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geben und nehmen

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Gertrudis1952, 19. Juni 2008.

  1. Gertrudis1952

    Gertrudis1952 Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juni 2008
    Beiträge:
    74
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    Kennt ihr das , wenn man vor Verzweiflung nicht mehr weiter kommt, und kein Mensch da ist, um einen aufzufangen.
    Jeder nur von einem verlangt, und niemals bekommst du etwas zurück, ganz im Gegenteil , wenn du aufhörst etwas für den anderen zu tun, bist du gar nicht mehr interesant.
    Da kann man nur fragen, gibt es denn gar keine liebevollen Menschen mehr?
    Warum wird nur ein gebender Mensch immer als lieb betrachtet.
    Das hat mit Menschlichkeit nichts mehr zu tun.
    Was meint ihr dazu?
    Alles Liebe
     
  2. Luna8

    Luna8 Mitglied

    Registriert seit:
    4. Mai 2007
    Beiträge:
    338
    Ort:
    Baden Württemberg
    Ich erlebe das grade. Solange du immer gibst biste gut und sobald du anfängst mal nein zu sagen biste ein A.....L.... :nudelwalk ist so.Ich muß da grade auch mit kämpfen.
    Dann ist man unbeqem und nützt dem Rest nichts mehr.
    Sag doch einfach öfter nein, ist dein gutes Recht.

    Liebe Grüße Luna8
     
  3. Waju

    Waju Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. April 2005
    Beiträge:
    81.897
    Ort:
    ...wo ich zuhause bin........
    ....sicher haben sie die Einstellnung.....das Leben ist ein kriegen und nehmen!

    LG
     
  4. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.309
    Das Thema "Geben - Nehmen" ist sehr tief. Tiefer als man normalerweise glaubt oder es wahrzunehmen im Stande ist. Weil er sehr viel mehr auf das WIE als auf das "wie es scheint" ankommt. Es kommt mehr auf die Einstellung und die Intention an, als auf die Handlung. Die Handlung scheint klare Wirkungen oder Konsequenzen zu haben. In Wirklichkeit aber haben die dahinterstehenden/darunterliegenden Gefühle und Gedanken die Wirkungen und Konsequenzen.

    Es ist schwer das so zu formulieren, ohne das es wie Kritik scheint. Aber geben kann nehmen sein, und etwas das wie nehmen scheinen kann, kann sich selbst geben sein, ohne dass man das mit Egoismus verwechseln sollte. Wenn Du das Gefühl hast immer zu geben, aber nichts zurückzubekommen, dann hast Du von außen nehmen wollen, und von Dir genommen. Zumindest Dir selbst nicht gegeben.

    Wow... das hört sich etwas zu kompliziert-philosophisch an. ;) Etwas praktischer: Wenn Du Dir wünscht, das andere Dir geben, was nichts Falsches hat, dann musst Du in Dir fähig sein Dir selbst genau das zu geben was Du wünscht, musst es Dir überhaupt erst mal zugestehen. Was es paradox macht und nicht absolut wahr, aber oft der Fall ist: Man will gerade das von anderen, was man sich selbst nicht zu geben im Stande ist. Die äußere Handlung ist lediglich ein Ausdruck und kann vollkommen verdreht sein. Das weiß jeder, der schon mal ein Geschenk kaufte weil er der Ansicht war, das es eben sein muss... Oder jemandem half, mit der Motivation irgendeiner Erwartung zurückzubekommen, die sehr konkret sein kann. Diese Art Handel sind oft ein Regelfall innerhalb aller menschlicher Beziehungen. Es existiert auch ein Unterschied, ob man etwas für jemanden tut weil man eine Freude machen will, oder ob man es "nur" nicht lassen kann, weil man denkt das sei verletzend. Egoistisch ist beides nicht. Aber letzteres hat nicht die klare Haltung die eine klare und positive Wirkung erzielt, weil dahinter Angst (Mitleid - eigenes Leiden) steht.

    Der Punkt an dem man erkennen kann "wo" man steht, ist die Aufmerksamkeit. Worauf ist sie gerichtet wenn es um das Thema geht? Du formulierst einen klaren Mangel, Enttäuschung aus Erfahrung/en und Du kannst da einen Fehler machen. Nämlich das Du daraus Schlüsse ziehst, Wahrheiten machst. Das hört sich jetzt krass an, ist aber eine gute Nachricht: Du siehst die Dinge dann tatsächlich falsch. Sehr viel negativer als sie wirklich sind. Sowohl über Dich, als auch über andere. Denn welche Schlüsse zieht man aus solcher Art Erfahrungen?

    Dieser Satz hat da schon alles:
    Anders formuliert: Du ziehst den Schluß, das Du zumindest für diese Person/en nur liebenswert bist, wenn Du gibst. Und mit "geben" meinst Du eine Form von Handlungen. Aber auch wenn Du gibst, bekommst Du nichts zurück, schon gar nicht wenn Du eigentlich Hilfe brauchst und nicht in der Form zu geben im Stande bist.

    Wenn Du Dir Dein Denken, Deine Rückschlüsse anschaust, die Du aus Verletztheit ziehst, wird Dir auffallen, das Du nicht weißt warum das so ist. Es erscheint falsch, sogar unlogisch und nicht nachvollziehbar. Und das ist solange so, wie der Blick auf Handlungen gerichtet wird, die nur bedingt ein klarer Ausdruck dessen sind was wirklich abläuft. Richte den Blick auf die Motive und es wird klarer. Sowohl bei anderen wie auch bei Dir. Ein Motiv ist niemals falsch. In dem Moment wo ein Wunsch auftaucht, ist er angemessen. und niemals verurteilenswert. Der Fehler geschieht nicht "innerhalb" des Wunsches, sondern im Beurteilen. Das Beurteilen bringt einen auch in eine innere Richtung und geht einher mit Überzeugungen über richtig und falsch.

    Das hat sozusagen "Stufen"... Schau Dir einen Wunsch an. Nimm vielleicht den Wunsch, wie Du es formulierst "aufgefangen zu werden". Wenn Du den Wunsch in seiner Reinheit betrachtest ist daran nichts falsch. Wenn Du Deine Beurteilung darüber anschaust wirst Du vielleicht feststellen, das Du Überzeugungen hast, über Dich und andere. Und die bringen Dich in eine bestimmte Art der Haltung die nicht nur einen Wunsch zum Ausdruck bringt, sondern ein "brauchen" und damit ein Gefühl der Abhängigkeit. Die Aufmerksamkeit geht in den Mangel und der wird sich in Haltung und Handlung ausdrücken. Du kannst daraus kein "verdienen" machen. Was immer man wünscht, geschieht nicht weil man sich die Erfüllung verdient hat. Wenn "Handeln" funktioniert, sieht das nur oberflächlich so aus. Dann ist das geben und nehmen das äußerlich zum Ausdruck kommt eine Spiegelung der innern Haltung, die Äußerlichkeiten überflüssig macht. Da ist dann kein "brauchen". Wenn es nicht funktioniert, dann weil es ein innerer "Handel" ist. Das Denken in "Ich gebe und verdiene mir das mir gegeben wird." Man kann sagen, das innerer Handel außen nicht funktionieren wird und das inneres Geben aussehen kann wie ein funktionierende äußerer Handel... Das Geben und Nehmen in Handlungen. Wenn Dir außen gegeben wird, ist das ein Ausdruck dessen das Du fähig bist, Dir in Dir selbst zu geben. Wenn Dir außen genommen wird, heißt das aber nicht... und eigentlich ist das die gute Nachricht, das Dir wirklich genommen wird.

    Da kannst Du dann auf andere schauen, am Handeln vorbei auf deren Motive. Sie sind nicht so unklar wie sie scheinen. Sie sind verständlich, wenn man davon ausgeht das jeder in jeder Situation aus seiner Perspektive angemessen handelt. Der Fehler wäre jetzt schon wieder das "Ja, aber.... " und das Denken was daraus folgen könnte, die vermutlichen Wirkungen. Wenn Du es mit Menschen zu tun hast, die vermeintlich Dir nicht geben, dann ist die Verbindung zu Dir und der Person um die es geht, wichtig. Du solltest das nicht trennen. Der eine Moment, in dem Mangel zum Ausdruck kommt, hat eine Gemeinsamkeit während es getrennt erscheint. Das ist der Mangel in beiden Beteiligten. Weil diese innere Verbindung im Außen Trennung verursacht, wird sie nicht gesehen. Den Blick auf das Außen zu richten verhindert Verständnis und so bleibt es beim "inneren Nehmen". Den Blick auf diese Gemeinsamkeit zu richten (das wäre schon geben, sowohl Dir wie dem anderen), den inneren Mangel der auch vom anderen empfunden wird, egal wie es aussehen mag (immer auf den Moment bezogen, nicht auf die Interpretationen zeitlicher Art), schafft Verständnis und damit die innere Haltung des "Gebens". Es existiert in jeweils einem Moment immer nur geben ODER nehmen. Bei beiden. Interpretation, Analyse, Beurteilungen... all das bringt einen von dieser klaren Sicht weg. Denn das erzeugt das "um sich selbst kreisen" ohne sich selbst geben zu können. Die Überzeugung "Ich brauche." oder "Ich habe es verdient" ist ganz konkret inneres nehmen von Dir selbst, und das ist der entscheidende Punkt. Du kannst Dir gedanklich geben. Aus der Ruhe heraus. Du nimmst innerlich sofort von Dir selbst, wenn Du auf das Außen "denkend-reagierst". Das Denken beeinflusst dann wiederum Deine innere Einstellung und die wird sich außen zeigen.

    Ich kann das nicht so klar formulieren, wie es eigentlich ist. Es ist wirklich nicht so kompliziert wie es scheint. Es ist zumindest nicht schwer zu verstehen, während es eine andere Sache ist das wirklich zu leben. Aber wenn es um andere Menschen geht, dann mach es einfach... schau auf das Wesentliche und das ist immer die Gemeinsamkeit einer inneren Haltung in jeweils dem einen Moment den Du wahrnimmst. Da kannst Du klar erkennen ob gerade geben oder nehmen stattfindet. Und Du kannst auch klarer erkennen, ob Du in dem Moment im Stande bist Dir selbst zu geben. Nur darauf kommt es an, das man in sich selbst fähig ist nicht zu nehmen was bedeutet das man gibt. Geben ist keine Handlung. Sie kann gedanklich und außen zum Ausdruck gebracht werden, aber geben findet schon dann statt wenn nicht genommen wird. Innen... in einem selbst...! Es geht nicht darum etwas richtig zu machen, sondern darum es nicht falsch zu machen. Und falsch macht man es, wenn man sich vom äußeren Schein verwirren läßt. Der ist immer nur eine Wirkung, die man allerdings fortsetzt und zur Ursache macht, wenn man "innerlich-nehmend" darauf reagiert.

    Ich weiß nicht wie verständlich das jetzt war... versuch zu vereinfachen was ich etwas kompliziert zu formulieren versucht habe, dann wird es klarer. Es geht immer um innen und immer ist es in einem Moment nur Nehmen O D E R Geben und nicht zu nehmen bedeutet das Geben geschieht. Streich den Rest am besten :D

    VG,
    C.
     
  5. shanti

    shanti Mitglied

    Registriert seit:
    3. März 2006
    Beiträge:
    230
    Liebe Getrudis1952,

    das Leben ist kein Tauschgeschäft. Geben und Nehmen exizierst nur wenn du etwas erwartest. Deine Vorstellungen (meine im übrigen auch) sind voll von diesen Erwartungen und Illusionen. Geknüpft an Bilder, die wir seit zig Jahren in uns tragen.

    Im Grunde steckt alles in deiner Frage, ob es gar keine liebevollen Menschen mehr gibt.
    Hier steckt deine ganze Angst.

    Alles Liebe
    shanti
     
  6. Mondwesen

    Mondwesen Mitglied

    Registriert seit:
    10. Januar 2005
    Beiträge:
    233
    Ort:
    Salzburger Land
    Werbung:
    Hi,

    nehmen und geben ist in der Energie der Liebe ein und dasselbe!

    Im Licht hingegen ist es ein gegeneinander aufrechnen mit all den unangenehmen Gefühlen wie z.B. Neid, Selbstgerechtigkeit ect. ect..

    Liebe Grüße
     
  7. Freedom

    Freedom Guest

    Es gibt da ein altes Sprichwort :" Erwarte nie von einem Menschen Dankbarkeit und du wirst nie Enttäuscht werden."

    Dankbarkeit ist kein Grundwesenszug des Menschen ,er kann nur anerzogen werden.

    Wer immer nur gibt und nett ist wird auf Dauer ausgenützt, ein bisschen Egoismus ist also durchaus gesund ,dann entsteht ein geben und nehmen.
     
  8. Eberesche

    Eberesche Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Mai 2004
    Beiträge:
    2.175
    Ort:
    vielleicht ein bisschen näher dran
    Gertrudis.
    Ich denke es kommt darauf an, aus welcher Motivation du etwas tust. Ich glaube nicht, dass es so ist, ich denke, wenn du gibst, bekommst du auch etwas zurück. Nicht immer von der gleichen Stelle - manchmal auch von woanders. Das fatale ist die Erwartungshaltung...je mehr man vom anderen erwartet, desto weniger bekommt man. Warum das so ist, weiß ich auch nicht, aber so beobachte ich es. Wenn du sagst, es gibt keine liebevollen Menschen mehr, dann frage dich: Wie liebevoll bin ich selber? Mal ganz nüchtern betrachtet.
    Gut, ein nur nehmender Mensch wäre mir unsympathisch, das gebe ich zu. Ich denke ein gesundes Mittelmaß ist okay, ein Mensch muss mir nicht nur geben, das wäre mir äußerst unangenehm. Wenn dich einer fallen läßt, weil du ihm nichts mehr gibst, dann warst du es ihm nicht wert und so sei froh, dass du das endlich erkannt hast und ihn los bist.
    Alles nur meine Meinung.
    Eberesche
     
  9. Fee777

    Fee777 Guest

    Hallo ...
    Ich gebe nur wenn ich gerne gebe und erwarte nichts zurück ...
    beschenkt mich jemand nehme ich automatisch an , das er es ebenso meint ...

    denn durch Geschenke kann man mich nicht kaufen und ich will auch nicht kaufen ...
    geben ist eine Herzensangelegenheit ...ebenso wie nehmen ...
    es sollte so sein , das man Freude bereiten will ...
    die Freude ist eigentlich das Geschenk ...

    also etwas , was frei geschehen sollte ...
    um mein Leben gut zu leben , versuche ich eigenverantwortlich mein bestes zu geben , :) ...

    und bitte das Universum um ein Zeichen oder eine Eingebung wie ich mein Problem lösen kann ...

    meint die Fee
     
  10. Blau

    Blau Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. August 2004
    Beiträge:
    1.336
    Werbung:
    Wenn jemand etwas freiwillig anbietet, ohne dafür im Gegenzug eine Belohnung (welcher Form auch immer) zu erwarten, dann sehe ich kein Problem.

    In 99.9% der Fälle wird der Gebende sich jedoch etwas davon erhoffen und dann ist er womöglich auch eingeschnappt, wenn es der Empfänger nicht annimmt. Wenn der Gebende regelmäßig etwas gibt und der Empfänger regelmäßig empfängt ist das für gewöhnlich eine Art stiller Vertrag. Der Gebende gibt und erhält dafür irgendetwas, selbst wenn es nur Dank und Anerkennung oder das Bewußtsein etwas "Gutes" getan zu haben ist. Der Empfänger kann natürlich auch eingeschnappt sein, wenn der Gebende den Vertrag bricht und nichts mehr gibt ("Gewohntheitsrecht").
     
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