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Freiheit der Sprache im Internet

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von chaya_wien, 6. Juni 2007.

  1. chaya_wien

    chaya_wien Guest

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    Guten Morgen :)

    angeregt durch die Diskussionen, die im TM-Bannungsthread entstanden sind, möchte ich, nicht auf eine bestimmte Person bezogen, sondern allgemein darüber diskutieren, was Sprache eurer Meinung darf/kann, bewegen oder lieber in Ruhe lassen sollen. Wo sind die Grenzen, im Internet, oder hier im Esoterikforum? Darf jemand provozieren, Grenzen überschreiten, oder muss man sich, wenn man sich in eine Gemeinschaft, egal ob virtuell oder real, begibt, den Gepflogenheiten und der Sprachkultur dort anpassen?
    Gibt es gewisse Worte die ihr lieber nicht lesen wollt? Oder sind Beschränkungen sinnlos, weil sie nur eine Form von "Schönrederei" darstellen würden, ist doch im grauen Alltag, wenn wir hinausgehen, die gesamte Bandbreite vorhanden: derbe Flüche, unverständliches Gestammel, horizonterweiternde Diskussionen, einsilbige aber mitunter durchaus treffende Bemerkungen, usw.
    Kann man es vermeiden, dass man auch hier, im Esoterikforum, einen Spiegel vorgehalten bekommt und trotz aller Liebe und des Bemühens um Verständnis, oft etwas zu sehen bekommt, was einem gar nicht so gefällt?
    Eure Meinungen dazu würden mich sehr interessieren :liebe1:
    chaya
     
  2. Krabat

    Krabat Guest

    hi, ich glaube es ist nicht so sehr das problem des ausdrucks als solcher. so hat ja jeder schreiber einen anderen wortschatz und eine ihm eigene ausdrucksform. das problem liegt wohl oft im festhalten am eigenen standpunkt, der unbereitschaft, dem anderen wirklich zuhören zu wollen, ihn verstehen wollen. so denke ich, dass die sprache (auch) dazu dient, sich zu erklären, sich zu verdeutlichen.

    oder man versucht, seinen eigenen standpunkt zu verteidigen. so wird oft der blick auf die unterschiede gelenkt, statt die gemeinsamkeit zu suchen (kommunikation - communio). bis dies geschieht, ist eine klärung durch austausch erforderlich, damit herr a frau b wirklich versteht. so stelle ich oft fest, dass menschen zwar das gleiche meinen, jedoch andere worte und bilder verwenden. so ist jedes wort im einzelnen unterschiedlich geprägt.
    für herrn a ist der "fluss" vielleicht verknüpft mit schönen kindheitserinnerungen, angeln mit dem vater zb. für frau b ist der "fluss" vielleicht der blanke horror, weil ihr kind darin umkam. so hat jedes wort eine universelle und eine persönliche bedeutung. so wird das aneinanderreihen von worten schnell zu "babbelbylon", weil die worte zwar klar erscheinen, doch man nur die eigene färbung und assoziation damit sehen kann.


    und die weltbilder in unserem kopf haben eine besondere bewandtnis. mancher ist mehr, mancher weniger bereit, daran kratzen zu lassen. viele halten gerne fest an dem, was sie als ihre welt akzeptiert haben, weil es ihrem geist eine sicherheit vermittelt, die sie aufgeben müssten, würden sie über den eigenen weltenrand schauen.

    manche lesen nicht den ganzen text, sie lesen selektiv. so wird dem leser nur das vermittelt, was er lesen will. keine kommunikation in diesem fall.

    manche mögen vielleicht nicht kommunizieren. da bleibt es ja jedem selbst überlassen, ob man auf den zug aufspringen möchte.

    einige möchten dampf ablassen. aus emotionalität heraus, so könnte man sagen, schreit dann vielleicht das verletzte kind.


    lg : krabat.
     
  3. greenbuddha

    greenbuddha Neues Mitglied

    Registriert seit:
    21. Juli 2006
    Beiträge:
    3.267
    Ort:
    ungefähr genau in Hannover:)
    ... obwohl ich ein gelegentlich pingeliger Vertreter sprachlicher Präzision bin: ich glaube nicht, dass es eine verlässliche Methode gibt, irgendeine Form innerer Vorgänge so in Worte zu fassen, dass ein Verstehen garantiert werden kann.
    Wie bei allen Arten von Austausch hängt der Erfolg von Kommunikation von gegenseitigem Wohlwollen ab, der Bereitschaft, das Beste draus zu machen letztlich :)
    In Folge transportieren dann Worte auch immer nur die Absicht, die ich ihnen unterstelle.
     
  4. LiberNoI

    LiberNoI Guest

    hmm hier im forum entdecke ich öfters eine art selbstgeisselung der schreiber

    lg vom liber
     
  5. chaya_wien

    chaya_wien Guest

    und wie weit darf man gehen? rein sprachlich gesehen? worin würdet ihr eine verbale grenzüberschreitung bzw. grenzverletzung sehen?
     
  6. Ahorn

    Ahorn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Mai 2007
    Beiträge:
    23.784
    Ort:
    wo ich Wurzeln schlage
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    Direkte Angriffe, wie z.B. "du bist doof, blöd, usw.!" Behauptungen über den anderen, die diese Person herabsetzen, bringen eine Diskussion inhaltlich nicht weiter -> und dann kommt es zum Streit und nicht mehr um die Sache...

    LG
    Ahorn
     
  7. Morticia

    Morticia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. April 2007
    Beiträge:
    29.799
    Ort:
    Bayern
    An verschiedenen Meinungen ist ja nichts auszusetzten soll ja auch so sein in einem Forum es fehlt halt nur manchmal am nötigen Respekt vor der anderen Person wie es eben so is im heutigen Leben und geschrieben is ja schnell was wenn man den anderen nicht persönlich kennt....
    lg mummin
     
  8. Kinnaree

    Kinnaree Guest

    Was immer man irgendwo öffentlich in ein Forum schreibt, bringt eine Energie mit sich. Anagarika Govinda erklärt an einigen Stellen sehr anschaulich, daß Worte in früheren Zeiten etwas waren, mit deren Energien sorgsam umgegangen wurde. Wir leben aber in einer Zeit der allgemeinen Wortüberschwemmungen, sodaß die einzelnen Wörter an Gewicht verloren haben im allgemeinen Bewußtsein.

    Ich halte ein Forum, in dem sich Menschen treffen, die für sich in Anspruch nehmen, bewußter werden und sein zu wollen, an sich für eine Chance, daß dieser Prozeß angehalten wird. Und gelegentlich wieder dran gedacht wird, daß in jedem Wort, das ich schreibe, auch eine Verant-Wort-ung dafür bei mir liegt, welche Energien es in Bewegung setzt.

    Es wäre gar nicht schlecht, gelegentlich einmal kurz innezuhalten und darüber nachzudenken. Zumal die hier hereingeschriebenen Worte gespeichert stehen für lange Zeit, ob abrufbar oder nicht, und so entweder direkt (durch immer wieder angeklicktwerden) oder indirekt (durch stummes Vorhandensein im "Unterbewußtsein" des Forums) lange Zeit weiterwirken.

    Das gilt für ganzmachende Worte genauso wie für zerschneidende Worte.
     
  9. Anamu

    Anamu Guest

    Also mir ist jedenfalls ein in Rage ehrlich gemeintes und ausgesprochenes "du bist doof, blöd, völlig daneben" um einiges lieber, als diese kleinen miesen im Dunklen stinkenden Hintenrum-Sticheleien, die es doch immer wieder schaffen grade noch so durch die Forenregeln zu flutschen.
     
  10. WyrmCaya

    WyrmCaya Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. März 2004
    Beiträge:
    12.942
    Ort:
    Caya und Wyrm wohnen in Wien
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    Ich sehs ja genauso...nur darf ich nicht von mir ausgehen, denn wenn mir jemand sagt: Du Idiot,... dann tut mir das nicht weh...aber anderen schon! das muss ich halt berücksichtigen. :foto:

    Abgesehen von n paar Regeln, die nicht nur fürs Forum gelten...

    Also, muss mans umschreiben, wenn man gerne mit "Idioten" schreibt...

    Du verstehst meine unterschwellige Anspielung? ;)

    Genau: Selber Schuld! Denn keiner wird dazu gezwungen...::clown:


    Liebe Grüsse :)

    Caya
     
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