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Friedrich Nietzsche - Also sprach Zarathustra

Dieses Thema im Forum "Buchvorstellungen" wurde erstellt von Tiefenrausch, 1. August 2005.

  1. Tiefenrausch

    Tiefenrausch Mitglied

    Registriert seit:
    12. Februar 2005
    Beiträge:
    134
    Ort:
    Hannover
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    Titel: Also sprach Zarathustra
    Autor: Friedrich Nietzsche
    Kategorie: Philosophie
    Verlag: Anaconda
    ISBN: 3938484217


    Zarathustra ist ein Weiser, der sich Jahre seines Lebens zurück auf einen Berg gezogen hat, und dort nur mit seiner Morgenröthe (ich wage es hier mal als Erleuchtung zu degenerieren), seinem Adler (Stolz) und seiner Schlange (Klugheit) lebt. Doch sein Herz wird ihm voll von Liebe und Schwemut, und so steigt er herab vom Berg, um zu den Menschen zu sprechen. Er spricht von den verschiednsten Archetypen des menschlichen Verhaltens, von Tugenden und Irrwegen der menschlichen Natur, und wie sich der Mensch stets selbst belügt.
    Am Ende kehrt Zarathustra zurück ins Gebirge seiner Einsamkeit und feiert mit den höchsten Menschen (die allesamt nur Mittel zum Übermenschen sind, - wer es gelesen hat, wird verstehen, was der Übermensch ist, nicht von diesem Wort verwirren lassen) den ersten Mittag.


    Okay, es gibt Bücher und es gibt Werke. DAS ist definitiv, wie der Untertitel so schön lautet ein Buch für Alle, weil sich jeder mensch auf irgendeine Weise darin wiedererkennen kann, und keinen, weil es DEN Übermenschen nur zu selten, oder so gut wie gar nicht gibt.
    Nietzsche hat schon mit anderen Werken mein Denken recht stark geprägt, besonders weil ich seine Zähigkeit, mit der er in die Tiefe bohrt, und selbst "oberflächlich Weisen" auf die Füße tritt beeindruckend finde.
    Seine Wortgewalt und Bildersprache spricht mich sondersgleichen an.
    Und selbst wenn er in seinen Schriften nur so mit Verachtung um sich schleudert, kann man stets seine tiefe Liebe zu dem Höchstem im Menschen durchscheinen sehen. Menschlich, allzumenschlich - übermenschlich!

    Hier gleich noch mal ein schönes Zitat:

    Dies ist Göttlichkeit: Das es viele Götter gebe, aber keinen Gott!
     
  2. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    ein wichtiges Werk der Literaturgeschichte... man vergisst es nicht, wenn man es gelesen hat... Denn hier schreibt etwas urgewaltiges... nicht nur Nietzsche selbst, hier spricht etwas Mysteriöses dass den Leser Zwingt, sich selber im Spiegel zu betrachten...

    Ein Urgrund wird hier aufgerissen und Dinge zur sprache gebracht, die man zwar weiss, vondenen man aber nicht spricht... hier stehen sie offen, klar und Deutlich und haltem dem Menschen einen Spiegel vor... und man hört den Zarathustra im Hintergrund raunen... Schau dich an... überwinde oder zerbrich...

    für alle Thelemiten ist dieses Buch unentberlich und für alle, die sich mit Magie beschäftigen Ebenso...

    by FIST
     
  3. Tiefenrausch

    Tiefenrausch Mitglied

    Registriert seit:
    12. Februar 2005
    Beiträge:
    134
    Ort:
    Hannover
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    Es freut mich sehr, dass es noch mehr Leute gibt, die den Weg der "Selbstbildzerstörung" noch mit Würde betrachten können!
     
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