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Gebote der politischen Vernunft

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Fragewurm, 6. August 2016.

  1. Fragewurm

    Fragewurm Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. Januar 2011
    Beiträge:
    304
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    Gebote der politischen Vernunft

    Qualität ist Pflicht auf geistiger und materieller Ebene

    Der öffentliche Bereich ist von der Dominanz der Partei- und Interessenvertretungen zu befreien und auf eine sachliche, zukunftsorientierte Ebene zu bringen. Lobbyismus jeder Art, der das Allgemeinwohl verletzt und schadet, sowie Gerechtigkeit missachtet, ist zu unterbinden.

    Das politische System ist auf zwei Ebenen zu reduzieren

    Die Ländergesetzgebung ist zu vereinheitlichen – notwendige regionale Unterschiede sind vom Bundesrat wahrzunehmen und einzubringen. Regionale Besonderheiten können zusätzliche Bestimmungen erfordern, diese sind jedoch nicht durch die derzeitigen politischen Grenzen (Bundesländer) zu rechtfertigen. Der Landeshauptmann wird Landesadministrator, der sich aus den Wahlergebnissen der Gemeinden des Bundeslandes ergibt. Dadurch wird die Bundesregierung gestärkt und aus der Vorherrschaft der Länder, der Konferenz der Landeshauptleute, befreit. Ein Desaster, wie der Fall Hypo- Kärnten, sollte damit Vergangenheit sein.

    Unser Nachbarland Bayern mit 13 Millionen Einwohnern ist dafür ein erfolgreiches Vorbild.

    Gesetze sind kurz, klar und logisch nachvollziehbar zu gestalten

    Nicht der Text, sondern Logik und Hausverstand haben Vorrang.

    Siehe Beispiel Verkehrsstrafverfügung: Strafe 56,60 – bezahlt 57,00 und dafür wird man mit 70 Euro bestraft wegen Nichterfüllung. Die Richtigkeit wurde vom Verwaltungsgerichtshof bestätigt. Deutlicher kann die Absurdität unserer Gesetzgebung und ihrer rechtsprechenden Institutionen kaum dargestellt werden. Logik und Anwendung der Technik von Entscheidungstabellen sind eine Selbstverständlichkeit. Der antiquierte Paragraphendschungel ist keine Bibel, sondern bedarf einer Neuausrichtung.

    Forschung und Wissenschaft sind auf Nutzen zu prüfen

    Grundsätzlich ist die Studentenanzahl dem Bedarf durch Maßnahmen wie Aufnahmetest, Studiengebühren und „ numerus clausus“ zu regeln. Studieren im Sinne einer Freizeitgestaltung, Langzeitstudenten oder Seniorenstudium, soll nur durch private Kostendeckung gestattet werden.

    Die Infragestellung von Wissenschaften und Nutzen von Forschungsprojekte ist angebracht. Fall Theologie - Dogmeninhalte: Gott ist unendlich gerecht, barmherzig und die absolute wohlwollende Güte. - (Widerspruchskontrast) Die Seelen derer, die mit einer schweren Sünde sterben, gehen in die Hölle ein. Die Höllenstrafe dauert in alle Ewigkeit. Die Theorie einer Religion aus Steuern zu finanzieren um „unerschütterliche göttliche Wahrheiten“ fern von Logik und Vernunft zu lehren, ist nicht Aufgabe des Staates!

    Digitalisiertes Kontrollsystem für wichtige Entscheidungen

    Politische Absichten haben ein Kontrollsystem zu passieren, dass bedenkliche Vorhaben aufzeigt und einer Prüfung zuordnet. Die fachliche Basis ist von Institutionen wie WIFO, IHS, IST und anderen kompetenten Institutionen auszuarbeiten.

    Natürlich soll diese zentrale Art der Prüfung auch für den gesamten Verwaltungsbereich zur Anwendung kommen, dass Wirtschaftlichkeit, Effizienz und Rationalisierung absichert.

    Praktische Effizienz: Landesfürstliche Anordnungen vier Spitäler neu zu bauen ( Neunkirchen – Wiener Neustadt, Baden – Mödling) werden dadurch undurchführbar und durch zwei zu ersetzen.

    Wichtig ist eine digitale Kontrolle unseres Pensionssystems. Staatliche Altersabsicherung ist zu begrenzen. Die höhere Lebenserwartung wird ohne Korrektur für die Jüngeren zur Bedrohung!

    Kulturflächenbewirtschaftung kontra Großbauernförderung

    Bevorzugte Flächenförderung gefährdet große Teile unseres Landes und Familienbetriebe mit biologischer Bewirtschaftung. Tiere haben Anspruch auf Freiraum und Freilandhaltung. Die Stromerzeugung auf Pflanzenbasis ist wirtschaftlich zu beurteilen und kein Subventionsprojekt. Nicht Menge, sondern Qualität und die Erhaltung der Landschaft hat Vorrang.

    Die Einstellung der Flächenförderung in Abhängigkeit von Größe und Bodenqualität sollte EU-weit angestrebt werden. Transportwege und Klimakriterien sind in ihrer Gesamtwirkung zu beurteilen.

    Abbau der Zweiklassengesellschaft

    Bürger/innen sind, unabhängig einer Partei- oder Vereinsmitgliedschaft, gleich zu behandeln. Eine berufliche Bevorzugung oder Diskriminierung ist nicht gerechtfertigt. Die Pflege des Systems der politischen Nachhaltigkeit, eine Pflicht bei Cartellverbänden, ist als kriminelle Handlung zu werten. Dieses Agieren steht im krassen Widerspruch zu den Eigenschaften christlich sowie sozial. Welche Herrschaftsansprüche eine Partei sich anmaßt, ist aus den Äußerungen eines Landesfürsten „ein Bürger ohne Partei ist ein nichts“ zu erkennen, ohne dass es zu recht erwartete Konsequenzen gäbe.

    Versachlichung der Vorwahlzeiten

    In Vorwahlzeiten hat nicht das Wohl der Menschen Priorität, sonder die Werbewirkung der Wahlprogramme. Der Faktor Einlösung von Wahlversprechen hat oft mehr geschadet als genützt.

    Um auch Oppositionsparteien auf den Boden der Realität zu bringen, sollen alle wahlwerbenden Parteien die Langzeitwirkung ihrer Vorschläge in finanzieller, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Art verpflichtet werden zu deklarieren. Dies hat in vorgegebener Zeit zu erfolgen, um von neutralen Gremien geprüft und beurteilt werden zu können.

    Rund 10 Tage vor Wahl sind die Ergebnisse den Medien bekannt zu geben, um der Bevölkerung Zeit zur Kenntnisnahme, Beurteilung und Diskussion darüber zu geben. Wahlwerbende Parteien, die sich nicht an die Vorgaben halten oder sich ethisch bedenklicher Aussagen bedienen, sind von einer Refundierung der Wahlkampfkosten auszuschließen.

    Verbesserungsvorschläge

    Natürlich gibt es in diversen Institutionen die Möglichkeit Vorschläge einzubringen. Jedoch nicht im Sinne einer erforderlichen Rationalisierung. Beamte oder konkreter formuliert, Partei und Gewerkschaft reduzieren ihre Mitglieder nicht selbst.

    Lebendige Demokratie bedeutet, die aktive Beteiligung der Bürger mit ihren Ideen und Wahrnehmungen mit einzuschließen. Damit sollen Verwaltung und öffentliche Einrichtungen zukunftsorientiert und effizient strukturiert und gestaltet werden.

    Positioniert soll diese Antenne des permanenten Updates im Rahmen des Rechnungshofes werden, wodurch ein beachtliches Potential von teuren Korrekturen im Nachhinein erspart bleibt.

    Transparenz

    Grundvoraussetzung eines demokratischen Staates ist volle Transparenz in Geldflüssen, Förderungen und Leistungen nach schwedischem Vorbild.

    Hauptprobleme sind derzeit die Bundesländer, die Transparenz auf Staatsebene verweigern und somit unkontrollierbaren Förderungen die Tür öffnen. Verschwiegenheitspflicht genannt Amtsgeheimnis ist der Grundstein für die bereits fortgeschrittene Balkanisierung unseres Staates. Diesen bedenklichen Schutzwall zu brechen, ist Voraussetzung für erfolgreiches zukunftsorientiertes politisches Handeln. Noch schützt die österreichische Verfassung unseren südländischen Status.


    Kritik - Korrekturen - Verbessrungsvorschläge oder einverstanden ???
     
  2. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2006
    Beiträge:
    16.741
    Ort:
    Witzenhausen/Hessen in BRD
    woher hast dudas wieder hergezaubert?

    ich habe es überflogen - mein eindruck: zu "vernünftig", zu "logisch" .... es läft ein ein-parteien-system alla "kommunismus" hinaus...NEIN DANKE! stampf es wieder ein...

    shimon
     
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  3. Fragewurm

    Fragewurm Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. Januar 2011
    Beiträge:
    304
    nicht hergezaubert - sondern selbst entworfen!

    wie man Vernunft und Logik mit Kommunismus in Verbindung bringt muß mir erst erklärt werden!
     
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  4. Appendix

    Appendix Aktives Mitglied

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    Beiträge:
    158
    Ort:
    .at
    Gefällt mir grundsätzlich sehr gut!
    Warum noch immer so viele Menschen den Kommunismus ansich verteufeln, zeugt mMn von fehlender Weitsicht. Planwirtschaft ist die einzige Möglichkeit dauerhaft sinnvoll und zum Wohle des gesamten Planeten die Bedürfnisse jedes Einzelnen zu befriedigen.
    Planwirtschaft wird in (mehr oder weniger... ;) ) jedem Haushalt praktiziert - wenn nicht, folgt zwangsläufig der finanzielle Ruin.
    Wir brauchen geistige "Anführer", die - von Intelligenz (Bewusstsein) und Vernunft geleitet - zum Wohle ALLER handeln und lenken und eine Gesellschaft, die vernünftige und weitsichtige Entscheidungen erkennt und mitträgt. Die vorhandenen globalen Ressourcen müssten zwingend zum Wohle aller und mit möglichst geringem Schaden an der Natur erschlossen und allen Menschen zugänglich gemacht werden....usw, usw, usw...

    Utopisch, ich weiß... *träum*
     
  5. Fragewurm

    Fragewurm Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. Januar 2011
    Beiträge:
    304
    Das Streben nach Unabhängigkeit von Konzernen und dem Diktat des Kapitals ist ein wesentlicher Schritt.

    siehe: http://derstandard.at/2000042496075/Neue-Technologie-versetzt-E-Wirtschaft-Stromstoss


    der Tesla Gründer Elon Musk hat durch seine Freigabe der Patente der Föderung zukünftiger Automobilproduktion einen weltbewegenden Schub versetzt!

    Sein Bruder Kimbal Musk hat einen ebenso positiven Weg eigeschlagen: http://derstandard.at/2000040371582


    Es wäre Zeit, dass die Politik endlich bewegende Schritte setzt, die schon höchst notwendig sind, um vom Beamtenstaat und der Parteidikdatur wegzukommen!
     
  6. Ischariot

    Ischariot Sehr aktives Mitglied

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    4. August 2007
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    nördliches Waldviertel
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    Würde mir als Threadersteller jetzt nicht reichen ...
    ... du hast bessere Ideen im Ärmel? Raus damit!
     
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  7. Ischariot

    Ischariot Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. August 2007
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    Ort:
    nördliches Waldviertel
    ... ist doch ein denkbar guter Ansatz (y)
     
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  8. Anevay

    Anevay Sehr aktives Mitglied

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    32.589
    Klar, wenn es so weitergeht mit der Überbevölkerung, bleibt nur eine gute Strategie: die Menschen zum Stillhalten zu zwingen und sie ressourcengerecht zu füttern.

    Das Problem des Kommunismus und der Planwirtschaft ist: sie berücksichtigt nicht den Kern der menschlichen Natur, den Kapitalismus. Den trägt jedes Lebewesen in sich, das höher entwickelt ist.
     
  9. Ischariot

    Ischariot Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Ort:
    nördliches Waldviertel
    ??? Kapitalismus ist doch kein innerer Drang höherer Wesen ???
    Kapitalismus befriedigt bestenfalls den Drang der uns voran treibt.
    Aber dazu gibt es doch sicherlich auch brauchbare alternativen, oder?
     
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  10. Anevay

    Anevay Sehr aktives Mitglied

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    Früher habe ich anders gedacht, heute sehe ich es so, dass der Drang nach Expansion, Verschwendung und Steigerung einfach da ist und befriedigt werden will. Wenn man Menschen in ein kommunistisches System drücken will, bei dem alle Menschen gleich behandelt werden, versuchen schon nach kurzer Zeit viele Menschen auszubrechen. Es werden Schwarzmärkte blühen, versucht sich dennoch zu bereichern.

    Kommunismus ist nicht gescheitert, weil er eine schlechte Idee ist, sondern weil Menschen damit inkompatibel sind. Und so Kommunismus immer nur zu einer Diktatur führen wird, weil er Menschen verbietet kapitalistisch zu agieren.

    Also braucht es andere Lösung. Entweder mehr Ressourcen und Raum oder weniger Menschen.

    Was meinst Du was für eine Hochstimmung aufkommen würde, würde man einen erreichbaren erdähnlichen Planeten finden, der besiedelt und erobert werden kann. Dann geht es der Menschheit wieder richtig gut, es wird friedlicher und sich darauf konzentriert, wer den neuen Lebensraum zuerst erobert und darüber bestimmen kann. :sneaky:
     
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