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Frühere Leben im Radix

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von Esmeralda19678, 8. Mai 2008.

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    Hallo, ihr Lieben!

    Kann mir jemand sagen, wie viele frühere Leben man aus seinem Radix erkunden kann? Kann man lediglich Rückschlüsse aus dem letzten Leben ziehen oder auch die davor?

    Liebe Grüße
    Susanna
     
  2. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Januar 2005
    Beiträge:
    4.970
    Ort:
    Kirchseeon/München
    Hallo Susanna,

    Es gibt einige Methoden, und viele arbeiten bei der Frage nach vorherigen Inkarnationen im Radix mit Saturn, Uranus, Neptun und Pluto, sowie der Mondknotenachse usw.

    Ich selbst arbeite mit dem Mondknotenhoroskop, welches meiner Erfahrung nach am besten funktioniert und stimmig ist. Du kannst hier auf den nächsten Seiten den Thread "Seelenverwandtschaft im Horoskop" schauen, und ganz weit hinten findest du den Thread "Das Mondknotenhoroskop".

    Alles liebe!

    Arnold
     
  3. Simi

    Simi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Oktober 2005
    Beiträge:
    5.768
    Keins. Dein Radix zeigt dein jetziges Leben- dieses ist allerdings das Ergebnis aller deiner Vorleben.
    Wenn du wissen willst, wie deine Vorleben aussahen, mach' ne Rückführung.

    Ich seh' grad, du hast Sonne und Merkur im 8. Haus, da ist das Thema Tod und Reinkarnation natürlich für dich besonders interessant. Ich hab' neulich was zum 8. Haus geschrieben, guckst du hier:

    http://www.esoterikforum.at/forum/showpost.php?p=1417624&postcount=335


    :)
     
  4. paula marx

    paula marx Guest

    Hallo Esmeralda,

    wundere Dich nicht, daß im Forum zum gleichen, klar formulierten, Thema mehrere anderslautende Antworten gibt. Üblich in der Astrologie. Jeder hat seinen eigenen Zugang. Und es gibt viele Wege, die zum Ziel führen.
    Ich persönlich arbeite, wenn ich mir eine karmische Frage stelle, mit den Mondknoten. Manchmal kommt Saturn dazu. Es gelingt mir aber nicht immer eine Antwort zu bekommen. Hängt vom Horoskop ab, aber auch in meinem speziellen Fall von den Konstellationen zwischen meinem Neptun zu Radix des Fragenden. Arnold gab Dir gute Hinweise, finde ich.
    Noch etwas. Ich deute nicht unbedingt frühere Leben, sondern Aufgaben, Probleme, die man in die aktuelle Inkarnation geschleppt hat.
     
  5. Iakchus

    Iakchus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. August 2005
    Beiträge:
    4.208
    Ort:
    Deutschland
    Hi

    die Vorstellungen über vergangene Leben und besonders die Vorstellung, dass man ein direktes vorheriges Leben hatte, sind meist nur Anpassungen an den Verstand. Es gibt Berichte, wonach man aus einer Zeit Erinnerungen herauf holte, die der jeweiligen Epoche, in der man nun lebt, vorausging. Aber damit ist nicht bewiesen, dass ein Leben auf das andere ebenso folgt, wie der chronologische Ablauf der Leben. Das kann sein, muss aber nicht sein. Vielleicht gibt es nicht nur eine Art, wie man wiederkehrt? Man denke sich Jesus. Der wurde bereits in verschiedene Identitäten inkarniert, einer davon so weit ich weiss Hermes. Aber es soll noch eine kommen, oder es hat ihn schon gegeben, ohne dass man auf ihm aufmerksam wurde. Der aber ist augenscheinlich nicht in regelmässigen Abständen wiederkehrt.

    Es gibt auch die folgende Vorstellung, die gleichermassen für knallharte Deterministen und sprituell Strebende wunderbar geeignet ist: dass der ganze Zyklus von Anfang des Universums bis zum Ende dieses Universums (Expansion/Kontraktion und zwischendurch der Urknall) wiederkehrt und wir alle unser Leben, das wir hier und jetzt schon leben, schon gehabt haben. Der nächste Gedanke, denn du triffst, oder dass du heute morgen Kaffee statt Tee getrunken hast, alles schon gehabt. Nur Erleuchtung oder bewusste Anstrengung sich aus allen Neigungen zu befreien, würde aus dieser Kette der Wiederholung hinausstossen (sagt der spirituell strebende). Es ist nichts schlechtes, das sich etwas wiederholt (sagt der Determinist).

    In Wahrheit bin ich überzeugt, dass sich vieles dadurch erklären lässt, wenn man annimmt, schon dieses Leben in einem vorangegangenen Zyklus gehabt zu haben. Zum Beispiel leicte Deja Vue Erfahrungen, aber auch anderes, ähnliches. Man macht die Erfahrung, eine Entscheidung zu treffen, und hat den Eindruck, genau dasselbe schon einmal getan zu haben, es ist vielleicht total uninteressant, was da zugrundelag, also was man tat. Aber man hat den Eindruck, es schon mal genauso getan zu haben, und diesmal hat man vielleicht eine etwas bessere Entscheidung getroffen, und die meisten Entscheidungen finden nur bezüglich dem statt, WAS WIR WIE ÜBER ETWAS DENKEN ODER FÜHLEN.

    Es ist klar, dass die astrologischen Kräfte des Universums vermutlich auch dieselben sind, wie im vorangehenden Zyklus. Gewisse Dinge können sich ändern. Andere können gleich bleiben. Die Tendenz der inneren Ausrichtung kann aber durch stetige Entscheidungen in eine bewusstere Richtung gebracht werden. Und auch innerhalb dieses Lebens.

    Wie dem auch sei, das sind theoretische Überlegungen, in die man sich nicht festbeissen sollte. Es gibt immer Widersprüche, muss es geben. Und man kann auch solche Widersprüche als Behauptungen aufstellen, um die Gedanken über die Wiederkehr etwas aufzulockern.

    Die Abfolge des Dalai Lama, der stirbt und wiedergeboren wird ist nicht bewiesen. Es kann auch sein, dass dieser Dalai Lama durch die Kraft des Schicksals auserwählt wurde, als der am besten geeignete, für dieses Amt.

    LG
    Stefan
     
  6. Iakchus

    Iakchus Sehr aktives Mitglied

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    8. August 2005
    Beiträge:
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    Hi nochmals,

    einen interessanten oft auch zu überprüfen Anhaltspunkt bildet der absteigende Mondknoten hinsichtlich dem, was man mitgebracht hat und noch weiter verwirklichen kann. Manchmal kann man dabei vermuten, oder auch durch weiteres Wissen (zB von Medien) überprüfen, dass diese Eigenschahften und Bedeutungen, die mit dem Herrscherplaneten des absteigenden Mondknotens zusammenhängen, Rückschlüsse auf Tätigkeiten aus anderen Leben bilden, es muss nicht immer der Beruf sein, es steht für ein Erfahrungsfeld, in dem man sich zB ausgiebig auseinandergesetzt hat und Kenntnisse verankern konnte. Das übrige (jetzige) Radix bildet dann auch eine Möglichkeit, diese evtl. Fähigkeiten weiter auszubilden, denn das ganze Radix stellt unsere jetzige Ausgangssituation dar. Man darf keinesfalls den absteigenden Mondknoten uns seinen Herrscherplaneten isoliert nehmen, deuten ja, aber nicht isoliert leben, sonst kommt man nicht weiter (in diesem Leben).
    Die Deutung dieses Faktors (Herrscherplanet) kann vereinfacht werden, indem man sich Asteroiden in Konjunktion zu diesem Planeten anschaut. Man nimmt am besten die alten Herrscher: Wassermann=Saturn, Fische=Jupiter, Skorpion=Mars. Denn die zeigen deutlichere Aktivitätspotentiale an. In einem zweiten Schritt kann man sich auch die Transsaturnier und neuen Herrscher anschauen (Skorpion = Pluto usw.). Das Haus stellt die Art und Weise dar, wie man diesen Faktor (hinsichtlich des Talentes aus einem vergangenem Leben) ausdrückt, das Zeichen bildet die Grundlage, wie man sich diesen Faktor zunutze machen kann. Also eine etwas andere Deutungsperspektive wie sonst üblich. Weil man sonst eher die Häuser als "Orte des Einsatzes" des Planeten betrachtet, aber eigentlich gehts auch oft um die Wege, wie dieser Planet am besten ausgedrückt wird, und bei Beurteilung eines Talentes ist das besonders wichtig, und das Zeichen bildet den direkten Weg, um über den Planeten in tiefere Dimensionen vorzudringen. Haus und die wichtigsten Aspekte (auch zu Asteroiden!) sind die wichtigen Deutungsmittel, um diesen Bezug zu verborgenen Talenten die mit dem absteigenden MK gegeben sein können herzustellen. Asteoiden Orbis: Konjunktion: 8° für die wichtigsten (nach Felber oder auf meiner Homepage aufgelisteten), sonstige Asteroiden: 4-6°. Sonstige Aspekte: alle unter 1°.


    Auf meiner Homepage unter Punkt 5 habe ich dazu etwas geschrieben:
    http://www.stefan-arens.de/astrologie/karmische_astrologie.html#mk5

    Liste der wichtigsten Asteroiden, so weit sie bislang bekannt und überprüft werden konnten (vor allem dank der Arbeit )
    von Felber: http://www.stefan-arens.de/astrologie/asteroiden/asteroiden.html

    LG
    Stefan
     
  7. Mila

    Mila Aktives Mitglied

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    Schatzi ;)
    Ich denke auch, wie Iakchus, eine Aneinanderreihung der Inkarnationen passend zu den Geschichtsbüchern gibt es nicht.
    Vieles wird für den Verstand geformt, damit es nachvollziehbar wird, kann man sich auch leicht mal festfahren.. Gibt ja doch viele "Dimensionen"...:confused::banane:

    Das jetzige Horoskop zeigt ja deine Erfahrungsinhalte, wenn man das richtig auseinanderklamüsert (oder zusammensetzt *fg*) ist das wohl so ähnlich wie eine Rückerinnerung, oder ein Zusamenfügen mehrerer Ebenen :)

    Zu den Techniken können die anderen dir ja eindeutig mehr sagen! Am besten, man sucht selbst nach einem Ansatz :zauberer1

    Liebe Grüße!
     
  8. Mila

    Mila Aktives Mitglied

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    Schatzi ;)
    Iakchus, wie bist du zum absteigenden Mondknoten gekommen?

    Das finde ich interessant, weil ich (-zugegeben, etwas faul) mich dem MK noch nicht so zugewandt habe, aber ich merke, dass das gut ein Knackpunkt sein könnte (mein abst. MK steht auf der Spitze zum 2. Haus...auch in 2Uranus, Neptun, Jupiter... aufst. MK im Zwilling Konj. Chiron und Hades), weil ich seit Wochen das Gefühl habe, ich bin ein einziges blockiertes zweites Haus.....................und mehr nicht*lol*

    Liebste Grüße!
     
  9. Iakchus

    Iakchus Sehr aktives Mitglied

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    8. August 2005
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    Deutschland
    Hi Mila,

    ich habe mir verschiedene Radixe daraufhin angeschaut, die ersten Ergebnisse waren verblüffend. Ich wollte da noch weiter forschen, vor allem hinsichtlich der berühmtesten Menschen, die gewönlich etwas besonderes geleistet haben. Oder solchen, die man eine gewissen Neigung zum Spirituellen unterstellen kann, wie zB Aldous Huxley...
    Denn um dieses Talent zu befreien aus dem "Schlaf" muss man über den aufsteigenden MK gehen. Sonst bleibt das Talent nur entweder rudimentär, oder es gibt keine Gelegenheit des Schicksals, das man darauf aufmerksam wurde.

    Der springende Beweis wurde mir durch ein Medium geliefert, das mir mitteilte, das ich in einem vergangenem Leben (wann auch immer) schon Astrologie gemacht hätte. Irgendwann lange Zeit nach dieser Aussage kam ichh zum absteigenden Mondknoten, durch irgendeinen Zufall und entdeckte, dass er - weil in Zwillinge - mir Merkur zusammenhing. Und Merkur steht in Konjunktion mit Urania (dem Astrologen-Asteroiden) und in Trigon zu Chiron ( mit dem man Zugänge zum Wissen erhhält, indem man das passende Teilstück findet), ausserdem noch leichte Konjunktion Merkur/Neptun, weil im selben Zeichen und Haus. Daraufhin guckte ich mir die Horoskope anderer Leute an...

    Bei deiner gefühlten Blockade mit dem 2. Haus, wirst du - wie du sicherlich weisst - mit dem Chiron in 8 bestimmt weiterkommen, - schau einfach darauf, einerseits welche "unpassenden Mittel" du hinsichtlich des 8. Hauses suchst und andererseits welche passenden Mittel du dort eigentlich finden könntest. Der aufsteigende Mondknoten verlangt nach Integration, also man muss da manches Stück noch in das eigene Erleben und Bewusstsein mit hineinnehmen. Im 8. Haus gehts um die Erfahrung, dass sich das Leben wandelt und man möchte dem etwas entgegensetzen oder was fast zum 9. Haus führt: etwas draus gewinnen können. Viel eher noch, dass man der Wandlung begegnet, und die Folgen einschätzen kann.
    Also muss man bereit für Wandlung sein. Chiron sucht nach diesen Mitteln und das kann manchmal auch ein falsches Mittel sein oder führt zur Erkenntnis, dass das Leben tiefgründig sein kann, wenn man sich nur drauf einlässt, - in Konj. mit aufsteigender MK muss man vielleicht eine neue Stufe erklimmen, um die angemessenen Mittel auch für sich greifbar zu machen und ins Leben zu übertragen. Mit einer Betonung des gegenüberliegenden 2. Hauses und Chiron am aufstg. MK könnte es als ein langer Weg für einen erscheinen (bei sich anzukommen). Hat man den aufsteigenden MK integriert, so ist das oft der Garant für tiefe Lebenszufriedenheit, jedenfalls habe ich das oft so beobachten können. Dann gelingt es einem, stets das Beste aus dem zu machen, für sich selbst, was immer man auch gerade erfahren mag.

    Gewöhnlich klammert man sich irgendwo dran, will sich nicht der möglichen Verletzung oder Enttäuschung (auch Drohhung späterer Konsequenzen eines Nichthandelns) aussetzen, was aber eben oft nur eingebildet und unbegründet ist (das 2. Haus liefert jedoch das, was einem angesichts von Wandlungen als Rückgrat dient; doch mit diesem kann man sich auch bequem einrichten und die Lebendige Erfahrung des Lebens verhindern, weil man es müssig findet, überhaupt noch etwas zu erleben *g* ).
    Aber mit dem 8. Haus tue ich mich eh ziemlich schwer (im Deuten).

    LG
    Stefan
     
  10. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

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    Hallo ihr Lieben,


    "Ich denke auch, wie Iakchus, eine Aneinanderreihung der Inkarnationen passend zu den Geschichtsbüchern gibt es nicht. "......Diese Aneinandereihung gibt es für alles was war, was ist und was sein wird. Aber das meiste davon ist wie auf einer Festplatte im kollektiven Unterbewusstsein abgespeichert. Der Zugang dazu erfolgt sicher nicht über Bücher, sondern es ist eine Bewusstseinsebene für sich, welche jedem Menschen innewohnt. Es ist auch egal, wie lange die Zeitspanne für eine Wiederinkarnation ist, sie ist etwas gegebenes. Die Ebenen zu tieferen Schichten kann ein Mensch nur erleben und umschreiben, aber Worte dafür gibt es nicht. Der liebe Gott lässt sich nicht in einem Reagenzglas auf den Tisch als Beweis für sein vorhandensein stellen, der Zugang beginnt dort, wo das Ich aufhört zu existieren....

    Alles liebe!

    Arnold
     
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