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Gedanken zu Gut und Böse

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Daos, 31. Januar 2005.

  1. Daos

    Daos Neues Mitglied

    Registriert seit:
    29. Januar 2005
    Beiträge:
    17
    Ort:
    Hamburg-Sternschanze
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    Sehen wir einmal von den allgemeinen bekannten Mythen ab, die die Welt dem Volke näher bringen wollen.
    Es gibt ein Wesen, eine Existenz, allgemein "Gott" genannt, der alles umfasst. Er ist für uns Menschen so abstrakt, dass wir das nicht mehr begreifen können. - Kann das Endliche das Unendliche erfassen? - Aus ihm kommt alles und in ihm ist alles.
    Der Mensch teilt diesen abstrakten Gott in verschiedenen Aspekte auf, konkreter beginnend auf der 1. Stufe in "Gut und Böse", "Yin und Yang", "Ordnung und Chaos", ... Das ist aber noch nicht verständlich genug, also werden sowohl Ordnung und Chaos weiter aufgeteilt in Götter. Die Konkretisierungen können beliebig fortgesetzt werden, bis zu den so genannten Hilfsscharen: Engel und Dämonen.
    Von der Begriffswahl ziehe ich "Ordnung und Chaos" vor. Weil es am ehesten deutlich macht, das beides lebensfeindlich ist. Ordnung lässt alles erstarren und lässt keine Bewegung, keine Veränderung zu. (Nicht zufällig bedeutet Yang das Harte, das Feste.) Das Chaos lässt keine Form, keine Manifestation zu. Alles löst sich im Chaos auf. (Yin ist das Formlose, das Weiche.) Leben ist also nur im Spannungsfeld zwischen Ordnung und Chaos (Gut und Böse) möglich.

    Auf unser Leben übertragen gibt es kein Gut und Böse, oder konkreter: keine schwarze oder weiße Magie. Denn beides hat seinen Sinn im großen Plan. Ein Tsunami ist für den einzelnen, der ertrinkt, und seine Angehörigen furchtbar; im großen Plan ist es nur eine weitere Veränderung bzw. Weiterentwicklung der Erde.

    Gut und Böse ist nur eine subjektive Wahrnehmung! Nehmen wir an zwei Männer M0 und M1 sind in die Frau F verliebt. F erhört M1 und verschmäht M0. Für M0 ist es die Hölle, für M1 ist es das Paradies. Der gleiche Vorgang, gesehen von zwei unterschiedlichen Beteiligten.

    Zu guter Letzt ein Zen-Spruch: "Dem Universum ist es egal was du machst!"

    Liebe Grüße
    Daos
     
  2. Ryoko

    Ryoko Mitglied

    Registriert seit:
    18. Januar 2005
    Beiträge:
    151
    Ort:
    Brandenburg
    Recht hast du mit dem, was du sagst.
    Aber man darf nicht vergessen, dass wir sowohl das Chaos als auch die Ordnung brauchen. Gut und Böse ist subjektiv, denn es liegt im Auge des Betrachters. Aber wenn es das Böse nicht gäbe, wüssten wir nicht, dass es falsch ist, zu morden (auch wenn es manchmal Gründe dafür gibt). Genauso ist es mit dem Guten. Wir könnten jmd das Leben retten und wüssten nicht, dass wir stolz sein sollten. Und er würde uns nicht danken.
    Und hast du nicht manchmal das Gefühl, dass etwas einfach "Böse" oder "Gut" ist? Ich denke, dass jeder seine eigene Anschauung hat, aber Geister, Dimensionen und Übernatürliches Allgemein haben eine feste Ebene, eine Teilung zwischen Gut und Böse. Und diese Dinge liegen an einer verschwindenen Grenze.
     
  3. Daos

    Daos Neues Mitglied

    Registriert seit:
    29. Januar 2005
    Beiträge:
    17
    Ort:
    Hamburg-Sternschanze
    Ja Ryoko,

    ich habe manchmal das Gefühl, dass etwas gegen mich ist, mich an meinem Wollen hindert oder ich zu etwas gezwungen bin. Dann empfinde ich mich als hilflos, dem ausgeliefert. Das empfinde ich als "böse"; für den oder das ist es dann gut.
    Drüben, in der Astralwelt, gibt es kein Gut und Böse, dort hat alles seine Aufgabe, die erfüllt wird.

    Lieber Gruß
    Daos
     
  4. Himmelblau

    Himmelblau Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. Januar 2005
    Beiträge:
    3.455
    Ort:
    Niederösterreich
    Ist man nicht erst dann in der Lage über Gut und Böse Schlüsse zu ziehen, wenn man das Gesetz von Ursache und Wirkung erkennt?

    MfG

    Olga
     
  5. manosha

    manosha Mitglied

    Registriert seit:
    7. Oktober 2003
    Beiträge:
    123

    Hallo Daos,

    ja, ich stimme Dir da zu:

    Gut und Böse ist nur eine subjektive Wahrnehmung.
    Ich würde es gerne noch etwas genauer betrachten.

    "Gut" ist eigentlich keine Wahrnehmung, sondern eine Etikettierung die auf einem Gefühl folgt, nämlich dem des "Angenehmen".

    Wenn etwas unangenehm ist, dann bezeichnen wir das oft als "Böse".



    Aber merkwürdigerweise sprechen die grossen Religionsstifter ganz klar von etwas Gutem und etwas Schlechtem.

    Jesus nennt es Gut und Böse oder vielmehr Liebe und Sünde
    Buddha nennt es Wachheit und Schlaf oder Bewußtheit und Unbewußtheit.
    Krishna nennt es Wissen und Unwissenheit.

    Obwohl es also, objektiv gesehen kein Gut und Böse im Kosmos gibt, gilt für unser Leben doch ein anderes Prinzip, da wir nicht in einem Zustand sind, welcher uns diese Sicht ermöglicht.

    Die Behauptung, es gebe faktisch kein GUT und BÖSE im Kosmos ist logisch absolut richtig, aber dann ist es auch absolut logisch zu schlussfolgern, das wir weder lebendig noch tot sind, wir niemals geboren wurden, noch sterben werden.

    Aber wir empfinden den Kosmos nicht so, weil wir nicht zentriert sind.
    Es fehlt die Mitte. Und solange wir nicht in der Mitte sind, ist das eben nach christlicher Sicht Böse, bzw Sünde, nach buddhistischer Sicht "unbewußt" und nach hinduistischer Sicht "unwissend".

    Du sagst: Dem Universum ist es egal, was Du machst"

    Ich würde sagen: Du bist das Universum und Dein Streben nach dem Guten, dem Schönen und dem Wahren ist ein Ausdruck des universellen Willens.

    Gruss, manosha
     
  6. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

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  7. Neti Neti

    Neti Neti Mitglied

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    Und was ist Sein?
     
  8. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

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    Sein ist einfach. Alles ist Sein...Eine unbewertete Gegenwärtigkeit eben.

    Nehme dem bösen mal das Attribut böse weg, was ist es dann?
     
  9. Neti Neti

    Neti Neti Mitglied

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    24. Januar 2005
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    49
    Und was ist es, das ist?
     
  10. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

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