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Frustgedicht - neu

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von Songuel, 28. Januar 2005.

  1. Songuel

    Songuel Mitglied

    Registriert seit:
    28. Juni 2004
    Beiträge:
    320
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    Frustgedicht

    Ich sitze am PC und krieg die Krise, mir fehlt der Duft von Sommerbrise! Ein langer Sommerurlaub wäre aber viel besser, denn das käme in Wahrheit noch viel kesser.

    Was mache ich bloß mit all der Zeit? Hat niemand für mich sinnvolle Arbeit? Die Arbeitslosigkeit ist auf die Dauer erdrückend und belastend schwer, vermisse ich an manchen Tagen das Berufsförderungswerk für Blinde/Sehbehinderte in Düren doch sehr! Aber die "leeren" Versprechungen Aussicht auf Arbeit zu bekommen habe ich satt, denn alle wissen, dass nicht jeder nach Abschluss einer Maßnahme wirklich Arbeit hat.

    Viel zu groß sind die eigenen Probleme für uns auf dieser Welt, niemand hat sich die Frage nach dem Wohlbefinden von Menschen, denen es schlechter geht, gestellt. Selbstverständlich nehmen wir alles hin, ergibt das Leben noch einen Sinn?

    Wissen wir eigentlich noch, was es heißt, für Kleinigkeiten dankbar zu sein? Nehmen wir uns derer an, die sich fühlen traurig und allein? Interessiert es uns überhaupt, wie es dem kranken Nachbarn geht? Oder ist es uns viel wichtiger, dass das "Ich" an erster Stelle steht? Vergessen wir sogar den lieben Nachbarn anzubieten, wenn sie was bräuchten, dürften sie ruhig danach fragen? Ist es mit so viel "Aufwandt" verbunden, der lieben Nachbarsfrau, die immer ein Stück Kuchen und andere Nettigkeiten vorbeibringt, mal die Einkaufstüten zu tragen?

    So weit sind wir schon gekommen, jammern aber, wenn uns das "Liebste" wurde genommen. Brechen Kriege aus, laufen alle in ein Gebetshaus; beten, was das Zeug hält, dabei ändert sich sowieso nichts auf dieser Welt!

    Wie lange wollen wir noch so weiter machen? Warten auf die nächste Naturkatastrophe, um endlich aufzuwachen? Darauf können wir noch sehr lange spekolieren, denn untereinander wird ja doch nicht viel passieren. Alles geht seinen gewohnten Gang, keiner wagt einen Neuanfang. Vielleicht zieht bald ein neuer Nachbar ein, sorgt für Überraschungen und alle werden endlich eine Familie sein.
     

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