihr.
    Das Beileidwünschen an den Gräber sollte man abschaffen, denn der Schmerz überwältigt einen bei jedem Händedruck.
    Ich schicke Dir viel Licht!!!!
    Mafi
     
  3. blackpink

    blackpink Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. August 2005
    Beiträge:
    5.588
    Ort:
    In your heart, my dear !...J.S.K
    Liebe Kati,

    Ich sende dir viel viel Liebe und Licht.

    Ich verstehe dich sehr gut. Denn vor vielen Jahren war mein Opa auch gestorben, so plötzlich ohne Vorwarnung. Ich habe ihn sehr sehr vermisst und er ist immer in meinem Herzen. Er war auch mein zweite Vater gewesen. Ich war sehr nah zu ihm. Er war ein liebervoller Mensch.

    Liebe Grüße,
    blackpink
     
  4. TheAngelsSmile

    TheAngelsSmile Mitglied

    Registriert seit:
    10. Februar 2005
    Beiträge:
    85
    Ort:
    1210 Wien
    Hallo Kathi!

    Ich fühle mit dir. Ich kenne diesen Schmerz. Als meine Oma damals 1998 knapp vor Weihnachten gestorben ist (auch an Krebs), war ich auch sehr, sehr traurig und nie wird jemand Anderer ihren Platz einnehmen können, denn jeder Mensch an sich ist einmalig und etwas Besonderes- besonders jene, die wir lieben! Ich habe mit ihr immer Karten gespielt und dieses Spielen vermisse ich. Ja, ich vermisse meine Oma! Aber als sie starb, hab ich mir selbst versprochen - so schlimm es mich (und natürlich den Rest der gesamten Familie) getroffen hat - dass ich nicht aufgebe - mir zuliebe und auch um meiner Oma einen Grund dafür liefern kann, dass sie stolz auf mich ist!

    Kathi, lass deinen Gefühlen freien Lauf. Das ist wichtig! Unterdrücke keine einzige Empfindung.. lass sie einfach hinaus.. ob du nun weinst, ob du schreist, ob du schreibst.. ob du im Gedanken oder auch mit Worten mit deinem Opa sprichst, was ich als sehr hilfreich ansehe und ich nur empfehlen kann, da er sowieso bei dir ist.

    Wenn du möchtest, kannst du gerne persönlich mit mir in Kontakt treten. Wenn du dies wünscht, schreib mir einfach eine private Nachricht. Ich habe einige Messenger und auch Skype.. es gibt aber natürlich andere Mittel und Wege wie wir miteinander kommunizieren können, ok?

    Fühl dich umarmt!
     
  5. illuminate_1982

    illuminate_1982 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    31. Januar 2006
    Beiträge:
    1
    liebe kathi,

    ich fühle mit dir und weiss wie es ist. Mein Vater ist letzten monat auch an krebs gestorben.es ist fürchterlich ansehen zu müssen,wie ein mensch immer weniger wird und sich so quälen muss. es ist zwar ein schwacher trost das es für ihn eine erlösung war aber immerhin ist es einer. mir hilft es manchmal schon das ich mir diese tatsache vor augen halte. ich rede sehr viel mit meiner mutter über meine trauer und wir trösten uns gegenseitig. ich denke es ist sehr wichtig das man sich mitteilt und somit lernt damit umzugehen.jeder braucht zeit um zu trauern aber es muss auch wieder eine zeit geben in der man wieder nach vorne schaut und allmählich wieder am leben teilnimmt,so traurig es auch ist, die zeit geht weiter, ob man möchte oder nicht.aber es hat auch sein gutes,die zeit heilt alle wunden,es bleiben zwar narben aber man kann mit ihnen leben.stell dir vor, dass es noch ein leben nach dem tod gibt und dein opa mit dir kommunizieren könnte,was würde er wohl zu dir sagen? ich glaube er würde sagen,das das leben weiter geht und du dir keine vorwürfe machen brauchst,das du in letzter zeit nicht so oft da warst und er ganz genau weiss das du ihn lieb hattest und ihn in guter erinnerung behalten wirst und das das für ihn das wichtigste ist.ich wünsche dir alles liebe und sehr viel kraft.
     
  6. lilyofthevalley

    lilyofthevalley Mitglied

    Registriert seit:
    26. Juli 2005
    Beiträge:
    215
    Ort:
    NRW
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    Liebe Kathi,
    man kann leider die Zeit nicht zurückdrehen.
    Tod und Trauer hast Du erfahren müssen, aber damit umgehen ist eine andere Sache.
    Jemand, wie Dein Opa, der Dir sehr nahe stand den Platz Deines Vaters ausfüllte ist nicht mehr da.
    Ich selbst habe meinen Opa am 26. Mai 1999 "verloren", wobei ich verloren so falsch an dieser Stelle finde.
    Ich habe nach seinem Tod ihn vielmehr ein zweites Mal gefunden.
    Es war eine schwere Zeit und erst heute viele Jahre später bringt die Erinnerung an meinen Opa Heinz nicht nur Tränen sondern auch das eine oder andere Lächeln mit sich.
    Alles was mein Opa für mich war und ist, hat einen besonderen Platz in meinem Leben gefunden.
    Die Zeit die ich mit ihm fast 40 Jahre verbringen durfte, die kann selbst der Tod mir nicht nehmen.
    Vielleicht ist es auch für Dich ein kleiner, aber auch hoffnungsvoller Trost. Die Zeit die Du mit Deinem Opa verbringen konntest, die gemeinsamen Stunden, sein Lachen seine Geschichten und Dich in den Arm nehmen werden Dich Dein Leben lang begleiten.
    Sei umarmt.
    Liebe Grüße von
    LilyoftheValley
     
  7. KathiK

    KathiK Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. April 2006
    Beiträge:
    3
    Hallo ihr Lieben!
    Es ist schön, dass ihr mir alle so liebe Sachen schreibt. Somit habe ich das Gefühl, doch nicht allein zu sein. Am Anfang dachte ich, dass doch keiner meine Geschichten hören will, aber nach den Antwortne tut es mir richtig gut darüber zu reden. Ich werde gleich an das Grab meines Opas gehen und ihm auch gleich davon erzählen (auch wenn das jetz blöd klingt, sowas hilft mir). Ich möchte auch allen, die mir geschrieben haben danke sagen. Und denjenigen die auch schon einmal einen lieben Menschen verloren haben, mein Mitgefühl aussprechen. Ich denke, ich werde öfter hier schreiben, denn es tut mir verdammt gut, darüber mit "Betroffenen" zu reden.
    Am Schluss möchte ich euch ein Gedicht zeigen, dass mir mein Freund vor ein paar Tagen gegeben hat. Ich hoffe, dass es euch auch hilft, den mir hilft es, zu verstehen.
    Bis dann, Grüße Kathi

    Auf der anderen Seite

    von Charles Pegny

    Der Tod ist nichts.
    Ich bin nur in das andere Zimmer nebenan gegangen.
    Ich bin ich, Ihr seid Ihr.
    Das, was ich für Euch war, bin ich immer noch.
    Gebt mir den Namen, den ihr mir immer gegeben habt.
    Sprecht mit mir, wie ihr es immer getan habt.
    Gebraucht nicht eine andere Redeweise
    Und seid nicht feierlich oder traurig.
    Lacht weiterhin über das, worüber wir gemeinsam gelacht haben.
    Betet, lacht, denkt an mich, betet für mich,
    damit mein Name im Haus ausgesprochen wird,
    so wie es immer war,
    ohne irgendeine besondere Betonung,
    ohne die Spur eines Schattens.
    Das Leben bedeutet das, was es immer war.
    Der Faden ist nicht durchgeschnitten.
    Warum soll ich nicht mehr in euren Gedanken sein,
    weil ich nicht mehr in eurem Blickfeld bin?
    Ich bin nicht weit weg, nur auf der anderen Seite des Weges.
     
  8. Frühlingsblume

    Frühlingsblume Mitglied

    Registriert seit:
    25. April 2006
    Beiträge:
    50
    Ort:
    Nähe Kiel
    Hallo KathiK
    Ich hoffe das es dir ein bisschen besser geht.
    Jemanden geliebtes zu verlieren tut sehr weh.....
    ich kenne das.....eine "Schwester" (seehr gute Freundin) ist vor ungefähr zwei Monaten auch an Krebs gestorben.
    Erst ging es ihr noch recht gut und dann ging es auch ganz schnell....das tatb mir auch sehr weh.
    Vor kurzen verstarb dann auch meine Katze die mein ganzes Leben da war und irgendwie wird es hier Zuhause immer leerer.
    Vergiss nicht das du nicht alleine bist.
    Man kann Trauer und Schmerzen überwinden.
    Ich wünsche dir alles gute und alles liebe!
    Auch ich schicke dir viel Licht!

    MfG deine Frühlingsblume
    PS: Tut mir leid das ich erst jetzt antworte aber ich fand das wichtig noch was zu sagen...
     
  9. domaris73

    domaris73 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. März 2006
    Beiträge:
    2.011
    Ort:
    Österreich
    hallo kathi,
    genau dieses gedicht gabe ich beim begräbnis meines opas am 4. august 2005 vorgelesen. es war sehr passend, ein trost für uns alle.
    ich habe seither ein paarmal von opa geträumt, ich weiß es geht ihm gut wo er ist und wir werden uns wieder sehen.
    so wie du deinen opa und auch deinen papa.
    alles alles liebe!
    domaris
     
  10. KathiK

    KathiK Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. April 2006
    Beiträge:
    3
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    Hallo Ihr Lieben!
    Erstmal muss ich mich entschuldigen, dass ich solang nicht auf eure zeilen geantwortet habe, aber mein internet war kaputt....
    Ich wollte euch etwas erzählen, dass mir so lang schon auf der seele liegt:
    Ein paar wochen nach dem Tod meines Opas hatte ich einen komischen und jedoch tollen Traum. Und zwar habe ich geträumt, dass mein Opa für eine Stunde "zurückkommen durfte" und er hat sich zu mir gesetzt und hat mir erzählt, wie es im Himmel ist usw. . Dazu muss ich erwähnen, dass ich seit seinem Tod Zweifel an Gott und vorallem am "Himmel" hatte. Ich weiß jetzt, nicht, was der Traum bedeuten soll...meine Oma meint, dass mein Opa mir dadurch mitteilen will, dass es ihm gut geht, und dass es den "Himmel" wirklich gibt. Doch ich habe immer noch Zweifel. Kann mir da vllt jemand helfen? Liebe Grüße an alle!
    Kathi
     
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