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Geister Verstorbener Willkommen heißen

Dieses Thema im Forum "Jenseitskontakte und Erscheinungen" wurde erstellt von Englein, 4. Februar 2006.

  1. Englein

    Englein Mitglied

    Registriert seit:
    21. Juli 2004
    Beiträge:
    35
    Ort:
    Nähe Berlin
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    Hallo!

    Letztes Jahr im August ist mein Vater verstorben.
    Meine Mutter hatte in den letzten Wochen nun schon öfter erlebt, besonders Abends, dass sein Geist in ihrer Wohnung war. Mal sah sie nur seine Umrisse, ein anderes Mal sah sie ihn richtig, gestern abend hat sie "nur" seinen Geruch wahr genommen.
    Sie hatte vor ein paar Tagen mit einer Verwandten gesprochen, die sich mit solchen Phänomenen beschäftigt. Diese Verwandte meinte, meine Mutter solle abends ein Glas Wasser (hat er immer gern getrunken) und Salzstangen, welche er gern gegessen hat, hinstellen. Dann fühlt er sich willkommen und wird öfter zu ihr kommen.
    Ich habe von diesem "Ritual" noch nie etwas gehört. Stimmt es wirklich, dass man den Geistern Verstorbener durch etwas Trink- und Essbares zeigen kann, dass sie willkommen sind? Hält man sie damit nicht ab, in die andere Welt zu gehen?

    Lieben Gruß vom Englein
     
  2. silberstern

    silberstern Mitglied

    Registriert seit:
    20. August 2005
    Beiträge:
    146
    Hi Englein,

    mein Mitgefühl zum Tod deines Vaters. Auch mein Vater verstarb letzten Sommer. Wir haben aber keine derartigen Beobachtungen machen können. Darum frage ich mich, ob deine Mutter schon vorher irgendwie spirituell angehaucht, sensibilisiert, für solche Wahrnehmungen war oder nicht, und wie es ihr damit geht?!?

    Ich habe in den letzten Wochen Unmengen von Büchern verschlungen und darin heißt es eigentlich immer, dass man die Verstorbenen ins Licht gehen lassen und nicht unnötig durch besondere Trauer oder derartiges in unserer Welt halten sollen. Wenn die Seelen in Form von Geistern noch anwesend sind, dann wegen unerledigter Dinge, Bindungen, etc.

    LG
    Silberstern
     
  3. Englein

    Englein Mitglied

    Registriert seit:
    21. Juli 2004
    Beiträge:
    35
    Ort:
    Nähe Berlin
    Hallo Silberstern,

    danke für dein Mitgefühl. Mir tut es leid, dass auch dein Vater im letzten Jahr verstorben ist.

    Ich vermute mal, dass meine Mutter schon spirituell angehaucht war, denn ich kann mich an etwas erinnern, was sie mir vor vielen Jahren mal erzählte. Vor etwa 20 Jahren verstarb mein Opa, ihr Vater. Sie hatte eine starke Bindung zu ihm. In der Nacht, als er starb, wachte sie ganz plötzlich auf, weil sie hörte, wie er laut ihren Namen rief. Es stellte sich später raus, dass er etwa eine halbe Stunde zuvor verstorben ist. Vielleicht war seine Seele bei ihr und wollte sich mit dem Rufen ihres Namens verabschieden.

    Anfangs, als meine Mutter diese Erscheinungen nach dem Tod meines Vaters hatte, war sie sehr erschrocken. Nun aber kann sie sich gut damit arrangieren. Sie hat keine Angst mehr, freut sich sogar, wenn "er" ab und an mal zu ihr kommt.

    Er war die Jahre vor seinem Tod schwerst krank. Meine Mutter hat ihn aufopferungsvoll gepflegt, dabei selbst gesundheitlich viel darunter gelitten. Ich vermute, dass seine Seele immer wieder bei meiner Mutter erscheint, weil er sich bei ihr für die jahrelange Pflege bedanken will. Etwas anderes kann ich mir nicht vorstellen, denn meine Mutter trauert zwar immer noch, was eigentlich auch verständlich ist, aber nachdem ich ihr das Buch "Das Licht von drüben" gegeben habe, weiß sie, dass es ihm drüben besser geht als es ihm vor seinem Tod bei uns gegangen ist. Ich glaube nicht, dass sie ihn daran hindern möchte, nach drüben zu gehen.
    Allerdings frage ich mich wirklich, ob man die Seelen, wenn auch unbewusst, nicht doch daran hindert nach drüben zu gehen, wenn man ihnen ganz bewusst zeigt, dass sie Willkommen sind?!

    Gruß vom Englein
     
  4. silberstern

    silberstern Mitglied

    Registriert seit:
    20. August 2005
    Beiträge:
    146
    Hallo Englein,

    ich vermute nun auch, dass sich dein Vater bedanken möchte. Und wenn es deiner Mutter damit "gut" geht, dann ist das wohl auch in Ordnung so. Ich denke, niemand will seine Liebsten daran hindern, zum Licht zu gelangen. Ob wir den Seelen damit nicht vielleicht doch unbewußt Nachteile verschaffen, müssen wir halt so hinnehmen. Aber wir sind ja auch nur Menschen und haben das Recht zu trauern. Auch in meiner Familie haben wir unsere Rituale und Formen der Trauer, die wir pflegen. Das mit dem Loslassen sagt sich halt immer so einfach. Außerdem ist es, zumindest für mich, schwer zwischen Loslassen und Nicht-Vergessen zu unterscheiden.
    Ich finde es schön, dass deine Mutter dein Buch gelesen hat, ich kenne es auch und fühle mich durch derartige Literatur getröstet. Leider hat meine Mutter keinen Zugang zu diesem Thema und lehnt diese Bücher ab. Aber auch das muss ich akzeptieren.

    Gruß
     
  5. Englein

    Englein Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    35
    Ort:
    Nähe Berlin
    Hallo Silberstern,

    ich liebe dieses Buch, bin ganz fasziniert davon. Ich habe es mir nach dem Tod meines Vaters gekauft. Ich wollte einfach wissen, was nach dem Tod geschieht. Meine Mutter liest solche Bücher auch gern, gerade auch, weil sie selbst schon ein Nahtoderlebnis hatte. Ich denke, dass sie daher auch ganz offen und gut damit umgehen kann.

    Dass manch andere Leute solche Bücher ablehnen ist völlig normal. Der Tod ist nunmal ein oft verschwiegenes Thema. Niemand möchte sich damit beschäftigen. Um ehrlich zu sein beschäftige ich mich auch erst intensiver damit, seit mein Vater verstorben ist. Das hat mir auch gut geholfen, die Trauer besser zu verarbeiten.

    Was die Seelen Verstorbener betrifft hatte ich vor ca. 4 - 5 Jahren auch mehrere Erlebnisse. Kurz nach dem Tod meines 1. Mannes habe ich ihn in meiner damaligen Wohnung stehen sehen. Meine Katzen waren ganz plötzlich total verstörrt und starrten immer in die Richtung, wo ich die Gestalt gesehen habe. Ich habe sie also nicht allein wahr genommen. Dann, etwa 2 Jahre später, hatte ich morgens, wenn ich zur Arbeit fuhr, immer an einer bestimmten Stelle Alkoholgeruch in meinem Auto. War ich an diesem Ort vorbei, war auch der Geruch verschwunden. Dazu muss ich sagen, dass mein 1. Mann Alkoholiker war und auch daran verstorben ist. Ich hatte damals hier im Forum den Tipp für ein bestimmtes Ritual bekommen, was ich durchführen soll, um seine Seele gehen zu lassen. (Ich bekam es damals nämlich schon langsam mit der Angst zu tun.) Seitdem ist es nie wieder aufgetaucht.

    Ich wünsche dir alles Gute!

    Englein
     
  6. silberstern

    silberstern Mitglied

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    Hi Englein,

    das wollte ich dich nämlich gerade fragen: nämlich ob du auch schon irgendwelche spirituellen Erfahrungen gemacht hast. Sehr interessant, was du schreibst. Das Katzen unruhig werden, hab ich auch schon öfter gelesen. Hmmm.

    Wie gesagt, ich hatte bisher keinerlei Wahrnehmungen. Leider. Obwohl ich immer dachte, ich sei sensitiv. Ein bisschen irritiert mich das. Wahrscheinlich aber soll es halt so sein, wie es ist.

    Mein Vater starb sehr überraschend am plötzlichen Herztod. Daher war keine Verabschiedung oder Vorbereitung möglich. Unsere Beziehung war sehr eng, ich habe ihn wirklich über alles geliebt. Während des Zeitpunkt seines Todes war ich auf der Arbeit und so sehr ich auch darüber nachdenke: Ich hatte keinerlei Eingebung, keine Vorahnung, nicht. Auch jetzt nach seinem Tod hatte ich lediglich Träume, aber auch keine Klarträume.

    Ich hoffe und wünsche mir nur, dass es unseren Verstorbenen gut geht.

    LG
    Steffi
     
  7. Englein

    Englein Mitglied

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    Hallo Steffi,

    dein Vater wird sich bemerkbar machen, wenn du gar nicht damit rechnest. Vielleicht war er auch schon bei dir, nur hast du es nicht gemerkt.

    Mein Vater war nicht mein leiblicher Vater, er kam in unsere Familie als ich bereits 17 Jahre alt war. Aber dennoch war er immer wie ein leiblicher Vater zu mir. Er hatte seine Tochter verloren, als sie 18 Jahre alt war, also etwa mein Alter damals. Sie starb durch einen Verkehrsunfall in den 80iger Jahren. Wir hatten auch ein sehr inniges Verhältnis. Dennoch ist es mir allein noch nie aufgefallen, dass seine Seele bei mir ist/war. Wenn die Zeit gekommen ist und die Verstorbenen es wollen, dann werden sie sich uns gegenüber auch bemerkbar machen. Davon bin ich fest überzeugt.

    Dass du dich von deinem Vater nicht verabschieden konntest tut mir sehr leid. Aber er wird ganz bestimmt wissen, dass du ihn liebst. Mein Vater lag 3 Wochen vor seinem Tod bereits im Koma. Ich war mit meiner Mutter fast jeden Tag bei ihm, konnte daher auch langsam Abschied nehmen. Nach seinem Tod haben wir richtig von ihm Abschied genommen, indem wir uns noch im KH auf der ITS eine Weile an sein Bett setzten. Er sah ganz friedlich aus.

    Ich bin auch ganz sicher, dass es den Verstorbenen dort, wo sie jetzt sind, gut geht.

    Liebe Grüße

    Englein
     
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