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Gedanken (Teil 1)

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von kado, 20. April 2009.

  1. kado

    kado Neues Mitglied

    Registriert seit:
    17. April 2009
    Beiträge:
    12
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    Behandele jeden Menschen, wie auch du behandelt werden willst

    Bei den meisten Menschen sieht's doch so aus, daß sie am Ende des Tages feststellen, wie oft sie sich über jemanden aufgeregt haben. Wieso fährt der da vorne so langsam? Wieso überholt der da hinten mich im Überholverbot? Warum kommt die Oma da drüben nicht aus der Falte?
    Ich habe irgendwann gemerkt, wenn ich mich aufrege, ändert das doch nicht das geringste an der Situation. Ich bin definitiv gelassener geworden. Durch die Geburt meiner Tochter, habe ich begonnen einen Denkprozeß zu durchleben. Ich kam zu der Erkenntnis, daß eigentlich jeder Mensch mal so ein kleines Würmchen war. Niemand wird als Vollspacken geboren. Seitdem versuche ich mich jedesmal in meinen Gegenüber hineinzuversetzen. Natürlich gelingt es mir nicht immer. Wenn ich mal einen miesen Tag habe, bin ich auch nicht gerade nett zu meinen Mitmenschen. Und so ergeht es den anderen auch. Also versuche ich etwas Verständnis für ihre Situation aufzubringen. Die Kassiererin im Supermarkt hat schon genug Streß, da muß man nicht noch von hinten aus der Schlange blöken, daß es so lange dauert. Ein nettes Lächeln und ein Gruß wirken dann auf sie, wie eine Pause vom Alltag.
    Wir sollten ruhig öfter Komplimente verteilen - und nicht nur, wenn wir auf der Balz sind.

    Sei stolz auf das bisher erreichte, auch wenn es dir noch so banal erscheint

    Auf die Nationalität kann man meiner Meinung nach nicht stolz sein, weil man ja darauf keinen Einfluß hat. Ich stamme beispielsweise von den Hugenotten ab und wenn die damals nicht aus Frankreich geflohen wären, wär ich heute Franzose.
    Am meisten stolz bin ich auf meine Tochter Kristin. Außerdem bin ich stolz auf alles, was ich in meinem Leben bisher erreicht habe. Seit gut 23 Jahren arbeite ich als Straßenbahnfahrer und bringe täglich Tausende Menschen sicher ans Ziel. In dieser Zeit hatte ich nur zwei schwere Unfälle mit Verletzten. Beim ersten lag es an der Unachtsamkeit eines Fußgängers und der zweite Unfall war der Selbstmord-Versuch eines Autofahrers. Ich bin froh, daß beide letzten Endes doch wieder genesen sind.
    Es erfüllt mich auch mit Stolz, daß ich über ein sehr großes musikalisches Wissen verfüge (Musik ist halt meine Leidenschaft) und daß ich mir selbst Englisch beigebracht habe, was mir schon im Ausland sehr geholfen hat.

    Sei dankbar für deine Gesundheit

    Wir sind viel zu sehr für materielle Dinge dankbar, aber die Gesundheit nehmen wir als was völlig selbstverständliches hin. Ich bin nicht nur für meine Gesundheit dankbar. Jedesmal, wenn ich ein behindertes Kind sehe, danke ich Gott dafür, daß meine Tochter gesund zur Welt kam. Ich habe großen Respekt vor Menschen, die sich trotz schwerer Krankheit oder Behinderung nicht unterkriegen lassen und ihr Leben meistern. Respekt wohlgemerkt, kein Mitleid. Denn Mitleid möchten die meisten Behinderten nicht erfahren. Sie möchten als normale Menschen behandelt werden.

    Wage den ersten Schritt und beende alte Feindschaften

    Diese Situation kennt jeder. Irgendwann bricht ein Streit aus und man geht sich seither aus dem Weg. Möglich, daß der Streit dann Jahre andauert und schließlich keiner mehr den Grund kennt. Zu einem Großteil beruht doch ein Streit sowieso nur auf einem Mißverständnis. Warum sollten wir nicht mal aufeinander zugehen und dem anderen die Hand reichen. Wenn sie nicht ergriffen wird, war's der Versuch trotzdem wert.
    Oft ist es doch aber so, daß jeder der beiden Streithähne nur darauf wartet, daß der andere den Anfang macht.

    Nimm dir Zeit

    Das größte Problem unserer Gesellschaft ist, daß alles immer schnell gehen muß. Immer schneller, größer, weiter. Dieser Gigantismus verseucht den Geist. Jeder muß unbedingt besser sein, als der andere. Aber warum? Wieso muß ich eher an der roten Ampel sein, als der Typ vor mir? Was hab ich davon, krieg ich dafür 'n Preis? Ich habe gelernt, die kleinen unscheinbaren Dinge wieder neu zu entdecken. Ich muß einfach nicht mehr mit 120 auf'm Tacho durch's Leben knallen. Schnell, schnell, man will ja nix verpassen. Dabei versäumt man gerade dadurch eine ganze Menge.
     
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