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♥Gelassenheit mehr Leben weniger beurteilen♥

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von blissful but not content, 8. April 2015.

  1. blissful but not content

    blissful but not content Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. Februar 2015
    Beiträge:
    1.362
    Ort:
    auf Zeitreisen mit dem Fluxkompensator
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    Hallo zusammen :)


    habt ihr euch schon einmal gefragt, was euer Glück behindern könnte?
    Wenn wir im Alltag uns ärgern, dass wiederholt, wir urteilen über andere,
    oftmals unbewusst, negativ, mit viel Überzeugung, man fordert ein Verhalten, dass man an sich selber kennt, oder gerne hätte. Meist kann das Gegenüber nichts damit anfangen, denn es hat andere Auffassungen,
    die Sätze beinhalten immer, ein Muss, oder soll, dies oder das tun...
    Urteile weichen dann meist ab, von der Realität, dem "Ist", wie sich dann das gegenüber gibt, ist meist das Gegenteil...
    und aus einem Urteil, wachsen neue, die wir dann auch vom Gegenüber empfangen, meist Kritik, viel negatives...
    die Kritik wird schärfer, man kommt in den genuss und man hat sich regelrecht im Urteilen verloren, sieht kaum noch, das Gegenüber als Mensch, mit Fehlern, geschweigedenn, seine eigenen Fehler...

    Vergebung und Befreiung, sich und andere, nicht Probleme anderer lösen, mit Urteilen, denen man nur seine negative Haltung schenkt, man verschenkt sein gutes Selbst an das Urteil und findet an sich nicht mehr die gute Seite, nur als ein schwacher meist nur angedeuteter bewusster Gedanke, der sich verliert, im nächsten Urteil.

    Wir müssen lernen, aneinander zu vergeben, denn unser leben sucht nach Erlösung, wer noch nicht bereit ist und Abweisung lebt, dem droht im Alter, seinem Ende, die Trauer, denn es findet sich, das Urteil, findet uns alle. Alle die wir gaben, werden uns auferlegt irgendwann, weil, sie die eigene schuld tragen. Die im Alter hinterfragt wird, dann wenn es im Grunde zu spät ist. Der Wunsch wird dann groß, alles gut zu machen, was man anderen antat. Menschen beginnen dann zu weinen wie kleine Kinder, denn sie begreifen, ihre Urteile waren an sich selbst gerichtet, nur nicht im selben Moment, der ist zeitlich meist versetzt, vieles aus der Kindheit wird dann neugelebt zurückblickend, fragend, allwissend, was sich angeht, da möchte man gerne ein lächeln tragen, sich weiterhin lieben, die liebe anderer empfangen und gelassen sein leben beenden können. Ich habe selber nahtot Erfahrung und kenne Menschen die mir davon auch erzählten. Mein leben steckt voller Leid was mir angetan wurde, aber ich gebe jetzt alles durch Vergebung und Liebe zurück um etwas positives darauszuziehen, sehe ich mich als Überlebender und nicht als Opfer.

    Vergebung, Erlösung...

    Vergeben wir aneinander, denn wir suchen Erlösung.

    Spart euch ein Urteil, stattdessen, hinterfragt, eure eigene Schwäche...die euch urteilen lässt.

    zitat von dem psychologen Dawson
    Wer "Leid" erkennt und helfen kann, sollte es auch, ohne zu urteilen.

    nicht alles ist ohne urteil zu meistern

    aber vieles

    Urteil fördert den eigenen Zorn, kann Hass und Trauer bringen, erzeugt Leid,
    beim Gegenüber, Angst und Stress...

    wer urteilt zahlt einen hohen Preis,
    denn die soziale Ader, Kontakte mit offenen Armen einzugehen wird schwächer, eingeschränkt, man misstraut,
    hat Vorurteile...

    wenn wir negative Überzeugungen vertreten, hören wir nicht mehr zu, wir missachten unser Gegenüber, denn wir haben bereits unsere negative Haltung und eine vorgefertigte Meinung, dass ist sehr schlecht und kann einen Konflikt nicht lösen...

    Vergebe deinem Gegenüber, auch wenn es dir sinnlos erscheint, aber tue es aus Überzeugung, mit Ehrlichkeit, mit Liebe, auch dir selber zu Liebe, denn so
    wird ein Konflikt sich in Luft auflösen.
    Konflikte enstehen meist durch zu schnelles urteilen, durch Vorurteile, nicht zuhörens, unser Gegenüber nicht anhören, nicht verstehen wollen...

    Kritische Urteile können einsam machen

    Hingegen, unser Glück steigt in uns, wenn wir weniger kritisch sind, denn
    wir sparen uns ein Urteil, dafür, loben wir, oder hören zu, fangen an zu verstehen und empfinden Glück, dass uns geleitet in weitere Glücksmomente:)

    Vertraue auf die Urteilskraft deines
    Geistes, der Natur und der Liebe


    Wer dich verletzt, dem kannst du innerlich verzeihen, oder auch
    hinterfragen, ohne zu urteilen, dass geht auch im nachhinein,
    meist zettelt man vorher den Konflikt mit an.

    gelassener Umgang miteinander

    Ich habe mich kürzlich, verleiten lassen zu urteilen, ein Fehler, es war unnötig, der Konflikt blieb bestehen, wir können wie beschrieben, Respekt geben, wenn wir uns nicht verstehen, zeigen wir Respekt und Freundschaft, oder wir gehen uns aus dem Weg. Wer urteilt, dennoch, geht zu weit, sollte sich hinterfragen, ist möglicherweise innerlich zerrissen, sucht nach Liebe, oder Anerkennung.

    Da ich ehrlich bin, habe ich mich zu meinen Fehlern bekannt.

    Wer das nicht kann, muss nicht falsch sein, kann selber frei wählen, aber
    es ist ein hoher Preis den man zahlt.
    ...irgendwann, holt es einen ein.

    Wer gelassen ist, lebt glücklich, kann sich und andere gut leiden, brauch kein Urteil, urteilt nicht, liebt, sich und andere :)

    einfach, oder ?

    Befreie dich von Glaubenssätzen, von Vorurteilen, von negativer Energie, lebe mit deiner innerlichen Liebe zu dir, gebe ein Licht der Ruhe an deine Mitmenschen, hinterfrage deine Gefühle zu dir und anderen, warum ist es so gekommen, bin ich nicht zu weit gegangen ?

    Vergebung und Erlösung

    Wenn Zweifel da sind, fragen wir meist, nicht nach anderen Möglichkeiten, sondern versteiffen auf eine Sicht, die "Wir", nur wir alleine wirklich sehen können. so wie sie kein anderer sieht.
    auch hier ist es einfach, den Abstand zu seiner Sicht, sich eine Pause gönnen, durch eine andere Sicht, sehen wir plötzlich klarer, die Zweifel können sich aufheben, der Konflikt scheint banal und lösbar, wir können dann gelassen uns ohne Urteil auf unser Gegenüber einlassen.

    Bitte vergesst nicht, wenn wir urteilen, sehen wir immer uns selber, wie wir sind, wir haben dann schon eine Meinung vom Geschehen, obwohl uns wichtige Fakten und Details verborgen bleiben.

    Gelassen die Realität und seine Umwelt akzeptieren, Dinge mit Liebe ändern die wir ändern können und Dinge die wir nicht ändern können, lernen wir zu verstehen, aber ohne Urteile an sich, oder an anderen.

    Lebt eure eigene Ehrlichkeit zu anderen,
    belügt euch nicht selber.


    Bitte vergesst nicht, dass ich hier nur Vorschläge mache, es ist euer freier Wille, euch selber zu hinterfragen und zu erkennen.

    Was ich schön beobachten konnte, auch vor kurzem, wer sich sich selber mehr dem guten öffnet, löst von ganz alleine Verkrampfungen beim Partner und bei Freundschaften.

    Denn wenn es keine Vorwürfe mehr gibt, gibt es auch keinen Kampf darum wer Recht haben könnte, stattdessen, kann man hinterfragen und Vorschläge geben, wenn euer Gegenüber es für richtig hält, kann es diese verfolgen.
    Klar, es geht hier und da nicht ohne Regeln, aber auch hier kann man bei einem Verstoß der Regel, hinterfragen warum diese nicht eingehalten wurde und nicht vorschnell urteilen, denn der wahre Grund bleibt einem dann verborgen und man provoziert nur weitere Konflikte.


    Wer lernt, die Wirklichkeit einfach wahrzunehmen, nimmt den Platz ein, der ihm zusteht.


    Wie ist das bei Kindern?
    Eltern und Lehrer kritisieren an Kindern meist ihre eigenen Schwächen, auch hier wäre zu hinterfragen, vor einem Urteil, oder gar kein Urteil geben, sondern, das Kind, bei einem Regelverstoß, den Fehler durch hinterfragen, den Ansatz finden lassen, dass ist meist anspruchsvoll, aber es ist auch mit reiner Liebe möglich, ohne nur ein Urteil oder Missgunst, dem Kind gegenüber.

    Wer seinen Kindern, mehr zutraut, hat schon den besten Ansatz gefunden,
    dazu urteilsfrei bleibt und lehrt das Kind sich selber zu hinterfragen.

    Wer mehr aus der Welt der Indianer kennt, weiss dass deren Erziehung durch reines selbstlernen und mit viel Liebe vonstatten ging und noch so ist meist.
    Diese Urvölker hatten auch in der Prärie noch den Spürsinn für eine Art
    Selbstverständniss für Alles und wussten wie sie nachhaltig lebten, ohne anderen zu schaden. Auch waren deren Sinne unglaublich entwickelt, wie bei allen Urvölkern, aber das ein anderes Thema:)

    Noch mal dieses tolle Zitat was ich fand
    Wer lernt, die Wirklichkeit einfach wahrzunehmen, nimmt den Platz ein, der ihm zusteht.

    lernt euch zu vergeben
    und eurem Gegenüber
    schenkt Liebe
    erhaltet Erlösung
    folgt dem guten
    lobt eure Kinder
    lehrt sie Vertrauen


    ...kein aber
    sondern,
    verzeiht euch
    das Urteil
    lebt gelassener
    in Liebe





    Das sind meine eigenen Worte, bis auf ein paar Zitate ! Ich bin heute sehr froh und glücklich, daß ich gelernt habe, so viel in mir zu erkennen und es auch zu schreiben...

    danke an das Forum
    und meine neuen
    Freunde,
    die ich hier fand

    :engel:
     
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  2. Jessey

    Jessey Sehr aktives Mitglied

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    oho.... da las ich eben doch: wir MÜSSEN lernen zu vergeben.
    wie war das nochmal was in unseren aussagen weg gelassen werde "könnte" ;)

    es ist doch völlig normal das jeder mensch eine unterschiedliche wahrnehmung zu bestimmten situationen hat und es auch auf seine art transportiert. ein gesundes aneinander reiben fördert doch auch oder nicht? selbsterfahrung, eigene grenzbereiche erkunden ect... alles menschlich.

    viel problematischer empfinde ich aus konfliktsituationen ewig langes nachtragen bei kleinigkeiten... oder jeden firlefanz als angriff zu sehen oder als negative kritik. oder den anspruch zu erheben.... ich bin nett zu dir, bitte sei es auch zu mir.

    ganz schön viele vorgaben wie liebe anscheinend auszusehen hat. warum nicht jemanden vorleben was wir selbst wünschen und dadurch verändern wollen statt andere in die pflicht nehmen zu wollen?
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. April 2015
  3. Engelswispern

    Engelswispern Sehr aktives Mitglied

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    Anderen vergeben sagt sich so leicht. Es gibt allerdings auch Menschen, bei denen sich nichts ändert, wenn man ihnen vergibt. Ich habe meiner Mutter schon so oft vergeben, aber dennoch. Wirkliche Erlösung hatte mir persönlich nur der komplette Kontaktabbruch gebracht. Vergeben hat da rein gar nicht geholfen, sondern ihr im Prinzip nur noch mehr Freiraum in ihrer krankhaften Bosheit gegeben.

    Man sollte vielleicht erst allein bei sich selbst anfangen mit dem Vergeben.
    Dass ich meine eigene Mutter aus meinem Leben verbannt habe und sie somit sozial gesehen nicht mehr als meine Mutter ansehe, hat sich im ersten Moment wie ein "Mord" an ihr angefühlt. Aber ich konnte mir selbst dies recht schnell vergeben und damit kam auch das Gefühl der Befreiung. Das Loswerden einer immensen Last. Hätte ich nur ihr alles mögliche und unmögliche vergeben, wäre es nie so gekommen und ich wäre weiter in die innere Abhängigkeit zu dieser schrecklichen Frau gerutscht.

    Im Prinzip kann man bei deinem Text von der auch in der Psychotherapie angewandten "radikalen Akzeptanz" sprechen. Man kann es jetzt nicht willentlich ändern, also ist es eben gerade so.
     
  4. Jessey

    Jessey Sehr aktives Mitglied

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    was mir noch einfällt. was ist genau mit erlösung gemeint? durch wen und was? wird vergebung und liebe dann nicht benutzt um etwas zu erhalten? was ist daran ehrlich? was... wenn wir selbst unser leid erzeugen in dem wir zu lange zulassen was uns schadet z.b. aus rücksicht, aus liebe? vielleicht hat man zu oft vergeben. .. nützt es tatsächlich immer? usw....

    gewaltsame übergriffe sind jetzt mal ausgeschlossen. ..da es hauptsächlich um alltags situationen geht. nehme ich mal an. also um das miteinander vieler menschen.

    unter gelassenheit im leben verstehe ich persönlich auch anderes.
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. April 2015
  5. blissful but not content

    blissful but not content Sehr aktives Mitglied

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    auf Zeitreisen mit dem Fluxkompensator
    Die Erlösung: eine Befreiung von...
    bei einer Erlösung erhalten wir etwas zurück, so ist der Grundgedanke darin,
    meist spielt es im Glauben eine Rolle,
    oder wir haben darin eine Art Happy End für uns gewonnen,
    es mag sich unterscheiden, jeder hat da andere Sichtweisen,


    ...sicher, ich habe seit dem Kindergarten Freunde, wenn ich denen Schimpfwörter an den Kopf werfe, dann ist das ein Heidenspass, dass klappt nicht bei allen, aber wenn, dann nur weil man sich nie wirklich verurteilt hatte und sich blindes Vertrauen schenkte...es gibt auch den Fall, so wie du meinst, von starker Anziehung, aber nicht ganz stimmigem Verständniss, wo sich immer Spannung aufbaut, die auch mal eskalieren könnte. Mag ich nur gern bei längeren Beziehungen haben, die das aushalten...
    Mein post/thread möchte etwas vorleben. Ich verlange keine Pflicht, ein Vorschlag, du musst ja nicht ;)
    Der Ausdruck...wir müssen...unten, habe ich es kompensierter ausgedrückt ;)
    lese nochmal, ich habe geschrieben wir müssen lernen, ok, aber, es ist ein Vorschlag zum Müssen :)
    Es ist nicht für jeden völlig normal, ich habe alles Haarklein durchdacht, schön wenn du das ein oder andere als selbstverständlich ansiehst, da wirst du nicht der Einzigste sein :) Versteh, ich habe es so verständlich wie möglich geschrieben.
    eins deiner vielen oder...:) warum nicht? wenn hier keine Internetleitung zwischen uns wäre, hätte ich dir folgendes jetzt an der Stelle gesagt: Leben heißt eben lernen;) Da steht auch wenn du das Wort "dir" mal suchst, mit strg+f drücken, dann suche es bitte einmal, es taucht ein paarmal auf. Dir zu Liebe steht da...glaub mir das ist nichts anderes und mit deinem "dir" an mich gerichtet, meintest du im umgekehrten Sinn Dich. Es ist nicht zu erkennen, ich weiß, aber, glaub mir, denn lese es nochmal, dann verstehst du es, es ist so, du gehst ja nicht allen Ernstes hin und würdest behaupten, dass du dieses Verlangen nicht selber hättest!? Du bist nett, also möchtest du auch so behandelt werden, richtig?
    ...mit der Liebe zu Dir ;)

    das ist nicht schlimm, es ist OK :)


    das wäre die gleiche Frage, wie mit dem "dir"
    Suche mal bitte die Stellen wo ich das Wort verwende.
    Ehrlichkeit, ist der Respekt dir Gegenüber den
    du, an deine Mitmenschen weiterleitest und umgekehrt.
    Je mehr du dich respektierst, deine Fehler dir verzeihen kannst, desto ehrlicher wirst du auf deine Mitmenschen zu gehen können.



    lg
     
  6. sunnyw

    sunnyw Sehr aktives Mitglied

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    m.E. ist Selbstliebe&Selbstakzeptanz der Dreh&Angelpunkt.Wer Frieden in sich und mit sich trägt versteht und verzeiht , sich und seinem Gegenüber.
     
  7. Jessey

    Jessey Sehr aktives Mitglied

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    vielleicht wäre es erstmal wichtig nicht nur die eigenen
    schwächen zu hinterfragen....sondern auch den gegenüber. denn jeder mensch hat seine geschichte und daraus resultierendes verhalten oder ansichten. das interesse für andere dürfte ab und zu auch mal mehr präsenz bekommen. kommunikation allgemein....die auseinandersetzung mit einem anderen menschen.

    vieles was beschrieben wird sind aus meiner sicht generationskonflikte. muß da also immer und alles vergeben werden? als erwachsener kann man sich abkapseln davon. sich den raum zur freien entfaltung nehmen. und so kann man versuchen es der nächsten generation weiterzugeben. aus der eigenen sicherheit und erfahrung heraus.

    irgendwie wird doch versucht von einer norm in die nächste zu pressen.

    und nein...es muß nicht jeder immer nett zu mir sein. ich bin es auch nicht. wenn man mich morgens nach dem aufstehen im büro überfällt und mit fragen löchert bevor ich überhaupt weiß wie ich heiße :D dann bin ich nicht nett. nicht aus boshaftigkeit....ich kann nicht anders. also lassen mich die meisten erstmal in ruhe und empfinden das als ok. ich stehe halt dazu.

    und dann gibt es menschen die kommen einfach nicht miteinander zurecht. da sollte auch nix erzwungen werden....und dann gibt es auch nix zu vergeben.

    einfach mal akzeptieren das wut, ängste, freude ect zum mensch sein dazu gehört....ebenso wie spontane gefühl reaktionen die einfach nur zum wesen dazu gehören können. und den eigenen weg finden damit umzugehen. ob nun liebe, akzeptieren, in ruhe lassen oder sonstiges.

    nach meinem empfinden wird oft viel zu viel erwartet wie ein mensch zu sein hat.
     
  8. ralrene

    ralrene Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Juli 2011
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    18.557
    Ort:
    Insel Sylt
    Jemanden zu verzeihen, impliziert das es etwas zu verzeihen gibt, sprich, daß jemand etwas getan hat, was jedoch "falsch" war.
    Für mich gibt es nichts zu verzeihen, weil jeder Augenblick in meinem Leben "gut" & "richtig" ist, denn er führt mich näher zu mir selbst.
     
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  9. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. November 2004
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    44.000
    Ort:
    Berlin und Wien sowas wie zweite Heimat
    Ich habe gelernt
    Was für einen Selber Gut ist,ist nicht zwangsläufig Gut für die anderen
    Was für andere gut ist, ist nicht zwangsläufig für einen Selbst Gut

    Geht jeder seinen eigenen Weg, für niemanden ist der weg fehlerfrei. Jedem wird irgendetwas angetan und man selber tut auch anderen etwas an und nicht immer kann man Vergeben und Verzeihen, sondern es kann(muss aber nicht) besser sein, wenn man anerennt, dass es Dinge gibt, die man aus einer Situation heraus eben so gemacht/getan hat..
    Solange es nicht in Hass/Selbsthass ausartet

    Es gibt nichts zu bereuen
    Alles ist Gut
     
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  10. Moondance

    Moondance Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2012
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    das ist alles ein Prozess den wir im Laufe des Lebens lernen, man kann das nicht auf Knopfdruck so einstellen, man kann die Entscheidung dazu treffen ja, aber ansonsten braucht das alles Zeit und Erfahrungswerte, aber es ist gut oft daran erinnert zu werden, danke dafür.....:)
     
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