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Frühlingsdepri

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von morgenröte, 2. Mai 2011.

  1. morgenröte

    morgenröte Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Februar 2011
    Beiträge:
    1.881
    Ort:
    Wien
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    Hat ihr auch jemand alljährlich eine frühlingsdepression? Jedes Jahr um die Zeit wenn alle fröhlich und frisch verliebt sind krieg ich alle Zustände und bring überhaupt nichts mehr zusammen, kennt das auch jemand hier?
     
  2. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. August 2007
    Beiträge:
    16.219
    Ort:
    Saarland
    Naja, meistens wurde es bei mir im Herbst/Winter schlimmer, aber so chronisch depressiv wie ich wahrscheinlich schon bin macht auch der Frühling keinen großen Unterschied mehr. Ab und an ist es zwei Tage mal besser, und dann wieder länger nicht. Und dummerweise wird es bei mir auch schlimmer wenn ich mal irgendwie rausgehe, weil ich mich dann noch mehr wie ein Alien
    fühle. Noch ein doofer Grund sich zu isolieren.:rolleyes: Es ist alles schon lange nicht mehr gesund was ich mache.

    2009 war es im Frühling noch soviel besser, dass ich nach Zwangsversteigerung des Elternhauses und Umzug sowie ein Semester nicht in der Uni nochmal hingegangen bin, aber das war das letzte Mal wo es funktioniert hat.

    Man könnte sagen, dass es wie ein zerfressendes Feuer ist, komplett um einen herum, und irgendwie versucht man sich natürlich davon weg zu halten.
    Allerdings brennt es sich immer mehr zu einem durch, und der einzige Weg wäre hindurchzugehen, was aber immer schwerer wird je länger man wartet, weil die Flammen immer höher schlagen. In gewisser Weise kann man sich das vielleicht so vorstellen, nur das es kein Feuer, sondern in gewissem Sinne das Gegenteil davon ist.

    LG PsiSnake
     
  3. morgenröte

    morgenröte Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Februar 2011
    Beiträge:
    1.881
    Ort:
    Wien
    Im Herbst/Winter geht es mir immer bestens, aber der Frühling ist echt immer heftig. Ich weiss zwar dass es spätestens im August wieder weg ist aber das macht es auch nicht leichter.
    Das mit dem Feuer ist ein gutes Bild und wenn ich es manchmal schaff durch zu gehen ist es tolles Erlebnis, nur kommt meistens leider wieder ein neues Feuer.
    Rausgehen kann ich schon, obwohl ich dann immer nur an Orte gehe bei denen ich relativ sicher bin niemanden zu treffen den ich kenne, weill ich immer Angst hab die anderen könnten sehen wie es in mir ausschaut, wo doch alle jetzt so fröhlich und glücklich sind.
     
  4. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. August 2007
    Beiträge:
    16.219
    Ort:
    Saarland
    Zitat:Im Herbst/Winter geht es mir immer bestens, aber der Frühling ist echt immer heftig. Ich weiss zwar dass es spätestens im August wieder weg ist aber das macht es auch nicht leichter.


    Also merkst du wenn alles "lebendig" ist am meisten was dir fehlt?
    Wobei mich eher der Herbst und Winter heruntergezogen hat.
    Das ist wahrscheinlich die "normalere" Variante.

    Zitat: Das mit dem Feuer ist ein gutes Bild und wenn ich es manchmal schaff durch zu gehen ist es tolles Erlebnis, nur kommt meistens leider wieder ein neues Feuer.


    Kann man so sagen. Oder man ist halt noch nicht wirklich da raus.

    Zitat:Rausgehen kann ich schon, obwohl ich dann immer nur an Orte gehe bei denen ich relativ sicher bin niemanden zu treffen den ich kenne, weill ich immer Angst hab die anderen könnten sehen wie es in mir ausschaut, wo doch alle jetzt so fröhlich und glücklich sind.

    Ich fühle mich immer komplett verloren, wenn ich an fremden Orten bin, aber
    mit großer Depression gehe ich jedem aus dem Weg. Wurde früher schon gefragt ob ich noch lebe:rolleyes:. Das Forum ist teilweise eine Ausnahme.
    Aber ist natürlich so, dass man sich schon selbst so unangenehm ist, dass man das anderen (und sich selbst indem man anderen begegnet) auch nicht
    antun will.
     
  5. meinschatz

    meinschatz Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. August 2010
    Beiträge:
    3.410
    Ort:
    Irgendwo zwischen Himmel und Hölle
    Der Weg der Verdammnis , ist Selbstmitleid aus dem nur die Freude am Leben führt .
     
  6. samo

    samo Guest

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    Ja kenn das zu gut. Überall Leben und Liebe, doch in mir herrschte eine tiefe Trauer, Leere und Verzweiflung...

    Heute schauts besser aus. :)

    Hmm, am Anfang ging ich viel nachts laufen, spazieren, mich bewegen, fit halten. Tagsüber viel schlafen und in den Wald gehn, wo mich keiner sieht.

    Antidepressiva, Therapie, Sport und Natur haben mir sehr geholfen.
    Aber vorallem viele liebe Menschen.
     
  7. bebe11

    bebe11 Mitglied

    Registriert seit:
    25. Oktober 2007
    Beiträge:
    153
    Ort:
    hallo morgenröte,

    ja, kenne ich, und fühlt sich nicht gut an. was einen so runterzieht ist aber meiner ansicht nach nicht die tatsache, dass man vielleicht mal alleine unterwegs ist oder keinen partner hat, sondern der gedanke, dass es anders besser wäre und man sich mit den menschen, die man sieht, vergleicht.

    vielleicht interessiert es dich, dass es zu diesem thema bücher gibt, die ich persönlich sehr hilfreich finde: von byron katie 'lieben, was ist' oder 'wer wäre ich ohne mein drama' bzw tolles klassiker 'jetzt'. bei allen geht es im grunde darum, wie wir uns unglücklich machen, indem wir 'mangelgedanken' haben und geschichten darum spinnen, ein 'drama' (b. katie) eben.

    alles liebe dir und einen genussvollen frühling! :flower2:
     
  8. morgenröte

    morgenröte Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Februar 2011
    Beiträge:
    1.881
    Ort:
    Wien
    Sind so in etwa auch meine Strategien, viele liebe Menschen würd ich aber sagen ist die beste. Hat mir heute auch wieder sehr geholfen.
     
  9. bebe11

    bebe11 Mitglied

    Registriert seit:
    25. Oktober 2007
    Beiträge:
    153
    Ort:
    sicher sind liebe menschen eine wichtige unterstützung in solchen zeiten. allerdings bleibst du vom 'aussen' abhängig, solange du nicht im 'innen' etwas änderst.

    meine meinung und erfahrung, aber jeder, wie er mag :)
     
  10. Schuppi

    Schuppi Guest

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    Schönes Thema. Fühle mich auch angesprochen. Mich hats vor zwei Jahren das erste mal erwischt als meine mum gestorben ist und in der gleichen Woche meine Scheidung war. Weil ich dann oft sehr traurig war haben mich meine Freunde fallen gelassen.... oder vielleicht habe auch ich mich zurückgezogen, weil ich das ewige "reiß dich zusammen" irgendwann nicht mehr hinbekommen habe und viel geweint habe.... Nachdem ich Wochen und Monatelang die Lustige gespielt habe.
    Wenn ich jemanden zum Reden habe, dann kommen sie nicht - die Depressionen...doch leider hab ich kein Vertrauen mehr mich jemanden wirklich und offen anzuvertrauen.
    So spiel ich also wieder die Fröhliche....wer weiß wie lange....?

    Wie schafft man es "innen" etwas allein zu ändern?
    Bin für alle Tipps dankbar.

    Und euch allen alles Liebe und deprifreie Tage! :)
     

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