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Geisterrabe´s Silberströme...

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von Geisterrabe, 21. Mai 2006.

  1. Geisterrabe

    Geisterrabe Neues Mitglied

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    7. Februar 2006
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    Hiho...
    nun werd ich alle Texte und Sachen die ich veröffendlichen werde, in diesen Threat posten. Ich hoff nur das ihr alle den Mut findet euch durch diese Ansammlung durchzuwühlen. ^^

    Es wird keinerlei chronologische Reihenfolge geben, selbst bei Texten die an sich zusammen gehören, werd dazu aber Querverweise usw anfügen, ebenso Kommentare wenn diese Notwendig sein sollten...

    Habt etwas Nachsicht mit mir... und viel Spass beim Lesen, Kommentieren, und Empfinden...
     
  2. Geisterrabe

    Geisterrabe Neues Mitglied

    Registriert seit:
    7. Februar 2006
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    Ort:
    in der Nähe von Dortmund
    Erwachen
    vom Licht der Nacht geweckt
    fast zärtlich strahlte es
    das Indigo der Nacht...
    Einen Moment des Innehaltens
    Einen Moment der Besinnung

    Einatmen...

    Wie der Wind sachte über die Haut streichelte
    so wandelte sich langsam die Nacht
    In das Stahlgrau des Morgens
    Und jener Augenblick wundervoll
    Als das Orange des Feuers über den Himmel brannte
    alles in ein köstliches Rubinrot hüllte

    Ausatmen...

    Langsam erhob sich das Golden
    so behutsam und gewaltig
    es blendete
    erfüllte einen voller Kraft
    das tänzelnde Weiss berührte die Sinne
    berührte Herz und Seele

    Der schönste Moment war jedoch
    als das Quecksilber der Wolken
    vom Flammenspiel des Lichts eingehüllt wurde...

    Solche Morgende sind selten
    aber wunderschön
    Momente zum geniessen
    und fühlen...
    das man Lebt...

    Copyright by Geisterrabe 2006
    (geschrieben am 2006-03-24)

    Kommentar: Mein Einführungstext für dieses Forum... Entstanden nach einem Moment der Trauer, als die Sonne in mein Fenster schien.
     
  3. Geisterrabe

    Geisterrabe Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    in der Nähe von Dortmund
    Engelsgesichtiges Blau einer fremden Welt zeichnen weisse Nebel in die Vergangenheit der Augen unseres Geistes, gebündelt von einsamen Kerzenflammen der unmöglichen Erkenntnis voller Wahrheiten belügender Bäume - geschaffene ferne Realitäten zeigen uns Tore, jedoch kranken Verstandes unfähig mit geblendetem Medusenhaupt schreiten wir immer wieder gegen Windmühlen an die auf ihren weinenden Flügeln einer Taube "Illusion eines fremden Gottes" erzählender Märchen, die funkelnde Wahrheit brennt in den gespaltenden Zungen der paradisischen Schlange im Hochgenuss eines ewigen Betruges der verzweifelten Menschheit nach Glaube strebendes Wissen ohne wirkliche Bedeutung erwerbend - stürzen tiefer in die Schluchten ihrer kamesinroter Sucht eines leeren Lebens toter Gedanken! Existenzsuchend die Fragen beim Erschaffen immer kompliziterer Maschienen die das Denken lenkender Geister im Cyberspace übernehmen schreiende Töne lüsterner Kupferdrähte glühend im weissen Licht eines Toten, dunkles Herz unwahr der ewigen Verfluchtheit goldener Stäbe des Nichts vor Schmerzender Lebensfunken... ausgebrannte Unterbewussseine geboren werden um im Glanz des Netzes eines Fischer-Königs mit dem Schrott des Sein´s werden auf einem regenbogenfarbenen Tisch serviert, unverdaute Perlen der Weisheit weggestossen... Die digitale Natur einer ersetzbaren Weltanschauung verdammter Ich´s krallen mit ihren Klauen blutsaugender Scheinwesen ohne wirklichem Inhalt in grüner Farblosigkeit einer zerstörenden Zivilisation, dessen Inhalt ebenso hohle Schmerzen verursachen wie die Präsenz des Lichtes des letzten unschuldigen Kindes mit stahlblauen Augen die Welten entdecken, voller Grenzenlosigkeit faszinierter Neugier gefangen in quecksilberner Käfige mit pinkfarbener Kaugummi´s vollgestopfter Lust... trockener Blätter im Regen silberschimmernder Sterne verlierender Einfachheit komplexer "SIN"losigkeiten in der Wissenschaft - geborgte Möglichkeiten grauer Theorie!!! In einem Zyklotron verschlingende Wellen, galaxisschwerer Irrtümer, im Schimmer des hölzernen Grals einer mondlosen Nacht, fallender Steine vom Firmament des Glaubens letzter Weissheit - steinernde Vorhänge sich schliessend über diese Welt voller seltsamer Ideen und Möglichkeiten, wirbelnde pastellfarbende Tupfen im Geiste dessen was sich "Mensch" nennt - voller Schmerzen in der Qual einer nicht erlösender Suche im flammendweißen Scheiterhaufen der Unvernunft angeprangert! Am Beginn, gezeugt von Unendlichen Geschichten im Vortex dessen was vergraben ist in den verrotteten Erinnerungen der morschen Knochenseele verzerrenden Wahns, verloren im Sinn, rettungssuchend klammern an den Ufern der Zeit gestrandet, weinen wir um Erlösung... brüllend bis in alle Ewigkeit mit schmerzverzehrten Lügen unserer Selbst dämonenhafter Gestalten geniessen wir voller Freude Selbstpein und Seelenqual, quecksilberner Stoffe und Eindrücke des vereinfachten Lebens eines selbsterschafffenden Gottpantheons aus weissem Licht in schimmernder Schwärze tötender Intellektphilosophie, selbstgeschaffener Selbstzweifel aus treibender Sexlust auflösender Gedankenfunken - Fluten im Dunkelwasser existiert nur "ICH!" in einem Spiegel der zerschmetterten Ego´s verlorener Menschen...

    (Geschrieben am 2002-06-20)
    (überarbeitet am 2006-02-03)

    Kommentar: Damals schrieb ich sowas innerhalb von Minuten ohne zu realisieren was ich da schrieb. Dies ist die zweite Fassung, die meiner Meinung nach besser den Kern trifft als die Urfassung, die völlig ohne Interpunktation auskam. Versucht es mal , dies hier sehr schnell zu lesen, nur zu Fühlen dabei, und die Interpunktation auszulassen, da sie eh nur eine Einteilung der Bereiche aufzeigt so grob. Es kann einen Erschlagen ^^ aber es erzeugt auch viele Gedankenbilder, oder wie es Oswald Henke so schön sagte: "Kopfkino"... Viel Spass beim Lesen!
     
  4. Geisterrabe

    Geisterrabe Neues Mitglied

    Registriert seit:
    7. Februar 2006
    Beiträge:
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    Ort:
    in der Nähe von Dortmund
    Himmelsgedanken...

    Der Blick schweift in die Ferne,
    in den Nachthimmel,
    die Gedanken springen und hüpfen
    malen Bilder unglaublicher Schönheit
    und unvorstellbarer Grausamkeit
    nie erklungene Musik
    Melodien für niemanden bestimmt ausser für sich selbst
    unausgesprochene Gefühle
    und Emotionen so tief das niemand sie erfassen kann
    ein Ziehen der Vergangenheit auf den Schultern
    und ein Schritt in die Zukunft
    langsam
    sehr langsam
    und doch sind da auch Ängste
    vermischt mit Sehnsüchten
    Gefühle die sanft und qualvoll erfüllen
    hin und her gerissen im Gewitter der Seele
    unsicher die Fenster der Zukunft erspähend
    verklingt langsam der Schmerz der Vergangenheit
    und am Horizont, geboren aus Licht, die Hoffnung

    Copyright by Geisterrabe, 2003
    (geschrieben am 03-09-2003)


    Im Reigen der Nacht...

    Im Reigen der Nacht gespürt
    geboren aus Sternenstaub
    wirbelnder Funkennebel
    vereint zu einem Herzschlag
    für Augenblicke Dein
    die Ewigkeit gekostet
    ein Hauch eines Flügelschlags zerstört
    das fröhliche Lachen eines Schmetterlings gewinnt
    Im Reigen der Nacht
    wo der Traum Myten erschafft
    und Herzen verborgene Geheimnisse locken
    horch hinein
    ganz tief
    und tiefer
    in die Dunkelheit der Klüften
    und spüre den Wind der Liebe
    mit all dem Schmerz der Welt
    und den Hoffnungen der Sehnsucht
    lass dich fallen
    und vertrau auf den Ritt des Einhorns
    Drachenklauen haltend
    und ein blinder Zauberer flüstert "In welcher Hand liegt die Macht das Schicksal zu verändern?"
    Traumgespinste ferner Sternenschweife
    im Sturmauge eines Äonennebels
    lächelt der Chaoslord über den Mensch
    über seinen Eigenwahnsinn
    klirrendes Wasser kalter Vernunft
    wird das fühlende Herz geboren
    bis es sich selbst in Liebe erlöst...

    Copyright by Geisterrabe, 2003
    (geschrieben am 11-11-2003)


    Schattenhafte Absicht....


    Tanzende Schatten auf des Grabes Tuch
    voller Verdammnis und Angst das Tor berührt
    mit Glutaugen erblickst den Reiter
    voller Wut geborene Hoffnung als Klinge,
    als Waffe aus dem Herzen geschmiedet
    im Moment des Zorns den Fehler erkannt
    jedoch so voller Zweifel und Schmerz
    lausche des Wächters Wahnsinn
    wie er verführt
    seinem Flüstern
    dieser Litanai der Seele
    und wie die Realität aufhört zu existieren
    gefangen...
    in einem Traum voller Nacht
    und durch das Blut Heilung zu erfahren
    so tanzt der Schatten und frohlockt
    und frisst langsam an dir
    ein Parasit voller Dunkelheit
    spürst es nicht
    und so brennt das Rosenkreuz
    und die Hoffnung stirbt zuletzt...
    in des Engels Armen
    unter dem Heiligen seiner Selbst
    bis man aus der Liebe neu geboren wird...

    Copyright by Geisterrabe, 2004
    (geschrieben am 09-07-2004)

    Kommentar: So dies sind meine ersten Texte für dieses Forum, ich hoffe sie gefallen euch. Sie spiegeln einen ersten Querschnitt durch meine Gedanken- und Gefühlswelt, weitere Texte werden folgen... Wenn ihr sie nicht mögt, einfach sagen ^^ Ich bin für jede Kritik, für jedes Gedankenspiel und Anmerkung dankbar.
    Himmelsgedanken, Im Reigen der Nacht, und Schattenhafte Absicht gehören zu einer Triologie, der ich keinen Namen gegeben habe... welcher dieser Texte nun der Erste, der Zweite, und der Dritte Teil ist, ist schwer zu sagen da ich in dem Fall keinerlei Chronologie mir gedacht habe...
     
  5. *arianrhod*

    *arianrhod* Guest

    Du bist gut, Räblein!

    Mach' gerne weiter!
     
  6. Kinnaree

    Kinnaree Guest

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    .... ich pflanz dir einen schönen Baum - damit du dich dazwischen ausruhen kannst... willkommen du singender Rabe mit dem geisterhaft schimmernden Gefieder...
     
  7. Geisterrabe

    Geisterrabe Neues Mitglied

    Registriert seit:
    7. Februar 2006
    Beiträge:
    23
    Ort:
    in der Nähe von Dortmund
    Mit einer Hand geschöpft
    kühles Nass lockender Verheissung
    ein Schluck purer Kraft
    und das Gefühl geborgener Kälte
    Chromfeuer das die Kehle hinabstürzt
    du schliesst die Augen und siehst...

    Quecksilberner Faden puren Träumens
    geboren aus den Gedanken jenseits
    berühren die Grenze des Himmelsadlers
    jagst mit ihm über das schlafende Land
    spürst die Verlockung
    und reist...
    auf alten Wegen jenseits der Strassen
    und spürst das Feuer von Innen
    pirscht zwischen Indigo-Pforten und Götter-Pfaden
    breitest die Arme aus...
    fühlst die Schwingen der Unendlichkeit
    In der Ferne...

    Brennst auf dem Höchsten Punkt
    und reitest auf den Winden der Zeit
    Krieger...
    hörst du den Ruf?
    flüsternd...
    Schau auf und seh die Wirklichkeit...!

    Copyright by Geisterrabe, 2004
    (geschrieben am 12-08-2004)

    Kommentar: Dieser Text war eine halbe Auftragsarbeit von einer lieben Freundin (he Kiri, erinnerst du dich noch?), hab mich dabei leicht von C.Castaneda inspirieren lassen *duck* ^^´ Ich hoffe niemand nimmt mir dies übel. Geschrieben habe ich dies wieder in einem seltsamen dahingleiten der Gedanken und Gefühle.
    Es existiert eine englische Übersetzung, wenn Interesse an sowas besteht, dann poste ich auch englische Fassungen meiner Texte


    Danke ihr beiden für eure Worte, traut euch, kritisiert, erzählt mir was euch gefällt, missfällt, und was mein Geschreibe bei euch vielleicht auslöst. Dies ist mein Fluch, einer von vielen, eine Neugierde...
     
  8. Geisterrabe

    Geisterrabe Neues Mitglied

    Registriert seit:
    7. Februar 2006
    Beiträge:
    23
    Ort:
    in der Nähe von Dortmund
    Das Bündel geschnürt
    geschultert
    den Mantel eng zugezogen
    Sturm und Wind am trotzen
    meinen Stab locker in der Hand
    trag ihn unachtsam und doch bewusst
    Schritt um Schritt
    einen unsichtbaren Pfad am folgen
    so leitet mich meine Intuition...

    Licht und Schatten begleiten mich
    der Mond links
    der ewige Begleiter rechts
    Ratgeber und Freunde
    erzählen sie mir ihre Geschichten
    lehren mich
    flüstern mir ihre Geheimnisse

    Eine kleine Pause ich mir verdient habe
    nun verweile ich hier
    schau in die Ferne
    und eß mein Mahl
    geniesse den Moment
    meinen Stab neben mir
    schlummert....
    Wiege der Macht...

    Und weiter gehts
    diesen Pfad entlang
    ohne Eile
    Schritt auf Schritt
    wie ein Weltentänzer
    den Blick immer auf den Horizont
    und mit einem alten Lied auf den Lippen...

    Copyright by Geisterrabe, 2006
    (geschrieben am 2006-02-28)


    Kommentar: Grenzläufer ist ein Zyklus um einen hmm Reisenden, der einem unbestimmten Pfad folgt. Es gibt auch hier keine Chronologie, ich sehe das ganze als Kreis, als eine Unendlichkeit. Inspiriert wurde ich vom "Narr/Wanderer" aus dem Royo-Tarot ^^ Viel Spass beim Lesen...
     
  9. *arianrhod*

    *arianrhod* Guest

    Hallo, Räblein!

    Wenn Du so bei Castaneda klaust, hätte der bestimmt nichts dagegen *ähm* ich übrigens auch nicht.

    Der zweite Text erinnert an die Aussage von Crowley zum Eremiten...kennst Du sie?

    Ich mag Deine Texte, mir fällt absolut keine Kritik dazu ein ;-)

    Freu' mich auf Weiteres!
     
  10. Bigenes

    Bigenes Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. März 2005
    Beiträge:
    2.936
    Ort:
    Hamburg
    Werbung:
    Geisterrabe!
    Ich liebe die Raben!
    Danke!

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