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GEBEN und NEHMEN

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Hamied, 5. Juli 2007.

  1. Hamied

    Hamied Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Februar 2005
    Beiträge:
    11.580
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    hallo :)

    ich würde mich heute gerne mal mit euch über die balance von GEBEN und NEHMEN unterhalten.

    nun, wird ja gesagt, dass man geben soll ohne zu erwarten.
    die meiste zeit tut man dies auch, man gibt weil es der moment so will und weil man von sich aus auch geben möchte.
    die frage, ob da etwas zurückkommt oder nicht, stellt sich in jenen momenten nicht.
    zudem erhält man das, was man aussendet in irgend einer form ja auch zurück.
    nur, und das ist das skurile, beobachte ich, dass ich genau bei den menschen zu denen ich eher resolut und zurückweisend bin, (aus verschiedenen gründen) am meisten erhalte bzw erhalten würde, sofern ich es zulassen würde.
    genau das empfinde ich als äusserst seltsam, denn bei vielen (natürlich NICHT ALLEN!!! oh wei nein!) für die ich ständig da bin, ist es meist weniger, bzw scheint es so, als wäre es normal bzw selbstverständlich, dass ich da bin, im vergleich zu denjenigen zu denen ich teilweise wirklich abweisend bin.
    das scheint fast so, als würden sie dann an mir kleben, wenn ich eben "nicht [so viel] gebe!":confused: .
    klingt jetzt komisch, aber irgendwo ist es so.
    ich frage mir einfach woher das kommt, denn es ist ja verhältnismäßig völlig unausgeglichen.

    ohnehin tue ich mich mit dieser balance leider etwas schwer.

    obgleich ich die meinung, dass man geben sollte ohne jegliche erwartung, selbst teile, sehe ich dennoch darin aber auch einen immensen widerspruch.
    denn, wenn die eine seite meist nur gibt und die andere seite hinsichtlich dessen nimmt entsteht kein fluss.
    meiner meinung nach, kommt es aber auf jenen an.
    denn diese gebende seite kann nur so lange geben, wie der pott eben voll ist.
    wenn er aber nicht oder nur spärlich gefüllt wird, geht irgendwann eben nichts mehr .
    das heißt, wenn der fluss unterbrochen wird ist es eine frage der zeit bis man an die eigenen grenzen stößt und "halt" schreit.

    auf der anderen seite könnte man an jener stelle nun sagen, der mensch trägt selbst genug energie, kraft und liebe in sich, um aus dem vollen zu schöpfen.
    sprich durch sich selbst, weil er im grunde genommen all das in sich trägt.

    und dennoch, es verhält sich ja wie eine pflanze.
    selbige trägt ebenfalls alle anlagen in sich und bringt die richtigen bedingungen mit um zu gedeihen, zu wachsen, sich zu entfalten und somit den rest ihrer umwelt zu erfreuen und zu nähren.
    aber wenn der boden eben nicht fruchtbar ist und mit den nötigen nährstoffen und bedingungen versorgt wird, bringen ihr alle tollen eigenschaften reichlich wenig...es sei denn es handelt sich um ne wüstenblume *lach*.
    ansonsten wird sie irgendwann zum verdorrten, vertrockneten pflänzchen verkommen. und ob sich die umwelt dann noch freut ist eine andere frage :D

    in der letzten zeit habe ich mir genau über jenes thema oftmals den kopf zerbrochen und stehe irgendwo dazwischen.
    wahrscheinlich kommt es wie bei allem auf die balance an.

    hamiedinchen muss den spagat auf dem seil einfach noch üben *haha*

    liebe grüße
    hamied :liebe1:
     
  2. WyrmCaya

    WyrmCaya Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. März 2004
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    Caya und Wyrm wohnen in Wien
    Wenn ich auf das Geben der Anderen angewiesen wäre,
    um Selbst Geben zu können (ist Liebe mit Geben verwandt?)...
    dann gäbe es ein Dilemma :D

    Nuja, die Umwelt in sich tragen garantiert einen Guten Nährboden. :clown:


    Dunkle Grüße,
    Wyrm
     
  3. Hamied

    Hamied Sehr aktives Mitglied

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    hallo wyrm,

    nein, mit angewiesen hat es ja nichts zutun.
    das meine ich auch garnicht.
    liebe tragen wir ja selbst in uns, selbige wird uns mE schon in jener sekunde in der wir die welt betreten mit auf den weg gegeben.

    natürlich ist man nicht darauf angewiesen, nur sollte es, wie ich denke, doch irgendo auch in einem gleichgewicht sein.
    genau darauf kam bzw kommt es mir an.

    ich habe nur das gefühl, dass dieses "geben" manchmal für selbstverständlich gehalten wird, vielleicht sollte es ja auch selbstverständlich sein...hm, hm hm ........:D:confused:

    liebe grüße
    hamied :liebe1:
     
  4. WyrmCaya

    WyrmCaya Neues Mitglied

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    Caya und Wyrm wohnen in Wien
    Es ist selbstverständlich. :)

    Das Selbst, die Seele... berührt und macht sich verständlich.

    Gegenseitige Kommunikation.

    Kinder, welche nicht geliebt werden, sterben.

    Erwachsene, die einen nur ausnützen,
    kann man aus der Ferne Lieben :D


    Dunkle Grüße,
    Wyrm
     
  5. Hamied

    Hamied Sehr aktives Mitglied

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    im prinzip sehe ich es auch als selbstverständlich, aber dennoch so, dass die balance eben da ist.


    ~dankeschön~
    ein sehr schöner satz, den du da geschrieben hast :liebe1:


    stimmt, da gab es ja schon einige skurile tests darüber und alle kinder haben es leider nicht überlebt.

    aber dann wäre dennoch genau hier doch der widerspruch zu erkennen.
    somit muss es im fluss sein.
    denn wenn kinder, die lediglich mit nahrung versorgt werden, jedoch keine emotionale nähe oder liebe erhalten, nicht überleben....trifft es dann nicht auch auf den erwachsenen zu?
    manch einer wird dann eben zum kühlboxwärter und überlebt strategisch durch die ein oder andere methode...who knows.

    :D da hast du auch wieder recht *g*



    helle ;) grüße
    hamied :liebe1:
     
  6. NichtsSagend

    NichtsSagend Guest

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    hallo hamied
    kennst du "celestine"? das buch beantwortet eine menge fragen zur energiebeschaffung und "verbrauch".
    liebe grüße:)
     
  7. Hamied

    Hamied Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Ort:
    Uguc
    huhu :)

    ja, ich habe es erst vor kurzem gelesen.
    und stimmt daran hatte ich schon garnicht mehr gedacht.
    ~dankeschön~ fürs erinnern *g*

    gibt es aber mehrere teile oder?:confused:

    es ist ja auch nicht so, dass ich hier einen klagethread eröffnen wollte, darum ging es mir garnicht.
    es war eben nur eine feststellung, dass es sich seltsamerweise so verhält.
    und "grenzen setzen" war ohnehin bei mir schon immer eine problematik, genau das sollte ich mit 25 nun endlich mal in angriff nehmen...:):weihna1

    liebe grüße
    hamied :liebe1:
     
  8. Romaschka

    Romaschka Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    5.096
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    hamidienchen,
    ich denke, ich verstehe, was du meinst.

    mir geht es auch bei vielen so. für manche bin ich mehr da, als sie für mich. der ausgleich findet woanders statt, wenn ich von anderen mehr bekomme, als ich ihnen geben kann.

    wenn es ganz krass kommt und ich das ungleichgewicht anfange, zu fühlen, überlege ich mir schon was für diese leute.
    die, die mich scheinbar ausnutzen, halte ich dann etwas kürzer. entziehe mich mit absagen, wenn ich mich geschlaucht fühle. rege sie an, auch mal andere wege zu suchen, die ohne mich gangbar sind.
    und die, die so viel für mich machen, überrasche ich dann mal mit einer kleinigkeit oder etwas ganz unerwartetem. und danach fühle ich mich dann wieder richtig gut.

    grüße dich lieb,
    romaschka
     
  9. Morticia

    Morticia Sehr aktives Mitglied

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    Bayern
    Also dass ist lustig jetzt wo du so nieder geschrieben hast fällt mir auf dass ich das auch kenne ich kann das bei uns zuhause auch beobachten....
    ...was ich noch lernen muss es schneller zu merken wenn es auf ausnützerischer weiße passiert da hinke ich ein wenig hinterher...!


    was sagst dazu?...man sagt auch so wie du in den wald hinein schreist so kommt es zurück...das stimmt ja auch und durchaus mit nehmen und geben zu verbinden..?

    lg mummin
     
  10. Hamied

    Hamied Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    huhu romaschka :)

    ja, so in etwa handhabe ich es auch.

    genau das war auch meine überlegung, dass dieses "zurückkommen" eben durch völlig andere personen geschieht.

    wie gesagt gebe ich gerne und das war schon immer so und ich selbst empfinde es im grunde genommen auch als eine gute und schöne eigenschaft.
    das gehört zu mir e basta.
    ich war schon als kind dieser typ und zog meist andere an, die hilfe brauchten...komischerweise ist das noch heute so.
    ich ziehe wirklich hauptsächlich menschen an, die in ihrem leben nicht zurechtfinden....manchmal die reinsten chaoten, so dass ich mich selber frage: "warum kommen die alle zu mir bzw laufen die mir über den weg?"
    klar, liegt eben an der aura usw.:weihna1
    will lieber garnicht erst wissen, wie die ausschaut...nachher gruselt es mich noch :party02:


    aber was mich eben ab und an etwas "säuerlich" stimmt ist diese art der gewohnheit, mit der andere die hand aufhaltend und sich sagen "ja ja hamied macht ja" *lach*.
    also nicht falsch verstehen, ich will hier nicht klagen, herumlullen oder so etwas.
    fakt ist ja nämlich, dass ich selber schuld bin, wenn ich es dann mache :D
    es ist auch nicht so, dass ich es dann automatisch tue, wenn ich sehe es artet ins "ausnutzen" aus.
    und ausnutzen will ich es auch nicht wirklich nennen.

    ich weiß grade echt nicht wie ich es beschreiben soll.
    bin heute eh völlig neben der kappe, schiebs einfach mal darauf *hehe* :D

    liebe grüße
    hamied :liebe1:
     
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