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Geistwesen und deren Möglichkeiten sich in uns zu Visualisieren

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von nasruddin, 15. Dezember 2011.

  1. nasruddin

    nasruddin Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2010
    Beiträge:
    1.074
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    Nachdem ich mir hier ansehen durfte, wie eine gehässige Schlacht um Worte, Gesinnung und Ideologie aus heiterem Himmel in Gang gekommen ist, nur weil einige ihre Visionen so oder anderes benannten, habe ich mir Gedanken dazu gemacht, welche Möglichkeiten den Geisteswesen zur Verfügung stehen um sich in uns zu spiegeln ....

    Diese Wesenheiten haben eigentlich keine Gestalt, keine Form, keinen Körper.
    Sie sind ja bekanntlich Feinstofflich und eigentlich für die meisten von uns unsichtbar.

    Wäre ich solch ein Wesen, würde ich mich aus dem Erfahrungs-/Erlebnis-Fundus desjenigen bedienen, mit dem ich in Kontakt treten wollte.
    Also als Engelsfigur, Zwerg, Göttin, Engel, Gott, Teufel, Drache etc.
    Als dasjenige, das am Meisten zu mir als Geistwesen passt und ich als diese Figur mich bemerkbar machen kann natürlich auch in Abhängigkeit zur der Geistigen bzw. Gemütsverfassung des Angesprochenen.

    Dies wäre z.Bsp. bei einem Muslim ( nicht mohammedaner ) wie ich schwierig, da ich den grossen Teil meines Lebens davon abgehalten worden bin, mir Vorstellungen zu machen. "Vorstellungen" von was überhaupt?
    Wenn ich es nur wüsste.

    Was ich aber verstehe ist, dass bei religiösen, fanatisierten, ängstlichen oder generell misstrauischen Menschen die Geisteswesen als "Teufel" oder andere "boshafte Gestalten" sich visualisieren. Da diese Menschen sich allem ihnen Unbekannten mit Misstrauen und höchstwahrscheinlich auch mit boshaften Gedanken nähern.
    Was kann da noch ein Geistwesen darstellen?

    Das was der Mensch eben kennt und teilweise auch ist ...

    Gruss
     
  2. Gitti1

    Gitti1 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    8. November 2011
    Beiträge:
    330
    Hallo nasruddin,

    interessanter Prolog.

    Eine Verständnisfrage habe ich dazu: Gehst du davon aus, dass der Mensch dasselbe kennt wie ein Mensch?


    Deine Gitti.
     
  3. Holztiger

    Holztiger Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. Dezember 2011
    Beiträge:
    2.463
    Ort:
    Voralpen, Aut
    nasruddin ;) ich bin ebenso mit einer bestimmten einstellung...man könnte auch sagen vorurteil...an die geistwesen herangetreten. jene geistwesen bei denen ich gelernt hab, hatten sich mir erstmal garnicht visualisiert, haben aber unmißverständliche beweise ihrer existenz geliefert. es gab dann einen zeitpunkt wo ich schon soviel von ihnen gelernt hab und ein völliges vertrauen hergestellt war...sie zu sehen hatte keine bedeutung mehr und plötzlich zeigten sie sich in ihrer gestalt...das war eine belustigende draufgabe, im wesentlichen aber unwesentlich.

    für des pudels kern halte ich hierbei die bereitschaft, sich auf die geister einzulassen...als würde man mit einem menschen reden, den man ohne näher bekannte gründe ablehnt. kann man geistern trauen, die man noch nicht kennt? das muss dann jeder für sich entscheiden...die geister, die mich riefen, zeigten sich auch anderen menschen, die ich zu ihnen führte, allerdings meist mit anderer thematik und in anderer qualität - nur das wesen des lerninhalts blieb immer identisch.

    ich war einmal in der türkei, wo eine kleine kapelle an der stelle errichtet wurde, wo die grundmauern des hauses gefunden wurden, indem die heilige maria ihre letzten lebenstage verbracht haben soll. ein marienbild zierte das innere der kapelle und ein türkischer freund, der archologe ist, klärte darüber auf, dass maria auch in der muslimischen welt als heilige mutter verehrt wird.
    für mich bestand hierbei der einzige unterschied eben darin, dass maria auf dem bild eben so dargestellt war, wie eine muslimische frau dargestellt wird.

    lg,
    Holzi
     
  4. Sadivila

    Sadivila Guest

    nasruddin:

    Versteh ich nicht.
    Wie meinst du das?
     
  5. Kinnaree

    Kinnaree Guest

    *** Thema verschoben. Ich seh hier den Schwerpunkt eher auf dem Hintergrund der Religionen, in denen man aufgewachsen ist.

    Gruß
    Kinnaree ***
     
  6. nasruddin

    nasruddin Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2010
    Beiträge:
    1.074
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    In Muslim, ist jemand, der daran angehalten wird, alle Propheten, alle Geistigen und kulturellen Richtungen zu tolerieren - wenn es diese noch nicht versteht - oder zu akzeptiern und daraus das Beste zu entnehmen.
    Zum Wohle der Gesellschaft und seiner Person.

    Ein Mohammedaner ist jemand, der den Richtlinien des Propheten Mohammed zu folgen sucht.
    Dasselbe gilt für die Christen. Sie versuchen den Vorgaben die Jesus mal gab zu folgen.
    Die Mosaiten ( das sind Juden ) folgen den Richtlinien von Musa also Moses.
    Die Buddhisten folgen einem Buddha ..
    etc. etc.

    Das sind Religionen. In einer bestimmten Art und Weise sich verhaltendende Menschen. Dass heisst. Die Religion und die Religiösen interessieren sich nicht darum voran ihre Mitglieder Glauben, sondern was und wie ihre Mitglieder etwas Tun und Handeln.
    Das äusserliche Tun ist ihnen wichtig.
    Nicht der Glaube.
    Deshalb wird auch viel Wert auf bestimmte Art der Kleidung.
    Bestimmte Sprachwendungen ja sogar auf bestimme Art der Bewegung wird geachtet.

    Eigentlich ist das aber nur Mode
    und ...
    hat nichts mit Glaube und Mystik zu tun ...

    Gruss
     
  7. nasruddin

    nasruddin Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. August 2010
    Beiträge:
    1.074
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    Ich gehe nicht davon aus, dass mein Gegenüber als Mensch dasselbe kennt wie ich als Mensch.
    Ich gehe ja auch davon aus, das man sich das Mensch-Sein verdienen muss.
    Dass heisst, untentwegt daran arbeiten, ein Mensch zu werden.

    Geboren werden wir ja mit der Option zur Menschwerdung.

    Ob wir aus dieser Option dann als Wesenheit wirklich Mensch werden, ist jedem selbst überlassen.

    Äusserlich kann man wie ein Mensch aussehen. Doch das heisst nicht, dass man auch zum Menschen geworden ist.
    Dazu gehören auch das Verhalten seiner Umwelt gegenüber.
    Die innere und äussere Haltung zum Leben und zu den Lebewesen.
    Gewisse Erkenntnisse setze ich auch zum Mensch-Sein voraus.

    Eines davon ist z.Bsp. zu erkennen, dass man nicht alles machen und ändern kann, so wie es einem beliebt. Vieles geschieht einfach. Der Mensch hat aber die Option mitzumachen, sich aufzulehnen und zu unterbinden oder etwas neuartiges, positives daraus zu entwickeln.

    Den Menschen erkennt man zumeist, dass diese das Gegebene übernimmt und daraus das Beste in der Zeit, Ort und für die Menschen macht.

    Einer meiner Lieblingsschamenen war so jemand. Hiess Isa und wurde später als Prophet verehrt. Und andere machten ihn zu ihrem Gott.

    Dabei war dieser ein Mensch.
    Nur ein Mensch.
    Und dazu noch ein Menschen-Sohn...

    Es gibt auch Menschen-Töchter als Menschen.

    In unserer Kultur werden Menschen im Moment verfolgt und diffamiert.
    Und vielfach und mit Vorliebe in Gesinnungs - "Kisten" gesteckt.
    :)

    Liebe Grüsse
     
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