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Geld, Wert und Spiritualität

Dieses Thema im Forum "Esoterik als Beruf" wurde erstellt von Roland, 14. September 2006.

  1. Roland

    Roland Mitglied

    Registriert seit:
    4. September 2006
    Beiträge:
    49
    Ort:
    NRW Gütersloh/Bielefeld
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    Ich möchte nur eine Idee in den Raum werfen...

    Geld und Wert sind zwei grundverschiedene Dinge.

    Wert ist etwas grundlegendes, existenzielles, seelisches.

    Geld ist etwas, was man besitzen oder auch nicht besitzen kann, der eine legt mehr Wert darauf der andere weniger, es ist aber nichts grundlegendes.

    Das Grundlegende ist Existenziell, ist uns gegeben worden, das Geld ist es nicht, das Geld ist ein Handel, eine Übereinkunft.

    Mit dem Existenziellen kann nicht gehandelt werden, mit dem Geld schon.

    Roland
     
  2. Marian

    Marian Mitglied

    Registriert seit:
    16. April 2006
    Beiträge:
    75
    Ort:
    Hessen
    Du lebst in der falschen Zeit. Geld ist Heute existentiel. Es existiert um uns existentiele Dinge zu ermöglichen. Die da wären, Nahrung, Kleidung und ein Dach über dem Kopf. Es ist Heute kaum noch möglich Arbeitskraft gegen Brot zu tauschen. Geld ist in der Geselschaft in der wir leben ein Grundlegender Wert. Allerdings gibt es auch Heute noch existentiele Werte die man nicht mit Geld kaufen kann. Liebe, Freundschaft, moralische Werte. und die sind ebenso existentiel wie Geld oder sogar noch mehr, weil unbezahlbar.
    Marian
     
  3. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    schalom Alechem

    ja, mit dem Grundlegenden kann man nicht handeln...

    was ist wichtiger... glücklich zu sein, oder reich? natürlich glücklich zu sein, aber das kann man nicht kaufen, egal wie viel oder wie wenig man besitzt, die chance auf Glück ist gleich gross

    Liebe kann man nicht kaufen und die Liebe kümmert sich nicht ums Portemonaie... Selbstachtung, Stolz, Zufriedenheit, ein Lächeln, dankbarkeit, seelische Grösse, auch Inteligenz, klugheit, Witz, kreativität all das kann man nicht kaufen und ist grundlegend...

    Ebenso die Spitirualität nicht... Gott läst sich nicht erkaufen und das Nivana hat keinen Bankauszug... es scheint fast so, dass Armut besser geeignet ist, spirituelle Ziele zu erreichen, was wohl daran liegt, dass man, solange man Beistiz hat, sich immer um den Besitz fürchtet oder sch sonst um die Dinge der welt kümmern muss (bankauszüge, rechnungen, Einkomen usw.)...

    wenn es um spiritualität geht, sollte man darauf achten, wie die leute mit dem Geld umgehen... es mag okay sein, wenn man für irgendwelche Schulen irgendwelches Geld verlangt, aber die wirklichen lehrer sehen das nicht dogmatisch... wenn da ein Penner ankommt der nichts hat, sie in ihm aber das Potential sehen, werden sie ihm wohl unendgeltlich etwas beibringen...

    Paulo Coehlo erzählt dazu diese Geschichte: ein Sufi hat eine Lesung angekündigt, zu der ziemlich viele Leute kamen... sie warteten alle gespannt auf den Sufi, der einfach nicht kamm... sie warteten eine Stunde, zwei Stunden und niemand kam... sie begannen den Raum zu verlassen, bekamen auch ihr Eintritsgeld zurück, als etwa die hälfte der Leute weg war kam der Sufimeister sturzbetrunken und begann mit einer Frau zu flirten, kümmerte sich nicht ums Publikum, sondern machte nur die Frau an... die meisten waren enttäuscht und gingen, bekamen auch ihr geld zurück... am schluss waren nur noch 5 Menschen anwesend... der Sufimeister wurde augenblicklich nüchtern (er war nie betrunken) und begann die 5 Leute zu unterrichten... ihm ging es nicht ums Geld, sondern dass nur die Menschen blieben, die wirklich interesse zeigten und sich nicht von falschen Vorstellungen abblocken liessen...


    ich denke, wenn man wahrhaft auf dem Spirituellen Weg ist,muss man sich nicht ums Geld sorgen, Gott sorgt für uns, nicht so wie wir das vieleicht erhoffen, aber so,wie wir es brauchen, das klingt sehr unglaubwürdig ich weiss, aber es ist so, ich hab es so erlebt

    Was kümmert ihr euch auch darum, was ihr essen sollt
    sehet doch die Meisen, die Vögel des Himmels
    sie sähen nicht, sie ernten nicht, und doch gibt Gott ihnen, was sie bedürfen
    Was kümmert ihr euch auch darum, was ihr anziehen sollt
    sehet doch die Wiese
    wahrlich ich sage euch, selbst Salomon in all seiner Pracht war nicht so gekleidet
    und wo Gott sich schon ums Grass kümmert das Morgen schon im Ofen verbrannt wird
    wie vielmehr denn um euch
    denn wahelich, ihr seit mehr als die Meisen und das Grass auf der Erde

    mfg

    FIST
     
  4. Roland

    Roland Mitglied

    Registriert seit:
    4. September 2006
    Beiträge:
    49
    Ort:
    NRW Gütersloh/Bielefeld
    Es gibt in anderen Foren soeinen Smilie, der sich verneigt, ich glaube den gibt es hier leider nicht!?

    Dennoch, eine wirklich tolle Geschichte Fist ;-)

    Roland
     
  5. Roland

    Roland Mitglied

    Registriert seit:
    4. September 2006
    Beiträge:
    49
    Ort:
    NRW Gütersloh/Bielefeld
    Danke
     
  6. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
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    Gerngeschehen
     
  7. LiberNoI

    LiberNoI Guest

    @fist: irgendwie lese ich deine postings wirklich gerne ;o)

    wie immer möchte ich aus eigener erfahrung sprechen,
    ich hatte kein geld, keinen job, keine frau, kein glück usw. ...
    doch bezüglich geld... man muss lernen das geld gut ist
    man kann sich nicht alles kaufen, daß ist klar!
    doch es ist praktisch allemal und wenn ich eine positive einstellung
    zum geld habe, dann habe ich auch kein problem es zu bekommen...
    mehr geld als ständig an der 0 grenze am konto ... erfordert mehr
    geschickt als zuwenig zu haben ...
    es erfordert einen umgang mir gesunden menschenverstand ... ein richtiges
    management eben... wenn ich dagegen immer zuwenig habe, dann
    brauche ich mir nicht zu überlegen was ich damit machen könnte...

    spirituell gesehen ist es so das natürlich weniger (geld) mehr sein kann
    weil leider viele leute mit mehr geld charaktereigenschaften annehmen
    wie etwa geiz, neid usw.(nichtzuletzt führts auch zu betrügerischen verhalten) um noch mehr zu bekommen...
    (bestes bsp. die familien so mancher politiker haben ja auch illegale pflegekräfte usw.)

    wer wenig geld und hab und gut hat ... ist irgendwie automatisch mehr
    auf sich selbst reduziert... hat mehr mölichkeiten in sich selbst einmal
    zu blicken... so ähnlich wars ach bei mir ...

    wichtig bei der magie des geldes...
    wer es hasst, darf sich nicht wundern zuwenig zu haben...
    darum liebt es ... streichelt es einmal ... segnet eure geldbörse
    und das bankkonto

    denn wert hab ich jetzt völlig ausser acht gelassen,
    denn wieviel wert es einem ist ja verschieden und individuell
    50 EUR sind für den einen peanuts und für andere wieder das essensgeld
    für ein ganzes monat

    Liebe Grüße
    vOM Liber
     
  8. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    Schalom Libernoi

    danke für dein Lob

    hm Geld streicheln, soweit würde ich jetzt nicht gehn... aber ich hasse es auch nicht... im grunde ist es mir egal... ich geniese es jetzt nicht mehr jeden Cent umdrehen zu müssen aber ich könnte gerade so gut wieder auf der Strasse leben... Geld ist für mich immer nur Mittel zu einem Zweck... okay, ich kann jetzt hin und her fahren mit dem Zug, auch in ganz Europa wenn es sein muss, aber wenn man immer zu Fuss ist, dann ist auch schon eine Stadt sehr gross...


    Aber es stimmt schon, wenn man geld hasst, dann geht es weg, was nicht einmalso sehr am Geld liegt, sondern an einem selber... ich denke aber auch, das geld lieben auch nicht der Weg ist, sonst vergisst man vieleicht auch noch die Menschen um einen Herum...

    mfg

    FIST
     
  9. LiberNoI

    LiberNoI Guest

    Werbung:
    @fist:

    zu fuss oder hinfahren(es sich leisten könne) usw. ... da fällt mir eine wirklich passende story ein:
    ich war im urlaub mit einem mietauto mit bekannten unterwegs ... und als
    ich einmal zu fuss ging, sah ich alles mögliche ...
    zb das das mehr eigentlich nur 100 meter entfert war weil ich über die straßenbüsche blicken konnte was man im auto nicht konnte... usw.
    ich beschloss dann 14 tage aufs auto zu verzichten und sah und erlebte dinge
    die ich mit auto (man hat ja genug geld sich ein auto zu leisten) nicht "erfahren"
    und erlebt hätte...

    so hab ich es auch mit weniger ist mehr gemeint!

    und das ist es was ein gutes geldmanagement ausmacht, denn
    meist lassen sich die leute vom luxus befriedigen, merken aber
    doch das es nicht alles gibt... das muss noch was her ...
    mehr luxus ... anstatt sich dem spirit zu widmen um zu erkennen,
    daß es eigentlich was ganz anderes ist was man noch bräuchte,
    anstatt sich immer nur materieles anzuschaffen und im luxus zu leben

    geld ist ja weder gut noch schlecht ...
    es liegt immer dran was man draus macht

    liebe grüße
    vOM Liber
     
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