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Gedanken- Rahmen

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von Jalad, 6. September 2010.

  1. Jalad

    Jalad Mitglied

    Registriert seit:
    3. August 2009
    Beiträge:
    44
    Werbung:
    Hi

    Mit einigen Methoden hatte ich Erfolg:

    Kriya Yoga
    Auf Atmen konzentrieren
    Auf Drittes Auge konzentrieren
    180° Wahrnehmung beim Gehen
    Den letzten Gedanken bewusst "vergessen"
    Gedanken vorbeiziehenlassen
    Auf Körper konzentrieren
    Atmung zum Ich werden lassen

    Jedesmal wenn ich "Erfolg" habe, d.h. eine Stille entsteht (am Stärksten beim Kriya Yoga, da fühlte ich mich explodieren) denke ich mir:
    "Ah jetzt hats funktioniert...vielleicht habe ich jetzt gleich die tolle Erleuchtung"
    Ich fasse dann automatisch die Übung in eine gedankliche Vorstellung:

    Ich stelle mir z.b. den pulsierenden Atem in der Wirbelsäule vor, anstatt ihn wirklich bewusst wahrzunehmen.

    So bleib ich in einem gedanklichen Rahmen, aus dem ich nicht rauskomm. Auch wenn ich gerade keinen bewussten Gedanken wie: "Auf den Atem konzentrieren..." habe, bleibt dieses Gedankengefängnis bestehen.
    Genährt wird dieser Rahmen glaube ich von meinem elenden Streben nach Erfolg (wo sicher Selbstbewusstseinsprobleme dahinter stecken....) und dem Drang, alles logisch erklären zu wollen.


    Habt ihr vielleicht Tipps?

    lg Jalad
     
  2. Energeia

    Energeia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. März 2006
    Beiträge:
    3.288
    Ort:
    Milchstraße
    Lieber Jalad,

    verstehe.

    ja.

    du bist schon auf diesem Weg; es ist ein "Problem", da du es als "Problem" auffasst.
    Du benennst es hier. Es gibt Einsichtsmethoden, die mit derartigen Benennungen (Labeling, Etikettieren) arbeiten. Jedes Mal, wenn es wieder auftaucht, dann kannst du es bennen, wenn dir das hilft: "Erfolgsstreben", "Ungeduld", "Rationalisierung"... ...und dann schaue es achtsam an, einfach beobachten. Eventuell taucht dann etwas Neues auf, vielleicht Gefühle, Erinnerungen, Einsamkeit, Liebesbedürfnis, ... ... vielleicht zieht es auch einfach weg. :)

    Du schreibst, dass du u.a. mit diesen Methoden Erfolg hattest:
    diese Achtsamkeitspraxis kann dir auch hier helfen, die Bewertungen ziehen zu lassen und die Gewohnheit der Bewertung allmählich aufzulösen.

    Liebe Grüße,
    Energeia
     
  3. Jalad

    Jalad Mitglied

    Registriert seit:
    3. August 2009
    Beiträge:
    44
    Danke für die Antwort!

    Eine geniale Idee, werde ich gleich probieren!
     
  4. Conrad

    Conrad Guest

    Ja.

    Craniosacrale Körperarbeit.

    Eine in keinster Weise verstandene Stillearbeit.

    Es geht darum, das der Körper reale Schnittstellen - also von der Biologie aus - ins Geistige hat. Die Ventrikel der Gehirnflüssigkeit. Dort leitet der Therapeut dann einen STILL | PUNKT ein, der Selbstheilungskräfte aktiviert.

    Du erlebst geistige Entwicklung und Heil-ung ohne den ganzen Erleuchtungsstrebensstress. In Wellnessambiente.


    Anderer Weg: Du fängst mal an, Willen/Körperwillen zu erforschen, was dein Körper will. Mach es nicht über den Verstand und die Egohetze etc, das führt nie zu Ergebnissen. Nie.

    Solche tollen Sachen da - Explosionen etc - es vergeht.

    Schau, das du dir was Gutes tust! Dein Körper wirds dir danken.
     
  5. raterZ

    raterZ Mitglied

    Registriert seit:
    1. Oktober 2008
    Beiträge:
    584
    wenn du in der stille bist, und dann nachdenkst, bist du ja wieder aus der stille hinaus. also musst du wieder aufhören mit denken und wieder hinein kommen.
    hör auf darüber nachzudenken.
    "Den letzten Gedanken bewusst "vergessen" und "Gedanken vorbeiziehenlassen" einfach weitermachen.
    im zen heißt das den "anfänger geist" bewahren.
    aber das geht natürlich immer hin und her zwischen stille & nicht-stille.
    dein problem ist eigentlich keins. mach einfach weiter, ohne an einen erfolg zu denken.
     
  6. Conrad

    Conrad Guest

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    du meinst, deine paar Gedanken da würden die innewohnende große Stille dirigieren?

    Nein.

    diese große Stille ist der Grund deiner Worte.

    kein problem, kein widerspruch.

    LG
     
  7. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    och, da käme viel in Frage. Sehr viel. *grübel...*

    Kannst Du die Stille denn so herstellen in Dir, ohne Weiteres?

    Das wäre wichtig zu wissen, um Dir die richtigen Tips geben zu können.

    lg,
    Trixi Maus
     
  8. Trixi Maus

    Trixi Maus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Oktober 2005
    Beiträge:
    26.439
    Conrad, Conrad .... wie klug doch manche Menschen sind. ;)

    Aber Logik ist eben nicht Alles. Daher empfehle ich Dir, falls Du es beherrschst, einmal die Stille länger zu halten. Du wirst sehen, daß Du deinen Leib spüren wirst, daß Dein Körper komische Sachen produziert und daß sich Dein Gespür für ihn ändert. Und all dies ganz ohne Gedanken.

    (dies auch nochmal in Richtung Jalad.)

    Tschüss Conrad. ;)

    P.s.: Kein Problem, keine Lösung. :kiss4:
     
  9. Nightbird

    Nightbird Guest

    Negieren.
    Wenn Du merkst, dass sich was tut, denkst Du Dir:
    "m-hm, was ist denn das, ist das schon alles?"

    Am besten wäre, Du könntest Deine Gedanken ganz abstellen, aber manchmal will der Kopf von sich selber überlistet werden. Das ist auch eine Form der Anerkennung für ihn, die er ja so dringend braucht...
     
  10. dalai

    dalai Mitglied

    Registriert seit:
    21. Juli 2007
    Beiträge:
    398
    Ort:
    Bayern
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    Ein Mantra innerlich wiederholen.

    Einatmen, denken: "Ich bin Freude. Ich bin Freude."
    Ausatmen "Ich bin Freude. Ich bin Freude."

    Das ist nur ein Beispiel. So stellst du jedenfalls sicher, dass du a) auf den Atem konzentriert bist und in der Gegenwart ankommst und b) dir die Realität immer wieder vorhälst und somit verinnerlichst.

    Besser die Wahrheit denken, als irgendwelche unsinnigen, "negativen" Gedanken haben.
     

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