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Fundamentalistischer Anti-Fundamentalismus

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von Randalia, 29. März 2010.

  1. Randalia

    Randalia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. Dezember 2008
    Beiträge:
    4.819
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    Hehe ;)

    Gedankenkonstrukte und ihre Folgen..

    Kann man einen Krieg gegen den Fundamentalismus meinen rechtfertigen zu können ohne Fundamentalist(isch) zu sein?

    Auf welchen Fundamenten beruht der Anti-Fundamentalismus?
    Pluto-Problem? Jupiter-Problem? Merkur-Versagen? Was meint ihr?
     
  2. Kornblume9

    Kornblume9 Mitglied

    Registriert seit:
    13. Juni 2009
    Beiträge:
    731
    Ich frage mich immer, mit welcher Motivation du Fragen stellst... ;)
     
  3. Simi

    Simi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Oktober 2005
    Beiträge:
    5.768
    Aus Spass an der Freude, Kornblume.
     
  4. norbertsco

    norbertsco Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. Mai 2007
    Beiträge:
    1.676
    Ort:
    Altena, Deutschland
    Hallo Randalia,

    es kommt darauf an, was man unter Fundamentalismus versteht.

    Ist es nur der Fundamentalismus der eigenen Meinung?
    Oder ist es der Fundamentalismus, der darüber hinaus seine Meinung anderen Menschen mit Gewalt aufzwingen will.

    Wenn jemand nur für sich eine fundamentalistische Meinung hat, so ist das nach meiner Ansicht in Ordnung.
    Wenn jemand seine fundamentalistische Meinung anderen Menschen mit Gewalt aufzwingen will, so ist das nicht in Ordnung. Insbesondere nicht, wenn der Fundamentalist dieser Gattung andere Menschen umbringt oder beschädigt.
    Da es da nun viele Zwischenabstufungen der Beschädigung anderer Menschen gibt, wäre die Frage nach der genauen Grenzziehung zu klären, welche praktische Anwendungen erlaubt sind, und welche nicht.

    Ein Vorgehen gegen einen Fundamentalismus, der Gewalt anwendet, ist nicht deswegen auch schon ein Fundamentalismus in der Form des Antifundamentalismus.

    In der Mehrzahl der Fälle ist aber so, daß der gewaltanwendende Fundamentalismus von einem entgegengesetzten Fundamentalismus bekämpft wird.
    Das ist aber nicht immer so. Die einfache Verneinung des Gewalt anwendenden Fundamentalismus ist nicht per Definition auch ein Fundamentalismus.

    Es gibt auch das einfache Recht der Selbstverteidigung.
    Und es gibt auch das Recht auf Tyrannenmord.
    Es wäre dann die Frage zu klären, wann dieses Recht auf Selbstverteidigung mit der möglichen Folge des Tyrannenmordes tatsächlich gegeben ist.

    Beste Grüße

    norbertsco
     
  5. herzverstand

    herzverstand Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. November 2006
    Beiträge:
    4.802
    Ort:
    ich kann dem sehr gut folgen.
    nur in ute kretzschmars büchern heißt es dass ein tyrannenmord genauso ein mord ist und daher abzulehnen.

    lg
     
  6. norbertsco

    norbertsco Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. Mai 2007
    Beiträge:
    1.676
    Ort:
    Altena, Deutschland
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    Hallo herzverstand,

    die Frage nach dem Ja oder Nein zum Tyrannenmord ist einfach zu beantworten. Entweder ja oder nein.

    Viel schwieriger ist die Frage zu beantworten, wodurch ein Tyrann gegeben ist. Da gibt es sehr viele Abstufungen. Und es ist nicht so leicht zu sagen, wo genau die Grenze in den Abstufungen liegt, der einen Tyrann von einem Nichttyrann unterscheidet.

    Wie ich Randalia aber verstehe, geht es ihm um den Zwang und dem Fundamentalismus, der sich hinter der vermeintlich harmlosen Maske der Konformität und Übereinstimmung in "moralisch und sozial selbstverständlichen" Begründungen verbirgt.

    Beste Grüße

    norbertsco
     
  7. Randalia

    Randalia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. Dezember 2008
    Beiträge:
    4.819
    Hallo Norbertsco!

    Das ist wahr.. und: auch darauf, wie man seine Haltung dazu begründet..
    Warum?.. Wegen der Letztbegründung..

    http://de.wikipedia.org/wiki/Fundamentalismus
    http://de.wikipedia.org/wiki/Letztbegründung
     
  8. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
    Beiträge:
    5.379
    Ort:
    Graz
    Nein, wobei allerdings das "Anti" als Vorsilbe in der Regel darauf hindeutet, dass jemand des Gegenübers bedarf, um sich selbst zu positionieren. Eine Verneinung von irgendwas braucht existenznotwendig das Verneinte. Insofern hängt auch die einfache Verneinung des Fundamentalismus schon ganz schön dicht dran an selbigem.

    Die Alternative liegt m.E. eher dort, wo man sich bemüht, den Fundamentalismus in seinen Kontexten wahrzunehmen und zu schauen, welchen Zielen er dient und welchen Nutzen er einem Fundamentalisten bringt. Das könnte Bewegung in die Begegnung bringen.

    Jake
     
  9. Xchen

    Xchen Guest

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    Der Threadtitel wäre für eine Kabarettnummer nicht schlecht.

    Wenn man Homöopathie-Anhänger ist, ja. Die Frage der Kriegshandlungsstillmittels gravierend.


    Pluto für Massenbewegung muß dabei sein, unbedingt.
     

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