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Geburtsdaten von Jesus

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von Gabi0405, 30. Oktober 2008.

  1. Gabi0405

    Gabi0405 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. Mai 2007
    Beiträge:
    11.041
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    Hallo Silke und alle,

    ich mach mal auf deine Frage aus dem Astrologismen-Thread einen neuen Thread auf:

    "Zufällig" wird im neuen Meridanheft dieses Thema von Dieter Koch behandelt.
    Dort wird folgendes Geburtsdatum für wahrscheinlich gehalten: 1.9.2 vor unserer Zeit, 4.30 Bethlehem / 35E12, 31N43
    Leider spielt mein Astroprogramm bei der Geburtsdatumseingabe nicht mit.
    Das Horoskop hat einen Löwe AC, Venus, Jupiter, Mars, Merkur und Sonne im 1. Haus, MC im Stier, Saturn in 10, Neptun auf dem IC.
    Im Widder steht nichts, dafür ist Mars aber in 1/Löwe in Konjunktion mit Jupiter.

    lg
    Gabi
     
  2. Eristda

    Eristda Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. März 2008
    Beiträge:
    5.274
    Ort:
    Coburg
    Kennt kein Mensch.
     
  3. Gabi0405

    Gabi0405 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. Mai 2007
    Beiträge:
    11.041
    Wen kennt kein Mensch?
    Also ich hab in der Schule noch gelernt in ganzen Sätzen zu sprechen und zu schreiben.
    Deine fraktalen Einwürfe gehen mir langsam auf den Geist. Wenn du mit Astrologie nichts am Hut hast, dann lass es doch, ansonaten frag einfach vernünftig nach.
     
  4. keoma

    keoma Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Mai 2006
    Beiträge:
    1.160
    Aber Jesus soll doch geboren worden sein, als es nachts sehr, sehr kalt war... :confused:

    Sommer...?!

    und was ist mit dem 24.12...? Ganz lapidar...?

    :confused:
     
  5. Loge33

    Loge33 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    18. Oktober 2007
    Beiträge:
    18.071

    :lachen: Nicht schlecht....
     
  6. Fiona

    Fiona Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Dezember 2005
    Beiträge:
    1.600
    Ort:
    Norddeutschland
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    Hallo Gabi und alle :)

    sowohl im Lukas-Evangelium, als auch im Matthäus Evangelium wird berichtet, die Geburt Jesu habe zur Zeit Königs Herodes stattgefunden. Das Todesjahr des Herodes liegt historisch belegbar im Jahre 4 vor Christus. Also müsste Jesus theoretisch davor geboren worden sein.
    Schreiben die in dem Artikel etwas darüber? Außerdem wurde noch eine Volkszählung erwähnt, die gab es zu dieser Zeit alle 5 Jahre.
    Die große Konjunktion von Jupiter und Saturn, die auch oft mit Jesus Geburt in Verbindung gebracht wird, fand zwischen -6 3 x statt. Das passiert jedes Jahrhundert nur einmal. 1981 zuletzt. Die Daten sind 29.5.-6, 1.10.-6 u. 5.12.-6. Wobei der letzte Termin als unwahrscheinlich gilt, wegen der Hirten auf den Feldern, dazu war es dann zu kalt.
    In Leonardos Abendmahl wurde Jesus, nach Ansicht einiger „Verschlüsselungstheoretikern“ als Löwe dargestellt..hm…. Nach den o.g. Daten kommt auch Zwilling oder Waage in Frage….

    Hallo Pieps :)

    am 25. Dezember wurde ursprünglich der Tag der Wintersonnenwende gefeiert. Die Kirchen wollte diesem heidnischen Treiben ein Ende setzten und beschloss kurzerhand, stattdessen Christus Geburt zu feiern. Davor und in manchen Ländern immer noch, wurde die Geburt am 6. Januar gefeiert. Das Fest der heiligen 3 Könige.

    L.G. :)
     
  7. hi2u

    hi2u Neues Mitglied

    Registriert seit:
    10. Februar 2007
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    2.372
    Ort:
    hart an der Grenze
    Hi, Fiona.

    In Palästina? Man kann an der Südküste von Zypern um Weihnachten noch im Meer baden…

    Wie auch immer, was da tradiert wurde, ist nicht immer ganz ernst zu nehmen -- so fehlt m.W. jeder Beleg für die kolportierte Kindstötung des Herodes, und sowas hätten die Römer wohl aufgeschrieben. Wenn du den Beleg fändest, hättest du den Termin ernsthaft eingekreist.

    Der "Komet" könnte nach anderen Ideen auch Halley gewesen sein -- der kommt im Mittel alle 76 Jahre vorbei und wäre wohl 10 n.Chr. fällig gewesen -- dann wäre Ju 0 Sa auch kein Thema. Und was die Leutz in der Bibel verzapft haben -- na ja, Jesus war ja ab seinem etwa 12. Lebensjahr die längste Zeit verschwunden und trat erst wieder mit etwa 30 in Erscheinung, aufgeschrieben wurden die Evangelien etwa ab (!) 50 n.Chr. -- damit etwa 20 Jahre nach der Kreuzigung. Wie genau die Erinnerungen dann an die etwa 80 Jahre zurück liegende Geburt gewesen sein können, will ich mir nicht ausmalen.

    Ich meine, manche Mystizismen sollte man einfach auf sich beruhen lassen…
     
  8. Urajup

    Urajup Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. November 2004
    Beiträge:
    22.274
    Ort:
    Achtern Diek
    Hi Gabi,

    ich stelle hier noch einmal den ganzen Text von Kurt Mate ein......



    Der Stern von Bethlehem war gar kein Komet...1304 malte der ital. Maler Giotto di Bordone den damals mit bloßem Auge sichtbaren Halleyschen Kometen auf seine Krippendarstellung. Jene Darstellung mit kurzem oder längerem Schweif ist so lange übernommen worden, bis alle daran glaubten. Gegen den Kometen spricht auch das Faktum, das solche Kometen früher als Unheilbringer galten. Was war der Stern von Bethlehem nun? Eine komplizierte Konstellation von Himmelslichter! Als die drei Gelehrten in Jerusalem eintrafen, stand der Jupiter hell leuchtend am nächtlichen Firmament. An einer Seite des Planeten ist das Zodiakallicht zu sehen gewesen, ein schwach schimmernder spitz zulaufender Schweif aus Staubpartikeln. dieser war es tatsächlich also, der den Weisen den Weg nach Bethlehem wies.


    Oder eine andere These wäre...

    Zur Erklärung des Sterns von Bethlehem...
    Es ist schon seit längerem klar, dass der angenommene Geburtstermin fehlerhaft zustande kam. Der Mönch Dionysius Exiguus hat vor ca. 1500 Jahren (533 n.Chr. der heutigen Zeitrechnung) vorgeschlagen eine neue Jahreszählung einzuführen, die bei der Geburt Christi beginnen sollte. Bis dahin war der Kalender an den Regierungszeiten der römischen Könige ausgerichtet. Er legte den Tag auf den 25. Dezember des Jahres 1 v.Chr. und ließ die neue Zählung eine Woche später mit 1 n.Chr. beginnen.

    Bei den vielen römischen Herrschaftszeiten hat er sich dabei allerdings um ein paar Jahre verzählt. Den 25.Dezember hat der Mönch eher willkürlich gewählt. Es ist wahrscheinlicher, dass der Heiland in einer wärmeren Jahreszeit zur Welt kam. Im Evangelium nach Lukas steht nämlich, die Schafhirten hätten im Freien übernachtet. Im Bergland von Judäa wird es aber im Winter empfindlich kalt.Trotzdem bleibt der Geburtstermin ungeklärt.

    Es gibt da eine Münze aus Antiochia, geprägt zwischen dem 5. und 11.n.Chr, die einen Widder zeigt, der sich nach einem Stern umdreht. das Tier repräsentiert das Sternbild Widder, das die damals zum Römischen reich gehörenden Stadt als Schutzzeichen verwendete. Aber Antiochia benutzte das Sternzeichen erst, als Rom Judäa annektiert hatte. Es ist also wichtig, sich über die Profession der Magoi, der Sterndeuter, Gedanken zu machen. Statt der babylonischen Sterndeuterei war die Himmeleskunder der Griechen maßgebend. Die Magoi haben sich also an dem Tetrabilos des Astronomen Ptolemäus orientiert; und der lebte zwar im 2.Jahrh.n.Chr., fasste aber in seinem Buch die Astrologie zusammen, die bereits aus dem 1.Jahrh.v.Chr. überliefert war.



    Aber jetzt zum Kometen...

    Hier hilft wieder der Tetrabiblos, der die günstigen Konstellationen für die Geburt eines Königs ausweist.

    Jupiter als König der Planeten ist ein positives Zeichen, kommt Saturn hinzu, kommen edle und gute Menschen zur Welt. Mit Mars werden die Menschen streitbar und kräftig, Merkur fördert fromme und philosophische Naturen, Venus steht für jene die Gott lieben. Treten auch noch Sonne und Mond hinzu, so "werden die, welche erzeugt werden, Könige sein", so Ptolemäus. Die Konstellation ist stärker, je näher die Himmelskörper sind und maximal, wenn sie sich berühren oder überdecken.

    Schon das Zusammentreffen der Planeten ist selten. Aber im Sternbild Judäas, dem Widder (siehe oben) mussten die Astrologen ein untrügliches Zeichen für die Geburt eine neuen Königs sehen (Moses 4,4, Micha 5,1).

    Der Stern, den sie nach Matthäus hatten aufgehen sehen ist aber nicht der morgendliche Aufgang sondern der der sog. Heliakische Aufgang eines Gestirns, also der erste sichtbare Aufgang vor der Sonne in der Morgendämmerung. Dazu zählt die schmale Sichel des zunehmenden Mondes oder auch eines hellen Sterns oder Planeten. Ptolemäus gibt für Jupiter den heliakischen Aufgang für den Zeitpunkt an, in dem der Planet zwölf Grad über der Sonne steht.

    Diese einzigartige Sternekonstellation war am 17 April 6 v.Chr.. Jupiter hatte diesen Aufgang und stand zusammen mit der Sonne, sowie mit Saturn, Mars, Venus und Merkur am Himmel und wurde auch noch um 8:25 Uhr morgens auch noch vom Mond bedeckt. Ein deutliches Zeichen konnte es kaum geben.
    So lassen sich auch biblische Stellen gut erklären.

    Der Stillstand des Jupiter, der sich im April in östlicher Richtung bewegt, im Juni des folgenden Jahres eine Woche stillstand und seine Bewegung umkehrte, ist ein rein perspektivischer Effekt. Die Erde überholt gewissermaßen den äußeren Planeten auf der Innebahn, wodurch sich scheinbar die Bewegung des Planeten umkehrt.

    Herodes erfuhr deshalb nichts von der Geburt des Messias, weil sie nichts von der griechischen Sterndeuterkunst wussten. Nur für östliches Astrologen gab es ein unübersehbares Zeichen.

    Die Weisen aus dem Morgenland folgten also nicht dem Stern (heliakischer Aufgang) um ins westliche Judäa zu gelangen, sondern dem Horoskop und das deutete wegen der Planetenkonstellation im Sternbild Widder nach Judäa. Deshalb kamen sie auch nicht direkt bei der Krippe an, sondern fragten Herodes in Jerusalem, in der Hauptstadt Judäas. Bethlehem könnte das nächste Ziel gewesen sein, weil einige Menschen glaubten, der Messias würde der Ahnenlinie von König David entstammen (Joh. 7,42).

    Autor: Kurt Mathé aus Frankfurt am Main

    http://www.kirchenweb.at/christkind/heiligen_drei_koenige/stern_zu_bethlehem.htm




    Lieben Gruß
    Silke
     
  9. keoma

    keoma Aktives Mitglied

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    Achso, okay. Danke, Fiona. :)

    Kein Wunder lacht die Loge. :D Auweia

    Mir ging es auch ein wenig um die Steinbock-Sonne (oder Betonung), die ich in Jesus bisher anhand der überlieferten Erzählungen sah. Aber das kann ich nicht logisch und erstrecht nicht mit Zahlen begründen.

    Es sind wohl die vielen Textstellen, die für mich von einem tief melancholischen Geblüt zeugen. Oskar Adler hat eine in den Zusammenhang des Steinbocks gestellt, habe es zufällig erst gestern wieder überflogen.

    "Aber Jesus sprach zu ihnen: Ihr wisset, daß die weltlichen Fürsten herrschen, und die Mächtigen unter ihnen haben Gewalt. Aber also soll es unter euch nicht sein, sondern welcher will groß werden unter euch, der soll euer Diener sein; und welcher unter euch will der Vornehmste werden, der soll aller Knecht sein.
    Denn auch des Menschen Sohn ist nicht gekommen, daß er ihm dienen lasse, sondern daß er diene; und gebe sein Leben zur Bezahlung für viele.

    Markus 10, 42-45"

    Für eine Definition seiner selbst, klingt das etwas zu bleiern für einen Löwen.
     
  10. Eristda

    Eristda Sehr aktives Mitglied

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    kennt deshalb kein Mensch, weil es über Jesus nur Sagen und Legenden gibt.

    Das älteste Evangelium stammt von Markus, geschrieben ca. 100 Jahre nach dem Jahre Null. "Ca." deswegen, weil man noch nicht einmal das genau weiß.
     
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